Grün-roter Skandal im „Ländle“: Vertriebenenvertreter und Freikirchen sollen aus SWR-Rundfunkrat rausfliegen

Die grün-rote Landesregierung unter Winfried Kretschmann in Baden-Württemberg will den Rundfunkrat des Südwestrundfunks (SWR) umbauen und deutsche Vertriebenenverbände sowie Freikirchen aus dem Gremium ausschließen.

Zudem will die Landesregierung ihre beiden Vertreter zurückziehen. Die freiwerdenden Plätze in dem 74 Köpfe zählenden Rundfunkrat sollen durch Vertreter von Moslemverbänden, Umweltorganisationen sowie Einwanderer besetzt werden.

Das sieht laut einem Bericht der Südwest-Presse der Entwurf eines neuen Rundfunk-Staatsvertrages vor, der Ende Oktober von den beiden für den SWR zuständigen Landesregierungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz beschlossen werden soll. 

Vorgesehen ist außerdem, daß alle Gruppierungen, die mindestens zwei Vertreter in den Rundfunkrat entsenden, künftig beide Geschlechter berücksichtigen müssen.

Aufgabe der Rundfunkräte der öffentlich-rechtlichen Sender ist es u.a., die Einhaltung des gesetzlichen Sendeauftrages zu überwachen und den Haushalt zu genehmigen. Zudem berät der Rundfunkrat den Intendanten bei der Programmplanung.

Quelle: www.jungefreiheit.de


Der Papst zur Neu-Evangelisierung: CONFESSIO und CARITAS sind Säulen des Apostolats

Ansprache zur Eröffnung der universalen Bischofssynode in Rom

Am Montagvormittag, den 8. Oktober 2012, um 9.10 Uhr, begannen in Gegenwart des Papstes in der vatikanischen Aula  die Arbeiten der   Bischofssynode über das Thema Neu-Evangelisierung  und Weitergabe des Glaubens. 

Zur Eröffnung erklärte Benedikt XVI., die Säulen der Neuevangelisierung seien die Confessio (das Bekenntnis des Glaubens) und die Caritas (Nächstenliebe).

Zum Bekenntnis, so der Papst, gehöre die Bereitschaft zu leiden bis zum Martyrium, denn die Confessio drückt den Willen aus, Zeugnis abzulegen bis zum Tod.

Diese Haltung garantiere unsere christliche Glaubwürdigkeit.

Die Confessio müsse mit Herz und Mund abgelegt werden  –  ergänzt durch die Caritas, die Liebe, die zum Feuer wird; sie ist die Flamme, so der Papst, die die anderen entzündet.

Das Wort Evangelium (Frohbotschaft) enthält schon die Ankündigung eines Siegs des Guten und der Freude in Christus.

Sodann griff Papst Benedikt auf die ursprüngliche Bedeutung des Wortes in der altrömischen Kultur zurück und erklärte, wie das Evangelium eine Botschaft der Kraft Gottes und des Heils durch Christus sei.

Quelle: Libreria Editrice Vaticana


Erfolgsgeschichte: Die JUNGE FREIHEIT erscheint zum tausendsten Mal

Unser Glückwunsch zum „Erscheinungsjubiläum“: Am morgigen Freitag erscheint die tausendeste Ausgabe der Berliner Wochenzeitung Junge Freiheit (JF).

Die nationalkonservative JF war anfangs ein Monatsblatt aus Freiburg für Oberschüler und Studenten, bis sie sich 1994 zu einer überregionalen Wochenzeitung mit Sitz in der Bundeshauptstadt weiterentwickelte.   

„Im letzten Jahr konnten wir 25 Jahre Junge Freiheit feiern, jetzt erscheint die 1000. Ausgabe – das ist großartig und dem andauernden Interesse und der Unterstützung unserer Leser zu verdanken. Während viele Wochenzeitungen in den letzten Jahren eingegangen sind, behauptet sich die JF deutlich am Markt“, erklärt Chefredakteur Dieter Stein (siehe Foto).

Die JF konnte  – im Unterschied zum sonstigen Schrumpfungstrend im Zeitungswesen   – immer wieder  steigende Auflagen vermelden.

Immer mehr prominente Persönlichkeiten melden sich in der nonkonformen (unangepaßten) JUNGEN FREIHEIT zu Wort und sagen dort, „was Sache ist“  – hier ein Beispiel:

Warum Jürgen Stark wirklich zurücktrat

Vor einem Jahr trat EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark zurück   – aus „persönlichen Gründen“, hieß es damals. Tatsächlich konnte er den verhängnisvollen Kurs der Euro-„Rettung“ nicht mehr mittragen. In der Jubiläums-Ausgabe der JF spricht der bekannte Banker in einem ganzseitigen Interview jetzt Klartext.

