Kritik an der „Energiewende“ der Bundesregierung: „Das EEG torpediert die Soziale Marktwirtschaft“

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

Offener Brief an Bundesminister Peter Altmaier

Sehr geehrter Herr Altmaier,

die derzeitige Bundeskanzlerin weigert sich hartnäckig, wissenschaftliche Stellungnahmen von Fachleuten zu den Existenzfragen unseres Volkes zur Kenntniszu nehmen. Verantwortungsbewußte Bürger sind ihr unerwünscht.

Auch Ihre Ernennung zum Verantwortlichen für Energiefragen geschah offensichtlich in der Absicht, keinen Fachmann für dieses Amt zu wählen. Die Bevölkerung muß in ihrem eigenen Interesse unbedingt davor gewarnt werden, im nächsten Jahr wiederum Frau Dr. Merkel zu wählen.

Herr Dr. R. A. Dietrich hatte Ihnen am 19.10.2012 eine sorgfältig ausgearbeite Stellungnahme zur Energiepolitik (http://www.rudolf-adolf-dietrich.de/IN010/S-12.pdf) geschickt mit folgenden Forderungen:

1. Das EEG muss mit allen Besitzansprüchen ganz abgeschafft werden.
2. Der Strom aller am Netz wirkenden Anlagen muss an der Strombörse ohne Subventionen und ohne sonstige Einspeisevergütungen gehandelt werden.
3. Bestehende Energieanlagen, deren Stromgestehungskosten unterhalb der Preise an der Strombörse liegen, sollten im Netz absoluten Vorrang erhalten.
4. Der serienmäßige Bau und Betrieb von Energieanlagen mit Stromgestehungskosten oberhalb der Preise an der Strombörse sollten nur in eigener Verantwortung und zu Lasten der Betreiber eingesetzt werden (z. B. Spitzenlastkraftwerke).
5. Anlagen, bei denen die Stromgestehungskosten über den Preisen an der Strombörse liegen, sollten den Status einer Prototypanlage erhalten und bei Nachweis eines wirtschaftlichen Entwicklungspotenzials sollte eine zeitlich begrenzte Förderung außerhalb des EEG zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit erfolgen.
6. Nicht der serienmäßige Bau unwirtschaftlicher, dezentraler Energieanlagen sollte gefördert werden, sondern die Entwicklung zukunftsorienter, wirtschaftlicher Energiesysteme.

Der hohe Lebensstandard in Deutschland ist wesentlich der Sozialen Marktwirtschaft zu verdanken, ohne die Wohlstand für alle nicht möglich ist. Ohne preisgünstigen Strom ist der Industriestandort Deuschland nicht konkurrenzfähig.

Das EEG torpediert die Soziale Marktwirtschaft. Die Energiewende ist rational nicht begründbar und führt zur Desindustrialisierung. Die Energiepolitik von Frau Dr. Merkel dient dem Wohl des deutschen Volkes ebenso wenig wie ihre Europapolitik.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner

PS: Erklärung des Ausdrucks Stromgestehungskosten: das Wort bezeichnet jene Kosten, welche für die Energieumwandlung von einer anderen Energieform in elektrischen Strom notwendig sind.


Orthodoxe kritisieren Nominierung von „Pussy Riot“ für einen Lutherpreis

Margot Käßmann lobt jene russische Punkband, die orthodoxe Kirchenvertreter beschimpfte

Mit Unverständnis hat ein führender Vertreter der Russisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland auf die Nominierung der russischen Punkband Pussy Riot für den Preis der Lutherstädte „Das unerschrockene Wort“ reagiert.

Ebenso befremdlich seien manche Reaktionen aus der evangelischen Kirche, etwa Äußerungen der EKD-Botschafterin fürs  Reformationsjubiläum 2017, Margot Käßmann. Die ehem. Bischöfin hatte die Nominierung von Pussy Riot begrüßt und als „guten Preisvorschlag“ bezeichnet. Sie empfinde eine „große Sympathie mit den jungen Frauen“, weil sie mutig gewesen seien.  

