Anmerkungen zu einer Ansprache von Sr. Margaritha Valappila („Haus Raphael“)

Geistlicher Missbrauch: Das Anprangern heimlicher Sünden 

Im hessischen Bad Soden-Salmünster befindet sich das „Evangelisationszentrum“ der aus Indien stammenden Nonne Sr. Margaritha Valappila.

Im dortigen Haus Raphael  –  das sich laut bischöflichem Dekret nicht „katholisch“ nennen darf  –  finden seit vielen Jahren charismatische Gebetstage und Exerzitien statt. 

Die  –  eigenen Angaben zufolge  – „geistgeführte“ Ordensfrau hält dort regelmäßige Ansprachen am Predigtpult neben dem Altar, vor allem im Rahmen sogenannter Gebetstage, die oft gut besucht sind, zumal auch katholische Kreise zunehmend von einer „charismatischen Welle“ erfüllt sind, wie man dies früher vor allem aus pfingstlerisch-protestantischen Konfessionen kennt.

FOTO: Titelbild von einem der Valappila-Bücher

Im Internet sind einige Vorträge von Sr. Valappila verfügbar, darunter ihre Ansprache vom 12.5.2008 in Bad Soden-Salmünster; diese Rede enthält einige typisch schwarmgeistige Merkmale, weshalb es sinnvoll sein mag, sie beispielhaft aufzugreifen und zu analysieren:

Die Ansprache der teilweise durchaus charmant wirkenden, mitunter recht salopp daherredenden und ständig schmunzelnden Nonne steht unter dem bezeichnenden Motto „Sende aus Deinen Geist“.

Rückwärtskippen und „Zungenrede“

Dabei spricht sie mehrfach von einer „Geistaussendung“, meint aber damit nicht etwa das Sakrament der Firmung, sondern vielmehr spezifisch charismatische Phänomene wie das von ihr ausdrücklich erwähnte „Ruhen im Geist“ (Rückwärtskippen in einer Art Trance) oder das Zungenreden.

So fragt sie auch in diesem Vortrag ihre Zuhörer direkt, wer von ihnen denn diese „Geistesgabe“ des Zungenredens besitze, worauf sich etwa ein dutzend Personen melden, denen sie zusagt, hier sei der Heilige Geist wirksam.

Es geht dieser Ordensfrau also ersichtlich nicht um die  – in der Firmung sakramental geschenkten  –  Sieben Gaben des Heiligen Geistes, die  bereits der Prophet Jesaja als Eigenschaften des Messias erwähnt   –  und die da lauten:

Geist der Weisheit,
des Verstandes,
des Rates, PAX
der Stärke,
der Erkenntnis (Wissenschaft),
der Frömmigkeit
und der Gottesfurcht.

Von diesen doch recht verstandesbetonten, „vernunftfreundlichen“ Gaben ist in Sr. Valappilas Vortrag kein einziges Mal die Rede.

Im Gegenteil:

Sr. Valappila  weist ihre Zuhörer mehrfach eindringlich darauf hin, daß man diese „Geistesgaben“ (also charismatische Phänomene) nur empfangen könne, wenn  man  –  so wörtlich  – „die Intelligenz abschaltet“.

Das sei Voraussetzung für eine echte „Offenheit“ gegenüber den Gaben von oben. Es sei  daher für „studierte Leute“ schwerer, so die Nonne, die Gaben des Hl. Geistes zu erhalten.

Damit widerspricht sie de facto der kirchlichen Lehre über den Heiligen Geist und seine Gaben, die den Verstand bzw. die Intelligenz nicht aus- oder abschalten, sondern vielmehr erleuchten und stärken (siehe die Auflistung der Sieben Gaben des Hl. Geistes).

Schwester Valappila selber sieht sich als geistgeführte Prophetin und sagt wörtlich von sich (auch in dieser Ansprache):Der Heilige Geist lehrt mich!“  – und zwar tags und nachts, wie sie ausdrücklich versichert. 

Wozu bedarf diese Ordensfrau dann eigentlich noch der Lehre der Kirche? Wird sie doch direkt von „oben“ belehrt und geleitet!

Sr. Valappila pflegt zudem eine recht eigenwillige Bibelauslegung, wobei schnell deutlich wird, daß sie die Heilige Schrift ganz durch ihre charismatische Brille betrachtet.

Charismatischer Mißbrauch von „Joel 3“

So zitiert sie  –  typisch für die Schwärmerszene  –  mehrfach „Joel 3“ aus dem Alten Testament,  seit langem  d i e  TOP-Bibelstelle protestantischer Charismatiker  – doch seit ca 20 Jahren erfreut sich „Joel 3“ auch in der katholischen Euphoriker-Bewegung wachsender Beliebtheit.
D
ie erwähnte biblische Aussage lautet wie folgt:

“Ich werde meinen Geist ausgießen über alles Fleisch. Eure Söhne und Töchter werden weissagen,  eure Greise werden Träume haben, eure jungen Männer werden Visionen sehen   –  und selbst über Knechte und Mägde werde ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen” (Joel 3,1 f.)

Sr. Valappila bezieht diese AT-Prophetie ausdrücklich auf die heutige Zeit mit ihren weitverbreiteten charismatischen Vorgängen.

Derartige Phänomene sind aber keineswegs eine Erfüllung von Joel 3, denn diese biblische Ankündigung wurde durch Pfingsten bereits im wesentlichen erfüllt. Der hl. Apostel Petrus selber verweist auf diese AT-Verheißung (Apg. 1,16 f) zur Erklärung der damaligen Geistausgießung in Jerusalem.

An den Pranger stellen anderer Menschen

Sodann plaudert Sr. Valappila während ihres Vortrags mehrfach auf dem Nähkästchen ihrer Erfahrungen. Dabei stößt es unangenehm auf, daß sie bestimmte Personen –  wenngleich ohne Namensnennung  –  gleichsam an den Pranger stellt und sich über sie lustig macht, wobei viele Zuhörer mitlachen bzw. hörbar kichern.

So berichtet sie beispielsweise von einem jungen Mann, dem sie in einer Gebetsgruppe aufgrund einer  – wie sie meint – Eingebung des Heiligen Geistes direkt zugesagt habe, daß er sich einmal in einen Hindu-Tempel begeben habe. Der Betroffene habe die Ohren zugehalten und ausgerufen, woher Gott das denn wissen könne…?!   –  Worauf die Nonne nun in ihrer Ansprache bekräftigt: „Gott weiß alles! – Halleluja!“  –  was  sodann von vielen Zuhörern dreimal laut wiederholt wird.

Freilich stellt sich hier  –  bei Licht betrachtet  –  die Frage: Warum sollte ausgerechnet der „Geist Gottes“ solch unnötige Anprangerungen vor versammelter Mannschaft bewirken?

Derartige hellseherische bzw. ähnlich irrgeistige Phänomene gab es immer schon in sektiererischen und schwarmgeistigen Bewegungen, etwa bei den sog. „Inspirierten“ im 18. Jahrhundert  –  oder in der Pfingstbewegung und ihren Ausläufern.

Die kath. Kirche praktizierte aus gutem theologischen Gründen und aus pastoraler Feinfühligkeit niemals eine „öffentliche Beichte“   – es gab sie auch nicht in den ersten Jahrhunderten der Kirchengeschichte (sondern lediglich eine öffentliche Exkommunikation bzw. Buße bei besonders schweren Vergehen wie Mord, Glaubensabfall oder Ehebruch).

Erst recht ist es respektlos und lieblos, sich über persönliche Fehler anderer Menschen und ihre beschämte Reaktion bei deren „hellseherischer“ Aufdeckung  öffentlich zu belustigen und derlei Vorgänge zwecks eigener Selbstdarstellung zu präsentieren. Mag diese (Un-)Art der Anprangerung auch in eher salopper Form geschehen, so finde ich dies gleichwohl unfair bis unverfroren.

Unangemessen erscheint mir zudem in Sr. Valappilas Ansprache das flapsige Sprücheklopfen und die Tendenz zum Dauergrinsen bei ernsten Themen wie Hölle, Tod und Teufel.

Daß dieser charismatische Vortrag abschließend mit der unvermeidlichen „Lobpreismusik“ endet, versteht sich am Rande  – wobei sich viele Teilnehmer klatschend und tänzelnd um den Altar versammeln. 

Halleluja-Christentum ohne Kreuz

Die vielgerühmten charismatischen Lobpreislieder sind inhaltlich oft sehr dünn, mitunter bestehen sie aus einer bl0ßen Aneinanderreihung von ca 50 Wiederholungen eines Halleluja-Rufens  –  siehe zB. hier den letzten Song beim Auftritt dieser Lobpreisgruppe Rexband im „Haus Raphael“: http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=0Y0KhXYM0Oo

Außerdem ist die Lobpreiswelle theologisch einseitig, denn sie orientiert sich oberflächlich an einem euphorischen Halleluja-Christentum ohne Kreuz: vom Leiden, vom Opfer Christi ist selten die Rede, die triumphalistisch-gefühlsseligen Lieder berauschen sich lieber an den „Herrlichkeiten“ des Glaubens, die sicher auch ihre Berechtigung haben – aber nicht ohne das Kreuz, denn dort auf Golgotha geschah der wahre Sieg unseres Erlösers über Hölle, Tod und Teufel!

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Link zum zitierten Vortrags-Video:  http://de.gloria.tv/?media=142816

 


61 Kommentare on “Anmerkungen zu einer Ansprache von Sr. Margaritha Valappila („Haus Raphael“)”

  1. Hl. Stephanus sagt:

    Da Pornographiesucht noch ein sehr schlecht abgedecktes Suchtthema bei Betroffenen und Angehörigen ist, auch hier eine „Einflugschneise“ für Verzweifelte:

    Einer der Multiplikatoren (ehrenamtlich) von Sr. Valappila mit einem eigenen, sehr enthusiastisch-werbekräftigen Video aus seinem eigenen Kanal „Menschenfischen“:

    Gemeinsam mit einem Zisterzienserpater (Pater Malachias) aus dem Stift Heiligenkreuz-Priorat Bochum-Stiepel produziert Michael Valezko (Feuerwehrmann u. Rettungssanitäter) auf seinem selbstgedrehte Videos, wo er sehr stark Werbung macht für die von ihm hochverehrte Sr. Margaritha Valappila. Er ist seiner Überzeugung nach von Pornosucht u. suchtartiger-affektiver Bindung an eine Ex-Freundin (3x Wiederaufnahme der Beziehung) geheilt worden. Seit 1,5 Jahren CLEAN, aber ich finde halt, dass dieses Video-Thema hier das Gegenteil beweist: Der Neo-Geheilte war bei Fit-In und wurde getriggert durch eine Dame und ihre Leggins. Tja … !
    (Ein „anonymer“ Alkohliker nach erfolgreichem Entzug sollte auch nicht stundenlang in der Spirituosenabteilung eines Gourmet-Supermarkt gustieren, aber jeder wie er glaubt.)

