Unsinniger Aufruf „Tut das nicht!“ ehem. Politikerinnen gegen das Betreuungsgeld

Von Birgit Kelle (Vorsitzende von Frau 2000plus)

Der Beginn der Betreuungsgeld-Debatte im Bundestag hat auch ein paar ehemalige Politikerinnen auf den Plan gebracht, die Ihre ablehnende Meinung in der Wochenzeitung Die Zeit öffentlich kundgetan haben.

Dramatisch übertitelt mit der Zeile: „Tut das nicht! Vier ehemalige Ministerinnen, zwei Parteien, ein gemeinsames Urteil: Das Betreuungsgeld schadet den Familien.“ ist klar: Hier droht der familienpolitische Weltuntergang.

Man hätte auch folgende Unterzeile nehmen können: „Vier ehemalige Ministerinnen, zwei Parteien, ein gemeinsamer Irrtum“.

Bezeichnenderweise widersprechen die Damen mit der Ablehnung des Betreuungsgeldes ihren eigenen, im Text zitierten Forderungen: „Gute und frühe Förderung aller Kinder innerhalb und außerhalb der Familie;  eine eigenständige und ausreichende Alterssicherung für Frauen, die Familienarbeit berücksichtigt; Vereinbarkeit von Beruf und Familie, für beide Geschlechter.

Das Wort „innerhalb“ der Familie hat man wohl üeinfach mal bei Seite geschoben und vergessen.

Die Alterssicherung kann auch dadurch bewältigt werden, dass wir die Erziehungsarbeit endlich gebührend würdigen in der Rente.

Und mir stellt sich immer die Frage, was haben wir eigentlich Vätern anzubieten, wenn sie sich verstärkt um die Kindererziehung kümmern: Die gleiche Altersarmut wie bei den Frauen? Das wäre dann geschlechtergerecht, wenn gleich viel Frauen und Männer in der Armutsfalle landen – bringt aber niemanden weiter.

Ziel muss es doch sein, dass niemand in der Altersarmut landet  –  und schon gar nicht diejenigen, die mit ihren Kindern dafür gesorgt haben, dass unser Rentensystem überhaupt am Leben erhalten wird.

Hier der besorgte Aufruf von Rita Süßmuth, Christine Bergmann, Ursula Lehr und Renate Schmidt:
http://www.zeit.de/2012/36/Betreuungsgeld-Familien-Suessmuth-Schmidt-Lehr-Bergmann/komplettansicht?print=true

Beschwerde der SPD in Berlin-Neukölln über islamische Polygamie auf Kosten unseres Sozialstaats

Die SPD in Berlin-Neukölln hat Hinweise, dass (nach islamischem Religionsrecht verheiratete) Zweit- und Drittfrauen gegenüber dem Sozialamt so tun, als seien sie alleinerziehende Mütter. Und obwohl sie in häuslicher Gemeinschaft mit dem Vater leben, kassieren sie dann als „eigenständige Bedarfsgemeinschaft“ Hartz IV.

Der Sozialstaat dürfe nicht zur wirtschaftlichen Grundlage der Polygamie (Vielweiberei, Mehrfach-Ehe) werden. Neuköllns SPD-Chef Fritz Felgentreu zum KURIER: „Wir haben dazu nur Hinweise von Behördenmitarbeitern, und ich habe keine Patentlösung. Aber wir haben das Gefühl, dass sich hier eine besondere Spielart des Islam auf Kosten des Sozialstaats durchsetzen will.“

Der Bund müsse prüfen, ob und in welchem Umfang das Sozialsystem durch Polygamie missbraucht werde.

Quelle: Berliner Kurier


Lange Bank fürs Betreuungsgeld: Bundestagslesung erneut verschoben

Wie die Tageszeitung Die Welt aus der Unionsfraktion erfuhr, wird die geplante zweite Lesung des Betreuungsgeldes im Bundestag abermals verschoben. Ursprünglich sollte die Abstimmung am 28. September stattfinden.
Nun wird der 18. Oktober als Termin genannt. Als Grund wurden andernfalls nötige Fristverkürzungen angeführt.

