Ca. 100 Linksradikale randalierten in Bremen und griffen Polizeiwagen an

In Bremen haben am vorgen Freitag bis zu 100 linksextreme“Autonome“ versucht, sich auf einem ehem. Autohandelgelände zu verschanzen, um das Gelände zu besetzen.

Als eine erste Streifenwagenbesatzung eintraf, wurde diese sofort von den Vermummten angegriffen und mit Steinen beworfen. Dabei wurde gezielt auf Fensterscheiben geworfen, teilte die Polizei mit.

Eine später festgesetzte 20-köpfige Störergruppe wurde zunächst von Gesinnungsgenossen wieder befreit.

Anschließend verschanzten sich mehrere Störer auf Gebäudedächer und bestückten sich massiv mit Wurfgeschossen, darunter auch Schotter von angrenzenden Bahngleisen. Der Bahnverkehr mußte vorübergehend gestoppt werden.

Gleichzeitig wurden brennende Barrikaden aufgebaut. Mit einem stärkeren Polizeiaufgebot wurden gegen 22 Uhr das Gelände geräumt und etwa 50 Tatverdächtige festgenommen. Nach Angaben der Polizei wurde dabei niemand verletzt.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


OECD: Israels Gesundheitsystem ist eins der besten unter den Industrieländern

Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat das israelische Gesundheitssystem gelobt und als eines der besten der OECD-Länder bezeichnet. 

Das israelische Gesundheitsministerium gab bekannt, daß eine internationale Delegation den Zustand der medizinischen Einrichtungen letztes Jahr geprüft und ihm bescheinigt habe, daß es die hohe Qualität der Betreuung trotz finanzieller Einschränkungen aufrechterhalten konnte.

Die OECD gab an, daß Israel Experte in der Früherkennung von chronischen Krankheiten sei und wüdigte auch das israelische System, das unnötige Krankenhausbesuche minimiere.

Die Delegation der OECD inspizierte verschiedene medizinische Zentren in den Großstädten des Landes, aber auch Gesundheitseinrichtungen in Beduinendörfern und traf sich dort mit Patientenvertretern der arabischen Bevölkerung.

Israel habe eines der erfolgreichsten Gesundheitssysteme der OECD Mitgliedsstaaten eingeführt, seitdem es das nationale Versicherungsgesetz vor 15 Jahren verabschiedet hat, so die Gesandten.

Gleichzeitig wies die OECD darauf hin, daß Israel die Qualität der Pflege verbessern müsse, ebenso wie den Zugang zum Gesundheitssystem, besonders für arme Leute.

Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums antwortete auf den Bericht:

„Die OECD hat bestätigt, dass Israels Gesundheitssystem eines der besten unter ihren Mitgliedsstaaten ist und hat die Schritte zur Stärkung des öffentlichen Gesundheitssystems des Landes gelobt.

Der Bericht hat jedoch auch Bereiche aufgezeigt, die wir verbessern müssen. Ich habe nicht vor, diese zu ignorieren. Nach der Veröffentlichung des gesamten Berichts werden wir einen Plan vorlegen, wie wir die Verbesserungsvorschläge am besten umsetzen können.“

Quelle: Webseite „Israel heute“


Regensburg: Festakt der Absolventen des Spätberufenenhauses Rudolphinum

Aus den Reihen der elf Admissio-Seminaristen des Bistums Regensburg  –  siehe vorige Meldung haben sieben ihre theologischen und philosophischen Studien in fünf Jahren am Bischöflichen Studium Rudolphinum absolviert.

An diesem Abend erhielten sie aus den Händen des Ständigen Vertreters des Diözesanadministrators, Prälat Michael Fuchs, feierlich ihre Abschlusszeugnisse.

Sie sind damit der erste Kurs, der seit dem Umzug des Rudolphinums nach Regensburg im Jahre 2007 hier seine Studien abschließt.

Im Jahre 1972 hatte Bischof Dr. Rudolf Graber diese Einrichtung ins Leben gerufen, damit auch Männer ohne Abitur auf dem sog. „Dritten Bildungsweg“ einen Zugang zum Priesterberuf haben konnten.

Das Studienhaus war zuerst in Schwaz in Tirol und dann ab 1975 in Heiligenkreuz bei Wien untergebracht. Dort studierten die Regensburger Seminaristen an der Hochschule der Zisterzienser, viele hundert Kilometer von ihrer Heimat entfernt.