Die „chaotischen Vorgänge in der arabisch-islamischen Welt“ kommentiert der Star-Journalist und Orient-Experte Peter Scholl-Latour. In seinem Beitrag verdeutlicht der Buchautor, wie manche Länder, die dem Westen nicht wohlgesonnen erscheinen, von diesem kurzerhand zum „terroristischen Staat“ deklariert werden.

Der Berliner Senat hat Nachhilfe nötig, meint Martin Lohmann, der Sprecher des AEK (Arbeitskreises engagierter Katholiken in der CDU), in seinem Kommentar zum Verbot der Bibel-Verteilung an den Schulen der Hauptstadt.

Zum Jubiläum wird die Druckauflage von 27.000 auf 74.000 Exemplare erhöht.

Politiker, Journalisten und Leiter von Verbänden und Organisationen erhalten die tausendste Ausgabe kostenlos zugestellt. 4000 Exemplare werden derzeit auf der Frankfurter Buchmesse verteilt.   

Wir wünschen der JUNGEN FREIHEIT, die wir seit Jahrzehnten gerne empfehlen und von Anfang an immer unterstützt haben, alles Gute, weiterhin tapferen Mut gegen den Zeitgeist, viel Erfolg und den Segen des Himmels!

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster



Verantwortung in der Pfarrei übernehmen: Kirchenverwaltungswahlen im Bistum Regensburg

Alle sechs Jahre finden in den bayerischen Bistümern die Kirchenverwaltungswahlen statt. Am 18. November 2012 ist es wieder soweit:

Auch die Gläubigen im Bistum Regensburg wählen die Vertreter für die Kirchenverwaltung in ihren Pfarreien. Rund 4.500 Laien engagieren sich derzeit in dem wichtigen Gremium.

Bis zum 15. Oktober können sich noch Kandidaten für die Wahl anmelden.

Prälat Michael Fuchs, Ständiger Vertreter des Diözesanadministrators, ruft alle Gläubigen im Bistum Regensburg auf, sich bei der Wahl einzubringen, sei es als Kandidat oder als Wähler:

„Die Liebe zur Kirche und zur Pfarrei sowie ein großes Verantwortungsgefühl sind unter anderem Voraussetzungen, um mitzuwirken. Wir haben wunderschöne Kirchen, Pfarrhäuser, Pfarrheime und Kindergärten . Diese zu erhalten benötigt aber auch verantwortungsvolle Katholiken, die bereit sind, in der Kirchenverwaltung mitzuarbeiten.

Bei der Mitarbeit geht es dabei immer um die Zukunft der Pfarrei in finanzieller Hinsicht. Jeder Interessierte sollte jetzt Kontakt mit dem zuständigen Ortspfarrer oder Kirchenpfleger aufnehmen, um die Details rund um die Wahl in dieses Gremium zu erfragen und sich ggf. aktiv mit einzubringen“, so Prälat Michael Fuchs.

Wer kann Mitglied in der Kirchenverwaltung werden?  – Alle Personen, die der römisch-katholischen Kirche angehören, ihren Hauptwohnsitz im Bereich der Kirchengemeinde haben, kirchensteuerpflichtig sind und am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Die Aufgaben der Kirchenverwaltung in der Pfarrei:

Was aber macht die Kirchenverwaltung genau und warum ist es so wichtig, dass sich möglichst viele Gläubige für die Arbeit zur Verfügung stellen?

Die Kirchenverwaltung ist das Gremium in der Pfarrei, das zusammen mit dem Ortspfarrer die Kirchenstiftung rechtlich vertritt und zusammen mit dem Pfarrer als Kirchenverwaltungsvorstand aktiv die Geschicke der Pfarrei koordiniert.

Die Aufgaben sind in der Kirchenstiftungsordnung genau festgelegt. Sie reichen von der Beschlussfassung des Haushaltsplanes sowie die anschließende Überwachung des beschlossenen Budgets über die Beantragung von Zuschüssen bis hin zum Abschluss von Arbeitsverträgen und sonstigen Verträgen.

Die Kirchenverwaltung vertritt die Kirchenstiftung sowohl nach innen als auch nach außen in allen rechtlichen Angelegenheiten.

Bei der Arbeit der Kirchenverwaltung handelt es sich um eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit, da man bei einer Fülle von Themen mitentscheiden kann.

