Dominikanerpater Wolfgang Ockenfels kritisiert „Dialogprozeß“ der deutschen Bischofskonferenz

Trierer Sozialethiker plädiert für eine Seligsprechung von Erzbischof Johannes Dyba

Auf einer Kundgebung des Kongresses „Freude am Glauben“ sprach sich Pater Wolfgang Ockenfels am vergangenen Samstag in Aschaffenburg unter dem Beifall vieler Zuhörer für die Seligsprechung des vor 12 Jahren verstorbenen Fuldaer Oberhirten Johannes Dyba aus. 

Der Dominikaner erinnerte an den herausragenden Mut und die Glaubenskraft dieses Bischofs, zumal im Einsatz für die ungeborenen Kinder.

Der Publizist und Professor, der in Trier Sozialethik unterrichtet,  unterzeichnete am Informationsstand des Münsteraner Christoferuswerks eine Petition für die Seligsprechung Erzbischof Dybas. 

Dieser Aufruf wurde von weit über tausend Gläubigen unterschrieben, darunter Weihbischof Andreas Laun. 

Das FOTO zeigt unsere Helferin Cordula Mohr am Infostand unseres Christoferuswerks.

Auch evangelische Christen schlossen sich dieser Petition an, zumal Erzbischof Dyba unter den theologisch konservativen Evangelikalen auch heute noch vielfach gewürdigt und bewundert wird.

Prof. Dr. Wolfgang Ockenfels  kritisierte in seiner vielbeachteten Rede den sog. „Dialogprozeß“ der Deutschen Bischofskonferenz, denn dieser biete „nichts Neues unter der Sonne, sondern nur viel Schatten“.

Er bemängelte außerdem ein „gewaltiges Führungsproblem“ im Episkopat und fügte hinzu, notwendig seien   „mehr kritische und wache Bischöfe“. Stattdessen würden wichtige Entscheidungen nicht selten an „anonyme Gremien“ delegiert.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster



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