Es war der ausdrückliche Wunsch von Bischof Gerhard L. Müller, alle Seminaristen des Bistums Regensburg in einem Haus zusammenzuführen. So zog das Collegium Rudolphinum 2007 nach Regensburg ins Priesterseminar an den Bismarckplatz und erhielt den Namen „Bischöfliches Studium Rudolphinum“.

Die Ansprachen beim Festakt im Speisesaal des Priesterseminares waren von Dankbarkeit und Freude gekennzeichnet.

Regens Msgr. Martin Priller dankte den Familien und Freunden der Absolventen, „denn wir alle haben Anteil an dieser Sendung“.

Der Direktor des Rudolphinums, Dr. habil. Christoph Binninger, sprach den Dank an seine Vorgänger in der Leitung des Hauses aus: BGR Otto Hermans (1972-1993), Pater Michael Hösl CP (1993-2007) und Msgr. Martin Priller (2007-2010).

Einen besonderen Dank sprach er der habilitierten Astrophysikerin und Dominikanerin, Schwester Lydia la Dous, aus, die nicht nur als Gasthörerin am Studium teilgenommen hatte, sondern auch im letzten Jahr selbst zu ihrem naturwissenschaftlichen Bereich eine Vorlesung gehalten hatte.

Für den Kurs bedankte sich Thomas Thiermann aus Tirschenreuth bei allen Verantwortlichen für das Engagement, die Geduld und die Unterstützung in familiär-freundschaftlicher Atmosphäre.

Prälat Michael Fuchs, der ständige Vertreter des Diözesanadministrators, sprach in Dankbarkeit von den „vier unsichtbar anwesenden“ Bischöfen: von dem Rudolphinums-Gründer Dr. Rudolf Graber, von dem Förderer der Einrichtung Manfred Müller, von Dr. Gerhard L. Müller, der es wieder nach Regensburg geholt hatte, und von jenem zukünftigen Bischof, der wohl am 29. Juli 2013 die Absolventen im Hohen Dom St. Peter zu Priestern weihen werde.

Drei Sätze der seligen Anna Schäffer, deren Heiligsprechung in Kürze stattfindet, gab Prälat Fuchs den Seminaristen im Blick auf ihre zukünftige Aufgabe mit auf den Weg: „Jesus Christus, die Sonne meines Lebens“, „Der Wind macht den Baum stark“ und „Pflanzen brauchen Nahrung“, womit er auf die eucharistische Frömmigkeit Anna Schäffers und deren unerschöpflichen Quell für den priesterlichen Dienst hinwies.

Nach der feierlichen Zeugnisübergabe, einem abendlichen Büfett und angeregten Gesprächen endete der Tag mit der Komplet, dem Abendgebet der Kirche, in der Seminarkapelle.

Infos zum Bischöflichen Studium Rudolphinum findet man unter www.studium-rudolphinum.de oder erhält man unter 0941/29835001.

Direktor Dr. Christoph Binninger steht für ein persönliches Informationsgespräch zur Verfügung, Besucher sind herzlich willkommen.

Alle Priester, hauptamtlichen Mitarbeiter in den Gemeinden und alle Gläubige sind dazu eingeladen, Menschen in ihrem Lebensumfeld anzusprechen, bei denen sie sich vorstellen könnten, dass sie eine priesterliche Berufung haben und diesen Weg zum Priestertum gehen könnten.

Quelle (Text/Foto): Bischöfliches Presseamt Regensburg


Regensburg: Weihbischof Reinhard Pappenberger erteilt elf Seminaristen die Admissio

Ein besonderer Abend nicht nur für elf Seminaristen des Regensburger Priesterseminars St. Wolfgang, sondern auch für deren Familien und die ganze Seminargemeinschaft:

Am vergangenen Samstag erteilte der Regensburger Weihbischof Reinhard Pappenberger elf Seminaristen in der Schottenkirche St. Jakob die Admissio, also die Zulassung als Kandidaten zu den Sakramenten der Diakonen- und Priesterweihe.

Mit den Grüßen von Erzbischof Gerhard L. Müller an die Kandidaten eröffnete Weihbischof Pappenberger seine Predigt im Rahmen der Pontifikalvesper.

„Im Jahr des Glaubens und in Erwartung eines neuen Bischofs werdet ihr ausgesendet“, so beschrieb er die Ausgangssituation der elf jungen Männer, für die nun ein weiterer Abschnitt auf dem Weg ihrer Berufung angebrochen ist.

Vor 50 Jahren seien die Konzilsväter angetreten, unerschrocken und gestärkt im Glauben, in die Zukunft zu gehen. Inzwischen sehe man, da müsse man ehrlich sein, so der Weihbischof, tagtäglich die geistliche Verwüstung, eine Welt ohne Gott.

