CDL wählte Bundesvorstand und wächst weiter

Mechthild Löhr, Odila Carbanje, Hubert Hüppe und Sophia Kuby wurden im Amt bestätigt

Zur Neuwahl des Bundesvorstandes trafen sich die Christdemokraten für das Leben e. V. (CDL) am Samstag vergangener Woche in Mainz.

Mechthild Löhr, die seit nunmehr zehn Jahren den Bundesvorstand führt, blickte in ihrem Rechenschaftsbericht auf die beiden vergangenen Amtsjahre zurück. „Die letzten zwei Jahre waren besonders herausfordernd“, so Löhr (siehe Foto).

Denn gerade in diesem Zeitraum erfolgte eine scharfe Auseinandersetzung über die Zulassung der PID, die Kritik eines neuen Trisomie-21-Selektionstests und die Diskussionen über Organspenden und die Förderung der Beihilfe zum Suizid.

So sei auch der Aktionsbogen der CDL über die gesamte Breite des Lebens  –  vom Anfang bis zum Ende  –  gespannt.

„Mit unseren frühzeitig veröffentlichten Positionen auch zur Neuregelung der Organspende und vor allem unserem Vorschlag zu einem generellen Verbot der Beihilfe zum Suizid waren wir auf diese Diskussionen gut vorbereitet“, hielt Löhr fest. Der weitere Mitgliederzuwachs sei zudem erfreulich.

Die anwesenden Mitglieder honorierten die Arbeit ihres Bundesvorstandes und bestätigten Mechthild Löhr einstimmig im Amt.

Als stellvertretende Vorsitzende steht Mechthild Löhr auch in den nächsten zwei Jahren Odila Carbanje, die Landesvorsitzende der mitgliederstarken CDL Nordrhein-Westfalen, zur Seite (siehe Foto). 

Außerdem der   –  gerade wieder für die CDU in den Bundestag eingezogene  –  Abgeordnete und Behindertenbeauftragte der Bundesregierung,  Hubert Hüppe,  sowie Sophia Kuby, die Geschäftsführerin von „European Dignity Watch“ in Brüssel  –  auch sie wurden zu Stellvertretern gewählt.

Der bisherige Schatzmeister Jürgen Boyxen, CDU-Vorsitzender im Kreisverband Viersen, wurde wiedergewählt. Neu besetzt wurde das Amt der Schriftführerin mit Hildegard Bosch. Für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist künftig Susanne Bajog zuständig.

Hauptredner des Tages war der Gynäkologe Dr. Michael Kiworr. Er untersuchte in seinem Vortrag die Folgen der Abtreibung für die Frau.

Besonderes Augenmerk richtete Kiworr hierbei auf das sog. Post-Abortion-Syndrom, das die psychischen Auswirkungen der Abtreibungen (wie Depressionen und Alpträume) beschreibt.

„Die Traumatisierung, die meisten Frauen tatsächlich bei der Abtreibung erleben, wird öffentlich schlicht verleugnet“, stellte Kiworr fest.

Als Konsequenz daraus erhielten die Betroffenen keine ursachengerechte Hilfe. Experten gehen davon aus, daß ca. 80 Prozent der Frauen, die eine Abtreibung hinter sich haben, an psychischen Spätfolgen leiden.

Dr. Kiworr forderte, daß in den Beratungsgesprächen auch beim Arzt verpflichtend über diese psychischen Auswirkungen aufgeklärt wird. „Wer die Gesundheit und das Wohl von Frauen tatsächlich und auch langfristig im Blick hat, schützt Frauen vor Abtreibungen und deren Folgen“, erklärte der Mediziner und Buchautor am Ende seines Vortrages.

In ihrem Schlußwort unterstrich CDL-Bundesvorsitzende Mechthild Löhr, daß es die Hauptaufgabe der Lebensrechtler sei, über wichtige Wahrheiten und Fakten, die verschwiegen werden, zu informieren und so um den Wert jedes menschlichen Leben zu kämpfen.

Quelle: CDL (PM)



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