    Leider beweist das Stift Heiligenkreuz wieder einmal, dass zwar Professoren der Hochschule vor die Tür setzt, wenn sie sich den Dubia-Kardinälen anschließen, weil sie gar so papsttreu sind (sein müssen – siehe Schirmherr der Päpstl. Hochschule, die zum Berufungsboom beiträgt) – aber andererseits sind sie überall dort anzutreffen, wo Effekthascherei betrieben wird (Medju-Pilgerfahrten, Einkehrtage an dt. verbotenen Pseudo-Marienerscheinungsstätten (Heroldsbach) und nun auch bzgl. dem nicht als „kath.“ anerkannten Exerzitienhaus St. Raphael. – Missio-Direktor P. Karl Wallner OCist war in Heroldsbach.

    Pater Malachias in einem der Videos: „Man misstraut ja auch nicht dem Arzt, wenn der einem ein Medikament verschreibt, sondern man vertraut darauf, dass man dadurch wieder gesund wird.“

    Liebe Frau Küble,
    bitte einen Exklusiv-Beitrag zu der unseligen Konspiration der Heiligenkreuzer Patres (und ihrer Tochterklöster) in dieser Hinsicht.

    Natürlich wird argumentiert seitens der Patres und auch der Papst zieht sich und seine 2 Vorgänger aus der Patsche mit dem Scheinargument, dass man diese Charismatiker (mit Heilungszeugnis-Missionseifer) seelsorglich begleiten muss.

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    • Hl. Stephanus sagt:

      P.S.: Auf der Seite vom „Haus Raphael“ wird psychisch Kranken eine Teilnahme an den Exerzitien ausdrücklich verboten. Da Pornographiesucht auch drunter fällt bzw. auch obessive Beziehungssucht in einer On-/Off-Beziehung, BEWEIST das eindeutig, dass Sr. Valapilla grob fahrlässig vorgeht, denn Herr Valezko fährt nach wie vor regelmäßig hin und nimmt Freunde mit.
      TEILNAHME AUF EIGENE GEFAHR
      Herr Michael Valezko bestätigt in diesem Video, dass ihm bei den Exerzitien seine Sünden auf den Kopf zugesagt wurden und ihn das sehr abgestoßen hat.
      Da er jedoch Heilung erfahren hat, sieht er diese Strategie als notwendiges Übel.
      Herr Valezko ist aufgrund seiner robusten Natur (siehe psychisch extrem belastender Beruf) nicht in der Gruppe der gefährdeten Personen. (An Unfall- und Katastropheneinsatzorten wird er vermutlich schon ganz andere Gaffer und (handgreifliche) Saboteure für die Einsatzkräfte erlebt haben, deren Psychogramm er „irgendwie“ einordnen musste).

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      • Hl. Stephanus sagt:

        P.P.S.: Pater Malachias gibt eigentlich ein sehr salomonisches Urteil über das katholisch nicht approbierte Exerzitienhaus in Bad Soden ab, wenn er den Vergleich mit Gehorsam bzgl. Medikation durch einen Arzt heranzieht.

        Wissenschaftliche Studien belegen ja eindeutig, dass Medikamentenversuche mit Vergleichs-Versuchpersonen, denen lediglich PLAZEBOS verabreicht wurden, ebenfalls geheilt wurden.

        Es gibt sogar eine schockierende Studie, dass ein Mann, dem Plazebos verabreicht wurden, damit Selbstmord begehen wollte, und tatsächlich nur um ein Haar vor dem Tod gerettet werden konnte !!!!! Es war den Ärzten ein Rätsel, wie er mit Plazebo-Schlaftabletten Selbstmord begehen konnte, aber es hing wohl mit einer massiven Angstreaktion zusammen.

        Ebenso ist es wohl mit all diesen pseudokath. indischen Wunderheilern.

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    • Guten Tag,
      vielen Dank für Ihre Hinweise. – Übrigens: Stift Heiligenkreuz bzw. deren Pater Bernhard Vosicky habe ich im Kontext von Sr. Valappila schon voriges Jahr kritisch erwähnt: https://charismatismus.wordpress.com/2018/12/01/warum-unterstuetzen-katholische-geistliche-das-charismatische-haus-raphael/
      Zudem führte ich einen entsprechenden Briefwechsel mit dem Abt des Stifts.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Hl. Stephanus sagt:

        Liebe Frau Küble,

        Könnten Sie bitte die Antwort von Abt P. Dr. Maximilian Heim OCist hier veröffentlichen?
        Sicherlich ein rhetorischer, unbrauchbarer Argumente-Spagat.
        Er ist ja eher ein Intellektueller, der gern mal auch ein Zitat aus Kafkas „Hungerkünstler“ als Predigteinstieg verwendet, statt einer Botschaft der Gospa.

        Das Dream-Team „Pater Malachias & Micha Valezko“ hat ein irrsinnig hohes Potential. Die spulen ihr Skript so locker flockig runter, dass Thomas Gottschalk blass werden würde. Valzko könnte auch problemlos Pastor einer Freikirche werden.

        Das Problem ist, dass Menschen mit einer Verhaltenssucht – substanzgebunden od. auch nicht (Rauchen, Pornos gucken, zur Flasche greifen) durch den Rat, zum Rosenkranz zu greifen und die Verse des Engels Gabriel aus dem Evangelium zu beten, weltweit SUPER ERFAHRUNGEN machen. Insofern spricht alles für Medjugorje, für Sr. Valappilas „Therapie“ usw.

        Liebe Grüße!
        Hl. Stephanus

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      • Guten Tag,
        es gehört nicht zum guten Ton, persönlichen Briefwechsel zu veröffentlichen, zumindest nicht ohne Rücksprache mit dem Autor. Hätte ich das wollen, wäre es ja schon geschehen. Ich werde das Buch über Pater Vosicky – von Heiligenkreuz herausgegeben – noch ausführlich besprechen. Das ist wichtiger als Korrespondenzen.
        Der Rosenkranz ist sowieso nicht deshalb empfehlenswert, weil – wer auch immer – damit „Super-Erfahrungen“ macht, sondern weil es sich hierbei um eine Kurzform der biblischen Botschaft handelt, um einen Rundgang durch die wesentlichen Glaubensereignisse des Neuen Bundes. Auf den Inhalt, nicht auf Gefühle kommt es an!
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Hl. Stephanus sagt:

        Liebe Frau Küble,

        hab das Video über die Exerzitien von Herrn Valezko noch ein zweites Mal genau angehört, die optische Dimension lenkt ja doch sehr ab (so viele Statuen auf der Kommode).

        Dieser Pater Malachias hat doch tatsächlich diesen Micha ausdrücklich nach Bad Soden auf Exerzitien geschickt.

        Finde ich total unlogisch und vom Videoaufbau auch nicht eindeutig herauszufiltern.

        … warum hat der Theologe und Mönch Malachias diesen Micha nicht ermutigt, weiterhin bei ihm zur Beichte zu gehen und zur Kommunion zu gehen, Bibel lesen, Gebetskreis im Kloster Stiepel, um auch noch andere Süchte loszuwerden ?????

        … warum quasselt P. Malachias am Anfang des Videos lang und breit von den Ignatianischen Exerzitien ? Da liegen Welten dazwischen ? Wenn man dann 1 Minute später Bad Soden empfiehlt.

        … warum macht P. Malachias nicht selbst Heilungsgottesdienste, wo er mit dem Öl des Hl. Charbel „salbt“ ? Wäre auch ein unaufgeregtes Ritual. Und Charbel ist heiliggesprochen, Sr. Valappila aber noch lange nicht.

        Liebe Grüße!
        Hl. Stephanus

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      • Hl. Stephanus sagt:

        Liebe Frau Küble,
        diesen Rüffel von wegen „Kommentator hat Null Ahnung vom Briefgeheimnis“ finde ich jetzt ehrlich gesagt … (will da gar nichts an Worten mehr hinzufügen).
        In Zukunft dann halt ohne mich, sowohl als Leser als auch als Kommentator und v.a. als jemand, der extrem sorgfältig recherchiert und und und.
        Sie werden es sicherlich verschmerzen.

        Wäre auch wohl gar nicht so abwegig, den Abt direkt um einen Gastkommentar zu bitten, dann wäre die Sache endlich vom Tisch.

        Gott zum Gruße!
        Hl. Stephanus

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      • Guten Tag,
        es war gar kein Rüffel, geschweige habe ich Sie persönlich kritisiert (schon gar nicht in der von Ihnen zitierten Weise), sondern lediglich erklärt, warum ich die Korrespondenz mit dem Abt nicht veröffentliche. Zudem erwähnte ich höflich, daß ich noch eine Buchbesprechung zu dieser Causa veröffentlichen möchte – eine Info, zu der ich Ihnen keine Auskunft geben mußte, es aber dennoch gerne tat. Mir ist unklar, warum Sie derart verärgert reagieren, als ob ich Sie etwa verbal verprügelt hätte.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  2. Maria Baumann sagt:

    Liebe Frau Küble,
    leider hört man Ihren Zeilen heraus, dass Sie nie in Bad Soden bei einem Gebetstag waren. Denn wären Sie es gewesen, dann hätten Sie solche Lügen nicht verbreiten können. Es ist sehr traurig, dass Sie als Katholiken solche Lügen verbreiten können und damit Menschen in die Irre führen.
    Ich bin regelmäßig bei Gebetstagen und musste meine Intelligenz nie ausschalten. Ich habe durch Schwester Margherita Jesus so kennengelernt, dass ich verstanden habe, dass Jesus für mich am Kreuz gestorben ist und seine Auferstehung mein Leben bedeutet.

    MIT freundlichen Grüßen
    Maria Baumann

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    • Guten Tag,
      erstens verbreite ich keine Lügen, sondern habe auf die kirchenamtliche Distanzierung verwiesen.
      Zweitens liegen mir seit Jahrzehnten (!) Berichte von dutzenden Teilnehmern an den Gebetstagen in Bad Soden vor, wobei ich durch Kontakte mit kirchlichen Stellen und Priestern weiß, daß auch dort Beschwerden von Betroffenen vorliegen.
      Drittens wäre es Ihrer Intelligenz dienlich, sich mit unfairen Vorwürfen zurückzuhalten.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  3. Speaking in Tongues ?

    Dr. Kurt E. Koch

    Speaking in Tongues ?

    1. The Environment: Spiritual and Intellectual, Modern Theology,
    Humanism, Spiritualism,The Tongues Movement
    2. The Development of the Tongues Movement: From 1900 Until the Present
    3. Case Histories From the Tongues Movement: Its Effects on People
    4. The Biblical Counterpart of the Tongues Movement: What the Bible Says
    About Tongues…
    5. Antidote for the Tongues Movement:: What the Christian Should Do

    https://horst-koch.de/speaking-in-tongues/

    https://horst-koch.de/

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  4. Volker Brandt sagt:

    Kann es sein, dass Sie Angst vor der Vitalität haben, mit der diese Frau von Gott redet? Die katholischen Gemeindepriester sind heutzutage so verängstigt, so krampfhaft angepasst an den Allen-wohl-und-niemand-weh-Zeitgeist, so blutleer in ihren Predigten, dass sie genauso gut als rotgrüne Sozialarbeiter auftreten könnten. Angesichts dessen wirken die die kraftvollen Exerzitien von Sr. Margherita auf mich wie eine Erlösung!

