LUKAS-SCHULE: Wenn die „Süddeutsche“ mit der Fundi-Keule droht

SZ verunglimpft fromme evangelische Privatschule in München

„Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden“ –  an diesen Ausspruch der tiefroten Rosa Luxemburg will sich die Süddeutsche Zeitung  – Rosa hin oder her – allerdings ungern halten, wenn es wieder einmal darum geht, ihren antichristlichen Kreuzzug gegen alles vermeintlich „Fundamentalistische“ zu führen, wobei mitunter selbst bürgerlich-konservative Ansichten mit einer unfairen Fundi-Keule traktiert werden.

Diese fanatische Agitation von links kennt offenbar nur die „Freiheit der Gleichgesinnten“  – und damit letztlich keinerlei Meinungsfreiheit, sondern vielmehr eine (un)geistige Gleichschaltung in Richtung zeitgeistkonformer Gesinnung.

Wo bleibt hier der von den 68ern heuchlerisch so vielgepriesene „herrschaftsfreie Diskurs“?  – Die „Herrschaftszeiten“ sind heutzutage rot gefärbt, woran sich offenbar ausnahmslos alle zu gewöhnen haben  –  also beispielsweise auch fromme evangelische Privatschulen.

Auf eine solche hat sich jetzt die Süddeutsche Zeitung eingeschossen: in ihrer Print-Ausgabe unter der Überschrift „Himmel oder Hölle“, in der Online-Version des Artikels gar unter dem Horror-TitelWenn der Lehrer mit dem Teufel droht“.

Es darf also mit dem Schlimmsten gerechnet werden, natürlich nicht an besagter Schule, sondern in punto SZ-Schauerberichterstattung.

Deren Autorin Tina Baier veröffentlichte am heutigen 19. Oktober ihren Rundumschlag über die „Methoden an einer evangelischen Privatschule“, von der sie gar Schreckliches zu berichten weiß, wie schon die folgende erste Zeile ihres Artikels vermuten läßt:

„Bibelfestigkeit spielt eine große Rolle, Homosexualität soll Sünde sein, Kindern werden offenbar merkwürdige Geschichten vom Teufel erzählt: Die Münchner Lukas-Schule ist eine evangelische Privatschule. Eine sehr spezielle.“

Man stelle sich das anschaulich vor und halte sich am (Redaktions-)Stuhl fest:

Schulhof der Lukasschule

Diese „sehr spezielle“ evangelische Lukus-Schule aus München erdreistet sich also anno Domini 2012, „Bibelfestigkeit“ als erstrebenswerte Sache zu würdigen, Homosexualität nicht als Tugend anzusehen   –  und gar die Existenz des Satans für gegeben zu halten, also genau wie Christus vor 2000 Jahren auch.

Derartige Entgleisungen rufen geradezu nach dem journalistischen Wächteramt der Süddeutschen Zeitung bzw. Sozialistischen Zensur, zumal das Blatt zu seinem Bedauern feststellen muß:

„Die Landeskirche scheint das jedoch nicht groß zu kümmern.“

Allem Anschein nach geht es nun darum, der evangelischen Kirche per Mediendruck „Beine zu machen“, damit sie beflissen ihren Zeitgeistverpflichtungen nachkommt, statt die Freiheit dieser evangelikal orientierten Hauptschule zu respektieren, die von 350 Schülern besucht wird.

„Belegt“ werden die Anschuldigungen der Süddeutschen gegen die Lukasschule mit anonymen Storys und Vorwürfen  – zur fanatischen Intoleranz gesellt sich die dazu passende Feigheit der Ankläger. Von Fairneß also keine Spur!

So wird von einem Elfjährigen berichtet, der zuhause erzählt habe, daß seine Lehrerin „Homosexualität für Sünde“ halte und angeblich gar „fassungslos“ gewesen sei, weil der Knabe zuhause keine Bibel hatte.

Sonst noch Sorgen?

Foto Dr. Bernd F. Pelz

Ja sicher, die Gruselstory ist noch nicht zu Ende, denn der Elfjährige habe „schließlich erzählt, seine Lehrerin sei der Meinung, Gott habe den Menschen direkt auf die Welt gesetzt, Evolution habe nie stattgefunden.“

In diesem Tratschtantenton geht es jammerselig weiter, bis die Redakteurin zu der haarscharfen Schlußfolgerung gelangt, derlei schulische Vorgänge würden „allerdings besser in einen konservativen amerikanischen Bundesstaat passen. Nach Texas zum Beispiel, wo wortgläubige Bibelfanatiker versuchen, Einfluss auf das Bildungssystem zu nehmen. Aber in der bayerischen Landeshauptstadt?“

Nie und nimmer!  – Von Amerika lernen heißt eben keineswegs „siegen lernen“, sondern die Süddeutsche verärgern  – und das darf nicht sein im freiheitlichsten Staat auf deutschem Boden und-so-weiter.

