Besprechung des Buches „2034 – Der Abschied vom Abendland“

Dieses Buch von Max Eichenhain ist eine gelungene Mischung zwischen einem fiktiven Kriminalroman und nicht minder spannenden Sachkapiteln und -argumenten, die mit über 400 Fußnoten untermauert werden.

Unser abendländischer griechisch-römisch-christlicher Kulturkreis wird der türkisch-islamischen Kultur und deren Unvereinbarkeit mit der unseren und ihrer realen Bedrohung für uns Deutsche in wenigen Jahrzehnten durch unsere permanente deutsche Unterbevölkerung gegenübergestellt.

Auf hohem intellektuellen Niveau werden die Gründe genannt, die dazu führen konnten.

Die destruktive Rolle der Frankfurter Schule, die in der 68er Revolution und ihrer Gruppendynamik bis heute fortwirkt und die für eine multikulturelle Gesellschaft ohne Schranken kämpft, wird ebenso beleuchtet wie die Rolle des Koran im Islam und dessen Unverbeinbarkeit mit unserer Kultur und wie dessen Gewaltsuren hunderttausende islamische Jugendliche durch entsprechende Koranschulen in unserem Land beeinflussen.

Die Lösungsvorschläge des Autors, damit sich das Schreckenszenario, das hier vorgestellt wird, nicht bewahrheitet, sollte in möglichst vielen Schichten und Gruppierungen unseres deutschen Volkes diskutiert werden.

Deshalb ist diesem 344 Seiten starken Buch eine möglichst große Verbreitung zu wünschen.

Dieses fundierte Buch kann für nur 9,80 € portofrei bei uns bestellt werden.  – Tel: 0251-616768  – oder Mail: felizitas.kueble@web.de


Neue „Botschaften“ in Oliveto Citra: „Meine Erscheinungen gehören zum großen Rettungsplan“

Eine süditalienische Kleinstadt namens Oliveto Citra kam ab 1985 durch „Erscheinungen“ ins fromme Gerede, jenem Jahr, das ohnehin von etlichen neuen „Sehern“ geprägt war, die später in visionsbewegten Kreisen sehr bekannt wurden, darunter Vassula Ryden und Julia Kim aus Naju in Südkorea.

Die „Madonna“ soll damals zwölf Knaben im Alter von 8 bis 12 Jahren erschienen sein und ein „Sonnenwunder“ bewirkt haben; es gab eine stabile Anhängerschaft, die seinerzeit auf ca 100.000 Fans geschätzt wurde.

Nachdem es um Oliveto Citra wieder ruhiger wurde, gab es ab dem 2. Juli 2000 eine neue Welle von “Erscheinungen” durch die hl. Maria, Christus  sowie Erzengel Michael, ja sogar von Gott-Vater selbst. Der Heilige Geist fehlte aber in der visionären (An-)Sammlung.

Bei der ersten Marienvision vor einer Grotte  („Maria von der Brücke“) lautete die “himmlische” Botschaft abschließend:

“Ich streichle euch und umhülle euch in meinem Mantel, in dem ich euch meinen Duft riechen lasse.”

Eine italienische “Liebesgruppe der Trinität” setzt sich unermüdlich für die Verbreitung dieser “Offenbarungen” ein, die zum Teil auf deutsch übersetzt werden  –  so jetzt auch die fünf „Botschaften“ vom August dieses Jahres.

Diesmal stellt sich die „Madonna“ wie folgt vor:

„Ich bin mit sehr großer Macht herabgestiegen mit Meinen Sohn Jesus und Gott dem Allmächtigen Vater. Die Heilige Dreifaltigkeit ist hier, mitten unter Euch.“

Erneut fehlt bei der Aufzählung der Heilige Geist, der aber bei diesen schwachsinnigen Visionen ohnehin entbehrlich ist.