Foto: KOMM-MIT-Verlag

Wie der Generalsekretär der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Nikolaj Thon, der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA sagte, zeigt beides, wie weit sich die Wertevorstellungen der russisch-orthodoxen Kirche und führender Repräsentanten des deutschen Protestantismus voneinander entfernt haben.

In weiten Teilen der evangelischen Kirche scheine anstelle der Freiheit des Evangeliums eine „Freiheit pur“ getreten zu sein.

Sein Eindruck sei, dass im „Mainstream-Protestantismus“ in Deutschland alles begeistert begrüßt werde, was in Russland gegen den Strom schwimme: „Je oppositioneller, desto besser.“

Der Begriff „Tradition“ hat in der Orthodoxie einen guten Klang

Das zeige sich beispielsweise auch in der Debatte um Homosexualität. Während der Begriff „Tradition“ für orthodoxe Christen einen positiven Klang habe, sei er in weiten Teilen des Protestantismus offenbar gleichbedeutend damit, rückständig zu sein, sagte Thon.

Angesichts dieser Differenzen erscheine ein Dialog zwischen Orthodoxen und etlichen führenden Vertretern der evangelischen Kirche immer weniger sinnvoll: „Ich sehe immer weniger das gemeinsame Fundament dafür.“

Die Frauenband „Pussy Riot“ hatte am 21. Februar in der russisch-orthodoxen Kathedrale „Christus der Erlöser“ ein „Punkgebet“ gegen Präsident Putin und Vertreter der orthodoxen Kirche angestimmt. Dabei hatten die Sängerinnen beim Auftritt und in einem späteren Videoclip Kirchenvertreter als „Sch… des Herrn“ und russisch-orthodoxe Christen als „Kriecher“ verspottet. Zwei Bandmitglieder wurden daraufhin wegen Rowdytums aus religiösem Hass schuldig gesprochen und zu zwei Jahren Straflager verurteilt.

Evangelikale Kritik: Käßmann schadet der Ökumene

Der Präsident der evangelikalen Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften, Pastor Ulrich Rüß, erklärte gegenüber IDEA, mit ihrem Auftritt habe „Pussy Riot“ die Verletzung und Demütigung russischer Christen bewusst ins Kalkül gezogen.

Doch auch für den engagierten Verfechter von Menschenrechten habe zu gelten, dass Blasphemie und Herabwürdigung von Gläubigen kein Mittel des Protests sein könne. „In ökumenischem Geist sollten die evangelischen Christen fest an der Seite der orthodoxen Christen stehen. Ökumene hat hier den Ort der Bewährung, will man nicht bei Sonntagsreden verharren“, so Pastor Rüß.

Er fügte hinzu: „Margot Käßmann hat sich als Botschafterin für das Reformationsjubiläum und das Anliegen der Reformation unglaubwürdig gemacht. Und das zum Schaden der Ökumene weltweit.“

Auch liberale Protestanten erklären: Keine Gotteslästerung ehren!

Der Vorschlag der Stadt, die Punkband für den Preis zu nominieren, war aber auch in liberalen kirchlichen Kreisen auf teils heftige Kritik gestoßen. So hatte der Theologe und frühere DDR-Bürgerrechtler, Friedrich Schorlemmer, erklärt, eine Lutherstadt solle keine „Gotteslästerung“ ehren. Die Punkband habe mit ihren Texten am falschen Ort provoziert.

Der Wittenberger Propst Siegfried Kasparick hatte sich ebenfalls gegen die Nominierung ausgesprochen, weil sich die Stadt Wittenberg damit „lächerlich“ mache. Auch in der örtlichen Politik regte sich Widerstand gegen die Nominierung.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur www.idea.de


Israel: Schwerverletzter Offizier Zvi Shilon ist unverwüstlich und will wieder in den aktiven Dienst

Der israelische Offizier Zvi Shilon, der bei einem Bombenanschlag an der Grenze zum Gazastreifen schwerste Verletzungen erlitten hatte, möchte weiter in der Armee dienen.

