Deutsche Jungen und Mädchen wollen in der Schule kochen lernen

Deutsche Kinder ernähren sich gesünder als erwartet. Das ergibt sich aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherministerium.

Demnach finden 70 Prozent der Kinder und Jugendlichen Kochen „interessant“, über zwei Drittel (69 Prozent) würden es gerne in der Schule lernen.

82 Prozent achten laut Umfrage auf eine gesunde Ernährung und essen zu Hause meist frisch gekochtes Essen. 10 Prozent der Befragten essen am häufigsten belegte Brote, nur 6 Prozent nehmen Fertiggerichte.

Für die Mehrheit (80 Prozent) der Schüler ist es wichtig, regelmäßig mit ihrer Familie zu essen. 20 Prozent gaben an, das sei ihnen egal.

Für die Forsa-Umfrage wurden 1000 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren befragt.

Bundesweiter Wettbewerb „Klasse, Kochen!“ startet am Montag

Am kommenden Montag startet in Hamburg ein bundesweiter Wettbewerb an Schulen von Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) und TV-Starkoch Tim Mälzer.

Unter dem Motto „Klasse, Kochen!“ sollen Schüler und Lehrer die Themen Kochen und Ernährung kreativ im Unterricht behandeln. Zu gewinnen gibt es zehn hochwertige Schulküchen.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Norwegen: Ehen mit „gleichberechtigter“ Hausarbeit sind weitaus scheidungsanfälliger

Das Handelsblatt-online veröffentlichte am 27. September 2012 unter dem Titel „Geteilte Hausarbeit, doppeltes Leid“ einen aufschlußreichen Bericht über eine neue norwegische Studie mit folgendem Ergebnis:

„Die Scheidungsrate sei höher, wenn sich Eheleute die Hausarbeit teilten, fanden die Forscher heraus.(…) Diese Studie dürfte für Diskussionsstoff sorgen:

Demzufolge liegt die Scheidungsrate bei Ehepaaren, die sich die Hausarbeit teilen, rund 50 Prozent höher als bei Paaren, bei denen die Frau sich größtenteils um den Haushalt kümmert.

„Je mehr ein Mann zu Hause macht, desto höher ist die Scheidungsrate“, sagte Studien-Mitautor Thomas Hansen der Nachrichtenagentur AFP über diese Untersuchung mit dem Titel „Gleichberechtigung zu Hause“.

Quelle und Fortsetzung dieses Artikels hier: http://www.handelsblatt.com/panorama/lifestyle/studie-aus-norwegen-geteilte-hausarbeit-doppeltes-leid/7190292.html


Wunsch gegen Realität – juristische Fakten zur Kirchensteuer-Kontroverse

Pressemitteilung des ZPV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen eV.):

Berichterstattung zum Urteil des BverwG über die Rechtmäßigkeit des Austritts aus der Kirche als einer „Körperschaft des öffentlichen Rechts

Schon in den Mittagsnachrichten von ARD oder ZDF war am 26. September 2012 zu hören, daß „Kirchensteuer-Rebell“ Prof. Zapp mit seiner Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht gescheitert sei.  Print- und Web-Medien wie Spiegel-online schlossen sich der Bewertung dieses Urteils im wesentlichen an.

Dabei halten sich nicht nur die großen Fernsehanstalten ihre Hausjuristen, die den Nachrichtenredakteuren eigentlich hätten erklären müssen, was im Juristen-Blog http://www.internet-law.de/  eindeutig zu lesen ist:

„Die Revision des Kirchensteuerrebellen Zapp war erfolgreich, das Bistum Freiburg hat den Prozess verloren“.

Handelte es sich bei der Fehlinterpretation um vorauseilenden Gehorsam, Wunschdenken oder einfach um die Unfähigkeit, juristische Texte zu lesen?

Immerhin hatten die deutschen Bischöfe dem Gericht mit dem Dekret über die Folgen des Austritts aus der Kirche eine Steilvorlage geliefert, die jedoch an den Unbestechlichen abprallte.

Im Gegensatz zum OverwG Mannheim, das das erstinstanzliche Urteil aufhob und nicht einmal Revision zuließ, hat das BverwG „das die Klage abweisende Urteil des Verwaltungsgerichts (erste Instanz) wiederhergestellt“.

Im Klartext: „Der Austritt Zapps aus der Körperschaft Kirche (war) wirksam“.

Jeder, der es wünscht, kann aus der Kirche  als einer Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Begründung austreten  –  und die Kirche muß es anerkennen.

Gegen diese Begründung hatte das Erzbistum Freiburg geklagt und ist jetzt endgültig unterlegen.

Cui bono?  –  Wem dient die mediale Falschberichterstattung?

Wer die Nachrichtentexte zur Kenntnis nahm, konnte sich des Gefühls nicht erwehren, dass darin eine klamm-heimliche Freude mitschwang über das angebliche Scheitern des „Kirchensteuerrebellen“.

Anscheinend gibt es Interessen, die die Position der derzeitigen deutschen katholischen Kirche in ihrem Ist-Bestand gewahrt sehen möchten – man fragt sich, mit welcher Absicht.

Vielleicht ist diese heutige Kirche in Deutschland, die nach Meinung vieler ein Credo light vertritt, den Menschen weniger Vorwurf als die Kirche, die sich auf die Botschaft Christi beruft?

Immerhin enthält das Dekret der Deutschen Bischofskonferenz vom 20.9.2012 einen folgenschweren Denkfehler:

„Die Erklärung des Kirchenaustritts vor der zuständigen zivilen Behörde stellt als öffentlicher Akt eine willentliche und wissentliche Distanzierung von der Kirche dar und ist eine schwere Verfehlung gegenüber der kirchlichen Gemeinschaft.“

„Eine willentliche und wissentliche Distanzierung von der Kirche“ kann man nur vor ihr, der Kirche, aussprechen, nicht aber vor einer zivilen Behörde, die ausschließlich den  –  steuerrechtlichen  –  Tatbestand des Verlassens der Kirche als Körperschaft des öffentlichen Rechts attestiert.

