Henry Kissinger warnt vor den Folgen des „arabischen Frühlings“ (Arabellion)

Der ehem. amerikanische Außenminister Henry Kissinger hat angesichts der neuen gewaltsamen Unruhen vor einer Idealisierung des arabischen Frühlings gewarnt.
Der „Bild-Zeitung“ sagte Kissinger: „Ich habe den arabischen Frühling nie so wahrgenommen, wie er in weiten Teilen der westlichen Welt und der Medien gesehen wurde.“

In Ägypten hätten 75 Prozent der Wähler für Muslimbrüder und radikale Islamisten gestimmt, erklärte der 89-jährige Friedensnobelpreisträger:

„Das bedeutet nicht, dass man keine guten Beziehungen zu Ägypten haben kann – das war und ist im Interesse beider Staaten. Dennoch leben wir nicht unbedingt in der gleichen Wertegemeinschaft.“

Zu den jüngsten Protesten sagte der hochbetagte Amerikaner deutsch-jüdischer Herkunft:

„Es ist doch ei­ne absurde Si­tua­ti­on, dass ein klei­nes Vi­deo, das in Ame­ri­ka nie­mand kann­te, von dem die US-Regierung nichts wuss­te, zu sol­chen Gewaltausbrüchen führt.“

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Party mit Hasch-Keksen endete mit Intensivstation für drei Gäste

Im nordrhein-westfälischen Wiehl sind nach einer Drogenparty mit „Hasch-Keksen“ am späten Samstagabend sechs junge Erwachsene in umliegende Krankenhäuser eingeliefert worden.

Wie die Polizei mitteilte, entwickelte sich die Feier mit selbst gebackenen Marihuana-Keksen für die sechs Freunde zwischen 22 und 25 Jahren zu einem medizinischen Notfall. Wenige Minuten nach dem Verzehr der Kekse klagten alle Partygäste über starke Übelkeit und mußten sich übergeben.

Als mehrere der jungen Leute nicht mehr ansprechbar waren, mußte der Rettungsdienst anrücken. Drei der apathischen Gebäckkonsumenten verbrachten die Nacht auf der Intensivstation.

Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Quelle: Webseite Fulda-Info


CDU-Politiker Franz Josef Jung pro Betreuungsgeld und contra gleichgestellte Homo-„Ehe“

Gegen eine Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften mit der Ehe hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete und  frühere Bundesminister Franz Josef Jung (CDU) ausgesprochen.

Er halte eine Gleichstellung bis hin zum Adoptionsrecht für unvereinbar mit dem im Grundgesetz verankerten besonderen Schutz für Ehe und Familie, sagte er am 17. September beim „Forum Politik“ des Instituts für Ethik und Werte an der Freien Theologischen Hochschule (FTH) in Gießen.

Der katholische CDU-Parlamentarier sprach sich zudem für das geplante Betreuungsgeld aus. Nach einer Koalitionsvereinbarung der Bundesregierung sollen vom 1. Januar 2013 an zunächst 100 Euro für Kinder im zweiten Lebensjahr und ab 2014 sodann 150 Euro pro Monat im zweiten und dritten Lebensjahr gezahlt werden.

Jung betonte, daß Eltern von Kleinkindern, die bereit und in der Lage seien, diese zu Hause zu erziehen, darin unterstützt werden sollen. Dies unterscheide sich von der Praxis in der DDR, wo Bürger gezwungen waren, Kleinkinder in staatliche Obhut zu geben.

Quelle: www.idea.de


Unionsparteien wollen rot-grünes Prostitutionsgesetz verschärfen

Die Union will das Prostitutionsgesetz verschärfen: „Es ist absurd, wenn eine Gaststätte strengeren Anforderungen unterliegt als ein Bordellbetrieb“, kritisierte Vize-Fraktionschef Günter Krings (CDU) im Nachrichtenmagazin Focus.
In der Praxis habe sich das rot-grüne Prostitutionsgesetz von 2002 als Fehlschlag erwiesen: „Die Prostitution wurde nicht nur legalisiert, sondern der Staat hat sich faktisch von seiner Kontroll- und Schutzaufgabe verabschiedet.“

Am 25. September wollen Fachpolitiker von CDU und CSU Details besprechen. Danach sollen auch die Liberalen für eine Neuregelung gewonnen werden.

