Weltkindertag: IGFM protestiert gegen Heiratsalter von 9 Jahren (!) bei Mädchen

Iran plant Senkung des Heiratsalters für Mädchen von 13 auf 9 Jahre

Aus Anlaß des Weltkindertages am 20. September weist die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) auf die zunehmende Verheiratung kleiner Mädchen unter zehn Jahren hin.

Wie die IGFM erläutert, habe der Rechtsausschuß des von islamischen Hardlinern beherrschten iranischen Parlaments angekündigt, das Mindestheiratsalter von Mädchen von 13 auf neun Jahre zu senken. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Schon jetzt sei die Verheiratung von Mädchen unter 13 Jahren in der Islamischen Republik möglich und gängige Praxis. Notwendig seien lediglich der Wille des Vormundes – in der Regel des Vaters – und eine richterliche Genehmigung. 

Wie die IGFM betont, lehne die Mehrheit der Iraner diese Praxis entschieden ab. Im Durchschnitt liege im Iran das Heiratsalter von Frauen zwischen 22 und 29 Jahren und bei Männern zwischen 27 und 34 Jahren.

Dennoch sei der Anteil von verheirateten jungen Mädchen in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Nach offiziellen Angaben lag die Zahl von Mädchen, die bei ihrer Heirat unter 15 Jahre alt waren, im Jahr 2006 bei 33.383, im Jahr 2009 jedoch schon bei 43.459.

Die Zahl der Mädchen, die mit unter zehn Jahren verheiratet wurden, stieg von 449 im Jahr 2009 auf 716 Mädchen im Jahr 2010.

Grundlage für diese Rechtspraxis sei nach Angaben der IGFM die Berufung auf das Vorbild des Propheten Muhammad, der im Alter von über 50 Jahren seine sechsjährige Lieblings-„Frau“ heiratete.

Er „konsumierte“ die Ehe nach islamischer Überlieferung, als sie neun Mond-Jahre alt war, also etwa 8 2/3 heutige (Sonnen)-Jahre.

Der Staatsgründer der Islamischen Republik, Ayatollah Khomeini, stellte die offizielle Rechtslage der schiitisch-dschaf’aritischen Rechtsschule dar und formulierte eine noch heute gültige Rechtsentscheidung („hukm“):

Danach ist es erlaubt, eine „Ehefrau“ zu haben, die jünger als neun Jahre alt ist. Khomeini hält ausdrücklich fest, daß mit Vollendung des neunten Lebensjahrs die „Ehefrau“ entjungfert werden darf.

Die „übrigen Genüsse“ seien aber auch vorher kein Unrecht, „selbst beim [weiblichen] Säugling“. Khomeini nennt als Beispiele „Berühren mit Begierde“ und ein Wort, das oft mit Analverkehr übersetzt wird, aber wohl im Sinn von „Schenkelverkehr“ gemeint wurde, da Anal- und Oralverkehr in der Regel als nicht islamkonform angesehen werden.

Die IGFM betont, daß die Auffassung, es gäbe für Mädchen gleichsam kein Mindest-Heiratsalter, teils auch unter sunnitischen Muslimen in Nordafrika, auf der arabischen Halbinsel, in Pakistan und Afghanistan verbreitet sei.

Die IGFM nennt diese Praktiken „unerträglich und menschenrechtsfeindlich“.

Der Vorstandssprecher der IGFM, Martin Lessenthin, betont:

„Kulturrelativismus und jede andere Form der Verharmlosung ist menschenfeindlich und verzögert ein Ende dieser Verbrechen an Kindern.“

Letztendlich gehe es nicht darum, ob es sich dabei um authentische Teile des Islam oder um Fehlinterpretationen handle, so die IGFM. Vielmehr gehe es um die Frage, welches Recht im Konfliktfall höher stehe: Menschenrechte oder bestimmte religiöse Auffassungen. Gegenwärtig sähe Europa tatenlos zu, wie islamische Extremisten Schritt für Schritt die Menschenrechte mit Verweis auf ihre religiöse Lehren aushebelten. Leidtragende seien zuerst Kinder, Frauen und Minderheiten, so die IGFM.