Der drohende Zeigefinger ist jetzt so sicher wie das Amen in der Kirche, denn die SZ schreibt weiter:

„Bei der evangelischen Kirche ist bekannt, dass die Lukas-Schule dem fundamentalistischen Spektrum innerhalb der Kirche angehört. Das scheint allerdings niemanden sonderlich zu stören.“

Mit Recht  – und daher wird ein evangelischer Vertreter mit den Worten zitiert, für die Eltern der Schüler sei doch „schließlich klar ersichtlich, dass die Schule christlich orientiert ist.“

Eben  –  und damit ist die aufgeregte Story eigentlich komplett gegessen:

Die Eltern bringen ihre Schüler freiwillig zur Lukas-Schule, sie wissen um deren biblisch-konservative Ausrichtung. Immerhin steht schon auf der Startseite der Lukasschul-Homepage, daß sich „die Lehrkräfte zum christlichen Glauben bekennen“.

Die freie Wahl der Schule für die eigenen Kinder gehört zum natürlichen Elternrecht, das zudem grundgesetzlich verbürgt ist  –  da kann die SZ noch so viele verbale Purzelbäume schlagen.

Die Autorin zitiert sodann den evangelischen Oberkirchenrat Detlev Bierbaum, der die Lukas-Schule verteidigt und „von den guten Übertrittsquoten der Lukas-Schule“ spricht, ja sogar „von Eltern, die froh darüber sind, dass man sich dort so intensiv um ihre Kinder kümmere.“

Doch neben Bibeltreue, Schöpfungsglaube und Kritik an Homosexualität wird der Schule von SZ-Seite vorgehalten, sie fördere angeblich die Teufelsangst der Kleinen. Eine Erstkläßlerin habe daher gar „Alpträume“ bekommen. Begründung:

„Im Schulbus lief wochenlang die Kassette eines Klassenkameraden mit Geschichten über den Teufel.“

Was freilich die Kassette eines Mitschülers mit der Lukasschule zu tun hat, bleibt das Geheimnis der „Süddeutschen Zeitung“, die sich danach wieder ihrem Dauerbrenner Homosexualität zuwendet und dabei Dr. Ingo Resch, Verlagsleiter und Vorstandsmitglied im Schul-Stiftungsverein, wie folgt zitiert:

„Das ist nicht biblisch. Gott hat die Menschen als Mann und Frau geschaffen, weil er wollte, dass sie sich vermehren, das geht nun mal nur heterosexuell.“   

Foto: Mechthild Löhr, CDL

Diese  – an sich selbstverständliche  –  Äußerung wird von der SZ flugs und wörtlich als „extreme Ansicht“ verteufelt. Doch das Sahnehäubchen des Entsetzens hat sich die „Süddeutsche“ für ihren letzten Abschnitt aufgehoben:

„Jörg Birnbacher, der das Gymnasium der Lukas-Schule seit September 2011 leitet, muss auf Anfrage der Süddeutschen Zeitung zugeben, dass er gleichzeitig Vorsitzender des Vereins „Die Wende“ ist. Ziel der christlich rechten politischen Gruppe ist die „geistig-kulturelle Erneuerung Deutschlands aus seinen christlichen Wurzeln“.

Schreck laß nach: Gymnasiums-Rektor Birnbacher strebt also allen Ernstes eine „geistig-kulturelle Erneuerung Deutschlands“ an  – und als ob das nicht schon bedrohlich genug ist, soll dies auch noch aus Deutschlands „christlichen Wurzeln“ geschehen.

Das ist gewiß noch ein klein wenig „fundamentalistischer“ formuliert, als das deutsche Grundgesetz sich ausdrückt, wo bereits in der Präambel von der „Verantwortung vor Gott“ die Rede ist   –  aber vielleicht sollte sich die SZ-Redaktion einmal näher mit den „Müttern und Vätern des Grundgesetzes“ auseinandersetzen und auch dort nach dem „Rechten“ sehen bzw. spähen?