CSU-Innenpolitiker Hans-Peter Uhl wirbt laut Focus-Informationen dafür, daß eine Erlaubnis zur Prostitution erst ab 21 Jahren gegeben wird. Auch dringt er auf eine „Erlaubnispflicht für Prostitutionsstätten“.

Krings betonte: „Wir wollen die Legalisierung nicht rückgängig machen, aber sie darf nicht länger als Schonraum für ein kriminelles Umfeld dienen.“

Das rot-grüne Gesetz habe einen „weitgehend rechtsfreien Raum“ entstehen lassen, „obwohl Menschenhandel, Drogendelikte und Organisierte Kriminalität gedeihen“.

Auch im Interesse der Frauen müsse hier „wieder gründlicher kontrolliert werden“.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


PAPST-Anekdoten: zwei wahre und zwei erfundene…

1. Am 29. Januar 2012 ließ der Papst beim öffentlichen Angelusgebet wie jedes Jahr um diese Zeit zwei weiße Tauben vom Fenster seines Apostolischen Palastes wegfliegen. Ein Vogel flog angesichts des kalten Wetters in den warmen Raum zurück. Die zweite Taube blieb gleich gemütlich am Fenstersims sitzen statt wegzufliegen.  Der Papst kommentierte: „Mamma mia“. Dann sagte er über die beiden Tauben: „Sie wollen im Haus des Papstes bleiben“.  – Nun spielte Thomas Gottschalk in seiner Fernsehshow diese Szene ab und sagte dann: „Wie gut, daß der Heilige Geist immer wieder zur Kirche zurückkehrt…“

2. Rosenmontag, 20.2.2012,  Audienz im Vatikan: Der neu ernannte Kardinal Timothy Dolan, Erzbischof von New York, stellte dem Papst seine 84-jährige Mutter Shirleyvor: „Heiliger Vater, hier ist meine Mutter!“  – Dann fragte er, ob der Papst sie nun zur “First Lady” des Kardinalskollegiums machen könne  – schließlich sei er, Dolan, einer der wenigen Kardinäle im Kollegium, der jung genug sei, um eine noch lebende Mutter zu haben.  Dann habe der Papst zu Frau Shirley gesagt: “Sie sehen zu jung aus, um die Mutter eines Kardinals zu sein.“  –  Sofort habe sie geantwortet: „Heiliger Vater, war das jetzt eine unfehlbare Aussage?“

3. Der große Künstler El Greco hat einst den Papst gemalt. Dieser schaut sich das Gemälde an, lächelt und schreibt eine Bibelstelle (Mt. 14,27) unter das Porträt. El Greco liest gespannt  in der Heiligen Schrift nach: “Fürchtet euch nicht, ich bin es.“