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  5. Anonymous sagt:

    Selten so gelacht …. Bericht v. 15.11.2015

    ——————————————

    Meine Schwester und ich besuchten einen Vortrag von Schwester Margaritha Valappila, der mit Beichtmöglichkeit, Messe und dem besagten Handauflegen abschloss.

    …………….

    „Die Zuschrift 4736 hat mich an ein bereits Jahre zurückliegendes Ereignis erinnert und da gefragt wird, ob jemand schon mal mit dem „Ruhen im Geist“ zu tun hatte, möchte ich kurz meine Erfahrung damit berichten:

    Meine Schwester und ich besuchten einen Vortrag von Schwester Margaritha Valappila, der mit Beichtmöglichkeit, Messe und dem besagten Handauflegen abschloss. Dies wurde bereits beim Vortrag angekündigt, aber ich kann aber nicht mehr mit Sicherheit sagen, ob darum gebeten wurde, vorab beichten zu gehen, wenn man sich die Hände auflegen lassen möchte, wir jedenfalls waren beichten.

    Als es soweit war, kamen alle, die für sich beten lassen wollten nach vorne und stellten sich um den Altar auf. Als ich an der Reihe war, nahm ich den vor mir freigewordenen Platz ein. Ja, mir war schon ein wenig mulmig zumute, weil ich das Ganze auch nicht wirklich einordnen konnte, ich weiß auch nicht mehr was ich alles innerlich zum Herrn gesagt habe, als ich gewartet habe, aber sicherlich wollte ich mich ganz ihm überlassen.

    Genauer erinnere ich mich daran, dass ich in der Nähe des Priesters sehr zu zittern und wenn ich mich recht erinnere, auch zu weinen anfing. Ich meine mich zu erinnern, dass ich mich noch wunderte, dass es mich gar nicht störte, dass die Menschen, die mir gegenüber an der anderen Seite des Altars standen, sehen konnten, dass ich weinte.

    Dass es mit der Nähe des Priesters zusammenhängen musste, merkte ich daran, da als ich nach vorne trat, der Priester noch bei der Person rechts neben mir, also ganz nah bei mir war. Der Priester rückte dann weiter nach rechts auf, also immer weiter weg von mir und mit der größer werdenden Distanz wurde das Zittern und Weinen weniger, nahm aber wieder zu, als er sich mir wieder näherte.

    Dann war der Priester also bei mir und ich glaube ich konnte nur die ersten Sätze seines Gebetes wahrnehmen und Sekunden später lag ich auf dem Boden. Ich war — soweit es mir bewusst ist — die ganze Zeit bei vollem bewusstsein und das Fallen war ganz leicht, ganz einfach und ganz weich. Es standen zwar immer 2 Personen hinter einem, die auch ein wenig aufpassen sollten, aber diese habe ich nicht gespürt. Es war wie ein ganz sachtes Niedergleiten. Ich erinnere mich noch deutlich an das wundervolle Gefühl, als ich auf dem Boden lag. Ich fühlte mich rundum wohl, friedlich, ausgeruht, wach. Ich hätte ewig einfach nur daliegen können. Irgendwann kommen aber die Gedanken, „jetzt ist es gut, mach mal Platz für die anderen“ und dann bin ich einfach wieder aufgestanden. Dieses Gefühl hielt aber noch länger an und ich weiß noch ganz genau, dass ich auf dem Heimweg innerlich andauernd zum hl. Geist gesagt habe, dass er bitte, bitte nicht mehr weggehen soll, weil dieses Gefühl so schön war.

    Es sind aber nicht alle Leute umgefallen über die der Priester gebetet hat. Woran es liegt, dass die einen umfallen, die anderen aber nicht weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass es ein für mich sehr schönes Erlebnis war.“

    http://herzmariens.ch/Zuschriften/4701-4800/4749.htm

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  6. Christa-Maria Wellenreuther sagt:

    Sehr geehrte Frau Küble,
    ich komme gerade aus Exerzitien, die Schwester Margaritha in St. Trudpert, in ihrem Mutterhaus gehalten hat. Dies sind nun meine 3. Exerzitien bei ihr und ich werde auch im nächsten Jahr wieder teilnehmen, so Gott will.
    Ich kann Ihre Aussagen nicht verstehen. Schwester Margaritha hält sich streng an die Lehre der katholischen Kirche. Das Wort Gottes wird nicht aufgeweicht, wie leider in vielen Pfarreien Balsam auf die Seelen der „Spassgesellschaft“ verteilt wird. Die HL. Beichte wird sehr hochgehalten, ebenso die HL. Eucharistie und die Eucharistische Anbetung. Es nehmen von Jahr zu Jahr mehr Menschen an diesen Exerzitien teil, die auf Sinnsuche sind und dort wie auch ich innere Heilung erfahren durften. In diesem Jahr kamen auch sehr viele junge Menschen. Es gab auch schon vereinzelt körperliche Heilungen.

    Unsere deutschen Katholiken verfallen immer mehr zum Gutmenschentum, die alles unter dem Deckmantel der Barmherzigkeit verstecken wollen und die Lehren nicht wahrnehmen. Aber so ist es nicht. Der Weg zum Himmel ist ein schmaler Pfad. Lesen Sie mal die HL. Schrift. Besuchen Sie mal die Exerzitien bei Sr. Margaritha, da können auch SIE HEILUNG ERFAHREN!

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    • Und wo steht in der Schrift, dass Christus seine Kirche als Kurort für Leib und Seele gegründet hat???
      Das ist es doch gerade, wo die Kritik n dem charismatischen Formenkreis sich festmacht, dass genau nicht gelehrt wird, sein Kreuz auf sich zu nehmen und IHM nachzufolgen, sein Leid, das jeder hat, anzunehmen und fruchtbar zu machen, indem man es als Teilhabe (Segen) am Leiden Jesu sieht.
      Es wird noch nicht mal die Ebene untendrunter gelehrt, das sich einfach so annehmen, wie man nun mal ist!
      Nein, alles schwallt von Heilung, kommt sich ungeheuer fromm dabei vor und vergisst dabei, dass unsere wahre Heimat, der Ort, wo wir nicht nur geheilt, sondern verklärt werden, der Ort, wo alles Schwere Sinn bekommt, der Himmel ist.
      Um es mal blöd zu formulieren, die Stärke des Christentums besteht nicht darin, dass wir die Coolen, Taffen, Tollen und Besten sind, die Stärke des Christentums besteht darin, dem Leid Sinn zu geben!
      Gehen Sie mal nach Lourdes! natürlich kommen die Leute dahin und „geiern“ drauf, geheilt zu werden, sind sie dort, begreifen sie, dass ihr Leid Segen ist, dass sie in der Annahme des Leidens Christus nachfolgen und (blödes Wort, habe aber kein Besseres) dadurch dazu beitragen, die Welt zu retten!

      Dass die Lage in der Pfarreien frustrierend ist, ist schon klar, aber ich persönlich finde, die Charismatiker geben Versprechen, die nicht christlich sind und eben nicht stimmen.

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      • heureka47 sagt:

        „… begreifen sie, dass ihr Leid Segen ist, dass sie in der Annahme des Leidens Christus nachfolgen und (blödes Wort, habe aber kein Besseres) dadurch dazu beitragen, die Welt zu retten!“:

        Die entscheidende Frage ist, WIE man die Dinge versteht / deutet.
        Bei der „Nachfolge Christi“ geht es geht m.E. darum, selbst zum „Christus“ zu werden – und das ist nichts „Spezielles“, sondern das, was JEDER Mensch – üblicherweise beim Übergang vom „Kind“ zum „Erwachsenen“ werden soll. Leider ist die zivilisierte Gesellschaft davon ENTFREMDET.

        Herzlichen Gruß!

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      • Anonymous sagt:

        Hallo estersimplicia, hallo heureka47,

        Jesus hat Blinde und Kranke geheilt, damit sie Zeugnis geben. Genauso war es z. B. mit Gloria Polo, die vom Blitz getroffen unter normalen Umständen und nach medizinischem Stand nicht lange zu leben hätte. Gott hat ihr aber eine zweite Chance gegeben, damit sie sich und andere bekehre und Zeugnis darüber gebe, wie sie davor gelebt hatte und wie sie jetzt lebt. Zahlreiche ähnliche Zeugnisse können genannt werden, Gottes Pläne sind unergründlich.
        Natürlich sind einige Krankheiten Sühne für die begangenen Sünden auf unserem Planet, vor allem Abtreibungen etc., in solchem Fall sollte man Gott um Linderung bei Krankheit bitten, damit diese tragbar ist.
        Man sollte nicht abtreiben, auch wenn manchmal fest steht, dass ein Kind behindert geboren wird, es trägt später zur Sühne für die Sünden der Welt bei. Es gibt Fälle, dass, wenn mit Glauben gebetet wird, trotz Feststellung einer Behinderung im Mutterleib, es normal zur Welt kommen kann. Unterstützend müsste dabei durch Priester oder Ordensleute gebetet werden.

        Stan

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    • Anonymous sagt:

      Guten Abend,

      einige Krankheiten sind dämonischen Ursprungs, worauf die Bibel bereits hindeutet (Lukas 13, 10-17: Heilung der gekrümmten Frau). Falls derartige Krankheiten durch einen Dämon hervorgerufen sind, sind diese selbstverständlich zu beseitigen. Krankheiten, die z. B. durch Viren hervorgerufen sind, also z. B. auf medizinisch feststellbare Weise, können auch geheilt werden. Gott erhört, entscheidet, wer geheilt wird.

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      • heureka47 sagt:

        @ „Anonym“

        „einige Krankheiten sind dämonischen Ursprungs, worauf die Bibel bereits hindeutet (Lukas 13, 10-17: Heilung der gekrümmten Frau). Falls derartige Krankheiten durch einen Dämon hervorgerufen sind, sind diese selbstverständlich zu beseitigen.“:

        ALLE Krankheiten – die den Namen „Krankheit“ zu Recht tragen, sind sehr wesentlich MANGEL AN LEBENS-KRAFT, GEIST-KRAFT, SEELEN-ENERGIE, OD-KRAFT, ODEM, OD, usw. und von daher immer, in jedem Einzelfall, grundlegend heilbar – weil jeder Mensch das – unverlierbare – Potenzial bisitzt, sich mit der inneren Quelle dieser Kraft zu verbinden und sie anzuwenden bzw. Verlustursachen aufzudecken und zu beseitigen.

        „Krankheiten, die z. B. durch Viren hervorgerufen sind, also z. B. auf medizinisch feststellbare Weise, können auch geheilt werden. Gott erhört, entscheidet, wer geheilt wird.“:

        Gott, das universelle feinstoffliche (Bewußt-)Sein, greift auf der grobstofflichen Ebene nicht ein. Das wäre ein Verstoß gegen die jedem Menschen ureigene FREIHEIT. Der Mensch kann und soll selbst den Impuls zur Heilung geben.

        Von diesem Wissen sind wir als zivilisierte Gesellschaft leider ENTFREMDET – im Zusammenhang mit der „Sünde“ / „Erbsünde“, dem „Sündenfall“, DER „Krankheit“ – heute in der Soziologie „Kollektive Neurose“ genannt; bei Moses im „Tanz um das goldene Kalb“ beschrieben und von Jesus ebenfalls diagnostiziert z.B. mit dem Satz „… denn sie wissen nicht, was sie tun“. Noch detaillierter im Johannes-Evangelium: „… hat ihre Augen verblendet und ihre Herzen verstockt, auf daß sie nicht sehen und ich sie heile.“

        Und auch dies ist grundlegend heilbar. Ich bin den Weg der Heilung selbst gegangen und kläre seit 1992 darüber auf.