Hier brauche es Kundschafter, die zu den Durstigen in die Wüste gingen und mit ihrem gelebten Glauben die Menschen von Angst und Pessimismus befreiten.

Die Kompetenz des Wissens sei ein wichtiges Werkzeug für ihr Wirken im Weinberg des HERRN. Noch wichtiger aber seien die Menschlichkeit und die Zuwendung als ein wirklich glaubhaftes Zeugnis für Christus.

Er legte den elf Kandidaten, die sich jetzt bereits im Pastoralkurs befinden, zum Ende seiner Predigt noch ans Herz, täglich die Nähe Gottes in der Kirche zu suchen. Ob nach dem Schulunterricht oder vor einem Krankenhausbesuch: der stille Moment vor dem Allerheiligsten sei ein unerschöpflicher Quell der Kraft für das priesterliche Wirken.

Dann stellte der Regens des Priesterseminares St. Wolfgang, Msgr. Martin Priller, die elf Kandidaten den anwesenden Gläubigen vor, die dann vor den Weihbischof traten und ihre Anwesenheit bekundeten:

Claudio Alves Pereira aus dem brasilianischen São Paulo – Pfarrei U.L.F. Königin der Apostel
Steffen Brinkmann aus Paderborn-Neuenbeken – Pfarrei St. Marien
Stefan Gerlich aus Eggenfelden – Pfarrei St. Nikolaus und St. Stephanus
Thomas Kopp aus Kulmain – Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt
Thomas Kraus aus Beidl – Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt
Benno Lässer aus Sulzberg (Österreich) – Pfarrei St. Laurentius und St. Katharina
Eldivar Pereira Coelho aus dem brasilianischen São Paulo – Pfarrei U.L.F. Königin der Apostel
Sebastian Scherr aus Regensburg – Pfarrei St. Wolfgang
Andreas Schinko aus Obertraubling – Pfarrei St. Georg
Daniel Stark aus Weiden – Pfarrei Herz Jesu
Thomas Thiermann aus Tirschenreuth – Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt

Der Weihbischof hielt mit den anwesenden Gläubigen Fürbitte für sie. Mit dem Gruß an die Gottesmutter im „Salve Regina“ endete die feierliche Pontifikalvesper.

Quelle (Text/Foto): Bischöfliche Pressestelle Regensburg


Präsident des Dt. Lehrerverbands kritisiert Schulpolitik der drei Stadtstaaten

Angesichts des miserablen Abschneidens von Hamburg, Berlin und Bremen beim Grundschulvergleich haben Lehrerfunktionäre harsche Kritik an der Schulpolitik der Stadtstaaten geübt. Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, bemängelte den Trend zur Absenkung von Anforderungen, um möglichst viele Schüler zum Abitur zu bringen.

„Der infiziert die ganze Republik„, so Kraus gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Focus“: „Und die Kultusministerkonferenz macht da auch noch mit.“

Er prangerte zudem „völlig anspruchslose Lehrpläne und eine lasche Unterrichtsdidaktik“ in den Stadtstaaten an. Die Kultusminister der Stadtstaaten müssten ihre Stundentafel in den Kernfächern Deutsch und Mathematik deutlich erhöhen und sich auf detailliertere Lehrpläne festlegen.

Zudem sei „Früh-Englisch“ überflüssig, „diese Stunden sollten dem Fach Deutsch zugute kommen„.

Auch der Vorsitzende des Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, kritisierte: „Die Politik wünscht sich hohe Übertrittsquoten zum Gymnasium. Um diese zu erreichen, überbieten die Stadtstaaten sich mit immer neuen Innovationen.“  – Dies führe zu Qualitätsverlusten.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Erschreckend: vermehrt schwere Herzschäden durch „Partydrogen“

Aufgrund des Konsums von sog. Partydrogen werden viele junge Menschen in Deutschland nach Ansicht des Kardiologen Heinrich Klues in den nächsten Jahren schwer herzkrank werden.
Dr. Klues behandelt momentan drei junge Patienten, die neue Amphetamin-Varianten eingenommen hatten, im Helios-Klinikum in Krefeld. Zwei von ihnen benötigen ein Spenderherz, der dritte ist an ein Kunstherz angeschlossen.
Der Mediziner berichtete im Nachrichtenmagazin „Focus“ von bundesweit weiteren 36 Teenagern und jungen Erwachsenen mit schweren Herzproblemen.