Zur Lage der Menschenrechte in Iran unter:
www.igfm.de/Menschenrechtsverletzungen-in-der-Islamischen-Republik-Iran.573.0.html

Facebook-Seite der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte:
https://www.facebook.com/igfmdeutschland


US-Studie: Das Seelenleben der Schwangeren und die Auswirkungen auf ihr Kind

Daß ungeborene Babys zahlreiche Infos und Signale der Biochemie seiner Mutter, aber auch – etwa in Form von Musik und Sprache – über das gemeinsame Umfeld wahrnimmt und daß sich diese nicht nur auf das Ungeborene im Mutterleib, sondern auch auf die spätere Entwicklung des Kindes auswirken kann, ist medizinisch bewiesen.

Die Ergebnisse einer neuen Studie von US-Psychologen legen nun nahe, daß das Baby auch den mentalen Zustand der Mutter wahrnimmt und sich dieser auch auf das Kind und dessen Entwicklung auswirkt.

Wie die Forscher um Curt A. Sandman, Elysia P. Davis, und Laura M. Glynn von der University of California im Fachjournal Psychological Science der „Association for Psychological Science“ schildern, können sich beispielsweise Depressionen während der Schwangerschaft auf die spätere Entwicklung des Kindes auswirken.

Während die gravierenden Folgen von Rauchen und Alkoholkonsum während der Schwangerschaft allgemein bekannt sind, zeigten Studien von Kindern, die während des Hungerwinters in den Niederlanden 1944 geboren wurden, daß Ungeborene, deren Mütter während der Schwangerschaft hungern mußten, ein höheres Risiko aufwiesen, später an Fettleibigkeit und Diabetes zu erkranken.
 
In ihrer aktuellen Studie haben Sandman, Davis und Glynn untersucht, inwieweit sich auch der seelisch-geistige Zustand von Schwangeren aufs das Kind auswirken kann. Hierzu untersuchten sie Mütter auf Depressionen vor und nach der Geburt und unterzogen deren Babys nach der Geburt medizinischen Untersuchungen, um so die weitere Entwicklung der Kinder genau  abgleichen zu können.

Das Ergebnis: Die beste Entwicklung fanden die Wissenschaftler bei jenen Kindern, deren Mütter sowohl vor als auch nach der Geburt ähnliche Zustände aufzeigten, ganz gleich, ob mit oder frei von Depressionen. Die Kinder jener Mütter, deren Seelenzustand vor der Geburt sich von jenem danach unterschied, zeigten eine verlangsamte Entwicklung. „Die Stärke dieser Entdeckung hat uns alle überrascht“, so Sandman.

In einer weiteren Studie wiesen die Forscher nach, daß Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft verängstigt und überbesorgt waren – ein Zustand, der oft mit Depressionen einhergeht – Unterschiede in der Hirnstruktur aufweisen. Hier seien jedoch weitere Langzeitstudien nötig, um herauszufinden, wie sich eine Depression der Mutter auf die langfristige Gesundheit des Kindes auswirkt.

„Wir glauben, daß das ungeborene Kind einen aktiven Part in seiner eigenen Entwicklung spielt und hierzu zahlreiche Informationen für das Leben nach der Geburt sammelt“, so Sandman abschließend.

Quelle: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2011/11/studie-seelenzustand-von-schwangeren.html

Foto: Mechthild Löhr, CDL


Klare Kritik des SPD-Bürgermeisters von Berlin-Neukölln an „Multikulti“ und mangelnder Integration

CDU:  „Wir freuen uns, daß Herr Buschkowsky in der politischen Realität angekommen ist“

Der Bürgermeister des Berliner Problembezirks Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), hat die Zustände der „multikulturellen“ Gesellschaft scharf angeprangert.

Jugendliche Einwanderer würden Umgangsformen wie Höflichkeit oder Rücksichtnahme sowie die einfachsten Regeln, wie man sich in der Öffentlichkeit gegenüber anderen benehmen sollte, häufig demonstrativ nicht beachten, schreibt der SPD-Politiker laut Vorabbericht der Bild-Zeitung in seinem Buch „Neukölln ist überall“.