Foto: Felizitas Küble

Eine Woche nach dem Anschlag empfing er im Soroka-Krankenhaus in Beersheva einige Journalisten. „Ich kann mich daran erinnern, eine Hand verloren zu haben, und die andere wurde gebrochen“, berichtete er. 

„Ich habe die eine Hand mit der anderen festgehalten. Den Sanitäter habe ich aufgefordert, eine Abschnürbinde zu verwenden“, so der Hauptmann weiter.

„Es ist nicht einfach, eine Hand zu verlieren, aber ich gebe nicht auf. Falls die Funktion der Hand wieder voll hergestellt werden kann, möchte ich zurück zur Armee“, unterstrich er. Dergleichen könne nun einmal passieren, damit müsse man als Soldat rechnen.

Auch Generalstabschef Benny Ganz besuchte den Schwerverletzten in der Klinik  – und wurde gleich mit dessen Wunsch konfrontiert, möglichst bald in den aktiven Dienst zurückzukehren.

Quelle: Webseite „Israel heute“


CDU/CSU: Unterstützung für Mali liegt im deutschen Sicherheitsinteresse

Islamistische Terror-Aktivitäten unterbinden

Hinsichtlich der jüngsten Entwicklungen in Mali wird derzeit ein möglicher Einsatz der Bundeswehr in Mali diskutiert.

Hierzu erklären die stellv. Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Christian Ruck und Dr. Andreas Schockenhoff, in einer Pressemitteilung:

„Die Islamisten der mit den Taliban vergleichbaren Ansar-Dine-Gruppierung haben den Norden Malis eingenommen. Dort haben sie ein mittelalterliches Kalifat installiert. Sie begehen schlimmste Menschenrechtsverletzungen gegen Frauen und alle, die nicht ihren strengen islamischen Regeln folgen.

Dieses abgeschottete Gebiet von der Größe Frankreichs ist ein ideales Rückzugsgebiet für islamistische Terrorgruppen, die hier Angriffe auf Europa und andere Regionen vorbereiten können.

Politische und militärische Bemühungen der Regierung von Mali wie auch der westafrikanischen Regionalorganisation ECOWAS sind daher auch in unserem Sicherheitsinteresse. Sie verdienen unsere Unterstützung.

Ziel solcher Hilfen wäre es, die Kontrolle der Regierung von Mali über die Nordhälfte des Landes wiederherzustellen. Parallel muss der Prozess der Verständigung der Regierung von Mali mit den ebenfalls im Norden ansässigen  –  und kurzzeitig mit der Ansar-Dine verbündeten   –  Tuareg vorangetrieben werden.“

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
fraktion@cducsu.de
http://www.cducsu.de

Gedicht NIMM DIR ZEIT…

Aus dem KOMM-MIT-Jugend-Kalender


Familienvater Martin Weber: „Die Lukasschule ist ein Halt fürs Leben“

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) startete am vor-vorigen Freitag, den 19. Oktober 2012, mit einer Medienkampagne gegen die evangelikale Lukasschule, eine theologisch konservativ ausgerichtete Privatschule in München, die offenbar die Wut zeitgeistbeflissener Journalisten erregt.

Die SZ-Vorwürfe beruhen auf anonymen bzw. pseudonymen Anschuldigungen  – und schon deshalb kann das fanatische Kesseltreiben gegen die fromme Schule gewiß nicht als fair bezeichnet werden, sondern erinnert eher an Methoden einer Hexenjagd.

Auch auf inhaltlicher Ebene wurden die Attacken der linksorientierten SZ durch mehrere Stellungnahmen seitens der Lukasschule zurückgewiesen und richtiggestellt.

In ihrer Print-Ausgabe vom 26. Oktober 2012 veröffentlichte die SZ eine Reihe Leserbriefe pro und contra Lukasschule.

Wir zitieren hier aus der Zuschrift von Familienvater Martin Weber aus Maisach, die mit dem Titel „Ein Halt fürs Leben“ abgedruckt wurde:

„Ich kann die Aussagen kaum glauben. Mein Sohn Benjamin hat in der Lukas-Realschule vor kurzem seinen Abschluss gemacht und geht jetzt in die FOS in Fürstenfeldbruck.

