Die „Süddeutsche Zeitung“ setzt ihr Kesseltreiben gegen die Münchner Lukasschule fort

Erneut zwei infame Rundumschläge der SZ gegen den Rektor des Lukas-Gymnasiums

Am heutigen Mittwoch gefiel es dieser linksbewegten Tageszeitung, ihre seit fast drei Wochen anhaltende Kampagne gegen die evangelische Lukas-Privatschule in München durch zwei erneute Attacken zu bereichern.

Dabei erhielt die  – bei diesem Thema wohl mittlerweile unvermeidliche  –  SZ-Autorin Tina Baier redaktionelle Verstärkung durch einen Kommentar von Peter Fahrenholz, dessen Wahrheitsgehalt und Sachkenntnis sich freilich auf ähnlich unterirdischem Niveau befindet.

Lukas-Schule in München

Die jüngste „Berichterstattung“ Baiers unter dem Titel „Birnbacher streitet Vorwürfe ab“ (Print-Ausgabe) beginnt mit folgenden aufschlußreichen Worten:

Zweieinhalb Stunden hat das Dienstgespräch gedauert, zu dem Jörg Birnbacher, der Leiter des Lukas-Gymnasiums in Laim, am Donnerstag von Vertretern der evangelischen Landeskirche gebeten worden war.“

Hier stellt sich sogleich die Zwischenfrage, woher die SZ weiß und wissen kann, daß und wann der Rektor des Lukas-Gymnasiums in München-Laim zu einem „Dienstgespräch“ beordert wurde und wie lange diese Unterredung dauerte.

Da zwischen dem von der Süddeutschen ständig attackierten Schulleiter und deren Redakteurin Baier wohl kaum vertrauliche Details ausgetauscht werden, dürfte die Münchner Redaktion diese Internas seitens der evangelischen Kirchenleitung erhalten haben.

Ist dieses merkwürdige Gebaren bei „Dienstgesprächen“ neuerdings üblich? Werden wir es vielleicht noch erleben dürfen, daß die SZ zu solchen brisanten Unterredungen gleich mit eingeladen wird, um danach ein –  durch die rote Brille geprägtes –  „Protokoll“ zu veröffentlichen?

Sodann setzt Baier ihre bisherige Taktik, die infame Kreuz.net-Keule gegen Rektor Birnbacher zu schwingen, die von diesem bereits klar widerlegt wurde, schon im nächsten Satz unbeeindruckt fort:

„Birnbacher sollte sich dazu äußern, warum im Jahr 2006 unter seinem Namen mehrere Artikel auf der Internet-Plattform kreuz.net erschienen sind, auf der gegen Juden, Homosexuelle und Kirchenreformer gehetzt wird. Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich gerade davon distanziert und Kreuz-Net-Aktivisten aus den eigenen Reihen mit arbeitsrechtlichen Maßnahmen gedroht.“

Abgesehen davon, daß sich die Deutsche Bischofskonferenz nicht „gerade“, sondern bereits vor vier Jahren öffentlich von kreuz.net distanziert hat, entsteht durch Baiers Artikel der suggestive Eindruck, als habe sich die Dt. Bischofskonferenz von Birnbachers (angeblichen) Artikeln auf diesem Internetportal distanziert, wovon natürlich keine Rede sein kann  – abgesehen davon, daß der Schulleiter ohnehin kein Autor von kreuz.net ist.

Fakt ist vielmehr, daß dieses unseriöse Radauportal seit ca 10 Jahren ungefragt zahlreiche öffentliche Stellungnahmen von Unbeteiligten übernimmt und zudem häufig deren Texte mit eigenen Kommentaren vermischt. Da aber diese Webseite, deren Server im Ausland steht und den zudem mehrfach wechselte, ihrerseits anonym agiert und agitiert, ist hiergegen juristisch kein Kraut gewachsen, weshalb die Betroffenen sich nicht wirksam dagegen absichern können.

SZ-Journalisten wissen selbstverständlich um dieses Problem, schlachten es aber zynisch aus, um so medienwirksam die kreuz.net-Keule gegen unliebsame Konservative zu schwingen und ihnen Äußerungen vorzuhalten, die sie so keineswegs getätigt haben, die vielmehr aus der sprachlichen Gossenküche des Radauportals stammen, mit dem die Attackierten nichts zu tun haben.

Offenbar findet es die SZ-Autorin nicht der Mühe wert, obgleich sie sich  gerne mit dem Anschein intensiver „Recherche“ präsentiert, die kreuz.net-Version mit dem jeweiligen Original-Text des Betroffenen zu vergleichen. Würde sie dies tun, gäbe es freilich kein geeignet erscheinendes „Futter“ für das wilde Kesseltreiben gegen die Lukas-Schule.