        Herzlichen Gruß!
        Wolfgang Heuer

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      • @ Heureka
        und wie wollen Sie zu Gott kommen, wenn sie alles für heilbar halten?
        Gesund sterben geht seltenst, und wenn man nicht stirbt kommt man nicht zu Gott und wenn man sich umbringt, umbringen lässt, weil man so gesund ist, dann kommt man ebenfalls nicht zu Gott.

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      • heureka47 sagt:

        @ estersimplica

        „… wenn sie alles für heilbar halten?“:

        Ich halte alle „Krankheit(en)“ für grundlegend heilbar. Altern und sterben ist KEINE Krankheit.

        Das Wort „krank“ – ursprachlich betreachtet: k-rank – besagt schon, daß es sich um „Mangel an Lebens-Kraft, „Rank-Fähigkeit / -Kraft“ handelt; um Mangel an „Selbst-Heilungs-Kraft“, der „Kraft aus der Höhe“.

        Für diesen Mangel ist nicht Gott verantwortlich, sondern der jeweilige Mensch. Gott und die „Kraft aus der Höhe“ sind DA – aber in den typischen zivilisierten – entfremdeten, abgetrennten, „sündigen“ – Menschen sind Störfaktoren / Widerstände, die die Kraft am Wirken hindern.

        Diese Störfaktoren müssen entfernt werden, damit die Kraft ungehindert / optimal fließen und ihre heilende Arbeit tun kann.

        Jesus sagt, wie HEILUNG geschehen kann. Zum Beispiel in der Geschichte mit dem „Lahmen“ am Bethesda-Teich: „Hebe dein Lager auf und gehe / wandle“.
        Das ist ein Hinweis auf den für die Heilung erforderlichen Bewußtseins-Wandel / -Wechsel“.

        Eine Beschreibung der Schritte könnte folgendermaßen aussehen:

        1: Angst konstruktiv überwinden können lernen – und nicht nur zu verdrängen. Mut aufbringen, sich dem Unbekannten zu stellen.

        2: Sich dem Unbekannten, den Schrecken / „Dämonen“, im eigenen (Unter-)Bewußtsein, bzw. den unangenehmen Gefühlen, stellen.

        3: Erkenne, dass die – evtl. bildhaften – Schrecken / „Dämonen“ in dir, im Unterbewußtsein, verdrängte negative Gefühle sind.

        4: Die verdrängten / abgespaltenen Gefühle sind in deinem Unterbewußtsein „gefangen“ und wollen befreit, erlöst, werden.

        5: Die in deinem Unterbewußtsein „gefangenen“ Gefühle können nur über den Weg durch dein Bewußtsein befreit werden.

        6: Die in dir „gefangenen“ Gefühle können nur befreit werden dadurch, daß sie sich als die manifestieren können, die sie sind.

        7: Erkenne, dass deine Angst keine eigene Macht hat, sondern nur die, die du ihr mit deiner Aufmerksamkeit(senergie) gibst!

        8: Statt GEGEN die Angst zu „kämpfen“, richte deine Aufmerksamkeit, dein Bewußtsein, auf die einzig wahre Macht, die Liebe!

        9: Mit der Kraft / Macht der Liebe kannst du dein (Unter-)Bewußtsein von allen „Dämonen“ / Ängsten / Störfaktoren reinigen.

        10: Hilfreich ist, sich auch rational zu entscheiden, HEIL werden zu wollen und bereit sein, alles dafür Erforderliche zu tun.

        11: Lerne deine höhere Bewußtseins-Dimension, das „Höhere / wahre Selbst“ und seine höherdimensionalen Qualitäten kennen.

        12: Erkenne das höchste Prinzip des Universums und entscheide dich zu ihm, identifiziere dich mit ihm und seinen Qualitäten.

        13: Das höchste Prinzip / Gesetz des Universums ist „bedingungslose Liebe“. Die höchste Kraft / Macht ist die Lebens-Energie.

        14: Die Entscheidung zum Höheren / wahren Selbst, zur Liebe / Lebens-Energie, macht dich FREI, GANZ, HEIL: wahrhaft erwachsen.

        15: Mit der Entscheidung zur Liebe / Lebens-Energie heilst du dich selbst und kannst auch anderen auf dem Weg dorthin helfen.

        16: Als wahrhaft erwachsener, spirituell bewußter, Mensch kannst du SYMBOLIK erkennen und deuten und Nutzen daraus ziehen.

        17: Als wahrhaft Erwachsener wirst du deine Potenziale / Möglichkeiten erkennen und sie liebe- / verantwortungsvoll einsetzen.

        18: Wenn du die bedingungslose Liebe lebst, wirst du dich auch als bedingungslos glücklichen Menschen erkennen und bezeichnen.

        19: Als wahrhaft heiler Mensch wirst du alles Kranke erkennen und deine Potenziale nutzen, der wahren Heilung zu dienen.

        20: Als wahrhaft heiler Mensch bist du Herrscher in deinem Bewußtsein, das Liebe ist. Also: „Liebe – und tu was dir beliebt“.

        21: Sei, was du bist. Wenn das Sein erfüllt ist, stellt sich die Frage nach dem Sinn nicht mehr.

        Herzlichen Gruß!

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      • Anonymous sagt:

        Guten Tag,

        Gott ist kein universelles stoffliches Unterbewusstsein, sondern Gott als Person. Ich bin jemand, der von etwas nicht leicht zu überzeugen ist, aber ich habe Jesus im Traum als eine Person gesehen (verblüffende Ähnlichkeit mit dem Bild Jesu von S. Faustina Kowalska). Natürlich können Krankheiten natürlichen Ursprungs geheilt werden. Menschen beispielsweise in Fukushima, die am Reaktor gearbeitet haben, bekommen Krebs, der auf eine medizinisch feststellbare Weise entsteht, nämlich durch die radioaktive Strahlung. Nehmen wir an, der Betroffene möchte geheilt werden. Zuerst müsste er sein eigenes Leben in Ordnung bringen, also ein Leben möglichst nach Wunsch Gottes. Dabei spielt auch die Glaubensvertiefung eine bedeutende Rolle und dafür sind ja Exerzitien wie die in Bad Soden da. Eine wichtige Rolle spielt dabei eine ordentliche Beichte, die Barrieren zwischen Mensch und Gott überwindet, auch tägliches Rosenkranzgebet sowie der Besuch der heiligen Messe. Nach welchen Grundlagen werden Menschen nach ihrem Tod heilig gesprochen? Es müssen unter Anderem min. zwei Heilungen geschehen, die von medizinischem Standpunkt her unerklärlich sind und wo die Betroffenen keine Aussicht auf Genesung hätten. Dies war beispielsweise bei Johannes Paul den II. der Fall, welcher einer Frau im Traum erschien und ihr sagte, sie sei von ihrer Krankheit geheilt. Man sollte also ebenfalls Heilige anrufen, um eine Krankheit zu überwinden. Es stimmt aber, dass einige Krankheiten als Märtyrium anzusehen sind, Pater Pio oder S. Kowalska sind ein gutes Beispiel dafür.

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      • @ Heureka
        wenn man alte wird, wird man kränker, das ist so, wenn nun alle Krankheiten heilbar, wären, müssten sie um zu Gott zu kommen, sich erschießen, oder von einem Hochhaus stürzen, weil sie ja sonst nicht sterben würden.
        Wenn sie aber auf eine solche Art sterben, so kommen sie immer noch nicht zu Gott, weil das nämlich Selbstmord ist, und so dieser begangen wird, bei klarem Verstand, zu den Todsünden zählt, die bestimmt nicht zur Anschauung Gottes führen.
        Man sieht hier ganz klar, dass diese ganze ausufernde! Heilerei Ideologie nicht zu Gott führt.
        Krankheit und Tod sind der SÜnde Lohn, das stimmt, aber Jesus lehrt uns das fruchtbar zu machen, indem man es annimmt und so man noch gesund und fit ist, dem anderen dient. (wobei schon klar ist dass das ineinander übergeht)

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    • Gudda sagt:

      Frau Küble,
      der HERR möge ihr Richter sein! Ein Geschenk Gottes ist Sr. Margaritha in diesem verwirrten Land….Ich bete für Sie….Mitleid Jesus!

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  7. marco sagt:

    schauen sie sich Katholische kirche Deutschland.Niergens wird über 10 Gebote gesprochen,Sünde,Beichte,den teufel.Das ist katholisch? Erst kommunion vorbereitung,Firmlinge und und und.Das ist katholisch?Sie haben auch dazu beigetragen mit ihre schwachsinnige beiträge.

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  8. Anonymous sagt:

    Armselige Seite – Frau Küble weiß alles besser – dem ist nichts mehr hinzuzufügen, außer diese Seite auf einen Index zu setzen, damit andere Menschen nicht vom Heil abgehalten werden.

    Gottes Segen

    Luigi

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    • heureka47 sagt:

      Hallo Luigi!

      Auch Frau Küble ist „nur“ von dem „Übel“ befallen, vom dem die große Mehrheit der zivilisierten Gesellschaft befallen ist: die pathologische Normalität, die eine Form des Irreseins ist – das „rationale Irresein“, auch „Kollektive Neurose“ oder die „Krankheit der Gesellschaft“ genannt.

      Ich leugne nicht, daß auch ich die ersten 40 Jahre von dieser schweren Störung befallen und beeinträchtigt war, aber durch meine Schwere Krise 1987 auf den Weg der grundlegenden Heilung gelangt bin – mit Gottes Hilfe.

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      • Ester sagt:

        Junge, Junge, Frau Küble ist einfach normal und rational und dazu katholisch.
        Man kann streiten auch über die Charismen oder nicht Charismen einer Schwester Valapilla, man kann streiten, ob Medju, echt, Einbildung oder „von unten“ ist.
        Nur die einfache Behauptung „die spinnt, weil sie nicht an diese Spinnerei glaubt“ ist wenig zielführend und wenn die Fans der charismatisch Begabten nichts besseres vorzuweisen haben, als eine Variante des „verschon mich mit den Fakten“ spricht das doch eher für Frau Küble.

