FDP-Fraktionschef Brüderle kritisiert Energiewende: „Benachteiligung für sozial Schwache“

Die Energiewende benachteiligt nach Ansicht von FDP-­Fraktionschef Rainer Brüderle sozial schwache Menschen.

„Drastisch ausgedrückt subventioniert die kleine Oma in der Sozialwohnung den Schickimicki, der mit der Solaranlage seinen Swimmingpool heizt und seinen teuren Solarstrom zum hohen Fixpreis über Jahrzehnte garantiert verkauft“, sagte der freidemokratische Politiker dem Magazin Cicero (November-Ausgabe).

Brüderle kritisierte in diesem Zusammenhang das Erneuerbare-­Energien-­Gesetz EEG, das „Traumverträge“ für Betreiber von Solaranlagen ermögliche. „Das Gesetz muss gründlich überarbeitet werden. Möglichst schnell.“

Der FDP-­Politiker will zudem ein Modell durchsetzen, das Energieerzeuger oder Stromhändler verpflichtet, einen bestimmten Anteil des Stromes aus erneuerbaren Energien zu erzeugen oder zu verkaufen. Dabei soll es egal sein, ob diese Energie aus Sonne, Wasser oder Wind gewonnen werde.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Uruguay: Katholischer Bischof erwägt Exkommunikation für Abtreibungspolitiker

Jene Abgeordneten, die für das neue liberale Abtreibungsgesetz in Uruguay gestimmt haben, könnten exkommuniziert, also aus der kirchlichen Communio (sakramentalen Gemeinschaft) ausgeschlossen werden.

Dies geht aus einem Bericht der Tageszeitung ‚El Observador’ hervor. „

Foto: M. von Gersdorff

Die automatische Exkommunizierung erfolgt laut CIC (katholischem Kirchenrecht), wenn jemand eine Abtreibung verlangt, vornimmt oder direkt unterstützt.

Das menschliche Leben ist aus christlicher Sicht von seiner Empfängnis an unantastbar. Das 2. Vatikanische Konzil bezeichnete Abtreibung daher als „verabscheuungswürdiges Verbrechen“.

Die Mitverantwortung für eine staatliche Abtreibungsfreigabe sei eine solche direkte Unterstützung“, zitiert das Blatt den Generalsekretär der Uruguayischen Bischofskonferenz, Bischof Heriberto Bodeant.

Der Senat hatte kürzlich einem umstrittenen Abtreibungsgesetz zugestimmt. Damit ist Uruguay nach Guyana und dem kommunistischen Kuba das dritte lateinamerikanische Land, das den gesetzlichen Schutz ungeborener Kinder innerhalb der ersten drei Monate abschafft.

Quelle: Radio Vatikan


167 Eltern der Lukas-Schule beschweren sich bei der „Süddeutschen Zeitung“

„Die SZ zeichnete ein völliges Zerrbild der Schule“

In der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) vom heutigen Donnerstag, den 25. Oktober, wurde ein aufschlußreicher Protestbrief von 167 Eltern der Müncher Lukasschule veröffentlicht, die sich über die unfaire SZ-Berichterstattung beschweren.

Hier der volle Wortlaut des Schreibens:  

Lukas-Schule in München

„Wir kennen die Lukas-Schule als Eltern zum Teil seit vielen Jahren. Den SZ-Artikel empfinden wir als diffamierend. Wenn wir den Beitrag mit unseren Erfahrungen vergleichen, zeigt sich, dass hier ein völliges Zerrbild der Schule gezeichnet wird.

Uns ist kein Fall bekannt, in dem einem Schüler „mit dem Teufel gedroht“ oder seitens der Lehrer verboten wurde, irgendwelche Bücher zu lesen.

Unsere Erfahrung ist vielmehr, dass unsere Kinder in der Lukas- Schule höchst engagierte, idealistische und auf den Einzelfall eingehende Lehrer hatten beziehungsweise haben.