Er lobte die Schule immer wieder und war mit den einzelnen Lehrern sehr zufrieden, natürlich machte auch ihm das Lernen nicht immer Spaß.

Dort hat ihm nie jemand mit dem Teufel gedroht, und auch als Vater habe ich beiden Gesprächen mit der Rektorin Frau Beck und den Lehrern immer einen sehr guten Eindruck gewonnen.

Ich kenne viele Schulen auch dadurch, dass ich in meiner Freizeit viel mit Jugendlichen unternehme. In der Lukas-Schule wurden den Kindern immer beste Werte und ein Halt fürs Leben vermittelt.

Dass die Lukas-Schule als evangelische Bekenntnisschule klar zu Aussagen der Bibel Stellung bezieht, ist völlig normal, so wie auch die Kirche (egal, ob evangelisch oder katholisch) ihre Grundlage ebenfalls in der Bibel sieht.

Sicher kann man theologisch über die Auslegung einzelner Passagen unterschiedlicher Meinung sein, aber dass Kindern mit dem Teufel gedroht wurde, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.“
 


Weihbischof R. Pappenberger feierte in Regensburg mit 1500 Gläubigen einen festlichen Dankgottesdienst

Bischöfliche Festandacht im Dom St. Peter anläßlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer

„Der Himmel ist wieder ein bisschen bayerischer geworden“, so hieß es schon 2009 bei der Seligsprechung von Frater Eustachius Kugler.

Auf die Heiligsprechung von Anna Schäffer aus Mindelstetten am vergangenen Wochenende in Rom, zu der auch 2000 Pilger aus dem Bistum Regensburg gereist waren, trifft dieser Satz ebenfalls zu.

Am Sonntag, 28. Oktober 2012, feierten die Gläubigen ihre neue Heilige mit einem großen Fest des Glaubens, das trotz der herbstlichen Temperaturen die Herzen der Menschen erwärmte.

Festandacht zu Anna Schäffer

Bereits eine Stunde vor dem Pontifikalamt im Regensburger Dom stimmten sich die Gläubigen dort auf die Ankunft der Reliquien der Heiligen Anna Schäffer ein.

Die „Reichenbacher Klosterspatzen“ (ein Chor aus einer Behinderten-Einrichtung der Barmherzigen Brüder) und die „Jugend-2000-Band“ aus Regensburg unterstützen diese Andacht mit Gesängen und Gebeten.

Aus Mindelstetten, dem Heimatort der neuen bayerischen Heiligen, hatte eine Delegation den kleinen Reliquienschrein nach Regensburg gebracht, der in der Allerheiligen-Kapelle am Domkreuzgang aufbewahrt wurde.

In einer feierlichen Prozession begleiteten Weihbischof Reinhard Pappenberger, das Domkapitel, zahlreiche Diözesan- und Ordens-Priester sowie der gesamte Liturgische Dienst die Reliquien in den Dom.

Anna-Schäffer-Reliquiar

Ihnen voran gingen Fahnenabordnungen des Malteserhilfsdienstes, der Marianischen Männerkongregation und der Kolpingfamilien.

Unter Glockengeläut zog die Prozession in den bis auf den letzten Platz besetzten Dom ein. Das Reliquienkästchen wurde dann auf einer Stele seitlich des Volksaltares platziert und erstmals von Weihbischof Pappenberger inzensiert.

Dahinter, am südlichen Vierungspfeiler, hing das überdimensionale Bild der Heiligen, das in den vergangenen Wochen vielerorts zu sehen war. Es zeigt Anna Schäffer in ihrem Krankenbett.

In seiner Predigt dachte Weihbischof Reinhard Pappenberger mit den Gläubigen über den Sinn des Leidens nach. Die Teilnehmer der Bischofssynode in Rom sei zu dem Schluß gekommen, jeder könne erfahren, daß viele Menschen so lebten, als ob es Gott nicht gäbe.

Es gäbe eine neue Armut, eine Schwäche des Glaubens und der Glaubenden. Wenn unsere Zeit aber den Sinn für Gott verliere, so der Prediger, dann verschwinde zunehmend auch der Sinn für den Menschen und sein Leben.  Der Mensch könne nicht ohne Gott gedacht werden, das Geschöpf nicht ohne seinen Schöpfer.