Dabei gehe es nicht bloß um „Exzesse des Augenblicks“. Vielmehr wollten die „Platzhirsche“ wohlüberlegt demonstrieren, „daß die Deutschen ihnen gar nichts zu sagen haben und daß die Regeln ihnen sch…egal sind.“

Das Feindbild seien die verhaßten Deutschen. Sie seien das Ziel der Aggression, der sie selbst nichts entgegenzusetzen hätten. „Deutsche gelten als leichte Opfer“, beklagte Buschkowsky und fügte hinzu:

„Wir erziehen unsere Kinder zur Gewaltlosigkeit. Wir ächten Gewalt in der Begegnung und bringen das unserem Nachwuchs bei. Andere bringen ihren Jungs bei, stark, tapfer und kampfesmutig zu sein. Die Ausgangssituation ist einfach ungleich.“

Deutliche Worte fand Buschkowsky auch für die Integrationspolitik in Deutschland:

„Solange wir eine Politik des Alles-Verstehens und des Alles-Verzeihens betreiben und den Menschen signalisieren, daß wir gar nicht daran denken, die Verhältnisse zu ändern, weil diese Verwahrlosung der Sitten zur kulturellen Identität und zur Weltoffenheit gehören, so lange werden wir für eine wirklich erfolgreiche Integrationspolitik nur verhalten Mitstreiter finden.“

Bei der CDU stieß Buschkowsky mit seiner Kritik an den Zuständen der Einwanderungsgesellschaft auf verhaltene Zustimmung. „Wir freuen uns, daß Herr Buschkowsky kurz vor der Rente in der politischen Realität angekommen ist“, sagte der Berliner CDU-Abgeordnete Kurt Wansner der JUNGEN FREIHEIT:

„Er muß sich allerdings fragen lassen, was er in seiner langjährigen politischen Laufbahn gegen diese Zustände getan hat.“ Lösungskonzepte lasse Buschkowsky jedenfalls vermissen.

Quelle: Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT


Lebensretter und Bergsteiger Ben-Yehuda bezwang den über 5000 m hohen Gipfel des Kasbeck

 
Nadav Ben-Yehuda, Bergsteiger und Träger der israelischen Ehrenmedaille des Präsidenten, hat auf dem Gipfel des Berges Kasbeck im georgischen Teil des Kaukasus in 5042 Meter Höhe die israelische Fahne gehißt.

Ben-Yehuda war vor zwei Wochen von Präsident Shimon Peres ausgezeichnet worden, nachdem er seinem türkischen Partner Aydin Irmak bei der Besteigung des Mount Everest das Leben gerettet hatte.


Ben-Yehuda auf dem Gipfel des Kasbeck (Foto: A. Godjabidse)

Bei der Rettungsaktion war seine rechte Hand verletzt worden; die Besteigung des Kasbeck stellte nun eine Überprüfung von deren Funktionsfähigkeit auf über 5000 Metern dar  –  Voraussetzung für die Fortsetzung von Ben-Yehudas Bergsteigerkarriere.

Der Kletterer erklärte: „In den ersten beiden Nächten hat die Hand sehr geschmerzt, doch danach habe ich alle möglichen Tricks erfunden, um sie warm zu halten.“

Präsident Peres erklärte zum Erfolg Ben-Yehudas: „Ich bin stolz auf Nadav und seine Geistesstärke, seine Liebe zum Staat Israel und wünsche ihm ein gutes neues Jahr voller Gesundheit und dass er neue Gipfel bezwingen möge.“

Quelle: Israelisches Präsidialamt, 18.9.2012

Zur Aktion Ben-Yehudas auf dem Everest: http://bit.ly/NLEverest


Klare Sachkritik an der verfehlten Energie- und Europa-Politik der Kanzlerin

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, Linkenheim-Hochstetten

Offener Brief an die Bundeskanzlerin

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

permanent haben Sie die ESM-Megabank gefordert, um angeblich den Euro zu retten und die deutsche Wirtschaft zu stabilisieren.

Sobald Herr Gauck das ESM-Gesetz unterschrieben hatte, verkünden Sie plötzlich, daß der Euro trotz ESM kurzfristig nicht zu retten sei, also wahrscheinlich überhaupt nicht.