Als Eltern erleben wir in der Lukas-Schule vor allem, dass den Kindern vermittelt wird, dass sie  –  unabhängig von ihrer Leistung  –  wertvoll und angenommen sind.

Diese Form der Wertevermittlung stärkt das Selbstwertgefühl der Kinder, insbesondere der Schwachen. Sicher ist die Lukas-Schule auch aus diesem Grund eine in der Stadtpolitik und bei Beratungsdiensten hochangesehene Schule.

Nicht von ungefähr gibt es auch seit Jahren mehr Bewerber als Plätze.

Wir bedauern sehr, dass die Autorin des Beitrags offenbar nicht mit Eltern gesprochen hat, deren Kinder gerne an die Lukas-Schule gehen. Andere Journalisten haben sich schon die Zeit genommen, am Unterrichtsgeschehen teilzunehmen und beispielsweise Andachten zu besuchen, um sich auf diese Weise persönlich ein Bild von den christlichen Wertvorstellungen der Schule zu machen.“

Ariane Bloching, München
Leonhard von Habsburg-Lothringen, Germering
Martin Krause, München
Kirsten H. Eibl-Lindner, München
und weitere 163 unterzeichnende Eltern der Lukas-Schule


Beschwerdeschrift an die UNO kritisiert Diskriminierung von Christen, Schulzwang und Sexualkunde-Pflicht in Deutschland

Verletzung des natürlichen Hoheitsrechts der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder

In Deutschland weht ein heftiger Wind staatlicher Intoleranz gegenüber seinen Bürgern. Dieser äußert sich nicht zuletzt in der juristischen Verfolgung von Hausunterricht. Auch die unverhältnismäßig harte Bestrafung von Eltern, die ihre Kinder von bestimmten schulischen Inhalten fernhalten, gehört dazu.

In einer Beschwerdeschrift zu Menschenrechtsverletzungen, die das “Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen Christen” Anfang Oktober bei den Vereinten Nationen einreichte, rangiert das staatlich praktizierte Verbot von Homeschooling ganz oben.

Der ‘Schattenbericht über Deutschland’, den die regierungsunabhängige Organisation für den UN-Menschenrechtsrat erstellte, führt an zweiter Stelle die ausnahmslose, strafbewehrte Verpflichtung aller Kinder zum schulischen ‘Sexualkundeunterricht’ an.

Insgesamt rügt die Petition sechs Arten von Menschenrechtsverletzungen in Deutschland:

Demzufolge verletzt das Verbot jeder Alternative zur Staatsschule das Elternrecht, über die Art der Bildung ihrer Kinder selber zu befinden. Das Wiener Dokumentationsarchiv legt dem deutschen Staat zur Last, Eltern zu bestrafen, die sich für die Option des Hausunterrichts entscheiden. Diese Möglichkeit sei in anderen Ländern eine Selbstverständlichkeit.

Ausdrücklich verweist der Bericht auf die rechtshistorischen Wurzeln des strafbewehrten Schulzwangs, die mit dem Reichsschulgesetz von 1938 in die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft reichen.

Bereits 2006 habe eine UN-Sonderkommission die “Kriminalisierung des Hausunterricht” in Deutschland gerügt. Seither habe sich jedoch nichts an der staatlichen Praxis, Hausunterrichter zu bestrafen, geändert.

Staatlich verordnete Intoleranz und Diskriminierung wirken sich auch in einer besonderen Dimension des Schulzwangs aus: Eltern, die ‘Sexualkunde’ für ihre Kinder ablehnen, sind wiederholt empfindlich bestraft worden  –  bis hin zu längeren Beugehaftstrafen  –  obwohl die Kinder ansonsten am regulären Schulunterricht teilnahmen. Auch dies kritisiert die Beschwerdeschrift als Verletzung des Elternrechts.

Menschenrechtsverletzungen an Christen in Deutschland nehmen zu

Der Bericht unterscheidet zwischen drei Gruppen von Menschenrechtsverletzungen:

1. Verletzung von Rechten und Freiheiten; 2. Verletzung der persönlichen Integrität; 3. Haßverbrechen und Vandalismus gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen.