Wir aber leben in einer Zeit, in der das Machen im Vordergrund stehe und da passe das Leiden nicht hinein, es sei scheinbar unnütz. Wenn das Leiden unüberwindbar sei, dann werde das Leben eines solch Kranken vermeintlich bedeutungslos und gerate in Gefahr, denn für manch einen erwachse daraus das Recht, Leidende zu beseitigen. 

Weihbischof Pappenberger

Wir müssen dem aber nicht tatenlos gegenüberstehen, führte der Weihbischof aus, denn wir alle können  Zeugnis ablegen, daß Leiden einen Sinn ergibt, wenn es auf Christus hin gelebt wird, wie dies der heiligen Anna Schäffer mit Gottes Gnade gelungen ist.

Diözesanadministrator Prälat Dr. Wilhelm Gegenfurtner ergriff zum Ende der Pontifikal-Liturgie das Wort und sprach vielen ein herzliches „Vergelt´s Gott“ aus:

Dem Weihbischof dafür, daß er am vergangenen Sonntag mit den Gläubigen in Mindelstetten die H. Messe gefeiert und darin erstmals Anna Schäffer als Heilige angerufen habe.

Er dankte dem Caritasverband, der Katholischen Jugendfürsorge und den Barmherzigen Brüdern, die mit zahlreichen Gläubigen aus ihren verschiedenen Einrichtungen nach Regensburg gekommen waren und in unterschiedlicher Weise zur Gestaltung der Heiligen Messe beigetragen hatten.

Sein Dank galt der Abteilung für Selig- und Heiligsprechungen im Bistum Regensburg mit dem ehem. Leiter Prälat Emmeram H. Ritter und dem jetzigen Leiter, Domvikar Msgr. Georg Schwager, für die gesamte Arbeit bei den beiden kirchenrechtlichen Prozessen.

Er dankte in Mindelstetten sowohl der Zivil- als auch der Pfarrgemeinde, namentlich Pfarrer Johann Bauer   –  und schickte ein Vergelt´s Gott in die Ewigkeit an die Bischöfe Rudolf Graber, Karl Borromäus Flügel und Vinzenz Guggenberger, die sich immer für den Selig- bzw. Heiligsprechungsprozeß eingesetzt hätten.

Ein Dank ging auch nach Rom an Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, der Jahr für Jahr in Mindelstetten die Heilige Messe zum Anna-Fest gefeiert habe.

Anna Schäffer, so schloß Dr. Gegenfurtner seine Dankesworte, sei eine bayerische Heilige im wahrsten Sinne des Wortes: Denn sie sei am Kirchweihsonntag in Rom heiliggesprochen worden und am Missionssonntag sei der Dankgottesdienst in ihrer Heimatdiözese gefeiert worden, für jenes einfache Mädchen, das Missionsschwester hatte werden wollen, sich als Dienstmagd die Aussteuer für den Klostereintritt verdienen wollte und dem Herrn dann als Leidenden nachfolgte und den Menschen tröstend ihr Credo ans Herz legte: „Jesus Christus, die Sonne meines Lebens“.

Der Reliquienschrein der Heiligen Anna Schäffer bleibt noch bis zum Hochfest Allerheiligen im Dom, mittags um 12 Uhr soll bis dahin immer eine Anna-Schäffer-Statio stattfinden.  – Ab dem 2. November 2012 können die Pfarreien des Bistums im Pfarrbüro Mindelstetten anzeigen, dass sie den Reliquienschrein zur Verehrung bei sich haben möchten. Diesen Pfarreien wird der Schrein zusammen mit einem Bild von Anna Schäffer, mit Gestaltungshilfen für Gottesdienste, Gruppenstunden und Religionsstunden und einer kurzen Lebensbeschreibung von Anna Schäffer Pfarreien zur Verehrung zur Verfügung gestellt.

Quelle (Text/Fotos): Bischöfliche Pressestelle Regensburg