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  9. Stan sagt:

    Die Gebetstage oder Exerzitien sind sehr hilfreich, denn es handelt sich vor allem um Befreiungs- und Heilungsgebete. Heutzutage suchen viele Menschen Heil in den Religionen aus dem Osten (wenn man in den östlichen Religionen geboren, getauft und aufgewachsen ist, ist es vielleicht nicht schlimm), viel schlimmer noch, sie experimentieren mit schwarzer Magie herum, gehen zu Wahrsagern obwohl sie christlich getauft sind und durch Derartiges schwächen sie den heiligen Geist in sich ab, was zu verschiedenen Problemen führt.
    Falls Menschen sich solchen Mitteln bedienen, kann es zu Umsessenheit (Vorstufe von Besessenheit) oder sehr selten zur Besessenheit führen (einen Link zur Aussage des Exorzisten Gabriel Amorth auf Italienisch zu genannten Gebetstagen der charismatischen Erneuerung füge ich bei – siehe ab 47. Minute: http://jamek8.wrzuta.pl/film/4sA1flygryr/egzorcysta_-_gabriel_amorth).
    Bei Gebetstagen oder Exerzitien werden Menschen also von vielen Problemen oftmals sofort befreit, aber es kann sich um einen Prozess handeln, so ist es dann auch notwendig, zusätzlich Eigeninitiative zu ergreifen und regelmäßig zur Beichte zu gehen, heilige Messen und Gebetstage oder Exerzitien zu besuchen.
    In Polen gibt es viele Priester, bei denen die Leute nach dem Segen im heiligen Geist ruhen. Es ist nichts Schlimmes, denn solange Priester, Ordensschwestern und christliche Bilder, und andere Gegenstände, die mit Jesaus, Maria und dem katholischen Glauben in Verbindung stehen, vorhanden sind, dann ist es ein Ruhen im heiligen Geist.
    Wenn aber jermand sagt, man muss die Gegenstände entfernen, denn dieser jemand wolle mit Jesus nicht konkurrieren und wenn nicht von Jesus gesprochen wird, dann muss man aufpassen. Es kann sich dann um ein trance-artiges Rückwärtskippen handeln.
    In Bad Soden-Salmünster sind nur Ordensschwestern und Priester, die dortige Gebetstage leiten und alle christlichen Gegenstände sind vorhanden. Es gibt dort zudem auch sehr viele Bekehrungen, also sind solche Gebetstage enorm wichtig, weil es massenhaft Kirchenaustritte gibt.
    Ich bin davon überzeugt, dass Schwester Margaritha ihre Arbeit ausgezeichnet macht, ich selber war zweimal dort und kann das nur bestätigen. Einer, der mit mir an Exerzitien teilgenommen hatte, wurde vom Drogenkonsum befreit (beim Ruhem im heiligen Geist).

    Stan

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    • Guten Tag,
      leider befinden Sie sich hinsichtlich einiger Ansichten offensichtlich auf einem Irrweg. Zunächst ein Wort aus der Heiligen Schrift zu Ihrer Orientierung (Mt 7,21 ff):

      „Nicht jeder, der HERR, HERR zu mir sagt, wird ins Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters erfüllt… Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: HERR, HERR, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wunderwerke vollbracht? – Und dann werde ich ihnen sagen: Ich habe euch niemals gekannt; weichet von mir, ihr Übeltäter!“

      Dieses Bibelwort ist hinsichtlich der wachsenden schwärmerischen und wundersüchtigen Tendenzen unserer Zeit aufschlußreich und mahnt zur Wachsamkeit und Nüchternheit, wie dies die Hl. Schrift auch an vielen anderen Stellen tut, zB. in den Paulusbriefen.

      Obwohl Medjugorje kirchlich nicht anerkannt ist, wirbt Exorzist Amorth, den Sie als Kronzeuge anführen, seit Jahrzehnten für diese Erscheinungen. Er irrt sich also auch hier offensichtlich.

      Sodann kann ich mir lebhaft vorstellen, daß Menschen durch das „Erschlagenwerden im Geist“ bzw. durch den Hammersegen (Rückwärtskippen in Trance) vom Drogenkonsum befreit werden:
      So werden doch die visionären Erlebnisse eines Drogentrips nur unter anderem Vorzeichen ähnlich erlebt. Bei einem aufschlußreichen Vergleich der Erlebnisbrichte darüber, was Rauschmittel innerseelisch bewirken, und dem, was Menschen über ihr sog. „Ruhen im Geist“ erzählen, fallen mir bereits seit Jahren die verblüffenden Gemeinsamkeiten auf, z.B. „elektrische“ Empfindungen, Gefühl universaler Harmonie, „himmlische“ Musik, übernatürlich schöne Farben, Visionen, „Erleuchtungen“, Einsprechungen, wunderschöne Gefühle usw…
      Übrigens melden sich bei mir seit Jahren teils persönlich, teils per Telefon zahlreiche „Psycho-Leichen“ nach der „Seelsorge“ von Sr. Margaritha V. – oder deren Angehörige, Ehepartner, Eltern, Verlobte usw., die mich verzweifelt um Rat und Hilfe bitten.
      Noch gestern Abend rief ein katholischer Priester bei mir an, der äußerst ungute Beobachtungen und Erfahrungen im charismatischen Exerzitienhaus von Bad Soden-Salmünster gemacht hat – und der die Gläubigen deshalb davor warnt.
      Es ist übrigens reichlich naiv, wenn Sie meinen, das Vorhandensein katholischer Andachtsgegenstände würde schon beweisen, daß alles mit rechten Dingen zugeht. Beachten Sie doch die von mir zitierte Bibelstelle: „HERR, HERR, haben wir nicht IN DEINEM NAMEN…..“ – Oder kennen Sie nicht jene Paulus-Aussage, wonach der Teufel als „Engel des Lichtes“ erscheint? Oder meinen Sie, der Kellergeist sei so blöd und würde gleichsam mit seiner Visitenkarte samt „Klarnamen“ aufkreuzen?
      Freundlichen Gruß und beste Wünsche für mehr Nüchternheit im Glauben!
      Felizitas Küble

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      • Stan sagt:

        Hallo,

        ich glaube nicht, dass der Exorzist Gabriel Amorth sich irrt, denn immerhin hat er über 70000 Exorzismen hinter sich und gehört zu den bekanntesten Exorzisten weltweit. Falls Ihnen Gabriel Amorth nicht ausreicht, werde ich einen anderen Kronzeugen nennen, dem dürfen und müssen wir vertrauen, es ist unser jetzige Papst Franziskus, der sich in einem Interview zur charismatischen Erneuerung positiv äußert, einen Link zu einem Interview mit dem Papst füge ich bei: http://www.katholisches.info/2013/07/31/franziskus-und-die-charismatische-erneuerung-papst-pressekonferenz-im-flugzeug/ .
        Die charismatische Erneuerung hat ihre Wurzeln im späten XIX. Jahrhundert, Papst Leon der XIII ist sozusagen derjenige, der die Besonderheit erkannt hatte, darum hat diese Bewegung katholische Wurzeln (ein Link zur Entstehung der charismatischen Erneuerung füge ich bei: http://www.charismatische-exerzitien.at/Home/was_ist_die_charismatische_erneu.htm .
        Der polnische Exorzist Daniel Galuch leitet ebenfalls charismatische Gebetstage und seine Gemeinschaft „Liebe und Barmhezigkeit Gottes“ hat vor Kurzem den päpstlichen Segen erhalten (siehe: http://www.mimj.pl – auf der Homepage finden Sie „Blogoslawienstwo Papieskie“, was „päpstlicher Segen“ bedeutet, Papst Franziskus hat persönlich angekündigt, dass er die Gemeinschaft „Liebe und Barmherzigkeit Gottes“ in etwa 31 Monaten während des Polen-Besuchs persönlich besuchen werde. Einen Link zu seinem Gebetstreffen in Czestochowa mit der Übersetzung ins Englische füge ich bei: http://dobremedia.org/index.php/component/allvideoshare/video/spotkanie-mimj-2013-09-21-cz-2-english-version .
        Bei seinen Gebetstagen fallen einige Menschen zu Boden (sie ruhen im heiligen Geist), ohne überhaupt angefasst worden zu sein. Es kommt dann normalerweise zur Befreiung von einem Problem (Heilung einer Krankheit, Depressionen, Drogenabhängigkeit etc.).
        Der heilige Geist berührt also Menschen auf verschiedenste Weise. Jesus sagte: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“. Die Frucht sind vor allem die Bekehrungen, sowohl in Czestochowa, als auch in Bad Soden-Salmünster.
        Aus dem 1. Korinther 12,4.8.10 Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. … dem einen wird durch den Geist gegeben, von der Weisheit zu reden … einem andern die Kraft, Wunder zu tun; einem andern prophetische Rede; einem andern die Gabe, die Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Zungenrede; einem andern die Gabe, sie auszulegen. Mehr dazu unter: http://www.dasgeheimnis.de/web/zungenrede.htm.
        Eine Bibelstelle gibt die Pararellen zur charismatischen Erneuerung sehr stark wieder: Die Apostelgescichte des Lukas/ das Pfingstwunder: ein Link dazu: http://www.pfingstseiten.de/brauchtum/apostelgeschichte/ ).
        Was Gabriel Amorth und seinen Glauben an Medjugorje angeht, finde ich, dass jeder das Recht hat, selber zu bestimmen, ob er daran glaubt oder nicht. Mit Marienerscheinungen ist es so, dass die katholische Kirche erst dann ein endgültiges Urteil fällt, wenn die Erscheinungen aufgehört haben. Deshalb hat hier jeder den freien Willen.
        Der Exorzist Piotr Glas aus Großbritannien ist beispielsweise von Medjugorje überzeugt, da die Gospa während der Erscheinung einen schwerkranken Jungen geheilt hatte, Piotr Glas zog währenddessen das Bild des Jungen raus und in dem Moment wurde der Junge geheilt, ein Link dazu in englischer Sprache: http://www.youtube.com/watch?v=SFrdZjwcRT8 . Das wäre eine der positiven Früchte von Medjugorje.
        Was die Häufigkeit der Erscheinungen in Medjugorje angeht- wenn man das Tagebuch von Schwester Faustina Kowalska liest, stellt man fest, dass sie sehr oft Jesus-Erscheinungen hatte, manchmal auch täglich.

        Wenn der Papst die charismatische Erneuerung befürwortet, dann tun Sie es doch auch, berufen Sie sich dabei auf unseren Papst Franziskus, dann sind Sie auf der sicheren Seite.

        Mit freundlichen Grüßen

        Stan

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      • Guten Tag,
        mir scheint, Sie haben meine Argumentation nicht voll verstanden, da helfen auch Ihre zahlreichen Werbe- und Infolinks nicht weiter. Obwohl ich Ihnen das Christuswort anführte (u.a. über jene, die „Wundertaten“ tun…), bringen Sie ernsthaft einen angeblich geheilten Jungen als Echtheitsindiz für Medjugorje. Mit dieser Logik könnten wir allesamt pfingstlerisch-protestantisch werden, denn dort gibt es zahlreiche Heilungen seit Jahrzehnten – oder gleich zum magischen Voodoo-Kult überlaufen, auch dort fehlt es nicht an Heilungen, freilich keineswegs himmlisch verursacht.
        Daß es grundsätzlich göttlich bewirkte Wunderheilungen gibt, ist keine Frage – aber nicht jede Heilung ist automatisch „von oben“.
        Zudem ist es unsinnig, zu behaupten, die Kirche könne sich erst zu einer Erscheinung äußern, wenn diese zu Ende sei. Heroldsbach beweist das Gegenteil: dort hat die Kirche die Erscheinungen sogar durch Papst Pius XII. strikt abgelehnt, obwohl die dortigen Phänomene jahrelang munter weitergingen.
        Abgesehen davon, daß die zuständigen Diözesanbischöfe (erst Zanic, dann Peric) die Medju-Erscheinungen klar ablehnen und Kardinal Ratzinger bzw. Papst Benedikt sich stets hinter diese Entscheidung gestellt hat. Zudem hat die jugoslawische Bischofskonferenz zweimal eine Kommission eingesetzt, worauf den Erscheinungen ausdrücklich die Anerkennung verweigert wurde. Daher erfolgte Ratzingers Verbot für Priester, amtlich nach Medju zu pilgern.
        Kürzlich hat Glaubenspräfekt Müller allen Katholiken in den USA untersagt, Pro-Medju-Veranstaltungen zu besuchen.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • heureka47 sagt:

        „auch dort fehlt es nicht an Heilungen, freilich keineswegs himmlisch verursacht.“:

        Wenn es wirklich HEILUNG ist – also eine Wandlung im Bewußtsein bzw. Reinigung des (Unter-)Bewußtseins und nicht nur eine evtl. vorübergehende Manipulation wie z.B. bei der Hypnose – ist es „himmlisch“ verursacht. Nämlich unter Mitwirkung des himmlischen / göttlichen (Bewußt-)Seins, der – „allgegenwärtigen“ – himmlischen / göttlichen KRAFT. Es gibt keine andere im ganzen Universum! Jedenfalls keine von höherer Macht.
        Deswegen kann und darf auch gesagt werden – und wird auch gesagt, daß geheilt wird, wer sich dieser Kraft öffnet, sie einläßt, sich ihr hingibt, ihr vertraut, usw.

