Rundumschlag der „Süddeutschen Zeitung“ gegen evangelikale Lukasschule kein Einzelfall

Nach Angaben des Verbandes Evangelischer Bekenntnisschulen handelt es sich bei der jüngsten Kritik an der Münchner Lukas-Schule  durchaus nicht um einen Einzelfall.

Bereits Ende vergangenen Jahres sei die Freie Christliche Bekenntnisschule in Gummersbach von der „Süddeutschen Zeitung“ angeprangert worden. Über die Gründe könne man nur spekulieren, sagte der Medienreferent des Verbandes, Clemens Volber, gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA.

Er vermutet, hinter diesen Diffamierungen stecke die Befürchtung, daß sich diese Bekenntnisschulen zu „Türöffnern“ für evangelikale Einflüsse aus den USA entwickeln.  Diese Sorge sei „völlig unbegründet“, da Privatschulen in Deutschland der staatlichen Schulaufsicht unterlägen und sich an die offiziellen Lehrpläne halten müßten.

Außerdem seien die Schulen in christlicher Trägerschaft „bekenntnisorientiert und nicht fundamentalistisch“, so Volber. Wer diesen Schulen unterstelle, sie erzögen Schüler zu Intoleranz oder gar zum gewalttätigen Durchsetzen biblischer Überzeugungen, wolle nicht wahrnehmen, daß die christlichen Schulen zu selbstständigem Denken ermutigen. 

In Deutschland gibt es auf evangelischer Seite rund 90 Träger von 168 Bekenntnisschulen, an denen etwa 33.100 Schüler unterrichtet werden.

Quelle: www.idea.de



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