Daher hat das BVerwG jetzt konsequent festgestellt, daß trotz eines Zusatzes wie der von Prof. Dr. Zapp getätigte genau dieser steuerrechtliche Tatbestand eintritt.

Man möchte hinzusetzen: Noch Fragen?

Bonn, 29.9.2012, am Fest der hl. Erzengel

V.i.S.d.P. Reinhard Dörner, Vorsitzender

ZPV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen e.V.)
D-53117 Bonn, Bataverweg 21
Fax 02563 905269
www.papsttreue-vereinigungen.de
zpv@papsttreue-vereinigungen.de

Der Zweck des Vereins ist der Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen, die sich in wichtigen kirchlichen und gesellschaftlichen Fragen mit einer Stimme artikulieren.

Der Verein ist mit Bescheid des Finanzamts Fulda vom 16.9.2009, StNr. 018 250 59783, als gemeinnützig anerkannt.


Peter Scholl-Latour über die Heuchelei des Westens: Wo bleibt der Protest gegen Christenverfolgung?

Das Anti-Mohammed-Video bestimmt derzeit die Schlagzeilen vieler Medien.  In der Talkshow Münchner Runde des Bayerischen Fernsehens beklagte der bekannte Islamexperte Peter Scholl-Latour, daß sich alles um dieses Video drehe, aber kaum jemand über Christenverfolgung und Unterdrückung im Orient.

Die Münchner Runde im Bayerischen Fernsehen diskutierte über die Frage: „Soll man die Aufführung des Videos verbieten?“

Gäste waren Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), Lamya Kaddor, die Vorsitzende des Liberal-islamischen Bundes und Peter Scholl-Latour. Er selbst würde die Verbreitung des „idiotischen Videos“ untersagen.  Gleichzeitig solle der Westen „gegenüber dem Islam Stellung beziehen, hart Stellung beziehen“, wo es um wichtige Themen gehe.

Scholl-Latour wies darauf hin, „dass die Christen im Orient verfolgt und unterdrückt werden.“  – Während gegen das Video geschlossen protestiert werde, schweige man, wenn Christen in islamisch-geprägten Ländern bedroht werden.

Das deutlichste Beispiel für die weit verbreitete Heuchelei sei Saudi-Arabien, erklärte Scholl-Latour: „Es geht nicht, dass in Saudi-Arabien keine Messe abgehalten werden darf und Geistliche wie Sklaven behandelt werden.“

Juden und Christen würden in Saudi-Arabien verfolgt, ein Kreuz oder eine Bibel zu besitzen stehe unter Strafe  –  und der islamische Staat sei eine wichtige Quelle des Salafismus.  

Weil Saudi-Arabien ein wichtiger Wirtschaftspartner für Deutschland sei, bleiben alle ruhig. Dadurch werde die Heuchelei des Westens sichtbar, erklärte Scholl-Latour. „Ich habe niemals von einem verantwortlichen Politiker ein Wort gehört, dass man die dortigen Christen auch schützen sollte, weil das immerhin unsere Glaubensbrüder sind.“

Hinsichtlch Syrien erkärte Scholl-Latour, man freue sich, daß die Regierung  Assad gestürzt werde, vergesse aber, daß die Alternative auch nicht besser sei: Salafisten und radikale Moslembrüder.

Quelle: Medienmagazin PRO


Deutsche Städte stehen unter Druck und errichten z.T. Riesen-Kitas für hunderte Kinder

Kritik am „chinesischen Weg der Massenunterbringung“

Um den gesetzlich geplanten „Rechtsanspruch“ auf einen Betreuungsplatz für Kleinkinder ab 1. August 2013 gewährleisten zu können, wächst der Handlungsdruck auf die Kommunen gewaltig  –  und so entstehen in mehreren Städten derzeit Krippen mit hunderten von Plätzen.

So befindet sich in Flöha eine Einrichtung für 400 Kleinkinder im Bau. In Brandenburg gibt es bereits jetzt entsprechende Großeinrichtungen.

Die geplante Errichtung von Kindertagesstätten mit hunderten Plätzen in mehreren Bundesländern hat Bildungsexpertin und Regierungsberaterin Ilse Wehrmann als „chinesischen Weg der Massenunterbringung“ kritisiert, wie die Nachrichtenagentur „dts“ meldet.

„Ein Wahnsinn“ seien Bauprojekte wie jenes in Dresden, wo ab 2013 dreihundert Kleinkinder in einem einzigen Gebäude untergebracht werden sollen, sagte Wehrmann der Wochenzeitung Die Zeit; sie fügte hinzu:

„Es wäre schade, wenn Sachsen bei der Kinderbetreuung wirklich den chinesischen Weg der Massenunterbringung gehen würde, nachdem es jahrelang eine Vorreiterrolle bei der Bildung innehatte.“

Einrichtungen mit mehr als 80 Kindern seien „pädagogisch nicht geschickt“, so Frau Wehrmann   –  und zudem schon hinsichtlich der Aufsichtspflicht der Erzieherinnen mit „gesundem Menschenverstand“ kaum zu verantworten.

Ob aber eine der  U r s a c h e n  dieser Groß-Kitas  –  nämlich der von der Regierung vorgesehene, individuelle „Rechtsanspruch“ auf einen Krippenplatz   –  mit dem „gesunden Menschenverstand“ vereinbar ist, erläuterte die Regierungsberaterin freilich nicht.