        „Die Liebe treibt die Furcht aus“ heißt es. Analog treibt die Liebe, die „Kraft aus der Höhe“, die „universelle Energie“, die „Lebens-Energie“, auch alle „Verwandten“ der Furcht / Angst“ aus – alle negativen Gefühle / Energien / Denkhaltungen.

        Der Ursprung / tiefere Sinn des Wortes HEILUNG ist „Ganz-Werdung“. Und das fand vor der Entfremdung der zivilisierten Menschen im „Übergangsritual“, in der „Initiation“, statt; im „Aufstieg“ zur höheren Bewußtseins-Ebene, mit der Vereinigung mit der Kraft UND mit der IDENTIFIKATION mit der Kraft bzw. ihren jeweiligen Aspekten (Liebe, Heilkraft, Frieden, usw.).

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      • heureka47 sagt:

        Vielen Dank für Ihren konstruktiven Beitrag!

        Wenn „Zungenrede“ – wie Sie schreiben- „auszulegen“ ist, dann handelt es sich also um etwas „Zeichenhaftes“, „Symbolisches“ oder „Metaphorisches“? Um „Analogien“ – die bekanntlich auch Jesus gern und viel verwendet hat?

        Dann läge nahe zu vermuten, daß es sich dabei um die „Sprache Gottes“ handelt, um diejenige „Sprache“, die wir in Träumen erleben und „Visionen“, in „inneren Bildern / Vorstellungen (auch wie im Theater!), manchmal vielleicht auch „Halluzinationen“ genannt? in (Bibel-)“Geschichten“ (Schichten!), Sagen, Legenden, Märchen, usw.?

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      • Stan sagt:

        Guten Tag,

        die vatikanische Kommission hat sich zu den Früchten in Medjugorje positiv geäußert, hat aber in den Marienerscheinungen bislang nichts Übernatürliches feststellen können. Offizielle Pilgerreisen sind vielleicht nicht erlaubt, aber private Pilgerreisen durchaus. Unter folgendem Link: http://dobranowinaswarzewo.blogspot.de/2013/04/watykanska-komisja-ekspertow-wydaa.html ist ein roter Text auf Polnisch, den ich übersetzen werde: „Die vatikanische Kommission kam zum Urteil, dass die Früchte der Erscheinungen in Medjugorje sehr gut sind. Sie hält an die früheren Bestimmungen fest, und lässt die Frage um die Anerkennung der Erscheinungen offen, bis die Erscheinungen der heiligen Jungfrau Maria aufhören“.
        Die vatikanische Kommission zum Phänomen Medjugorje wurde vom Benedikt den XVI im März 2010 ins Leben gerufen.
        Weiter steht in den Nachrichten, dass viel Zeit vergehen werde, bis Papst Franziskus das entgültige Urteil über die Erscheinungen spricht. Das ist jedenfalls der aktuelle Stand der Dinge. Die vatikanische Kommission aus dem Jahr 2010 ist auch die sicherste Quelle, an der wir uns orientieren müssen.
        Jeder hat das Recht, selber zu bestimmen, ob er daran glauben möchte oder nicht, solange der Papst kein eindeutiges Urteil darüber gefällt hat.
        Was Zungenreden angeht, da werde ich eine Bibelstelle beifügen: Lukas 2,4: und sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist und fingen an, zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.
        Das ist also keine Erfindung, die in der Bibel nicht enthalten wäre.

        Mit freundlichen Grüßen

        Stan

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      • Guten Tag,
        den Priestern sind amtliche Pilgerreisen nach Medjugorje nach wie vor nicht erlaubt, sondern nur private. Das betreffende Dekret der Glaubenskongregation wurde nicht aufgehoben, also besteht es fort.
        An jedem „Erscheinungsort“ (echten wie unechten) gibt es fromme Früchte, Gebete, Bekehrungen, Gottesdienste, Sakramente, Beichten, Segnungen usw – diese Früchte gehen nicht auf Erscheinungen zurück, sondern auf das Wirken der Kirche vor Ort – und auf das souveräne Walten der Gnade Gottes. Früchte allein sind kein Beweis für die himmlische Übernatürlichkeit einer Erscheinung.
        Das Sprachenwunder zu Pfingsten (Sprechen und Verstehen fremder, aber r e a l e r Sprachen) hat doch mit dem charismatischen Zungenreden nichts zu tun: Zu Pfingsten wurden wirkliche Sprachen gesprochen, kein unverständliches Lallen produziert.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Stan sagt:

        Der heilige Geist weht auch nicht dahin, wo er will, es kostet wirklich viel Arbeit, um ihn wirklich zu erfahren. Ich persönlich habe noch nie im heiligen Geist geruht, habe ihn also bislang noch nicht so intensiv erfahren, dass ich umfalle, obwohl ich mit ganzem Willen im heiligen Geist ruhen wollte (die Priester und Schwester Margaritha beteten wirklich intensiv für mich, es passierte nichts). Ich b
        Was die Gebetstage so besonders macht, ist der intensive Glaube. Der wird schrittweise aufgebaut, indem man den Rosenkranz, Barmherzigkeitsrosenkranz betet, beichten geht, jeden Tag an der heiligen Messe teilnimmt, allen Menschen verzeiht (das lehrt uns die heilige Schrift), durch Anbetung des allerheiligsten Altarssakramentes und erst am vierten oder fünften Tag erfährt man eventuell das Ruhen im heiligen Geist oder bekommt eventuell die Gabe des Zungenredens, es gibt auch einige, die gar nichts erfahren.
        Da der Glaube an Gott so intensiv ist (über 95% der Teilnehmer glauben zum Schluss intensiv an Gott, auch jene, die vorher an ihn gezweifelt hatten), ist es kein Wunder, dass der heilige Geist die Menschen auf verschiedene Weise berührt.
        Bei Pater Daniel werden Menschen bereits beim Gottesdienst durch den heiligen Geist berührt. Er bringt das Wissen sehr glaubhaft rüber, die Menschen werden bekehrt, fangen an zu glauben.
        Wie bereits erwähnt, brauchen wir vor solchen Gebetstagen oder Exerzitien keine Angst zu haben, denn unser Papst Franziskus der I befürwortet die charismatische Erneuerung innerhalb der katholischen Kirche, den Link zum Nachlesen füge ich nochmals bei: http://www.katholisches.info/2013/07/31/franziskus-und-die-charismatische-erneuerung-papst-pressekonferenz-im-flugzeug/ .
        Es wäre sehr hilfreich, wenn Sie die Menschen vor schwarzer Magie, Voodoo, vor Tragen z. B. der Atlantenringe oder anderer Amullets fremder Herkunft warnen würden, auch vor dem Praktizieren, von Meditationen, die aus anderen Religionen stammen, weil dann auch andere Götter angebetet werden, Sie würden dadurch vielen Menschen helfen und auch bekehren. Ich gibt Bioenergotherapeuten oder Wunderheiler, die – wie ich bereits erwähnt hatte – nicht mit Jesus konkurrieren wollen oder den Bereich der Esoterik, die viele Katholiken aufsuchen.
        Ich weiß Sie wollen es gut, aber Sie verbieten genau das, was unser Papst befürwortet.

        MfG

        Stan

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      • Guten Tag,
        abgesehen davon, daß es sich nicht um einen amtlichen Papst-Text handelt, sondern um seine angeblichen Antworten zwischen Tür und Angel auf einem Rückflug, spricht Franziskus hier von der „Charismatischen Erneuerung“, also von einer halb-amtlichen Bewegung unter kirchlichen Fittichen. Dazu gehört aber Sr. Margarita V. gerade nicht, denn ihr bzw. ihrem Exerzitienhaus wurde im kirchlichen Amtsblatt ausdrücklich der Titel „katholisch“ entzogen.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Ester sagt:

        Ich habe mich mal früher viel mit Religionen (Plural!) befasst.
        Fast jede Religion führt zu ihrer Begründung außergewöhnliche Phänomene an.
        Alles, was es so an richtig Heidnischem gibt, „hat“ es mit Prophetien udn Heilungen.
        Und es ist nicht so, wie ein aufgeklärter Nachkriegskatholizismus in den 60ern und 70ern meinte, das das alles (Betonung liegt auf alles) einfach Schwindel ist.
        Manches ist Schwindel oder schlimmer Betrug, aber nicht alles, es gibt außergewöhnliche Phänomene, Heilungen, Vorhersagen in allen Religionen.
        Gerade deshalb taugen sie nicht zum Beweis von irgendwas.

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      • Guten Tag,
        damit haben Sie genau den springenden Punkt aufgezeigt!
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Ester sagt:

        @ Heureka
        Sie schreiben:
        Wenn es wirklich HEILUNG ist – also eine Wandlung im Bewußtsein bzw. Reinigung des (Unter-)Bewußtseins und nicht nur eine evtl. vorübergehende Manipulation wie z.B. bei der Hypnose – ist es “himmlisch” verursacht.

        und genau das ist Unfug!
        Nicht alles was außergewöhnlich und in den Augen der Menschen gut ist ist automatisch von Gott.
        IN Lourdes ist das absolut Erstaunliche, dass die allerallermeisten genau nicht geheilt werden, Von jährliche einigen Millionen Pilger, das seit ca über 150 Jahren sind gerade mal 64 Leute geheilt worden, das ist echt nix.
        Aber jeder wird in Lourdes getröstet, und man erfährt dort die Kraft die im Kreuz liegt (um es mal pathetisch auszudrücken).

        Schamanismus funktioniert. Totenbeschwörung funktioniert auch (lesen Sie Saul und die Hexe von EnDor!) Wahrsagerei funktioniert, lesen Sie Paulus in APg 16,23ff.
        DIe Dämonen erkennen Christus viiiiiel besser, als seine Jünger (lesen Sie im NT). Trotzdem sind solche Praktiken verboten, und das Zeugnis der Dämonen taugt nix.
        Natürlich gibt es in dem Bereich viel Einbildung und auch bewussten oder unbewussten Betrug, das ist mir auch klar.