Detailliert führt er auf, wo diese zwischen 2006 und 2012 an Menschen christlichen Glaubens in Deutschland begangen worden sind. Dabei geht es den Verfassern nicht um Vollständigkeit, sondern insbesondere darum, die persönliche Dimension der Angelegenheit verständlich zu machen.

Weitere Kritikpunkte des österreichischen Beobachtungszentrums sind die Gefährdung der Gewissensfreiheit für Apotheker, die gezwungen werden, frühabtreibende Mittel trotz innerer Ablehnung abzugeben, sowie die Gefährdung der Versammlungsfreiheit. Dies mußten christliche Organisationen, die sich für das Lebensrecht ungeborener Kinder einsetzen, wiederholt erfahren.

Zudem bemängelt der Bericht, daß Religionsgegner in Deutschland ein Klima erzeugen würden, das der freien Rede und Meinungsäußerung zu christlichen Positionen feindlich und haßerfüllt entgegensteht.

Quelle: http://www.zeltmacher-nachrichten.eu/content/schulzwang-verletzt-elternrechte


Sabine Aßner würdigt die Lukasschule gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“

In der heutigen Print-Ausgabe der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ vom 25.10.2012) findet auf den Leserbrief-Spalten eine Pro- und Contra-Debatte über die Münchner Lukasschule statt, die von der SZ vor einer Woche mit anonymen Beschuldigungen überzogen wurde.

Lukasschule

Familienmutter Sabine Aßner aus München spricht aus praktischer Erfahrung und hat sich mit der folgenden Stellungnahme in der SZ zu Wort gemeldet:

„Ich habe seit fünf Jahren Kinder an dieser Schule und kann solche Vorfälle, wie viele andere Eltern, überhaupt nicht bestätigen. Ich habe alle Lehrer immer als sehr offen und gesprächsbereit erlebt.

Bei schwierigen Kindern erlebe ich ein weit über das normale Maß hinausgehendes Engagement.

Da ich seit 2007 auch ehrenamtlich Arbeitsgemeinschaften leite, kenne ich fast alle Lehrkräfte der Grundschule und kann mir derartige Vorgehensweisen überhaupt nicht vorstellen.

Möglicherweise liegt das Problem darin, dass manchmal nicht unterschieden wird, wer was gesagt hat. Wie in jeder Schule gibt es einzelne Familien mit extremen Ansichten, die möglicherweise von den Kindern zu Hause erzählt werden. Wenn nun nicht recherchiert wird, schreibt man diese dann möglicherweise dem Lehrer zu. Nur so könnte ich mir das erklären.“


Anna Schäffers Heiligsprechung: Dankgottesdienst in Regensburg am kommenden Sonntag, den 28.10.2012

2000 Pilger aus dem  Bistum Regensburg waren am vorigen Wochenende nach Rom gereist, um die Heiligsprechung der seligen Anna Schäffer durch Papst Benedikt XVI. live mitzuerleben.

Am Sonntag, den 28. Oktober 2012, feiert Weihbischof Pappenberger im Hohen Dom zu Regensburg einen Pontifikalgottesdienst, um für die erfolgte Heiligsprechung zu danken.

An diesem Tag wird das Reliquiar mit Reliquien der heiligen Anna Schäffer um ca. 13.30 Uhr von einer Delegation aus Mindelstetten nach Regensburg gebracht. Im Rahmen des liturgischen Einzugs wird es feierlich in den Dom getragen und dort vor dem Altar auf einer Stele aufgestellt.

Nach dem Gottesdienst wird etwa eine Stunde lang Zeit sein, um vor dem Schrein in Besinnung, Gebet und Gesang zu verweilen. Die „Jugend-2000-Band“ wird diese Zeit musikalisch gestalten. Alle Gläubigen sind zur Mitfeier recht herzlich eingeladen.

