SÜDWATCH knöpft sich die Berichterstattung der SZ gegen die Lukas-Schule vor

Evangelischer “Fundamentalismus” und die kurzen Beine der Süddeutschen Zeitung

Am heutigen Freitag, den 26. Oktober 2012, veröffentlichte die medienkritische Webseite SÜDWATCH (die sich unabhängig und kritisch vor allem mit der SZ befaßt) eine faktenorientierte Auseinandersetzung mit der Kampagne der „Süddeutschen Zeitung“ gegen die private Lukas-Schule in München, die evangelikal   –  also evangelisch und theologisch konservativ  –  ausgerichtet ist.

Die Südwatch-Redaktion beginnt ihren Artikel mit einer anschaulichen Einführung:

„Der “Hau den Lukas” war immer schon Sammelpunkt der Halbstarken auf den schillernden und lärmenden Volksfesten, auch wenn’s bei der Masse der zum Kräftedemonstrieren angetretenen Präpotenten dann oft nur für den “Gschaftlhuaba” oder den “Anfänger” reichte.

In den Kreis dieser Lichtgestalten haben sich in der letzten Woche die Süddeutsche Zeitung und ihre Autorin Tina Baier begeben, die den Hammer gegen die Münchner Lukas-Schule geschwungen haben. Und die dabei, so viel steht schon fest, in Bezug auf die Qualität journalistischer Arbeit noch nicht mal den “Gschaftlhuaba” errichten.“

Sodann analysiert SÜDWATCH präzise die Vorgangsweise der SZ:

„Natürlich hat man auch in den Redaktionsstuben der SZ gemerkt, dass man mit den präsentierten dürren Indizien arg frei in der Luft schwebt, weshalb man zwei Tage nach dem Erscheinen des Baier-Artikels einen weiteren nachschob.

Nun hätte der Gelegenheit gegeben, die eine oder andere journalistische Scharte auszuwetzen und manchen Sachverhalt professioneller und damit fairer darzustellen.

Solcherart Größe aber, das wissen wir, ist der Süddeutschen Sache nicht (…). Weshalb man, getreu dem Motto “Frechheit siegt”, in dem zweiten Artikel sogar nochmal nachlegt und sich schon mit der Headline als das investigative Medium geriert, auf dessen Leistung aufbauend sich jetzt – endlich – eine Exekutive um den Fall kümmere.

Diese Art von Stolz, der auch jeden Denunzianten mit Glücksgefühlen überschwemmt, sei den Münchner Schreibern gegönnt. Allein: weder hebt das das Niveau des Blattes, noch bringt es mehr Ehrlichkeit und Wahrheit in seine Berichterstattung.“

Wie es mit der arg gebeutelten Wahrheit in der SZ-Berichterstattung zur Lukasschule aussieht, wird sodann im weiteren Text erläutert.  – Lesen Sie den vollständigen Artikel hier:  http://www.suedwatch.de/blog/?p=9220


IRAN: Ex-Muslim und Konvertiten-Pastor Behnam Irani wird im Knast mißhandelt

Sechs Jahre Haft wegen „Verbreitung christlichen Glaubens“

Pastor Behnam Irani (*1960) ist mit einer armenischen Christin verheiratet und hat zwei kleine Kinder. 1992 konvertierte er zum Christentum und ist seit 2002 in einem Netzwerk von Hauskirchen im Iran als Pastor tätig.

Deswegen wurde er 2008 zu 5 Jahren Haft und 2011 zu einem weiteren Jahr verurteilt, deren Verbüßung aus politischem Kalkül der Machthaber auf unbestimmte Zeit ausgesetzt wurde.

Das Urteil begründet das Strafmaß mit „Propaganda gegen das Regime“ und „Verbreitung christlichen Glaubens“.

Am 31.5.2011 musste Pastor Irani seine einjährige Haftstrafe antreten  –  dies galt auch für die vormals ausgesetzte Strafe von 2008. Er verbüßt sie im Ghezal-Hesar-Gefängnis, wo er physisch und psychisch mißhandelt wird.  

Die ersten Monate seiner Haftstrafe mußte er in Einzelhaft verbringen. Er leidet unter großen gesundheitlichen Problemen (u.a. einem blutigen Darmgeschwür), die im Gefängnis nicht angemessen behandelt werden. Im Juli 2012 soll er Blut erbrochen und daraufhin bewußtlos geworden sein. Die notwendige medizinische Versorgung wird ihm verweigert.