Felizitas Küble, Leiterin des katholischen KOMM-MIT-Jugend-Verlags und des Christoferuswerks in Münster

Das BAYERISCHE FERNSEHEN hat einen fairen, sachlichen Artikel über die Lukasschule ausgestrahlt: http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/abendschau/landessynode-kirche-schule100.html

Hier die FOCUS-Würdigung dieser Schule: http://www.focus.de/schule/schule/schulwahl/schulserie/konfessionelle-schulen/ausbildung_aid_24601.html

Mail-Anschrift der Lukas-Hauptschule: sekretariat.hs@lukas-schule.de
Webseite der Lukas-Schule: http://www.lukas-schule.de/

Hier der Link zum kritisierten Artikel der SZ:  URL:http://www.sueddeutsche.de/muenchen/methoden-an-evangelischer-privatschule-in-muenchen-wenn-der-lehrer-mit-dem-teufel-droht-1.1500144
 
Inzwischen gibt es auch eine Stellungnahme der LUKAS-Schule zu den Vorwürfen der SZ: http://www.lukas-schule.de/images/stories/food/sz.pdf
 
Diese unsere KRITIK an der SZ wurde hier bereits veröffentlicht:
http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2012/10/sz-attackiert-fromme-evangelische.html
http://www.suedwatch.de/blog/?p=9140
http://koptisch.wordpress.com/2012/10/21/wenn-die-suddeutsche-mit-der-fundi-keule-droht/     
http://schwarzwaldmaedle.xobor.de/blog-e22539-So-etwas-sollte-es-auch-in-unseren-kath-Schulen-geben-einfach-wunderbar-und-Nachahmungswert.html            
 
SZ-Autorin Tina Baier läßt offenbar nicht zum ersten Mal gewisse Regeln journalistischer Korrektheit links liegen – siehe hier: http://www.lehrerforen.de/index.php?page=Thread&threadID=33954
 
Die christliche Nachrichtenseite MEDRUM setzte sich inzwischen ebenfalls kritisch mit der Berichterstattung der SZ in puncto Lukasschule auseinander: http://www.medrum.de/content/wo-finden-sich-extreme-ansichten-im-schoepfungswerk-oder-der-redaktion-der-sueddeutschen-zeitung   

Global Cleantech-100 Index: Auszeichnung “herausragend” für Israel

TOP wegen technischer Innovationen und Energie-Effizienz

Die prestigeträchtige Cleantech Group hat ihre  vierte jährliche Global Cleantech 100 Liste veröffentlicht.

Der Index bezieht sich diesmal auf die Kategorie: Innovations-Highlights, Solar- und Windenergie, erneuerbare Energien

Israel, dessen Leistungen bereits im 2012 Global Cleantech Innovation Index mit einem zweiten Platz beurteilt wurden, nimmt auch in diesem Ranking eine Spitzenposition ein.

Die als herausragend genannten Unternehmen sind sowohl innovativ als auch marktorientiert.

“Israels starke technische und unternehmerische Kultur genießt hohes Ansehen in der Cleantech-Welt. Und sein starkes lokales Ökosystem für Innovation (…) scheint gut vorbereitet, um auch in der Zukunft weitere Cleantech-Start-ups hervorzubringen,” so Richard Youngman (siehe Foto), Co-Autor der Global Cleantech 100-Liste.

Israel gehört zu den 13 ausgewählten Ländern der diesjährigen Global Cleantech 100 Liste und ist darin mit 6 Unternehmen vertreten: Cellera, Emefcy, Kaiima, Panoramic Power, Takadu und TIGI.

Zu dieser Liste können noch BrightSource und SolarEdge, hinzugefügt werden, die als US-amerikanisch gelistet werden, ihre technologischen Wurzeln aber in Israel haben.

Auch die Arbeit von Israel NewTech wird gewürdigt. Deren Direktor Oded Distel (siehe Foto) sagt dazu:

“Wir grasen den ganzen Planeten ab, um die Bedürfnissen der Märke weltweit zu erkennen und diese den israelischen Unternehmen zu vermitteln.”

Erfolgreiche Beispiele dieser Arbeit sind die Kontakte zur südamerikanischen Bergbauindustrie und zur Textilindustrie Indiens. Beide arbeiten unter schwierigen Bedingungen und brauchen spezifische Lösungen für den effizienten Umgang mit Wasser. Israel New Tech bringt israelische Unternehmerdelegationen in diese Gebiete und eröffnet neue Geschäftsfelder.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.