Die Erscheinungsmaria fährt in einem Stil fort, der selbst das Süßholzraspeln von Medjugorje noch übertrifft:

„Meine verehrten Kinderchen! Ich liebe euch unendllich! Die Heiligste Dreifaltigkeit hat eure Anwesenheit hier gewollt, von allen, weil ihr die seid, die die Wahrheit über Meine Erscheinungen an diesem Ort (Grotte des Sanktuariums „Heiligste Maria von der Brücke“) bekanntgeben werden.“

Sodann kündigt das Visionspänomen eine „große Botschaft“ an, die folgen werde. Sodann werde Gott selbst „mit Mir zusammen große Wunder und Heilungen bewirken  –  dank eurer Beharrlichkeit.“ 

Damit der Glaube an „Meine Gegenwart hier“ wachst, wird zudem ein „großes Zeichen“ angekündigt sowieso „große Botschaften“, die in der „ganzen Welt zu verbreiten sind“.

Zudem läßt die angebliche Madonna wissen:

„Für mich ist es immer eine große Freude, zu euch an diesem Ort zu sprechen, den Ich sehr liebe, denn Meine Erscheinungen, die Ich hier gegeben habe, gehören zum großen Rettungsplan.Von diesem Ort aus wunsche Ich die Menschheit zur Umkehr einzuladen. „

Folgende Aussage erinnert an Medjugorje: „Betet immer mit dem Herzen, weil das Gebet euren Geist vorbereitet und verstärkt fur all dies.“

Doch der weitere Kindergartenstil übertrifft Medju erneut:

„Meine Kinder, Meine verehrten Kinderchen Ich bin es wirklich, Ich, eure Mutter. Ich liebe euch! Ich liebe euch! Ich liebe euch! Ich danke euch fur eure Gebete. Sie sind direkt in den Himmel aufgefahren.“

Es gehört wohl eine gewaltige Portion Naivität dazu, dieses kindische Gesäusel als „göttliche Offenbarung“ zu verstehen.

Sodann verweist die Erscheinung auf Gefühlsempfindungen der Anwesenden, die sie als „Zeichen“ bewirke:

„Einige von euch spüren Meine Gegenwart mit einer starken Rührung, mit Schauer  –  dies sind die Zeichen, die Ich euch gebe, damit ihr glauben könnt.“

Zudem bringt die angebliche Himmelsmutter etliches durcheinander:

„Mein Sohn Jesus ist jedem von euch nahe. Seine mächtige Hand liebkost euch. Mein Sohn Michael, der mächtigste Erzengel, den es gibt im Himmel und auf der Erde, ist hier, mitten unter euch.“

Inwiefern der hl. Erzengel Michael, der schon vor der Jungfrau Maria  – sogar vor Erschaffung der Welt –  existierte, ihr „Sohn“ sein soll, dürfte das Geheimnis von Oliveta Citra bleiben.

Die Schlußworte der Erscheinung lauten:

„Ich liebe euch! Ich liebe euch! Ich liebe euch! Einige von euch spuren noch sehr stark Meine Gegenwart mit Schauer, ihr fuhlt einen Druck auf dem Kopf. Es ist die machtige Hand Meines Sohnes Jesus. Jetzt muss Ich Euch verlassen. Ich gebe euch eine Kuss.“

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

BELEG für die Zitate: http://de.gloria.tv/?media=342035&fullscreen

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


USA: Der konservative Herausforderer Romney siegte beim Fernsehduell gegen Präsident Obama

Zwei Drittel der US-Amerikaner wünschen einen Präsidenten mit starkem Glauben.

Aus dem ersten Fernsehduell zwischen US-Präsident Barack Obama und Ex-Gouverneur Mitt Romney vor den Wahlen am 6. November ist der Herausforderer als Sieger hervorgegangen.

In einer Blitzumfrage des Nachrichtensenders CNN vom 3. Oktober sahen 67 Prozent den 65-jährigen Republikaner und 25 Prozent den 51-jährigen Demokraten vorn; der Rest war unentschieden.

In der ersten von drei Debatten zwischen Obama und Romney ging es um die Wirtschafts-, Steuer- und Gesundheitspolitik. Aber auch die Religion spielt in der US-Politik eine große Rolle. Zwei Drittel aller 314 Millionen US-Bürger wünschen sich einen Präsidenten mit starkem Glauben.