Das Ghezel-Hesar-Gefängnis ist das größte Gefängnis der Provinz Alborz, in dem ansonsten vorwiegend Personen einsitzen, die wegen Drogendelikten mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind. Wie die meisten iranischen Gefängnisse ist auch dieses chronisch überbesetzt. Berichten zufolge werden Häftlinge dort systematisch gefoltert. Zudem sind die Hygienebedingungen verheerend.

Quelle: IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte)


Der Philosoph Robert Spaemann beleuchtet das 2. Vatikanum teils kritisch, teils positiv

Das Zweite Vatikanische Konzil war aus der Sicht des deutschen Philosophen Robert Spaemann Startpunkt einer „Epoche des Niedergangs“ für die katholische Kirche. Das äußerte der katholische Professor in einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt.

„Das Konzil hat die Katholiken lasch gemacht, es ist alles so welk geworden“, so Spaemann wörtlich.

Priester dürften heutzutage die Auferstehung Jesu leugnen und dennoch in den Messen predigen bzw. an Universitäten dozieren.

Wer hingegen seine Kirchensteuer nicht entrichte, der fliege aus der Kirchengemeinschaft. Der Philosoph sagte hierzu: „Da kann doch etwas nicht stimmen.“

Prof. Dr. Robert Spaemann sieht im letzten Konzil ein übertriebenes Harmoniestreben am Werk: „Man wollte den emanzipatorischen und kulturrevolutionären Zeitgeist segnen“.

Daß das 2. Vatikanum jedoch den Zölibat klar verteidigt und Latein als kirchliche Liturgiesprache bestätigt habe, werde heute von vielen bewußt übersehen.

Quelle: Radio Vatikan


ECCLESIA-Plakatdienst veröffentlichte jetzt ein Plädoyer für die Familie

036212 - KM-PlakateUnser katholischer KOMM-MiT-Verlag in Münster bringt im Rahmen seines ECCLESIA-Plakatdienstes alle zwei Wochen ein neues Poster im Großformat 60 x 40 cm heraus  – und dies bereits seit 66 Jahren mit weit über 1500 verschiedenen Plakaten.

Eines davon ist zB dieses JA zur Familie mit einer positiven Aussage der CDU-Politikerin Katherina Reiche.

  


CDL protestiert in Eislingen anläßlich einer Lesung von Alice Schwarzer gegen Abtreibung

Die „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) veranstalteten eine Mahnwache vor der Stadthalle im schwäbischen Eislingen, um gegen Abtreibungen zu protestieren.

Der Anlaß dafür war eine Lesung von Alice Schwarzer, der Herausgeberin der Feministinnen-Zeitschrift „Emma“.

„1000 Kinder werden jeden Werktag in Deutschland abgetrieben, das sind nach offizieller Statistik im Jahr mehr als 3000 Schulklassen. Acht Millionen seit 1974“, schreibt die CDL in einer Pressemitteilung.

Eine Frau stehe häufig unter innerem und äußerem Druck, sich den einfach zu bekommenden Beratungsschein zu holen, und das zu tun, was so viele tun, kritisiert die CDL. Mit dem Verlust ihres ungeborenen Kindes aber werde sie erst recht zum Opfer.

Im Hinblick auf den Auftritt von Alice Schwarzer, die auf Einladung der Frauen-Aktion EFA in Eislingen sprach, fragte die CDL:

„Was könnte Frau Schwarzer bewirken, wenn sie sich entschließen würde, das Lebensrecht der ungeborenen Kinder zu verteidigen – ihr Lebenswerk, sich für die Interessen von Frauen einzusetzen, wäre um einen entscheidenden Punkt erweitert. Denn Abtreibung ist zutiefst frauenfeindlich. Eine Frau, die in einer solchen Notlage ist, dass sie meint, ihr Kind nicht bekommen zu können, braucht Hilfe und Unterstützung, keinen Schein.

Quelle: PM der CDL / Südwestpresse Eislingen


Unions-Fraktionschef Volker Kauder: Der Islam muß die Glaubensfreiheit respektieren

CDU/CSU betonen: Alle Menschen müssen das Recht auf einen Religionswechsel haben

Der UN-Sonderberichterstatter für Religionsfreiheit, Professor Heiner Bielefeldt, hat am gestrigen Donnerstag in der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York seinen aktuellen Bericht zur Religionsfreiheit vorgestellt.

Er betont darin das Recht auf den Wechsel der Religionswechsel und kritisiert scharf die vielfachen staatlichen und nichtstaatlichen Sanktionen gegen Konvertiten.