„Deutsche Liga für das Kind“ beklagt Verhaltensstörungen vieler Kinder und mangelnde Qualität in Kitas

„Gute pädagogische Qualität in Krippen ist die Ausnahme“

Aus einer Pressemitteilung der Deutschen Liga für das Kind vom 19.10.2012:

„Etwa jedes fünfte Kind zeigt bereits früh ein auffälliges Verhalten. Etwa die Hälfte dieser Verhaltensauffälligkeiten ist so ausgeprägt, dass sie einer Behandlung bedürfen. Besonders betroffen sind Kinder aus Familien mit einem niedrigen sozioökonomischen Status.

Anlässlich ihrer wissenschaftlichen Jahrestagung „Schwierige Kinder? Probleme erkennen, Herausforderung annehmen“ am 19./20. Oktober in Berlin fordert die Deutsche Liga für das Kind eine bessere Kooperation zwischen dem Bildungs- und dem Gesundheitsbereich sowie eine schnelle Einführung bundesweit verbindlicher Qualitätsstandards in Krippen und Kitas. 

Ärztinnen und Ärzte, Erzieher(innen) und Psycholog(inn)en schlagen Alarm:

Ein großer und in manchen Regionen wachsender Anteil der Kinder zeigt ein deutlich auffälliges Verhalten, häufig bereits in Krippe und Kita.

Zu den beunruhigenden Auffälligkeiten gehören depressive Verstimmungen, aggressives Verhalten und frühe Anzeichen für Störungen des Sozialverhaltens, Aufmerksamkeitsstörungen, massive Ängste und Essstörungen.

Manche Kinder sind so auffällig, dass eine kindeswohldienliche Bildung, Erziehung und Betreuung in der Gruppe nicht mehr möglich ist. „Auffälliges Verhalten von Kindern ist häufig ein Zeichen für Not oder Überforderung. Viele Kinder stehen heute unter großem familiären Druck zu funktionieren und sich an Lebensbedingungen anzupassen, die nicht immer kindgerecht sind“, sagt Prof. Dr. Franz Resch, Kinder- und Jugendpsychiater und Präsident der Deutschen Liga für das Kind:

„Nicht in jedem Fall liegt solchen Auffälligkeiten eine psychische Erkrankung zugrunde und nur bei einem Teil der Kinder sind Therapien, medizinische Behandlungen und insbesondere der Einsatz von Psychopharmaka angezeigt. Wichtig ist vor allem, die Hilferufe der Kinder ernst zu nehmen, zusammen mit den Eltern nach den Ursachen zu suchen und individuell abgestimmte Lösungen zu finden. Dafür braucht es eine enge Kooperation zwischen dem Bildungs- und dem Gesundheitsbereich sowie qualitativ gut ausgestattete Krippen und Kindergärten.“

„Gute Pädagogik in weniger als zehn Prozent der Krippen“

Gute Qualität in Kindertageseinrichtungen ist jedoch nur die Ausnahme. Viel zu große Gruppen und eine nicht kindgerechte Fachkräfte-Kind-Relation führen dazu, dass nach den Ergebnissen der im April 2012 veröffentlichten Nationalen Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit (NUBBEK) gute pädagogische Prozessqualität in weniger als zehn Prozent der Krippen anzutreffen ist.

In deutlich mehr als zehn Prozent der Betreuungssettings ist die Qualität unzureichend. Besonders wichtig für gute Qualität sind ein altersgerechter Fachkräfte-Kind-Schlüssel, kindgerechte Gruppenobergrenzen und eine auf die Bedürfnisse der Altersgruppe bezogene Aus- und Fortbildung der Fachkräfte.

Weiterhin von hoher Bedeutung sind die Einhaltung fachlicher Standards zur Eingewöhnung des Kindes und eine Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit den Eltern.

Zwar hat die Bundesregierung im Rahmen des 10-Punkte-Programms „Kindertagesbetreuung 2013“ ein Qualitätsgesetz und einen bundesweiten „Rahmen-Bildungsplan“ angekündigt. Qualitative Standards sollen jedoch erst bis 2020 erreicht sein. Solange aber können die Kinder nicht warten.“

 


Leitwort des 99. Dt. Katholikentags: „Mit Christus Brücken bauen“

ZdK beschließt Leitwort für den Katholikentag in Regensburg 2014

„Mit Christus Brücken bauen“ lautet das Leitwort des 99. Deutschen Katholikentags, der vom 28. Mai bis 1. Juni 2014 in Regensburg stattfinden wird.