Obama ist Protestant. Er fand als junger Mann vor allem durch das soziale Engagement in der Vereinigten Kirche Christi in Chicago zum Glauben. Diese theologisch liberale Konfession steht in Kirchengemeinschaft mit der deutschen Union Evangelischer Kirchen (UEK).

Romney gehört – wie seine Vorfahren – der „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“ (Mormonen) an. Als junger Mann war er zwei Jahre lang als Mormonen-Missionar in Frankreich und später als ein Ortsbischof der Religionsgemeinschaft tätig.

Beide  –  Obama und Romney  –  erfahren wegen ihrer Religionszugehörigkeit auch Widerstand aus den Reihen der rund 60 Millionen Evangelikalen. So wird in theologisch konservativen Kreisen immer wieder die Vermutung geäußert, Obama sei gar nicht Christ, sondern heimlich ein Moslem. Romney wird oft als „Sektierer“ bezeichnet, da er den Mormonen angehört. 

Das „Buch Mormon“ wurde vom Gründer dieser Sekte, Joseph Smith (1805-1844), aufgrund von Visionen und „göttlicheen Eingebungen“ verfaßt. 

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA


EU-Kommission bestätigt hohes Sicherheitsniveau deutscher Kernkraftwerke

Die Europäische Kommission hat heute (4.10.) ihre Mitteilung an den Rat und das Europäische Parlament über die sog. „Stresstests“ für Kernkraftwerke in der Europäischen Union (EU) vorgestellt.

Die deutschen Kernkraftwerke – inklusive der abgeschalteten Anlagen – verfügen bei allen im EU-Stresstest unterstellten Szenarien über große Sicherheitsreserven, die über die in Gesetzen, Genehmigungen und Regelwerken festgelegten Mindestanforderungen weit hinausgehen und bereits in ihrer Auslegung sowie in ihrem Ist-Zustand hohe Reserven gegen Ereignisse wie Hochwasser und Erdbeben enthalten.

In den deutschen Kernkraftwerken finden sich darüber hinaus laut Kommission zahlreiche Beispiele für sicherheitstechnische “Good Practice”.

Nach der Bestätigung der im internationalen Vergleich führenden Sicherheitsstandards der deutschen Anlagen durch die nationale Reaktorsicherheitskommission im Mai 2011 und die Europäische Gruppe der Regulierungsbehörden (ENSREG) im April 2012, sieht das DAtF den sehr guten technischen Zustand der deutschen Anlagen insgesamt durch die Mitteilung der Kommission erneut dokumentiert.

Quelle und vollständiger Bericht hier: http://www.blogspan.net/presse/eu-stresstest-eu-kommission-bestatigt-hohes-sicherheitsniveau-der-deutschen-kernkraftwerke/mitteilung/348951/


Bangladesch: islamische Gewalt gegen buddhistische Tempel und Häuser

In der Nacht zum 30. September 2012 haben radikale Muslime in Bangladesch 22 buddhistische Tempel angezündet und mehrere hundert Häuser zerstört.

Ein Anti-Islam-Foto auf Facebook soll die Gewalt angeblich ausgelöst haben, weil ein Buddhist aus dem Südosten von Bangladesh das Bild ins Internet gestellt habe.

In Bangladesch gehören mehr als 90 Prozent der Bewohner dem Islam an. Christen und Buddhisten bilden mit nur etwa einem Prozent eine geringfügige Minderheit.

Quelle: Asianews 


TV-Journalist Ernst Elitz (SPD) übt scharfe Kritik an Berlins OB Klaus Wowereit (SPD)

„Es braucht ein Elefantengemüt, um sich hier wohlzufühlen“

Der bekannte Fernsehjournalist Ernst Elitz (SPD) hat sich jetzt mit deutlicher  Kritik an Berlins Oberbürgermeister Klaus Wowereit zu Wort gemeldet.

Elitz, der Berlin seit langem kennt, war langjähriger Indendant des Deutschlandradios; er schildert die Lage der Bundeshauptstadt ohne Schminke  und betont, daß die flotten Sprüche eines Partylöwen Wowereit zur Problemlösung nichts beitragen.