Abschließend zitiert Baier die evangelische Kirchenleitung Bayerns wie folgt:

 „Das Gespräch mit Herrn Birnbacher ist Teil unserer gründlichen und ausführlichen Untersuchung der Vorwürfe, die einige Eltern gegen die Lukas-Schule erhoben haben“, heißt es aus dem Landeskirchenamt. Eltern, die dazu noch etwas beizutragen haben, können sich noch bis zum Ende dieser Woche unter der E-mail-Adresse poep@elkb.dean die evangelische Kirche wenden.“

Hier stellt sich erneut die Frage, mit welcher Berechtigung die Süddeutsche diese interne Mailanschrift für Eltern erstens erfahren hat und zweitens auch noch veröffentlicht, so daß sich jeder SZ-Leser bei dieser Beschwerdestelle-Adresse per Mail melden und seinen Sermon gegen die Lukasschule loslassen könnte, ohne daß zeitnah geklärt werden kann, ob es sich wirklich um Eltern dieser evangelikalen Privatschule handelt, die von der Grundschule bis zum Gymnasium insgesamt über 900 Schüler unterrichtet.

Von ähnlicher journalistischer „Qualität“ ist der ebenfalls heute in der SZ erschienene Kommentar „Rote Karte für Eiferer“ von Peter Fahrenholz, der einleitend erklärt, die Toleranz in der Demokratie müsse dort ihre Grenzen finden, wo  – so wörtlich  – „das Wertefundament, das Staat und Gesellschaft zusammenhält, offen attackiert und verhöhnt wird.“ 

Der Autor meint damit freilich nicht das redaktionelle Treiben der Süddeutschen und ähnlicher Gazetten, sondern vielmehr die fromme evangelische Lukasschule, denn dort sei dieser „Hohn“ auf das Wertefundament „ganz offenkundig“ der Fall, wie er munter drauflosbehauptet; dies geschehe hier und heute in einer, wie er schreibt, „staatlich genehmigten Schule“  –   er meint wohl staatlich „anerkannt“.

Es könne nicht „hingenommen“ werden, so Fahrenholz weiter in seinem rasenden Agitationseifer, wenn „ein Schulleiter in seiner Funktion als Sprecher eines christlich-konservativen Kreises gegen Homosexuelle hetzt“.

Abgesehen davon, daß die SZ die vermeintliche „Hetze“ des Rektors in ihrer mehrwöchigen Kampagne bislang mit keinem einzigen Original-Zitat Birnbachers belegen konnte, entsteht nunmehr direkt der falsche Eindruck, als sei der christliche Schulleiter hier und heute Sprecher eines solchen  –  Schreck laß nach!  – „konservativen Kreises“.

In Wirklichkeit gibt es diesen „Kreis“ seit etlichen Jahren nicht mehr; es handelte sich überdies um ein ökumenisches Gesprächsforum ohne Vereinsstrukturen, dem Birnbacher außerdem angehörte, bevor er an der Lukasschule tätig war.

Diese Beispiele belegen erneut, mit welch hinterhältigen und unfairen Methoden die Süddeutsche ihren Dauer-Feldzug gegen die Lukasschule führt und hierbei einfachste Regeln journalistischer Sorgfaltspflicht und Fairneß mit Füßen tritt.

Felizitas Küble, Leiterin des KOMM-MIT-Verlags und des Christoferuswerks in Münster

Link zum hier kritisierten Baier-Artikel der SZ: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/diskussion-um-lukas-schule-schulleiter-streitet-vorwuerfe-ab-1.1515908


