JA zum LEBEN – JA zur FAMILIE: Offener Brief einer Familienmutter an die Bundeskanzlerin

Von Almut Rosebrock 


Almut Rosebrock
Guten Tag, verehrte Frau Merkel!                                              

WIR SIND DAS VOLK!

Das war der Ruf, der durch den Herbst 1989 scholl und ihn prägte: erst ganz verhalten, dann immer lauter werdend  –  bis die Mauer fiel. Sie kennen die Geschichte.

Ich bin 1968 geboren in Lübeck. Ich wuchs in Lübeck-Schlutup mit Blick auf den Metallgitterzaun und Todesstreifen in 200 Meter Entfernung von der Grenze auf – unsere Straße endete im Nichts. (…)

Ich lebe bei Bonn, bin Apothekerin, verheiratet, wir haben 2 Kinder, die 11 und 13 Jahre alt sind.

Ich habe 2009 das Aktionsbündnis „Gerne leben mit Kindern“ www.glmk.de gegründet.

Das war eine Reaktion auf den beginnenden Bundestagswahlkampf, in dem immer stärker die Fremdbetreuung der Kleinkinder in Einrichtungen gefordert und forciert wurde.

Die heutige „moderne“ Familienpolitik stellt die Berufstätigkeit der Frauen und Mütter in den Vordergrund.
Sie dient damit in der Hauptsache der Wirtschaft  – und lässt sich auch maßgeblich dadurch bestimmen (DIW, Bertelsmann-Stiftung).

Mir fehlt schon seit langem die differenzierte Befragung der eigentlich Betroffenen, nämlich der Eltern, der Familien selbst!

Letztendlich sollte das, was SIE wollen, der Auftrag an die Politik sein zum Handeln. Aber bitte differenziert –  nicht dass nur die, die am lautesten schreien und die beste Lobby haben, das bekommen, was sie wollen.

Das ist aber – leider – Realität. In der aktuellen „Schönrede-Politik (Link).

Der aktuelle Familienmonitor 2012 zeigt Fakten auf, die eindeutig in die Richtung gehen sollten, Familien mehr Vertrauen hinsichtlich der verantwortlichen Erziehung ihrer Kinder zu schenken  –  und damit auch mehr „Zeitfreiheit“ vor allem den Müttern zu geben.

Dazu gehört auch eine stärkere finanzielle Anerkennung der in den Familien geleisteten Arbeit.

Die aktuelle Betreuungsgelddebatte läuft dem leider entgegen. Vor allem soll sie wieder die diffamierende und entsetzliche Aussparung der „Hartz- 4-Eltern“, die so schon kaum wissen, wie sie mit ihrem Leben über die Runden kommen sollen, fortsetzen.

Ich halte das für grundlegend falsch und auch sehr gefährlich bezüglich der Zukunft dieser Kinder. So sie denn zur Welt kommen dürfen – und sich die Mutter nicht, aufgrund der großen finanzielle Nöte, für eine Abtreibung entscheidet!

Die demographische Katastrophe wird viel bejammert. Wo bleibt die Achtung und dann auch konstruktive Unterstützung für Menschen, die sich für Kinder entscheiden?

Ich war am vorigen Wochenende in BERLIN  –  und habe mit ca. 3000 anderen Menschen vor dem Bundeskanzleramt und dann in einem langen Zug zur Sankt-Hedwigs-Kathedrale hinüberziehend, beim MARSCH für das LEBEN.

Wir haben FÜR das Leben, gegen Abtreibung, Selektion und “Sterbehilfe” demonstriert.

Auch hier hat die Presse fast  n i c h t  berichtet!

Wir haben in dem Schweigemarsch mit 1000 Kreuzen  –  und dann auch im Gottesdienst  –  der hunderttausenden Kinder gedacht, die in unserem Land das Licht der Welt nicht erblicken durften. (….)

Wir haben zum Abschluss in der Sankt Hedwigs-Kathedrale GOTT für das Leben gedankt, das ER uns gegeben hat. 

Mit freundlichen Grüßen!

Almut Rosebrock

Quelle und vollständiger OFFENER BRIEF hier: http://www.glmk.de/2012/09/29/offener-brief-an-angela-merkel-bundesweiter-aktionstag-um-fair-teilen/



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