Hierzu erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder: 
 
„Die Religionsfreiheit und das Recht, den eigenen Glauben und die eigene Überzeugung frei und ohne Zwang zu wählen, ist ein zentrales Menschenrecht.(…)

Es ist daher umso mehr zu bedauern, dass viele Staaten der Welt jene Menschen hart bestrafen, die sich eine neue Religionszugehörigkeit wählen. Wir unterstützen Professor Bielefeldt nachdrücklich in seiner Forderung, Menschen, die ihre Religion wechseln, nicht zu verfolgen. Konversion muss überall auf der Welt möglich sein.

Professor Bielefeldts Bericht zeigt eindrücklich auf, dass in manchen Regionen der Religionswechsel, die Konversion, noch immer mit der Todesstrafe bedroht ist. Vielfach verlieren Konvertiten wichtige bürgerliche Rechte wie die Erziehungsberechtigung oder den Erbanspruch. Oft werden sie von Seiten des Staates oder der Gesellschaft starkem Druck ausgesetzt, ihre Entscheidung zurückzunehmen. Vor allem Frauen werden über die Heirat zwangsrückkonvertiert. (…)
 
Wir fordern ein Ende von staatlicher und gesellschaftlicher Gewalt gegen Konvertiten gerade in der islamischen Welt. Die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben der Staaten und Völker dieser Erde ist der tolerante Umgang mit den Überzeugungen und dem Glauben jedes einzelnen Menschen.“

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
fraktion@cducsu.de
http://www.cducsu.de


Kampagne gegen Lukasschule: wesentliche bürgerliche Rechte und Freiheiten sind bedroht

Von Mathias von Gersdorff    

Das von der Süddeutschen Zeitung losgetretene Kesseltreiben gegen die evangelikale Lukas-Schule in München zeigt zunehmend totalitäre Züge. Die unfairen Attacken belegen eher die Gesinnung der Verfolger als die der Schule und ihrer Leiter.Die Hauptvorwürfe lauten:
In der Schule sei vom „Teufel“ die Rede.
In der Schule werde praktizierte Homosexualität als Sünde bezeichnet (die Schule mache sich also der Homophobie schuldig)
Die Evolutionstheorie sei angezweifelt worden.

Die Lukas-Schule ist eine evangelikale Schule, die die Heilige Schrift ernst nimmt. Diese Tatsache hat die Schule niemals vor den Eltern verheimlicht.

Väter und Mutter wussten, dass sie ihre Kinder einer Schule anvertrauen, die sich nach biblischen Werten und Prinzipien orientiert.Nun ist es so, dass in der Bibel tatsächlich der Teufel als Realität vorkommt (und nicht zu knapp), Homosexualität mehrmals als eine besonderes schwerwiegende Sünde bezeichnet und gelehrt wird, dass die Menschen, die Welt und das ganze Universum von Gott, dem Allmächtigen, erschaffen wurde, wie das feierliche Credo – das gemeinsame christliche Glaubensbekenntnis  – ausdrücklich verkündet.

Es ist etwas faul in unserer Republik, wenn eine biblisch orientierte Schule, die diese drei Punkte mal erwähnt – selbst die Kritiker behaupten nicht, die Schüler seien permanent und penetrant damit konfrontiert worden -, derart massiv angefeindet wird.  Was hierzulande in Gefahr steht, ist nicht allein der gute Ruf der Lukas-Schule, sondern die Meinungsfreiheit und weitere elementare Grundrechte des Menschen.

Es erscheint geradezu grotesk, dass just in jenem Land, in welchem fast alle Theologen sich für Päpste halten und über sämtliche Aussagen der Bibel diskutiert werden kann, dermaßen gegen eine Schule polemisiert wird, obgleich sie lediglich Inhalte festhält, die fester Bestandteil praktisch aller christlichen Konfessionen (und wohl auch fast aller Religionen) ist.

Wo bleibt jetzt der Protest derjenigen, die jedesmal gegen den Papst wettern, weil er angeblich etwas zu autoritär auftritt?

Wieso poltern sie nicht gegen die Süddeutsche Zeitung und alle anderen, die die Lukas-Schule anprangern und ihr keine Freiheit (Religions- und Erziehungsfreiheit) zugestehen?

Hier wird im Grunde durch die „Vierte Gewalt“ in unserem Staat eine neue Inquisition aufgebaut, die für ernsthafte Christen jede Freiheit vernichten will. Wehret den Anfängen!

Mathias von Gersdorff ist katholischer Publizist, Buchautor und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“