Dies hat das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) heute in seinem Hauptausschuss unter der Leitung von Präsident Alois Glück beschlossen. Diözesanadministrator Wilhelm Gegenfurtner zeigte sich hocherfreut über den Beschluss:

„Das Leitwort passt sehr gut zu Regensburg und steht für die große christliche Aufgabe, in Kirche und Welt die Gemeinschaft und das Verbindende zu suchen. Außerdem verbindet uns das Leitwort auch mit Papst Benedikt, dem Brückenbauer-Pontifex für die Weltkirche, dem wir uns in Regensburg sehr verbunden wissen.“

Auch Graf Philip von und zu Lerchenfeld, Vorsitzender des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum Regensburg und Mitglied der Katholikentagsleitung freute sich über die gelungene Entscheidung:

Foto: KOMM-MIT-Verlag

„Der Hauptausschuss des ZDK traf eine ausgezeichnete Entscheidung, für die ich mich herzlich bedanke. Das Leitwort des Katholikentages 2014 greift eines der weltweit bekannten Wahrzeichen Regensburgs auf.

Damit bezeugt es  nicht allein unseren Glauben an Christus, sondern bezieht sich auch direkt auf unsere Stadt und wirkt wie eine persönliche Einladung an die Menschen unserer Region. Gleichzeitig bestärkt es auch die vielen Verbände der Kirche, in denen sich fast 300.000 Katholikinnen und Katholiken unseres Bistums engagieren.

So viele unterschiedliche Schwerpunkte dabei auch immer gesetzt werden, allen gemeinsam ist das Ziel, dem Glauben an Christus Brücken in unsere Gesellschaft zu bauen. Deshalb bin ich mir sicher, dass dieses Leitwort auch als gemeinsamer Nenner der engagierten katholischen Laien verstanden wird.“

Theo Zellner, Präsident des bayerischen Sparkassenverbandes und Vorsitzender des Rechtsträgers des Katholikentags, sieht den Beschluss des ZdK als klares Zeichen für die Region Ostbayern:

„Die Entscheidung des Hauptausschusses des ZdK begeistert mich. Denn das Leitwort „Mit Christus Brücken bauen“ ist nicht nur ein klares Bekenntnis zu Christus und seiner Kirche, sondern darüber hinaus auch ein klares Ja für unsere Region. Wir im Osten Bayerns haben in den vergangenen Jahrzehnten erlebt, wie wichtig es ist, Brücken zu bauen und an einem neuen Miteinander zu wirken. Der Fall des Eisernen Vorhangs war für uns alle eine prägende Erfahrung. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Botschaft dieses Leitwortes auch bei unseren osteuropäischen Nachbarn ankommt. Wenn wir den Katholikentag 2014 gemeinsam feiern, wird er ein großes Zeichen sein für die gemeinsame Zukunftsfähigkeit.“

Quelle:
Bischöfliche Presse- und Medienabteilung
Niedermünstergasse 2 – 93047 Regensburg

Fon: 0941/597-1061         Fax: 0941/597-1063
Email: jschoetz.medien@bistum-regensburg.de


Peter Götz (CDU): SPD-Landesminister Friedrich verbreitet Unwahrheiten

Der Bund entlastet Kommunen deutlich stärker als früher

Der Deutsche Bundestag debattierte am heutigen Freitag die innerstaatliche Umsetzung des Fiskalvertrags. Zur Rede von Peter Friedrich (SPD), Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten in Baden-Württemberg, erklärt der kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Götz, in einer Pressemitteilung:

„Die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg fällt nun sogar im Deutschen Bundestag mit der Verbreitung von Unwahrheiten negativ auf. Der für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten zuständige SPD-Minister Peter Friedrich verschleierte nicht nur die desaströse Haushaltspolitik seiner eigenen Landesregierung.

Er verstieg sich sogar in die Behauptung, dass der Bund den Ländern und Kommunen ständig neue Aufgaben und Ausgabe übertrage, ohne für eine entsprechende Finanzierung zu sorgen. Diese Behauptung ist völlig falsch und entbehrt jeder Grundlage.

Tatsache ist vielmehr, dass der Bund derzeit die Kosten der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (SGB XII) von den Ländern und Kommunen übernimmt. Rot-Grün hatte diese Altersgrundsicherung im Jahr 2003 eingeführt und deren Kosten auf die Kommunen übertragen, ohne für die notwendige Finanzierung zu sorgen.

Dabei haben sich die Kosten seit der Einführung verdreifacht und belaufen sich zur Zeit auf jährlich rund vier Milliarden Euro, mit dynamisch steigender Tendenz infolge des demografischen Wandels. Rot-Grün speiste die Kommunen damals mit einer fixen Bundesbeteiligung von 409 Millionen Euro ab und war nicht bereit, den Bundesanteil zu erhöhen.

