Übermüdete Autofahrer leben gefährlich – auch Energie-Drinks helfen nur begrenzt

Wer müde ist, gehört nicht hinter das Steuer, denn schläfrige Fahrer leben gefährlich. Übermüdung gilt als die größte Unfallursache überhaupt.

Hans Haltmeier, Chefredakteur der Apotheken-Umschau, erklärt dazu:

„Nachts zwischen zwei und fünf Uhr sollte man eigentlich gar nicht auf der Straße unterwegs sein, denn da droht der sogenannte Sekundenschlaf. Auch Energy-Drinks helfen da nicht weiter; sie putschen zwar ca. zwei Stunden lang auf, aber danach fühlt man sich noch müder als vorher.“

Auch manche Krankheiten können beim Autofahren gefährlich werden, zB. Diabetes:

„Bei Diabetikern besteht immer die Gefahr der Unterzuckerung. Deshalb sollten sie vor jeder längeren Fahrt den Blutzucker messen – und wenn sie spüren, dass die ersten Anzeichen von Unterzuckerung auftreten, dann bitte gleich rechts ran fahren. Dann sollte man Cola,  Apfelsaft oder auch Traubenzucker im Auto haben.“

Wer sicher von A nach B kommen will, sollte auch überprüfen, ob er Medikamente nimmt, die seine Fahrtüchtigkeit einschränken:

„Es gibt erstaunlich viele Medikamente, die tatsächlich die Fahrtüchtigkeit beeinflussen können. Zum Beispiel Schmerzmittel, da ist Vorsicht geboten. Aber auch bei Schlafmitteln, denn die wirken sechs bis acht Stunden lang. Das heißt, wenn man nachts um zwei Uhr eine Schlaftablette nimmt, dann kann man morgens um sieben Uhr eigentlich noch nicht Auto fahren.“

Mittel gegen Heuschnupfen, Blutdrucksenker und Augentropfen können ebenfalls die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.  

Quelle: Apotheken Umschau 



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