Am Freitag findet zum Betreuungsgeld eine Expertenanhörung im Familienausschuss statt. Das Betreuungsgeld ist in der Koalition  umstritten, eine Reihe Abgeordneter von CDU und FDP fordern Veränderungen des Gesetzentwurfs von Familienministerin Kristina Schröder (CDU). Diese hat die CSU allerdings abgelehnt und gleichzeitig auf der Einführung des Betreuungsgeldes bestanden.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Die syrisch-katholische Kirche im Libanon ist klein, aber glaubensstark



Die syrisch-katholische Kirche ist eine von sechs katholischen Religionsgemeinschaften, die in der libanesischen Verfassung ausdrücklich anerkannt werden.

1783 aus der syrisch-orthodoxen Kirche heraus entstanden, ist sie eine sehr junge und zahlenmäßig überschaubare katholische Kirche: Viele ihrer Gläubigen fielen in der Zeit des Ersten Weltkriegs Massakern zum Opfer.

Kirchenchef ist Patriarch Ignace Youssif III. Yunan von Antiochien, der in Charfet auf dem Berg Libanon residiert.

Radio-Vatikan-Korrespondent Stefan Kempis fragte ihn dort, mit welchen Gefühlen die syrisch-katholische Kirche auf den Besuch Benedikts XVI. sieht.

„Wir sind sehr begeistert über diesen Besuch, sehr dankbar – denn wir sind nur eine kleine katholische Kirche sui iuris, aber wir lieben den Papst. Wir werden unsere Liebe wieder erneuern und den christlichen Bund neu abschließen! Wir sind eine apostolische Kirche, die viel für den Heiligen Vater betet und hofft, dass sein Besuch wirklich eine Gnade für alle Christen und Nicht-Christen wird.“

Sie sprechen von einer kleinen katholischen Kirche – könnten sie einmal ein Porträt Ihrer Gemeinschaft zeichnen?

„Wir sind eine zweite syrische Kirche von Antiochien; unsere Liturgiesprache ist wie bei den Maroniten, Chaldäern oder Syro-Malabaren das Aramäische, also die Sprache, die schon unser Herr, die Jungfrau Maria und die Apostel gesprochen haben. Wegen der sehr traurigen Leiden der Geschichte sind wir sehr reduziert worden, doch bleiben wir unserer Liturgie treu, unserer aramäischen Sprache und unseren Traditionen – genauso wie die Kirchen, die größer sind als die unsere.“

Sie haben auch Gläubige in Syrien, wo lange der Sitz Ihres Patriarchats war (in Aleppo im 19. Jahrhundert nämlich). Wie sehen Sie im Moment die Lage der Christen in Syrien?

„Es ist eine sehr traurige Lage für die Christen wie überhaupt für die ganze syrische Bevölkerung. Wir haben vier Diözesen in Syrien und leiden wie die anderen Christen, aber vielleicht sogar mehr, weil wir in der Regel in Gegenden leben, wo gekämpft wird. Wir fürchten wirklich einen massiven Exodus aus Syrien nach Libanon oder in die Türkei, und wir führen nächste Woche eine Synode durch, auf der wir diese Lage in allem Ernst studieren wollen.“

Sie kennen schon den Exodus vom Irak in die Nachbarländer. Die Kirche hat immer die Ansicht vertreten, die Christen sollten trotz der schwierigen Lage im Irak bleiben bzw. möglichst dorthin zurückkehren. Halten Sie daran fest?

„Wir haben immer die Christen dazu aufgerufen: Wir haben eine besondere Mission als Christen, unser Glauben und unsere Freundschaft zu Christus, unserem Erlöser, zu zeigen und in unserem Land zu bleiben.

Aber ich muss ja die Wahrheit sagen – wir sollen kein falsches Zeugnis ablegen. In den dreieinhalb Jahren, die ich Patriarch bin, habe ich schon sieben Mal den Irak besucht, und immer habe ich unseren Christen dazu geraten: Bleibt da, wir sollten zusammen unsere Rechte verteidigen. Aber so traurig es ist, das zu sagen – nach dem Massaker in unserer Kathedrale Ende Oktober 2010 kann ich nicht mehr mit derselben Emphase diesen Vorschlag machen. Besonders, seit ich die Verwundeten in Rom und Paris besucht habe. Die haben mich gefragt: Was sagen Sie uns, sollen wir zurück in den Irak, um dort ermordet zu werden?