So hat sein Parteifreund zB. einen Kältewinter, der vor allem für viele alte Menschen ein großes Problem war, mit der flapsigen Bemerkung abgetan, Berlin sei nun einmal nicht Haiti…

„Es  braucht ein Elefantengemüt, um sich hier wohlzufühlen“, schreibt Elitz jetzt in Bild über die triste Situation Berlins vom Verkehrschaos über Behörden-Defizite bis zur ständig steigenden Kriminalität.

So gab es im Vorjahr zB. 11.000 Wohnungseinbrüche. Zudem ist der Autoklau ein Dauerproblem für Berliner  –  nicht zuletzt für Elitz selbst, denn ihm wurde ebenfalls der Wagen vor der Tür weggestohlen. Er teilt dies Schicksal freilich mit mehr als 7000 Betroffenen, denen es in der Bundeshauptstadt jedes Jahr genauso ergeht.

Der Journalist und Ex-Intendant schreibt darüber:

„Am frühen Morgen ein Blick vom Balkon, ja, auch mir ist das passiert. Auto geklaut. „Wo ist mein Polo?“, zermarterte ich mein Hirn. „Der ist schon über die Oder oder in Brandenburg als Ersatzteillager“, sagt der Polizist auf der Wache.

Täglich bekommen vierzehn Berliner diesen Schlag in die Magengrube. Nur jeder zehnte Diebstahl wird aufgeklärt. Unerbittlich observiert werden nur die Autofahrer. Schief geparkt, schon erwischt. Siebzig Millionen Euro klimpern pro Jahr in der Bußgeldkasse.

Es braucht ein Elefantengemüt, um sich hier wohlzufühlen.

Der Einbruch-Atlas der Polizei ist nichts für schreckhafte Seelen. Tür eingeschlagen, Geld weg, Schmuck weg, PC weg. Die Zahl der Einbrüche ist im ersten Halbjahr um dramatische 12,9 Prozent gestiegen. 32 Brüche täglich. Aufklärung: acht Prozent. Tendenz: Daumen nach unten!

Selbst führende Polizeibeamte haben in Berlin ihre Erfahrungen mit Dieben hinter sich, wie Elitz ausführt:

„Dem Polizeisenator wurde sein Fahrrad geklaut, der Vizepräsidentin der Polizei die Tasche. Und was tut die Staatsmacht? Sie zuckt die Schultern. Sie rät: Sichert eure Wohnungen! Das kann locker einen Tausender kosten. Sie empfiehlt: Passt besser auf!

Das schaffen selbst die Oberaufpasser nicht  –  siehe Senator und Polizeipräsidentin.

Es ist dieses Schulterzucken, dieses „Passiert eben jedem!“, das die Bürger in Rage bringt. Sie erwarten Hilfe und Schutz. Sie bekommen Versprechen: irgendwann mehr Polizisten. Irgendwann rollt die S-Bahn wieder, und irgendwann wird auch der Flughafen fertig. Wer’s glaubt, wird selig.

Vor der letzten Wahl warb Wowereit mit dem Slogan „Berlin verstehen!“ Doch die Stadt braucht eher Veränderung. Und einen anderen Wowereit!

Quelle und vollständiger Artikel hier:  http://www.bild.de/politik/inland/klaus-wowereit/berlin-stadt-ohne-haupt-teil-1-26517760.bild.html#


Unser Recht auf unbeschwertes Muttersein – Plädoyer für eine stärkere Wertschätzung der Mutterschaft

Von Almut Rosebrock

Für die Tiere in unseren Zoos und Haushalten gilt das tierschutzgesetzlich zugesicherte Recht, ihren Nachwuchs so lange möglichst ungestört bei sich zu haben, bis die Kleinen von sich aus zur Ablösung bereit sind. Die Natur hat, je nach Art verschieden, den Zeitpunkt dafür vorgegeben.

Bei uns Menschen ist das (neuerdings) anders. Der Arbeitgeber ruft. Geld muss verdient werden. Die „höhere“ Bestimmung der Frau.

Die gott- bzw. naturgegebene mütterliche Intuition hat seit Jahrmillionen dafür gesorgt, dass Frauen ihre Kinder beim Heranwachsen zu seelisch gesunden und stabilen reifen Menschen intensiv begleitet haben.