        Und ganz im Vertrauen, die erfolgreich Geheilten haben keine gute Ausstrahlung.
        Ich kenne eine Frau näher, die auch erfolgreich von ihren Allergien befreit wurde, seitdem ist sie eine Zumutung für ihre Umgebung.
        Alle Heilungen die Christus wirkt, sind Hinweis auf unsere Erlösung und ich verweise, was die Anerkennung von Wundern angeht, mal auf folgenden sehr interessanten Beitrag http://gloria.tv/?media=543681 (wo ganz vornehm und in Zwischentönen von dem kirchlichen Ermittlungsrichter für die Selig- und Heiligsprechungen Pater Gumpel SJ auf die Fragwürdigkeit medizinischer Wunder hingewiesen wird)

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      • heureka47 sagt:

        „und genau das ist Unfug!“:

        Ich habe den Eindruck, Sie haben mich mißverstanden.

        Und Christen sollten ja überhaupt nicht urteilen („richten“).
        Es wäre also mehr im christlichen / göttlichen Sinne gewesen, Sie hätten versucht, mit Bezugnahme auf meinen Kommentar zu kommunizieren, um besser zu verstehen.

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      • Guten Tag,
        daß Christen „nicht richten“ sollen, bezieht sich auf unrechte oder überhebliche Urteile gegenüber PERSONEN, nicht jedoch auf Sachkritik, selbst wenn diese deutlicher formuliert ist. Nicht Ihre Person wurde in diesem Leserkommentar (auf den Sie hier reagieren) verurteilt, sondern lediglich eine bestimmte Ansicht kritisiert. Auch Sie haben x-mal hier in Kommentaren diverse Aussagen von Autoren kritisiert. Das ist ok – und das dürfen andere genauso.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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    • Stan sagt:

      Selbstverständlich ist der Besuch der Kirche ausreichend und wer der Meinung ist, die gewöhnliche Messe genügt ihm, weil sein Glaube stark genug sei, der hat ja nichts zu befürchten. Menschen, die den Glauben vermissen, müssten m. E. zusätzlich Gebetstage aufsuchen, um wieder zum Glauben zurückzufinden.
      Der heilige Geist ist nicht irgendeine Kraft, sondern es ist der Geist Gottes, das ist keine Kraft aus dem Universum, unser Gott ist ein persönlicher Gott, sein Geist ist es, der uns führt.

      MfG

      Stan

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      • Guten Tag,
        eben deshalb, weil der Heilige Geist nicht bloß irgendeine „Kraft“ ist, sondern eine göttliche PERSON, können und dürfen wir ihn nicht vereinnahmen wollen, denn der Geist weht, wo ER will – nicht wo wir ihn gerne hätten und für unsere Wünsche einspannen wollen.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • heureka47 sagt:

        Gott IST – und zwar ALLES, was ist.
        Auch das Wort GEIST – wenn man es GE-IST liest und versteht.
        Das sagt auch der Name Gottes, wie er bei Moses geschrieben steht: ICH BIN.
        Das ist ist 1. Person singular des Verbs „sein“.
        Gott ist DAS SEIN. Und das ist in der Hauptsache und primär – feinstoffliche – Energie.
        Energie und Information.
        = Liebe und Wahrheit = WEISHEIT.

        Und wo das SEIN bewußt ist, nennen wir es Bewußt-Sein = Bewußtsein.

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    • Stan sagt:

      Guten Abend,

      ja, das stimmt, dass Menschen die Gabe bekommen können, in fremden Sprachen zu sprechen, aber ich bin mir sicher, dass es sich um beides handelt, also die Gabe, z. B. auf einmal Italienisch zu sprechen und die Gabe, unverständlich zu sprechen, d. h. in keiner Sprache verständlich, siehe:
      „1. Korinther 12,4.8.10 Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. … dem einen wird durch den Geist gegeben, von der Weisheit zu reden … einem andern die Kraft, Wunder zu tun; einem andern prophetische Rede; einem andern die Gabe, die Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Zungenrede; einem andern die Gabe, sie auszulegen“;
      oder: „1. Korinther 14,2.13.14 Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht ihn, vielmehr redet er im Geist von Geheimnissen. … Wer also in Zungen redet, der bete, daß er’s auch auslegen könne“. Denn wenn ich in Zungen bete, so betet mein Geist; aber was ich im Sinn habe, bleibt ohne Frucht.
      Es gibt also Menschen, die die Gabe des Zungenredens haben und es gibt jene, die die Gabe haben, das Zungenreden (das unverständliche Reden) in unsere Sprache zu übersetzen.
      Wenn es ein unverständliches Lallen wäre, gäbe es die Textstelle in Korinther nicht.

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      • Guten Tag,
        eben weil die Zungenrede an sich unverständlich ist, bedarf es eines Auslegers, sondern wäre das nicht nötig. Im übrigen hat Paulus ausdrücklich gefordert, daß in Gemeindeversammlung im Falle von Zungenrede auch jemand zusätzlich vorhanden ist, der auslegt, ansonsten solle das unterbleiben.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • heureka47 sagt:

        Sehr schön!
        Ich habe den Verdacht, daß die Gabe des „Zungenredens“ noch nicht richtig definiert ist.

        1.
        Ich weiß, daß es Menschen gibt, die die Gade / das Talent haben, in einer („intuitiven“) „Gefühlssprache“ zu sprechen. Das berichtet z.B. Dorothea Buck, Autorin des Buches „Auf der Spur des Morgensterns. Psychose als Selbstfindung“ (anfangs noch unter Pseudonym „Sophie Zerchin“).
        Bei mir selbst hat sich diese Fähigkeit nach meiner schweren Krise und erleuchtungshaftem Grenzerlebnis sowie nach Heilung von der (Kollektiven) Neurose deutlich verstärkt.

        2.
        Dann gibt es Menschen, die in oder nach schweren seelischen Krisen in einem Tonfall oder Akzent sprechen.
        Bei einer Betroffenen ist es mir aufgefallen, die zwar aus der Schweiz nahe der deutschen Grenze stammte, aber schon viele Jahre in Norddeutchland lebte. Bei ihr veränderte sich die Sprechweise derart, daß man meinen könnte, sie stamme aus dem Ruhrpott.

        3.
        Außerdem gibt es Menschen, die in „besonderen“ Situationen / Zeiten / Phasen (Krisen) usw. sprachlich Dinge von sich geben, deren Worte man zwar erkennt, aber der Sinn / Zusammenhang dessen, wann / wo oder zu wem sie solche Dinge sagen, ist nicht „stimmig“. Als seien diese Menschen im Geiste gar nicht – richtig, vollständig – in der hiesigen, materiellen, Welt anwesend, sondern – auch, gleichzeitig, „zur Hälfte“ – in einer anderen Ebene / Welt. Auch dieses Phänomen ist mir aus dem Bereich der sogenannten „psychisch Kranken“ bekannt.

        4.
        Möglicherweise handelt es sich bei einem Teil der infragekommenden Menschen um solche, die SYMBOLISCHE Inhalte wiedergeben, die sie in ihrem Bewußtsein erleben / sehen / hören – wie auch immer.
        Ich kann mir schon vorstellen, daß solche „Erzählungen“ für uneingeweihte Umstehende völlig sinnlos erscheinen und unverständlich bleiben; für Eingeweihte aber durchaus Sinn ergeben können. Wer die Grundprinzipien der Symbolik des Unbewußten / göttlichen (Bewußt-)Seins kennt, könnte in solchen Schilderungen etwas entdecken, das Sinn macht.

        5.
        Eingeweihte erkennen die Symbolik (des Unbewußten) ja nicht nur in sprachlichen Äußerungen, sondern auch in Kunstwerken (Bildern, Collagen, Skulpturen, usw.), in Körpersprache und in der Symbolik des Handelns.
        Berufswünsche z.B. können symbolische Hinweise enthalten. Ich kenne eine Person, die schon früh den Wunsch hatte, in einer Personalabteilung speziell in der PERSONAL-ENTWICKLUNG zu arbeiten – was man als unbewußten Wunsch der PERSÖNLICHKEITS-ENTWICKLUNG verstehen könnte. Was ich dieser Person auch sehr empfehlen würde.

        Ich las schon vor vielen Jahren, daß man die evtl. vorhandenen – ins Unbewußte verdrängten – negativen (traumatischen) Erfahrungen (oder unbefriedigten Bedürfnisse = „Deprivation“) nicht nur im Berufswunsch wiederfinden kann, sondern auch in Hobbies, Sammel-Leidenschaften oder irgendwelchen Neigungen / Betätigungen.
        Wenn das nicht so wäre, könnte es z.B. auch keine Graphologen geben, die aus der Handschrift eines Menschen etwas über seine Persönlichkeit aussagen können.

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    • Stan sagt:

      Ich weiß, dass Sie Zweifel an Medjugorje haben, aber das war auch irgendwann in Fatima der Fall. Im Laufe der Zeit hat sich Fatima als echt erwiesen, un d zwar hat der verstorbene Papst Johannes Paul der II angefangen, sich für Fatima zu interessieren, nachdem er angeschossen worden war. Vor dem abgegebenen Schuss sah er ein Mädchen, das die Marien-Statue aus Fatima nach oben hob, der polnische Papst lehnte sich nach vorne, um die Statue besser zu betrachten, dann fielen die Schüsse, aber sie verletzten ihn dank dieser Position nicht lebensgefährlich. Auf diese Weise hat die Muttergottes aus Fatima ihn gerettet.
      Genauso wird die Zeit zeigen, ob es sich bei Medjugorje um die Echtheit jener Erscheinungen handele. Deshalb gilt es m. E. abzuwarten, was kommt.

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    • Stan sagt:

      Guten Abend,

      es freut mich, dass ich Ihr Interesse fürs Zungenreden geweckt habe.

      MfG

      Stan

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    • Stan sagt:

      Guten Abend,

      und genau dieses Gespräch im Flugzeug bestätigt nochmal Papst Franziskus, indem er dem Exorzisten Daniel Galus und seiner Gemeinschaft, die zur Charismatischen Erneuerung gehört, den Apostolischen Segen erteilt. Den Beweis können Sie ja unter dem bereits genanntem Link abrufen.
      Die eigentlichen Gefahren habe ich auch schon genannt – Esotherik, Bioenergotherapie, Magie usw.. Die Menschen geben dafür ein Vermögen aus, warnen Sie die Menschen vor jenen Gefahren. Berufen Sie sich dabei an das Gebot: „Du sollst keine fremden Hötter neben mir haben“.
      Das gilt auch für alle, die christlich getauft sind, siehe die Bibelstelle:
      „Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus. Du sollst neben mir keine anderen Götter haben. Du sollst dir kein Gottesbild machen, das irgend etwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde darstellt. Du sollst dich nicht vor so etwas niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihm zu dienen. Denn ich, Jahwe, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott.“ (Dtn 5,6-9).