4. Ein erstklassiger Taxifahrer holt Papst Benedikt XVI. vom Flughafen ab. Nachdem das Gepäck in die Limousine geladen wurde, stand der Papst noch auf dem Bordstein. „Entschuldigen Sie, Eure Heiligkeit“, sagt der Fahrer: „Wollen Sie bitte Platz nehmen?“
„Also um Ihnen die Wahrheit sagen“, wimmelt der Papst etwas ab, „man ließ mich nie im Vatikan fahren  –  und ich würde wirklich gerne heute selber fahren.“
„Tut mir leid, aber das geht auf keinen Fall. Ich würde meinen Job verlieren! Und wenn etwas passieren sollte?“  – Doch der Pontifex bleibt beharrlich bei seinem Wunsch, selber das Lenkrad zu führen. Der Papst verspricht ihm sein besonderes Gebetsgedenken.
Widerwillig läßt der Chauffeur den Papst an den Fahrersitz, bedauert aber schnell seine Entscheidung, denn dieser beschleunigt den Wagen schnell aufs Unerlaubteste.
„Bitte verlangsamen, Heiliger Vater!“, sagt der verzweifelte Chauffeur energisch, doch dieser hält den Fuß auf das Gaspedal, bis Sirenen von Polizeiautos ertönen.
„Oh, lieber Gott, ich werde meine Lizenz verlieren bin“, stöhnt der Fahrer.
Der Polizist wirft einen Blick zum Lenkrad, geht zurück zu seinem Motorrad und greift zu seinem Handy: „Ich muß den Chef sprechen“, sagt er aufgeregt seiner Station. „Ich habe einen Fahrer bei 160 Sachen erwischt.“   –  „Gib ihm einen dicken Strafzettel“, entgegnet der Chef.
„Ich glaube nicht, daß wir das wollen, da er wirklich wichtig ist“, erklärte der Polizist.
Der Chef rief: „Umso mehr!“
„Nein, ich meine wirklich wichtig“, sagte der Polizist genervt.
Der Chef fragte: „Der Bürgermeister?“  –  “Wichtiger.”  – „Der Ministerpräsident?“  –  „Noch wichtiger.“   – „Wer ist es?“  –  „Ich denke, es ist Gott!“  – „Was soll das denn heißen?!“  – „Stellen Sie sich vor, er hat den Papst als Chauffeur!“


Doku-Film: Gratis-DVD anläßlich des Lebensrechts-Marsches in Berlin

Aus Anlaß des „Marsches für das Leben“ am 22. September 2012 gibt das weltweite katholische Hilfswerk Kirche in Not unentgeltlich eine DVD mit einem Dokumentarfilm heraus:

Frauen, die abgetrieben haben und bis heute darunter leiden, aber auch Mütter, die sich kurz vor der Abtreibung doch für das Leben des Kindes entschieden haben, berichten von ihren Erfahrungen.   

 Auch Ärzte, die massenhaft Abtreibungen vorgenommen haben, kommen zu Wort. Außerdem werden Menschen vorgestellt, die sich in der „Lebensschutz-Bewegung“ engagieren.

Der „Marsch für das Leben“ findet jährlich im September statt. Am kommenden Samstag treffen sich die Teilnehmer um 13 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt. Anschließend ziehen sie gemeinsam zur St.-Hedwig-Kathedrale, wo um 15.30 Uhr ein Gottesdienst gefeiert wird.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie“.

Die DVD mit dem 26-minütigen Dokumentarfilm „Ja zum Leben — christlicher Einsatz gegen Abtreibung“ kann kostenlos auf www.kirche-in-not.de/shop bestellt werden oder bei:

Kirche in Not
Lorenzonistr. 62
81545 München
Telefon: 089 / 64 24 8880
Fax: 089 / 64 24 888 50
E-Mail: kontakt@kirche-in-not.de

Erzbischof Müller will Spannungen innerhalb der Kirche überwinden

Erzbischof Gerhard Ludwig Müller will die Polarisierungen in der Kirche überwinden helfen. Das sagte er im Interview mit Radio Vatikan.

Mitte September beginnt im Vatikan traditionsgemäß das Arbeitsjahr nach den Ferien, für Erzbischof Müller ist es das erste Jahr in dieser Position in Rom. Er war am 2. Juli zum Präfekten der Glaubenskongregation ernannt worden.

Pater Bernd Hagenkord SJ, Leiter von Radio Vatikan, hat mit ihm gesprochen:  AL-0020

Herr Erzbischof, ganz neu ist Ihnen die Glaubenskongregation ja nicht, sie sind ja bereits Mitglied gewesen, aber seit etwas über 80 Tagen haben Sie das Amt des Präfekten inne. Sind Sie schon in Ihrem neuen Amt und in Rom angekommen?