Aus Ihrem Verhalten ist zu schließen, daß die Euro-Rettung und die Stabilisierung der deutschen Wirtschaft nicht das eigentliche Ziel Ihrer Politik ist, sondern vielmehr die Abschaffung Deutschlands als souveränen Rechtsstaat. Die Euro-Krise ist für Sie lediglich ein Instrument, um das verfassungswidrige Ziel eines europäischen Bundesstaates zu erzwingen.

Fakt ist ferner, daß CO2-Emissionen keinen erkennbaren Einfluß auf das Klima haben, weil die Klimasensitivität des CO2 unter 1°C liegt. Eine „Energiewende“ in Ihrem Sinne ist deshalb nicht erforderlich und auch nicht durchführbar.

Augenscheinlich verfolgen Sie das Ziel einer Desindustrialisierung Deutschlands. Das geht am besten durch massive Strompreiserhöhungen. Der Fukushima-Reaktor wäre nicht explodiert, wenn in Japan deutsche Sicherheitsvorschriften gelten würden. Trotz der Explosion hat in Japan niemand gesundheitliche Strahlenschäden erlitten. Fukushima war kein rationaler Grund zur Vernichtung der deutschen Kerntechnik, sondern ein für Sie willkommener Anlaß, Ihre Macht zu festigen. An einer Einsparung fossiler Brennstoffe sind Sie nicht interessiert.

Eine echte „Energiewende“ wäre die Substituierung von Ölheizungen durch Wärmepumpen. Hierfür wäre der Ausbau der Kernenergienutzung erforderlich.

Ihre Sparaufrufe sind Täuschungen. Unter Ihrer Regierung stieg die Staatsverschuldung von 1,5 auf 2,1 Billionen Euro. Trotz steigender Steuereinnahmen beträgt die Neuverschuldung 19 Milliarden Euro. Die unnötige Zwangsenteignung der Kernkraftwerke kostet 15 Milliarden Euro. Die ESM-Bank kostet 190 Milliarden Euro. Die gescheiterte Energiewende kostet hunderte Milliarden.

Was werden die von Ihnen verursachten Stromausfälle im kommenden Winter kosten? Sowohl Ihre Energiepolitik als auch Ihre Europapolitik richten einen exorbitanten Schaden nicht nur für Deutschland, sondern auch für Europa an. Die durch die Medien debilisierte Bevölkerung hat das noch nicht begriffen.

Die Meinung von Fachleuten interessiert Sie nicht. Dennoch weise ich auf einen Vortrag von Professor Schachtschneider hin: http://www.youtube.com/watch?v=99Q_Va8WFaA&feature=share

Dieses Schreiben soll zeigen, daß sich nicht alle Bürger durch Sie täuschen lassen. Es erscheint im Internet unter www.fachinfo.eu/merkel.pdf.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Penner


Islam-Debatte: Kritik an Äußerungen von BKA-Chef Ziercke über Islamkritiker

Von Dennis Riehle

Im Vorfeld einer ZDF-Dokumentation über islamistische Gewaltaktivitäten in Deutschland hat der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Ziercke, vor einer Eskalation des Konflikts zwischen Salafisten und Islamkritikern gewarnt:

Die Demonstrationen mit Karikaturen vor den Moscheen seien eine unnötige Provokation gewesen, man müsse sich vor einem gegenseitigen Aufschaukeln der Emotionen sorgen.

Gleichzeitig scheute der BKA-Chef nicht davor zurück, ganze Gruppierungen aus dem bürgerlich-rechten Spektrum mit rechtsextremen Kräften auf eine Stufe zu stellen und polemisch zu wettern, dass neben allen anderen Kritikern auch „Pro Deutschland“ ebenso wie die NPD zu denen gehörten, die die bedrohliche Lage weiter schürten.

Man mag sich schon fragen, welche Einseitigkeit hier gefahren wird  –  denn wahrscheinlich blendet der „Focus“ nicht ohne Grund die Kritik am Islam völlig aus, titelt dafür aber groß mit „höchstgefährlichen“ Islamhassern (http://www.focus.de/kultur/diverses/fernsehen-islamhass-unverantwortlich-und-hoechstgefaehrlich-bka-chef-warnt-im-zdf-vor-eskalation-rechtsradikale-geben-breivik-recht_aid_812135.html).