Durch die jetzt von der christlich-liberalen Koalition eingeleitete Übernahme der Nettoausgaben der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung entlastet der Bund die Kommunen allein im Zeitraum 2012 bis 2016 voraussichtlich um rund 20 Milliarden Euro. Das ist die größte Kommunalentlastung in der Geschichte der Bundesrepublik.“

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
fraktion@cducsu.de
http://www.cducsu.de

Islamischer Dschihad und Hamas feuerten in 10 Monaten 800 Raketen gegen Israel

Der Raketenbeschuß aus dem Gazastreifen nimmt kein Ende:

„Seit Anfang des Jahres wurden aus dem Gazastreifen 800 Raketen und Mörsergranaten auf Israels Südbezirk abgeschossen“, sagte der Direktor für strategische Angelegenheiten, Yossi Kupperwasser, in einer Pressekonferenz.

„Die meisten Raketen kommen nicht mehr von der Hamas, sondern vom islamischen Dschihad.“

Im Durchschnitt wurden in den vergangenen zehn Monaten täglich drei Raketen auf Israel abgeschossen, was in den Medien kaum noch beachtet wird, es sei denn, ein Haus wurde getroffen.

Quelle: Webseite Israel heute


Weihbischof E. de Jong: Die Kirche soll mutig das Evangelium des Lebens verkünden

„Unser Problem sind die unsichtbaren Mächte des Bösen“

Auszüge aus der Rede von Everardus  de Jong, Weihbischof und Generalvikar von Roermond (Niederlande), während der römischen Bischofssynode am 16. Oktober 2012: 

Unser Problem ist nicht so sehr ein sichtbarer Gegner, sondern es sind die unsichtbaren Mächte des Bösen (Eph 6,12). Die erste Evangelisierung begann an Pfingsten, und wir brauchen ein neues Pfingsten. Wir sollten daher vor allem inbrünstig und unablässig zum Heiligen Geist beten…

Wir sollten die Kunst der Unterscheidung der Geister fördern. In dieser Zeit des Relativismus, in der die objektive Wahrheit nicht leicht akzeptiert wird, können wir den Menschen dabei helfen, ihre eigenen subjektiven Erfahrungen miteinander auszutauschen, um sie zur objektiven Wahrheit zu führen…

Es ist nicht nur unsere Pflicht, das Evangelium und den Katechismus zu verkünden, sondern wir müssen auch Exerzitien anbieten, in deren Verlauf wir die Menschen mit dem Jesus der Evangelien und mit der Kirche bekannt machen und ihnen dabei helfen, den Einfluss Seines Geistes auf ihr Leben mit den Ergebnissen einer eher hedonistischen Lebensführung zu vergleichen (vgl. Gal 5,19-23).

Auf diese Weise werden sie in ihrem Gewissen zur Kenntnis und Erkenntnis der objektiven Wahrheit ihrer Menschennatur, ihrer tiefsten Sehnsüchte und Gottes geführt…

Das bedeutete, dass wir den Priestern und Ordensleuten eine bessere geistliche Ausbildung zuteil werden lassen sollten, damit sie geistliche Leiter und wirkliche geistliche Väter und Mütter sein können.

Wir sollten in der Neuevangelisierung das Gebet zu den Engeln und Erzengeln anregen. Zahlreiche Päpste und Heilige haben diese Frömmigkeitsübung praktiziert und angeregt.

Foto: Mechthild Löhr, CDL

Die Rolle der Familie ist grundlegend für die Weitergabe des Evangeliums. In diesem Kontext kennt unsere Gesellschaft keine Sünde mehr. Gleichwohl wirkt sich die Sünde auf die Offenheit für die Botschaft des Evangeliums aus. Pornographie, Geschlechtsverkehr von Mann und Frau außerhalb der Ehe,

Künstliche Empfängnisverhütung und Abtreibung führen zu einer Verschließung der Herzen. Wer kann tatsächlich Ja sagen zu Gott, dem Spender des Lebens in Fülle, wenn er oder sie, ob bewusst oder unbewusst, Nein sagt zum menschlichen Leben?

Das bedeutet, dass die Kirche mutig das Evangelium des Lebens verkündigen sollte, einschließlich einer Theologie des Leibes, der natürlichen Familienplanung  –  und zu gleicher Zeit sollte sie den überaus barmherzigen Gott verkündigen.“