Almut Rosebrock

Ab dem Alter von etwa 3 Jahren (das variiert von Kind zu Kind) sind die Kleinen von sich aus bereit, ihre Mutter auch mal für längere Zeit von sich entfernt zu wissen. Darum beginnt in diesem Alter (bisher) die Kindergartenzeit.

Der moderne Mensch, der „Homo oeconomicus“, sei nun anders, wollen unsere Politiker und „Wirtschaftsspezialisten“ uns weismachen: Die höhere Bestimmung der Frau sei Akten sortieren, für andere Menschen Putzen, Waren verkaufen, Recht sprechen oder für die Gesundheit anderer Menschen zu sorgen. Dafür müssen die kleinen Menschlein, die eigenen Kinder zwangsläufig „aus dem Weg“.

Die mütterliche Intuition hat „ausgedient“, die das verlässliche Umsorgen der Kleinstkinder in den mütterlichen Alltag integriert vorsieht. Da lernen die Kleinen 24 Stunden täglich durch Beobachten, durch Imitation und durch lebendige Kommunikation mit der sie liebenden, von ihnen individuell „begeisterten“ Mutter und anderen Menschen im heimischen Umfeld das Leben kennen.

Das Kind trinkt, wenn es Durst hat, schläft, wann es müde ist und solange es nötig ist.

Es darf, individuell von Mama, der Person, der es seit der Zeugung vertraut ist, begleitet – (zeitweise ggf. von anderen nahen Personen, denen die Mutter vertraut) – die Welt, die es für die nächsten 80 oder 90 Jahre beherbergen wird, entdecken und für sich „erobern“.

Umhüllt vom mütterlichen Schutz, von mütterlicher Geborgenheit. In selbstbestimmtem Tempo. Mit selbstbestimmten (Interessen-)Schwerpunkten – die die Mutter, der Vater mit prägen kann, je nach eigener Lebensgestaltung und Geschmack.

Die „moderne Zeit“ bricht ein. Sie setzt Mütter unter Druck – und will Kinder optimieren und „besser“ bilden. Aus gewaltig hohen Summen Geldes, von der Allgemeinheit erarbeitet, sollen die kleinen Tims, Annas, Lottes, Maxis und wie sie alle heißen, von „Profis“ betreut und „gebildet“ werden. In Einrichtungen zu 20, 50, 75, 100 oder gar mehr Kindern.

Eins von vielen Menschen sein – nicht das eine, einzigartige Kind der Mama, der Schatz, der Augapfel – diese Erfahrung soll früh in das junge Erdenleben einbrechen.

Fragt jemand nach den Folgen, die das für die Kinder hat?

Wo bleibt die mütterliche Intuition, die den verlässlichen Schutz und die individuelle Förderung für das Kleine, ggf. zusammen mit Geschwisterkindern, bis zum Zeitpunkt der „Ablösereife“ vorsieht?

Die aktuelle Diskussion um das Betreuungsgeld zeigt, was Mütter und deren Arbeit der heutigen Politik – und deren „Personal“ – Wert sind, wert zu sein scheinen.

Nämlich NICHTS!

Mich als 2-fache engagierte Mutter trifft das zutiefst! Muttersein ist die allererste und wichtigste BERUFUNG der Frau!

Ungestört, mit viel Zeit, individuell und geschützt durch die Fürsorge des männlichen Gegenpols, durch den das Leben entstanden ist, die ersten Schritte als Mutter gehen, die Wachstums- und Reifeschritte der Heranwachsenden aufmerksam und unterstützend begleiten  –  das ist ein unbeschreibliches Erlebnis!

Es bildet die (unsichtbare, aber spürbare) Grundlage für ein gemeinsames Leben mit diesen neuen Weltenbürgern – bis zum Tod.

Das ist Arbeit. Das ist Herausforderung. Das erfordert ganze Hingabe und vollen Einsatz. Frau sieht und spürt die Konsequenzen ihres Handelns. Als EINZIGE Mutter!  Voller SINN!

Staunenswerterweise gehen die Kinder ihren Weg, werden eigenständige Persönlichkeiten. Aber doch grundlegend geprägt vom Elternhaus.