Die Mitgliedschaft im Pfarrgemeinderat stellt übrigens kein Hindernis zur Mitarbeit in der Kirchenverwaltung dar.

Quelle: Bischöfliche Medienabteilung
Niedermünstergasse 2 – 93047 Regensburg

Tel: 0941/597-1061         Fax: 0941/597-1063
Email: jschoetz.medien@bistum-regensburg.de


Menschenrechtsverband HRW wirft der „Hamas“ Folter im Gazastreifen vor

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat der radikal-islamischen Palästinenserpartei Hamas die systematische Verletzung von Menschenrechten vorgeworfen, wie die österreichische Tageszeitung Der Standard berichtet:

In der am 3. Oktober 2012 veröffentlichten Dokumentation zur Lage des Strafvollzugssystems im Gazastreifen zitierte HRW Augenzeugenberichte, wonach mehrere Beamte der Sicherheitsdienste Häftlinge foltern.

Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Hamas-Partei sei das gesamte System von Ungerechtigkeit geprägt, hieß es in dem Bericht.

Das Strafvollzugssystem „verletzt systematisch die Rechte die Häftlinge und gewährt den verantwortlichen Vertretern der Sicherheitsdienste Straflosigkeit“, kritisierte der stellvertretende HRW-Direktor für den Mittleren Osten, Joe Stork.

Dem Bericht zufolge wurden einer Nichtregierungsorganisation im Gazastreifen im vergangenen Jahr mindestens 147 Fälle von Folter mitgeteilt.

„Die Hamas sollte diese Art Vergehen stoppen, die zu beenden Ägypter, Syrer und andere Bürger in der Region ihr Leben riskiert haben“, erklärte Stork.

Die internationale Menschenrechtsorganisation HRW ist im allgemeinen als israel-kritisch bekannt  – umso vielsagender ist daher dieser Bericht über Hamas.

 

 

 


Organspende-Skandal: Weitere Verdachtsfälle in der Uni-Klinik Regensburg

Am Universitätsklinikum Regensburg sind nach Informationen der Süddeutschen Zeitung weitere Unregelmäßigkeiten bei Lebertransplantationen entdeckt worden.

Eine interne Untersuchung habe nun bei insgesamt 43 Patienten der Jahre 2003 bis 2006 Unstimmigkeiten festgestellt, sagte eine Sprecherin der SZ. Bislang war von 23 Fällen die Rede gewesen.

Es handele sich aber um ein Zwischenergebnis, betonte die Sprecherin. Die Zahl der Fälle könne bei weiterer Prüfung noch wachsen, aber durchaus auch schrumpfen, falls sich manche Unstimmigkeiten als Versehen erweisen: „Ein endgültiger Sachstand kann erst nach Abschluss der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen berichtet werden.“

Der vorläufige Prüfbericht mit den 43 Fällen sei inzwischen dem Wissenschaftsministerium als zuständiger Aufsichtsbehörde und der Staatsanwaltschaft übergeben worden.

Auch die Jahre 2007 bis 2012 müßten in Regensburg nun intensiver beleuchtet werden, hieß es aus dem Ministerium.

An der Donau wurde zunächst die Periode von 2003 bis 2006 geprüft, weil zu dieser Zeit jener Oberarzt in Regensburg tätig war, der sich später am Uniklinikum Göttingen der Organschieberei verdächtig machte.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


London: Erzbischof Müller will spezielle hl. Messen für Homosexuelle in Warwick-Street beenden

Erzbischof Gerhard L. Müller  –  Präfekt der Glaubenskongregation  –  will die speziellen Eucharistiefeiern für Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle beenden, die zweimal pro Monat in der Warwick-Street im Londoner Stadtteil Soho zelebriert werden. 

Diese Gottesdienste für Homosexuelle aus den LGBT-Gruppen werden dort mit Zustimmung des zuständigen Erzbischofs von Westminster, Vincent Nichols, gefeiert.

Londoner Katholiken wandten sich  –  nach vergeblichen Eingaben ans Westminister Ordinariat   –  an den Vatikan. Mehrere kontaktierte Stellen in der Kurie verlangten Aufklärung über diese Londoner „Andersrum-Gottesdienste“.

Dabei wurden seitens des Vatikan neben grundsätzlichen Gesichtspunkten vor allem pastorale Einwände geltend gemacht und vor einer Ghettoisierung innerhalb der Kirche gesprochen, wenn solche spezifisch abgeschlossene Gruppen-Gottesdienste zelebriert werden.

Quelle: Webseite „ehk-news“ vom 9.10.2012