Ich kann Ihnen da nicht mehr sagen: Geht zurück in den Irak, denn ich weiß schon, dass die Lage noch nicht sicher ist und dass man nicht sagen kann, dass ein junger oder ein Familienvater sich bei Anschlägen usw. verteidigen können.“

Quelle (Text/Foto): Radio Vatikan


Stellv. hessischer Ministerpräsident Hahn fordert Bundesregierung auf, gegen die EZW beim EuGH zu klagen

Der hessische Europaminister und stellv. hessische Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn (FDP) sieht nach dem Karlsruher Urteil zum Euro-Rettungsschirm ESM die Bundesregierung in der Pflicht, vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) gegen die Europäische Zentralbank (EZB) zu klagen.
Berlin müsse entsprechende Hinweise des Bundesverfassungsgerichts ernst nehmen.
„Wer geeignete Maßnahmen unterlässt, macht sich zum Mittäter eines europarechtswidrigen Handelns“, sagte Hahn dem Handelsblatt-online.

Die Richter hatten am Mittwoch geurteilt, daß der ESM nicht zum „Vehikel“ einer verbotenen Staatsfinanzierung durch die Zentralbank werden dürfe; sie hatten dabei auch angedeutet, daß EZB-Staatsanleihekäufe gesetzwidrig sein könnten und eine Prüfung angekündigt.

In dem Urteil hieß es: „Ein Erwerb von Staatsanleihen am Sekundärmarkt durch die EZB, der auf die von den Kapitalmärkten unabhängige Finanzierung der Haushalte der Mitgliedsstaaten zielt, ist als Umgehung des Verbots monetärer Haushaltsfinanzierung ebenfalls untersagt.“

Das Gericht will sich mit dieser Frage im Hauptsacheverfahren eingehender befassen. Hahn sagte dazu, das Gericht stelle damit klar, daß der Beschluss der EZB gegen Europarecht verstoße. „Wer dies toleriert, macht sich mitschuldig“, unterstrich der FDP-Politiker:

„Ich sehe deshalb keine andere Alternative, als schnellstmöglich eine rechtliche Klärung in Form einer Klage der Bundesregierung gegen die EZB herbeizuführen.“

Wenn die Bundesregierung verhindern wolle, daß das Bundesverfassungsgericht dem EuGH diesen Vorgang zur Prüfung vorlegen müsse, „sollte sie schleunigst selbst handeln“.

Für den Fall, daß die Bundesregierung nicht den Klageweg beschreitet, schlug Hahn eine Alternative vor.

„Wir sehen, wie sich im Fall des Ankaufes von Staatsanleihen durch die EZB eine Allianz der Exekutive zu Lasten des Budgetrechts der Parlamente in Europa findet. Dies mag ökonomischen Zwängen folgen, hat jedoch mit rechtsstaatlichen Prinzipien nichts mehr zu tun„, monierte der FDP-Politiker.

Es müsse daher den Betroffenen nationalen Parlamenten die Möglichkeit eingeräumt werden, auch auf dem Klageweg europäische Handlungen durch den EuGH überprüfen zu lassen.

„Ich plädiere für die Einführung einer Vertragsverteidigungsbeschwerde nach dem Vorbild der bereits existierenden Subsidiaritätsklage“, sagte das FDP-Präsidiumsmitglied.

Hahn, der auch stellv. hessischer Ministerpräsident ist, wies zudem darauf hin, daß Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) den Bürgern beim Beschluß des Bundestages vom 2. Dezember 1992 zur der Einführung des Euro persönlich versprochen habe, Wächter einer stabilen Währung zu sein.

„Er kann heute an bedeutender Stelle diese Wächterfunktion wahrnehmen und eine Klage gegen den Beschluss der EZB, unbegrenzt Staatsanleihen von kriselnden Staaten zu kaufen, vor dem EuGH unterstützen.“

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Studie: Sexfilme verringern die natürlichen Ekel-Barrieren bei Frauen

Das Anschauen von Sexfilmen blockiert Ekel-Gefühle und Hemmungen, die sonst normalweise auftreten würden. Das ergab eine Studie der niederländischen Universität Groningen, die in der Online-Fachzeitschrift „PLoS ONE“ veröffentlicht wurde:

Die Forscher untersuchten in ihrer Erhebung insgesamt 90 Frauen, die in drei Gruppen aufgeteilt wurden:

Einer Gruppe wurden Softpornos gezeigt, eine zweite bekam einen Film mit Extrem-Sportarten zu sehen und die dritte Gruppe betrachtete einen neutralen Film.