Fassungslos stehen Demokraten, die sich um das Einhalten der Verfassung bemühen, vor solcher Agitation: Da werden Kritiker einer politisch missbrauchten Religion in einen Topf mit denen geworfen, die kurz vor einem Verbotsverfahren beim Bundesverfassungsgericht stehen. Köln-MoscheeDSC_0597_ShiftN

Solange Ziercke die durchaus herausfordernde Meinungsäußerung durch Proteste vor Moscheen  als „gefährlich“ bezeichnet, unterwirft er sich der Drohung, die er eigentlich bekämpfen sollte: Denn radikale Islamisten sind es, die diejenigen einschüchtern wollen, welche für ein klares Bekenntnis zu einem Land einstehen, das sich weder von religiösem Totalitarismus noch von Gewaltaufrufen bezwingen lassen darf.

Ein Rückzug von einem deutlichen Verteidigen unserer Werte und Gesetze würde dem Kapitulieren vor ausgewählten islamischen Kampfwilligen gleichkommen, die Andersdenke verachten und die Zukunft der Bundesrepublik in die Hände muslimischer Obrigkeiten legen wollen.   

Keineswegs ist es das Ansinnen, Kulturen aufeinanderprallen zu lassen. Deshalb ist auch die Islamkritik zur Differenzierung angehalten  –  sie unterstützt daher maßgeblich diejenigen, die einem extremistischen Tun abschwören und zur Eingliederung bereit sind.

Doch Studien und Umfragen belegen, dass eine große Bandbreite von Muslimen bedauerlicherweise eben nicht bereit ist, von entsprechenden Suren Abstand zu nehmen – oder sich außerstande gibt, dem Druck aus Angst vor den eigenen Anhängern, dem Stolz und dem Überlegenheitsgefühl der religiösen Mitstreiter oder dem Wahn einer Gotteshierarchie zu entsagen.

Die von Ziercke genannten Gruppierungen aus dem bürgerlichen Spektrum sind im Gegensatz zu NPD und anderen Rechtsextremisten nicht gegen alles, was von außen kommt  –  im Gegenteil. Islamkritik setzt nicht an den Menschen an, die es schaffen, sich von einer Indoktrination zu lösen und über aufklärerische Wege zu der Einsicht eines friedlichen Zusammenlebens finden.  Auch steht nicht Herkunft oder Person, sondern Ideologie und Denken im Zentrum des Protests. 

Eine generalisierte Brandmarkung von islamkritischen Bewegungen als rechtsextrem oder gar das Erwecken eines Eindrucks zur Nähe dergleichen in Richtung NPD oder anderen gesinnten diktatorischen Fanatikern ist schäbig und ein Schlag ins Gesicht engagierter Bürgerrechtler. Nicht nur das BKA, sondern alle Sicherheitsbehörden sind jetzt zur Besonnenheit aufgerufen, die eigentliche Gefahr ernst zu nehmen:

Wenn in Vorabveröffentlichungen des ZDF Aufforderungen eines mittlerweile ausgewanderten deutschen Salafisten bekannt werden, in denen dieser Deutschland zum „Kriegsgebiet“ erklärt und jeden Anhänger zum Griff zur Waffe auffordert, wird wohl klar, dass sich Herr Ziercke offenbar in die falsche Richtung verrannt hat.

Wer von seinen Glaubensbrüdern verlangt, sich die Bundesrepublik untertan zu machen und  die Ausrottung von Andersgläubigen als Pflicht und Aufgabe eines jeden Muslims sieht, stellt die wirkliche Bedrohung für unser Land dar.

Transparenter und offenkundiger als selten zuvor wird durch solche Einlassungen deutlich gemacht: Islamkritiker, die die Folgen einer für „wahre“ Muslime wohl selbstverständlichen und unweigerlichen politischen Zweckentfremdung einer Religion – und nichts Anderes – drastisch vor Augen führen, haben mit ihrem Wink zur Achtsamkeit anscheinend doch nicht ganz unrecht…

Dennis Riehle
Martin-Schleyer-Str. 27
78465 Konstanz
www.dennis-riehle-blog.de
 
                                                                                                                                                                                                   BILD: Kölner Moschee (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)