Bereits zuvor gibt es ab ca. 13 Uhr eine geistliche Einstimmung durch die „Reichenbacher Klosterspatzen“ und die „Jugend2000-Band“. Danach findet auf dem Domplatz eine kurze Begegnung statt. Dort erhalten alle Gläubigen kostenlos Gebäck, Tee und Kaffee.

Nach dem Pontifikalamt verbleibt der Reliquienschrein bis Allerheiligen im Dom. In dieser Zeit soll an jedem Tag um 12 Uhr eine Anna-Schäffer-Statio stattfinden.

Ab dem 2. November 2012 können die Pfarreien des Bistums im Pfarrbüro Mindelstetten anzeigen, daß sie den Reliquienschrein zur Verehrung bei sich haben möchten. Diesen Pfarreien wird der Schrein zusammen mit einem Bild von Anna Schäffer, mit Gestaltungshilfen für Gottesdienste, Gruppenstunden und Religionsstunden und einer kurzen Lebensbeschreibung von Anna Schäffer Pfarreien zur Verehrung zur Verfügung gestellt.

Quelle (Text/Foto):
Bischöfliche Presse- und Medienabteilung
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Fon: 0941/597-1061         Fax: 0941/597-1063
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Schweiz: Neues Gipfelkreuz auf dem hohen Bristen verboten

Ein neues Gipfelkreuz aus Eisen auf dem 3000 Meter hohen Bristen im Urnerland darf nicht errichtet werden. Uris Regierung hat das Projekt beerdigt. Es bleibt beim alten Gipfelkreuz aus Holz (siehe Foto).

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Seit Jahrhunderten errichten gläubige Menschen Kreuze auf Berggipfeln. Doch was früher ohne Folgen aufgestellt werden durfte, braucht heute eine Baubewilligung. Diese erteilen die Behörden in der Schweiz immer seltener.

Nachdem der Ständerat sich dagegen aussprach, Symbole der christlich-abendländischen Kultur zu bevorzugen, wirkt sich dieser Entscheid auf der lokalen Ebene entsprechend aus.

Der Altdorfer Architekt Werner Furger wollte auf dem 3073 Meter hohen Bristen ein neues Stahlkreuz errichten, das 3,5 Meter hoch und 1,55 Meter breit ist. Die Urner Justizdirektion hat den Bau des Kreuzes abgelehnt. Neubauten außerhalb der Bauzone dürften nur errichtet werden, sofern dafür ein sachlich begründetes Bedürfnis bestehe.

Die Behörde stützt sich auf ein Bundesgerichtsurteil, wonach sakrale Bauten nicht auf einen Standort außerhalb der Bauzone angewiesen sind. Das gelte auch für Kreuze als religiöse Symbole. Als weiteren Hinderungsgrund nennen die Behörden, daß in unmittelbarer Nähe des geplanten Standorts bereits ein Kreuz stehe. Der Standort des Vorhabens befinde sich zudem in einem Landschaftsschutzgebiet.

Keine Einwände gegen ein neues Gipfelkreuz erhob die Natur- und Heimatschutzkommission. Das neue Eisenkreuz werde aufgrund seiner bescheidenen Höhe nur im Gipfelbereich eine optische Wirkung entfalten, hieß es. Es gebe es keinen Grund, ein entsprechendes Gesuch abzulehnen. Allerdings stellte die Kommission die grundsätzliche Frage, ob es überhaupt ein neues Kreuz auf dem Bristen brauche.

Eben dies beschäftigt die Urner seit langem. Bereits 2008 war die „IG Uri Gotthard hoch hinaus“ mit einem wesentlich spektakuläreren Projekt gescheitert. Geplant war ein Gipfelkreuz auf dem Bristen mit einer Höhe von 9 Metern. Das Vorhaben scheiterte am Widerstand von Landschaftsschützern.

Quelle (Text/Foto): evangelikale Nachrichtenseite www.jesus.ch