„Mental bin ich glaube ich schon angekommen, aber die Bücher und manche Einrichtungsgegenstände müssen noch etwas warten. Aber letztlich kommt es ja darauf an, was man hier zu tun hat und welchen Einsatz man erbringt für die Kirche. Wir wissen ja, dass viele Vorurteile gegen diese Kongregation bestehen. Aber die haben wenig mit der Realität zu tun.“

Die Kongregation hat auch schwierige Aufgaben, im Gespräch waren jetzt der Konflikt mit den US-amerikanischen Schwestern und andere Dinge. Haben Sie das Gefühl, dass Sie sich da schon eingearbeitet haben oder braucht das noch seine Zeit, bis die Dinge auf Ihrem Schreibtisch angekommen sind?

„Bei dem Posten, den ich erhalten habe, kann man nicht viel Zeit darauf verwenden, sich einzuarbeiten. Man muss  – glaube ich  – schon schwimmen können, bevor man ins Wasser geworfen wird.

Es war ja kein völliger Neuanfang, als Bischof hat man ja auch viel mit diesen Fragen zu tun. Auch vorher schon als Theologe. Ich war ja auch fünf Jahre als Mitglied der Glaubenskongregation tätig, insofern sind mir die Themen, die hier ankommen, nicht unvertraut.“

Auf Ihrem Schreibtisch liegen auch andere unschöne Dinge, so gehört auch die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in die Glaubenskongregation. Wie weit ist Ihrem Eindruck nach der Vatikan dabei?

Hilfe für die Opfer, aber Nein zur Lynchjustiz-Mentalität

„Wie immer sind wir an der Spitze: Es muss immer und überall um die Menschen gehen, die Opfer solcher furchtbaren Übergriffe geworden sind. Es muss auch um die Täter gehen, um vorbeugend – soweit das überhaupt möglich ist – tätig zu sein.

Trotzdem muss auch die Würde des Täters gewahrt werden. Was in der Öffentlichkeit im Sinne von Lynchjustiz gefordert wird, das ist eine Rechtsvorstellung, die auf dem Niveau von Hexenprozessen stehen geblieben ist.

In Sachen Missbrauch gehen unsere Glaubenskongregation und in vielen Ländern die einzelnen Bistümer sehr konsequent vor  –  und hier sind wir, wie ich glaube, beispielhaft.“

Sie beginnen Ihr erstes Arbeitsjahr gleich mit dem Paukenschlag Bischofssynode, aber Sie haben sicherlich auch persönliche Vorstellungen. Was wäre Ihr persönlicher Wunsch für dieses erste Jahr?

Die Kirche lebt von der Einheit in Christus

„Ich habe persönlich natürlich Überlegungen angestellt, wie ich diesen Posten ausfüllen kann. Ich bin ja, so glaube ich, nicht vom Heiligen Vater hergerufen worden, um eine bürokratische Stelle zu besetzen, sondern als Theologe. Deswegen habe ich die Überlegungen angestellt, woran es im kirchlichen Leben krankt.

In vielen Ländern gibt es eine Polarisierung: Traditionalisten gegen Progressisten oder wie man das immer nennen mag. Das muss überwunden werden, wir müssen in der Kirche eine neue und grundlegende Einheit finden. Eine Einheit in Christus, nicht eine programmatisch hergestellte Einheit, die dann von einem Parteiredner beschworen wird.

Wir sind nicht irgendwie eine menschliche Gemeinschaft um ein Parteiprogramm herum oder eine wissenschaftliche Forschergemeinschaft, sondern unsere Einheit ist uns geschenkt. Wir glauben an die eine in Christus geeinte Kirche.

Und wenn man an Christus glaubt, wirklich glaubt, und die ganze kirchliche Lehre nicht nur instrumentalisiert und einzelne Punkte für seine eigene Ideologie herausgreift, sondern sich vorbehaltlos auf Christus einlässt, dann ist auch die Einheit der Kirche wichtig. Dann wird die Kirche nicht, so wie es in vielen Stellen der Heiligen Schrift heißt, durch Eifersucht und Geltungstrieb der einzelnen auseinander gerissen. Das ist eine Grundidee und ein Vorhaben von mir: die innerkirchlichen Spannungen zu reduzieren.“

Quelle: Radio Vatikan

Foto: Bischöfliche Pressestelle Regensburg