Die Studie ergab, daß jene Frauen, die den erotischen Film gesehen hatten, im Anschluß eher dazu bereit waren, abstoßende Aufgaben zu erfüllen. So tranken sie bereitwilliger von einer Tasse mit einem toten Insekt darin oder wischten sich die Hände mit einem dreckigen Taschentuch ab.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Unser ROBBEN-Aufkleber – ein echter RENNER für das LEBEN!

Unsere ROBBE ist ein bewährter Aufkleber, der vor allem bei der Jugend prima ankommt –  und das seit Jahrzehnten.

Der rot-pinkfarbene Kleber besteht aus einer festen, wasserdichten Plastikfolie und ist praktisch unzerreißbar. 

Viele Lebensrechtler kleben ihn auch auf größere Kuverts oder legen ihn in Briefen bei  –  ans Auto (Heckscheibe) und Fahrrad gehört er sowieso.

Unser Christoferuswerk hat die ROBBE schon in den 80er Jahren herausgebracht  – und dieser originelle Aufkleber ist immer noch unschlagbar, vor allem auch unschlagbar preiswert:  10 Stück 3 Euro, 50 Stück 10 Euro und 100 Stück nur 15 Euro plus Porto.  

Wer den jeweiligen Betrag in Briefmarken oder Geldschein(en) beifügt, bekommt die Kleber portofrei zugeschickt. Bei Zusendung mit Rechnung kommen die Portokosten dazu.

Bestellungen bitte an unser Christoferuswerk, 48007 Münster, Postfach 1963. – Tel. 0251-616768 oder per Mail: felizitas.kueble@web.de


Bischof Martinelli: Anschlag auf US-Botschaft ist ein Rückschlag für Libyens Entwicklung

Als Rückschlag für das libysche Volk auf seinem Weg zu mehr Demokratie und Selbstbestimmung sieht der Apostolische Vikar von Tripolis den blutigen Terroranschlag auf die US-amerikanische Botschaft in Bengasi vom Dienstagabend. Bei der Attacke kamen der US-Botschafter und drei seiner Mitarbeiter ums Leben.

Der Anschlag war offenbar von langer Hand geplant. Die professionelle Vorbereitung spreche dafür, daß er bewußt für den Jahrestag des 11. September 2001 geplant war, hieß es aus Washington: Islamistische Terroristen wollten damit unterstreichen, daß sie sich weiterhin in einem Krieg mit den Vereinigten Staaten sehen.

Die Mohammed-Satire eines US-Amateurfilmers  –  die nicht nur in Libyen, sondern auch in Ägypten, im Jemen und im Iran wütende Muslime auf die Straßen trieb  –  steht so offenbar in keinem kausalen Zusammenhang mit der Ermordung der vier Botschaftsmitarbeiter in Bengasi.

Terror könne das libysche Volk gerade jetzt wirklich nicht gebrauchen, sagte Bischof Giovanni Martinelli gegenüber Radio Vatikan:

„Libyen befindet sich auf einem besonderen Weg des Wachstums, wir hatten die Wahlen und es wird eine neue Regierung gebildet. Wir brauchen jetzt eine gewisse Ruhe und Gelassenheit, damit das libysche Volk seine eigenen Entscheidungen treffen und auf eigenen Füßen gehen kann. Was jetzt passiert ist, nützt auf politischer Ebene nichts, es geht gegen die Politik und gegen die Religiosität und Sensibilität dieses Volkes, das doch schon genug gelitten hat. (…) Alle wollen hier eigentlich Frieden, aber es gibt innere Konflikte, die ihn behindern: Extremismen und Fundamentalisten, die sich Gehör verschaffen. Solche Ereignisse, die von außen kommen, erhöhen und fördern die Wut dieses Volkes, das in seiner Gemeinschaft wirklich den Frieden sucht.“

Ähnlich äußerte sich die Leitung der islamischen Al-Azhar-Universität in Kairo:

Reaktionen auf Verunglimpfungen des Islam müssten die Fakten klarstellen und dürften nicht Unschuldige für die Taten anderer verantwortlich machen, sagte Ahmed Al-Tayeb, Groß-Imam der im sunnitischen Islam prominenten Lehreinrichtung. Er äußerte sich am Mittwoch laut der ägyptischen Zeitung „Ahram Online“.

Quelle: Radio Vatikan