      MfG

      Stan

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    • Ester sagt:

      @ heureka

      sind immer so wundervolle Diskussionskiller „wer von euch ohne Schuld ist werfe den ersten Stein“ oder eben „urteilt nicht“.
      Ich sage immer „Wir haben uns im Pardies die Suppe „gut und böse zu unterscheiden“ eingebrockt, (nachzulesen am Anfang des Buches Genesis) und jetzt müssen wir sie auslöffeln“.
      Ich merke immer und immer, dass die Leute, alles, aber auch alles, was irgendwie außergewöhnlich ist, sofort und automatisch Gott zuschreiben udn dabei völlig vergessen, dass es auch einen Gegenspieler gibt, dessen liebste Rolle, der Affe (der Nachäffer) Gottes ist.
      Und deshalb sind wir aufgefordert von Jesus höchstpersönlich nicht jedem Geist zu trauen, “ haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und Wunder! vollbracht?“
      Hier das korrekte Zitat aus Matt 7, 22ff

      Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht?
      Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!

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  10. Gelobt sei Jesus Christus! sagt:

    Habe mich mal auszugsweise durch ein paar Videos der Schwester gekämpft, – von denen es jede Menge auf „YouTube“ gibt.

    Jede Menge langweiliges Geschwätz garniert mit „Halleluja-Zwischenrufen!“

    mfg

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    • Anonymous sagt:

      Das „Geschwätz“ der Schwester ist allerdings heilsam – Ihres leider nicht

      Wir sollten in D lernen zu differenzieren und wieder ehrlich zu bewerten und nicht einfach „rumzuquatschen“

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  11. مواظب باشید مار باطنی sagt:

    و آنها را به آموزه های نادرست به نوبه خود

    Nur in der Fülle der Erkenntnis des absoluten Seins im Selbst wird uns die innere Gewissheit geschenkt geborgen zu sein. Nichts macht uns lebendiger als den Geist im immateriellen Sein reifen zu lassen.

    Versenke den Anfang des Regenbogens in deinem Herzen und Folge seiner farbigen Spur durch das Universum und der Tau des Ursprungs im Göttlichen wird dir wahrhaft Quelle.

    Wecke die verborgenen Kräfte in dir, die zugeschüttet durch Jahrhunderte der geistigen Sklaverei ihrer Auferstehung harren, um das Angesicht der Erde zu reinigen.

    Nimm den kosmischen Geist in dir auf, der frei ist, sich nicht binden lässt und keine Umwege über Menschen kennt.

    Folge diesem Weg und du wirst Mensch für die Menschen und ihnen mit einem Lächeln der Wahrhaftigkeit begegnen.

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    • WalfischSchnucki/Bab´Aziz sagt:

      Was es alles gibt!?
      Zungenreden? ist das soetwas wie bei den Zeugen Jehovas in moderner Kombination mit wissenschaftlichen …?
      Diese „himmlische Sprache“ , die so lustige Laute proziert bei einigen Kinds-Naturen ist sicher etwas anderes als das oben erwähnte Zungenreden, das auch in der Bibel erwähnt wird?
      Leider kenne ich nur die „himmlische Sprache´´ von einen meiner Brüder aus eigener Erfahrung in einer früheren Lebensphase.
      Selbst bei uralten chinesischen Geheimniss-Traditionen, die in China heute als Übertragung öffentlich verboten sind, gibt bzw. gab es soetwas schon!

      Unser kosmischer Bruder hier oben: bekannte christliche Bilder!
      Immaterielles Sein – wie die unsichtbaren Kubus-hälfte, oben auf dem Leipziger VölkerschlachtDenkmal!
      Die Tradition des Schweigen´ – und – sitzen´.

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  12. heureka47 sagt:

    Wenn Menschen im Geist der Liebe, in der Freude, leben, im höheren (Erwachsenen-) Bewußtsein – was in der modernen Gesellschaft sehr selten ist – kann und darf sich das in einem ständigen Lächeln erweisen. Dieses von Gottes Geist bewirkte Lächeln als „Dauergrinsen“ abzuwerten, ist „unangemessen“, liebe – leider nicht wahrhaft GLÜCKLICHE – Felizitas!

    „Wozu bedarf sie dann eigentlich noch der Lehre der Kirche? Wird sie doch direkt von “oben” belehrt und geleitet!“:

    Wenn Sie sich statt auf den wahren Gott auf die Kirche verlassen, sind Sie verlassen. Denn Gott lebt nicht in der Kirche. Jedenfalls nicht in einer Kirche, die vom Verstand dominiert wird, von der Ratio. Gott ist nicht lebendig im Wort, sondern im SEIN. Das Wort ist nur eine Hülse, ein Behälter, ein Etikett. Worauf es ankommt, ist aber der INHALT, der GEIST, die KRAFT.

    Und diese Dinge erfährt / erlebt man nicht im Verstand, sondern im HÖHEREN Bewußt-Sein.
    JEDER Mensch trägt das Potenzial dazu in sich, die eigene Erfahrung zu machen und sich mit dem göttlichen Geist, der Kraft, der Liebe / Lebens-Energie und der göttlichen Weisheit zu verbinden und aus ihr zu schöpfen und GEFÜHRT zu werden.

    Wo ich bisher mit Vertretern von Kirchen zusammengetroffen bin, konnte ich diese Verbindung nach „oben“ leider nicht feststellen. Statt dessen bewegen sie sich im Reich der bloßen Worte und nicht der GEIST-KRAFT, nicht der LIEBE, nicht der BESEELTHEIT / BEGEISTERUNG.

    Und die „Kraft“, die sie davon fernhält, ist die „Kraft“ der ANGST – aufgrund der Kollektiven (Zivilisations-)Neurose, der – energetischen – Abtrennung im Bewußtsein. Durch neurotische Blockaden und Verarmung an Liebe / Lebens-Energie.
    Fehlgeleitet seit mehr als tausend Jahren; schon die frühen Vorfahren traumatisiert durch die Römer und deren Religion, die sie uns brachten und mit „Feuer und Schwert“ gegen die vorhandene gewachsene Spiritualität bei uns Germanen und Nachbarvölkern durchsetzten.

    Wir sind nicht allein kollektiv Opfer der Kollektiven (Zivilisations-)Neurose, die die Römer von den Vorläufer-„Hoch“-Kulturen übernommen hatten, sondern zusätzlich Opfer der von ihnen an uns durchgeführten „Spirituellen Kastration“.

    Und für beides gilt die biblische Aussage, dass die „Sünden der Väter“ sich fortpflanzen „bis ins SIEBTE Glied“ – also bis zur Vollendung. Und die besteht – falls die Heilung nicht stattfindet – im AUSSTERBEN. Denn jede Krankheit rottet sich in diesem Universum letztlich selbst aus.
    ALLES, was nicht in Harmonie ist mit den universellen Gesetzen, mit dem „guten Lebensgesetz“, unserem HERRN, muss entsprechend vergehen, ausscheiden, aus der Evolution.

    Und so wird es auch den Kirchen ergehen, die nicht in Harmonie sind mit dem Höchsten.

    Offene oder – meistens! – latente ANGST verhindern üblicherweise, sich mit solchen problematischen Dingen auseinanderzusetzen. Im Zusammenspiel mit dem im UNREIFEN Menschen noch unangefochten herrschende Verdrängungs-Mechanismus. Wofür der Mensch keine Lösung, kein „Lösungsmittel“ – göttliche Liebe- hat, wird verdrängt. Und richtet dort, im Unbewußten, Schaden an.

    HEILUNG ist, wenn der Mensch den Mut der Liebe bzw. das Vertrauen aufbringt, sich dem Unbewußten zuzuwenden und den Verdrängungen zu begegnen und sie zu erlösen.
    DANN ist der Weg frei – für die ungestörten Kontakte zum „Höheren Selbst“, zum göttlichen (Bewußt-)Sein im Menschen und für die dauerhafte Vereinigung mit ihm, für die „Hochzeit von Kanaan“.

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    • Ester sagt:

      In der Schrift steht, dass Gott die Sünden der Väter an den Söhnen prüft, bis ins dritte und vierte Geschlecht. (Exodus, 34, 7)
      Und Jeremia stellt klar, jeder stirbt für seine eigene Schuld (Jer, 31,30).
      Es stimmt schon, das bestimmte Fehler und Sünden ihre Auswirkungen haben, aber irgendwie, wenn ich mir angugge, was für Schuld wir so an die nächste Generationen weitergeben, – so pfeifen das Wort zu zunehmenden Überalterung der Gesellschaft,mittlerweile die Spatzen von den Dächern, ganz zu schweigen von all den abgetriebenen Geschwistern, Tanten und Onkeln und der ganzen Entfesselung der Sexualität, die massiv Seelen zerstört und womit die Betroffenen und eben die Nachfolger leben müssen-.
      Also vor diesem Hintergrund scheinen mir die zu heilenden Familiengeschichten oft wie Pipifax.
      Es mag befreiend sein, all das unausgesprochene , belastenden, all den Zorn auf die eigenen Eltern, wo man zugeben muss, die können da ja auch wenig dafür, die waren halt so erzogen, mal in einem bewussten Akt vor Gott zu legen.
      Aber christlich ist, doch es anzunehmen, und zu tragen, In all dem Unguten , und Familie ist eben oft Kreuz, eben Christi Kreuz zu entdecken.
      Guradini hat ein wunderschönes Büchlein geschrieben, wo der Titel schon genügt „Die Annahme seiner selbst“ genau das vermisse ich bei all der Heilerei immer so sehr.

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      • K R Ä F T I G E I R R T Ü M E R

        Eine Stellungnahme zum Thema „Schwärmer einst und jetzt“

        von Richard Ising

        Darum sendet ihnen Gott auch kräftige Irrtümer, daß sie glauben der Lüge, auf daß gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern hatten Lust an der Ungerechtigkeit. 2.Thess. 2, 11-12

        Gekürzt, auch die Hervorhebungen sind von mir. Horst Koch, Herborn, 2012

        Vorwort
        In der Gegenwart erleben wir einen allgemeinen Niedergang von Kultur und Moral. Wir sehen Zerfallserscheinungen in Staat, Gesellschaft und Familie, eine Verrohung der Sitten, Verweltlichung der Kirche und ein Erkalten des geistlichen Lebens. Andererseits ist ein Eindringen schwarmgeistiger Strömungen in christliche Kreise bis hin zum Pietismus zu beobachten. … Man streckt sich nach Geistesgaben aus, hat Visionen und Offenbarungen und bewertet sie höher als das Gotteswort. Man knüpft daran die Erwartung einer Neubelebung der evangelischen Kirche. Es handelt sich hierbei um schwarmgeistige Bewegungen, die niemals zu einer Neubelebung führen können, sondern zum weiteren Zerfall beitragen. …
        1. September 1965 Der Herausgeber

        Inhaltsangabe
        I. Allgemeine Kennzeichen des Schwarmgeistes 

        II. Der Grund unseres Glaubens ist das Wort Gottes 

        III. Religiöse Schwärmer in der Heiligen Schrift
        IV. Schwarmgeistige Strömungen in der Kirchengeschichte
        V. Der Schwarmgeist und seine Auswirkungen in der Neuzeit
        2. Die Pfingstbewegung und ihre Ausläufer
        3. Evangelische Orden
        c) Die Kommunität von Taize
        d) Die Marienschwesternschaft in Darmstadt

        https://horst-koch.de/schwarmgeistiges/

        https://horst-koch.de/

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