Im Alter und auf dem Sterbebett redet kein Mensch von seiner Berufstätigkeit! Es ist die Mama, die gerufen, von der erzählt wird!

Wie werden unsere Kleinen heranwachsen, wenn wir ihnen die MAMA „rationieren“, die mütterliche Geborgenheit, Liebe, Ruhe und familiäre Individualität bis hin zur natürlichen Ablösereife vorenthalten, sie quasi gewaltsam abkürzen?

Ich plädiere, zusammen mit zahlreichen „Familienengagierten“ und „Kindererfahrenen“ dafür, diesen „Menschenversuch“ aus Steuergeldern zu unterlassen!

Ich, wir halte/n es für gefährlich für die Entwicklung und das Weiterbestehen der Art, gegen derart grundsätzliche Entwicklungstatsachen aktiv anzuarbeiten und Kleinstkinder vor der natürlichen Ablösezeit (3 Jahre bzw. 36 Monate)  in Fremdbetreuung zu drängen!

Die kindlichen wie die mütterlichen Gefühle werden dabei „über den Haufen geworfen“. Das kann nicht ohne Folgen bleiben.

MüTTERLICHKEIT, bedingungslose LIEBE, wird in unserer Gesellschaft zwar nicht geschätzt  –  aber sie ist absolut NOT-WENDIG!

„Trainiert“ man sie den Müttern ab – was wird dann in der Zukunft sein?

Unterrichten wir (zukünftige) Mütter – und Väter in den Grundlagen der Lebensführung und Erziehung!  Die Eltern leben es vor, in der Praxis. In ihrem Alltagsleben. Schule und andere öffentliche Einrichtungen sollen die Elternhäuser unterstützen. Sie sind wichtig, zu ihrer Zeit  –  aber auch nicht zu überschätzen!

Die Entwicklung hin zum erwachsenen Menschen verläuft ganz individuell. Verantwortlich und vernünftig leben. Gesunde Ernährung. Ausreichend Bewegung. Möglichst wenig „Substanzmissbrauch“ (Tabak, Alkohol, Drogen). Ein verantwortliches Sexualleben (die beste „Vorbeugung“ gegen Schwangerschaft in prekären Situationen!).

MENSCHEN sind die Lösung für die „demographische Katastrophe“ – die uns täglich als Schreckgespenst an die Wand gemalt wird!

Begleiten und unterstützen wir sie achtungsvoll und individuell in der Wahrnehmung der so grundsätzlich wichtigen Aufgabe des Familienlebens mit Kindern.

Dazu gehört es auch, Müttern, die für sich das baldige Weiterarbeiten im Beruf für wichtig halten, passende Angebote zur Kinderbetreuung vorzuhalten.

Mütter, denen die enge Bindung an ihr Kleines, der Intuition folgend, viel bedeutet, sollten hierin unterstützt werden. Das gilt besonders für Eltern in schwierigen Lebensverhältnissen!

Hier ist die optimale Lösung NICHT, das Kind wegzunehmen  –  sondern Mutter und Kind sollten GEMEINSAM Wege zur erfolgreichen Lebensgestaltung aufgezeigt und vorgelebt werden. Eine spätere Wiedereingliederung in das Berufsleben – wie benötigt – gehört dazu.

Mütter und Kleinstkinder gehören IN die Gesellschaft. Zunächst zusammen. Junge Mütter brauchen, mit ihren Kindern, Gemeinschaft, Stärkung und Ermutigung! Das Leben mit Kindern ist anstrengend und fordernd. Es fordert auch den Intellekt.

Die „moderne Zeit“ will: U 3-Kinder in Kitas – und junge Mütter an die Arbeitsplätze!

Die NATUR: Mutter-Kind-Bindung. Leben in Geborgenheit. Möglichst wenig Trennung –  es sei denn, die Mutter  w i l l   es wirklich so. Und es geht gar nicht anders.

Echte EMANZIPATION sollte zu Freiheit und Selbstbestimmung führen – und zur Erfahrung von Wertschätzung, die JEDEM Menschen gleich gebührt.

Almut Rosebrock, Apothekerin und Mutter
Aktionsbündnis „Gerne leben mit Kindern“
www.glmk.de