„Alle bekannten Fälle in Deutschland eint, dass stets beide Herzkammern schwer geschädigt sind“, so Klues. Der Wunsch nach Dauerpartys an den Wochenenden und der Leistungsdruck für Schüler und Studenten ließen den Drogenkonsum rapide wachsen.

„In den USA ist das schon lange ein Thema, in Deutschland wird es etwa die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie auf ihrer nächsten Vorstandssitzung erörtern“, so Klues.

Er habe noch nie bei so jungen Patienten so schwere Symptome wie bei seinen drei Patienten gesehen, die zwischen 19 und 23 Jahre alt sind.

„Als die Drei hier ankamen, konnten sie kaum noch atmen, keine Treppe mehr ohne große Atemnot hochkommen„, berichtete der Arzt. Einer habe nachts nicht mehr flach liegend schlafen können, weil er sonst Atemprobleme bekam, „ein typisches Zeichen schwer Herzkranker. Auch diagnostizierten wir schwere Schwellungen in den Beinen und Wasserablagerungen in den Rippenfellen.“

In Gesprächen mit anderen Drogen-Experten habe er viel über die kriminelle Herstellerszene der Amphetamine erfahren, erklärte Klues. Er berichtete, die Produzenten-Szene sei äußerst mobil: „Die Hersteller verändern die Pillen chemisch quasi wöchentlich, so dass der Organismus die Stoffe immer schneller aufnehmen kann und der Rausch immer länger dauert.“

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Eine neue Genom-Studie und die Bibel: Leben in Äthiopien Nachfahren der „Königin von Saba“?

Genetische Spuren früher Äthiopier führen in den Nahen Osten. Stammen sie von der im Alten Testament erwähnten Königin von Saba und ihrem Gefolge ab? Läßt sich der Wahrheitsgehalt dieser biblischen Geschichte wissenschaftlich überprüfen?

Als die Königin von Saba von der Weisheit Königs Salomos erfuhr, war sie über die Maßen beeindruckt. Also besuchte sie den König der Juden in Jerusalem und zeugte mit ihm Menelik, den Stammvater der äthiopischen Könige.

Ein internationales Forscherteam konnte in einer Genom-Studie belegen, daß vor 3000 Jahren Bevölkerungsgruppen aus dem heutigen Äthiopien regen genetischen Austausch mit Bewohnern des jetzigen Israels hatten.

Luca Pagani vom „Wellcome Sanger Trust Institute“ in Großbritannien untersuhte mit einem Team die genetische Vielfalt innerhalb der äthiopischen Bevölkerung:

Die Forscher analysierten ausgewählte Bereiche der DNA von 235 Individuen aus zehn äthiopischen und zwei in benachbarten Ländern beheimateten Bevölkerungsgruppen. Dabei fanden sie im Genom einiger äthiopischer Bevölkerungsgruppen verblüffende Ähnlichkeiten zu Proben von Menschen israelischen Ursprungs.

Fast die Hälfte der untersuchten Stellen im Erbmaterial einiger Äthiopier stimmte mit denen von Bevölkerungsgruppen außerhalb Afrikas genauer überein als mit denen anderer Afrikaner. Zur Überraschung der Wissenschaftler erwies sich der nicht-afrikanische Anteil des Genoms dieser Äthiopier als enger mit dem von heutigen Israelis verwandt als mit dem der Bevölkerung der geographisch näher gelegenen arabischen Halbinsel.

Der Bibel zufolge reiste die Königin von Saba aus Äthiopien zum Hofe des Königs Salomo nach Jerusalem. Dieser empfing sie freundlich und zeugte mit ihr sogar ein Kind.

Eine Genom-Studie hat jetzt gezeigt, daß sich um 1000 vor Christus Äthiopier und Bewohner der heutigen Staaten Syrien und Israel tatsächlich sehr nahe kamen und gemeinsame Nachkommen hatten.

Die Daten legen nahe, daß sich äthiopische und nicht-afrikanische Bevölkerungsgruppen vor etwa 3000 Jahren vermischt haben, schreiben die Autoren. Den Wissenschaftlern zufolge stimmt das mit der Geschichte aus der Bibel zeitlich überein. Die Königin von Saba, soll von 1005 bis 955 vor Christus geherrscht haben.

Im nächsten Schritt wollen die Wissenschaftler ihre Ergebnisse untermauern, indem sie die vollständige Erbinformation von äthiopischen und anderen Bevölkerungsgruppen untersuchen, statt nur ausgewählte Teile davon.

Autor: Bruno Graber
Quelle: Livenet und  www.jesus.ch
 Originalquelle: American Journal of Human Genetics
Foto: KOMM-MiT-Verlag