7 Kommentare on “Die „Süddeutsche Zeitung“ setzt ihr Kesseltreiben gegen die Münchner Lukasschule fort”

  1. Lena S. sagt:

    Ich bin gerade erst dazu gekommen, den obigen Text zu lesen und bin ehrlich gesagt erstaunt über die Art und Weise – wie hier geschrieben wird. Handelt es sich wirklich um Gläubige? Christen? Tatsächlich? Denkt jemand tatsächlich SO würde er christlichen Glauben, christliche Werte oder sogar göttlichen Willen umsetzen? Wie peinlich…muss ich leider sagen. Ich bin Christin. Seit meiner Geburt. Gläubige Christin, aber, wie viele andere gläubige Menschen, nicht automatisch gleichzeitig verbiestert, guter Erziehung beraubt, einfachstrukturiert in der Denkweise und in der Fähigkeit mit Verschiedenheit umzugehen, polarisierend etc. SO muss man als Christ nicht sein. Nein, vielmehr: so DARF man als Christ nicht sein. Wer will sich erheben über eine möglicher Weise einseitige Berichterstattung einer weltlichen – und daran ist grundsätzlich nichts Verkehrtes – Zeitung, wenn er SELBST viel schlimmer schreibt?? Was steht in der Bibel über die Pharisäer und Schriftgelehrten? …zum Beispiel. Ich mag die Stelle in der Bibel „…an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“: Oh, was erkennt man denn hier? Ich bin mir sicher: unser Gott möchte sich nicht auf SOLCH eine Weise vertreten oder gar verteidigt sehen.
    So schadet Ihr Ihm erheblich mehr als Ihr Ihm nützen könntet wenn Euer Verhalten anständig wäre und damit glaubwürdig.

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    • Guten Tag,
      daß es sich bei der manipulativen „Berichterstattung“ der Süddeutschen Zeitung um Rufmord und falsche Tatsachenbehauptungen handelte – sowohl gegen die Lukasschule wie gegen ihren Rektor Jörg Birnbacher – ist inzwischen klar erwiesen, aber offenbar ist Ihnen nicht bekannt, daß die „Süddeutsche“ die meisten ihrer diesbezüglichen Artikel bereits gestern online gelöscht hat. Warum wohl?
      Vielleicht lesen Sie hierzu unsere jüngste, soeben veröffentliche Dokumentation.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Lena S. sagt:

        Danke für Ihr schnelles Reagieren! Ihre jüngste veröffentlichte Dokumentation müsste die Interpretation der Presseerklärung der ELK sein? Wenn ja, dann ja: ich habe sie gelesen, auch kommentiert. Rufmord und falsche Tatsachenbehauptungen sind damit meiner Wahrnehmung nach nicht erwiesen – ein bisschen im Gegenteil finde ich. Ich finde es aber auch gut, dass man der Lukasschule nicht öffentlich von kirchenseits komplett an den Wagen fährt und sie damit nachhaltig schädigt bzw. zerstört. Aber zwischen den Zeilen wird es schon deutlich um was es geht.
        Wenn Tatsachen unangenehm sind neigen viele Menschen dazu, um an ihrem „Heilewelt-Bild“ festhalten zu können, die Opfer der unangenehmen Tatsachen als Lügner, Leugner und Verschulder darzustellen. Das heißt aber noch lange nicht, dass die Tatsachen nicht stimmen. Und dass Zeitungen erstmal den Gegenpol einnehmen und unangenehme Tatsachen anprangern, ist nicht ungewöhnlich. Nichts ist schwarz und nichts ist weiß am Ende – hier nicht und da nicht.
        Doch ob eine renommierte Zeitung wie die SZ, die es schon mit ganz anderen Kalibern aufgenommen hat, wegen so einem vergleichsweise kleinen Skandal Artikel löschen würde, glaube ich eher nicht. Die hat sich schon wegen viel schwierigeren Thematiken nicht versteckt, die schon viel mächtigeren Personen zuwider kamen.

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      • Guten Tag,
        es kommt nicht darauf an, was Sie glauben, vermuten, annehmen, wahrnehmen wollen oder nicht, sondern wie die Faktenlage aussieht.
        Daß die „Süddeutsche Zeitung“ ihre Attacken-Artikel gegen den Rektor des Lukas-Gymnasiums bereits gestern online gelöscht hatte, ist erwiesen und können Sie gerne selber nachprüfen, ok?
        Warum Sie die SZ für eine „so renommierte Zeitung“ halten, ist ihr Geheimnis bzw Wunschdenken. Das Webmagazin „Südwatch“ dokumentiert seit Jahren am laufenden Meter zahlreiche unseriöse SZ-Artikel – das ging an Ihnen und manch anderen Zeitgenossen offenbar vorüber.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  2. Paul H. sagt:

    „Die Aufgabe der Journalisten (TB) ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füßen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen.
    Sie wissen es und ich weiß es.“
    John Swinton, (1829 – 1901), US-amerikanischer Redaktions-Chef der New-York-Times

    Aber es geht da um noch mehr, um den christlichen Glauben zu zerstören.
    Aber das können sie nicht.
    Sie wissen es und ich weiß es.

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  3. Anonymous sagt:

    Ihr „GOTT“ ist die Auflage!

    „Wenn die Lüge schon dreimal um die Erde gelaufen ist, – zieht sich die Wahrheit erst die Schuhe an!“

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  4. Ester sagt:

    Die Sache mit dem Wertefundament ist witzig (also eigentlich traurig, aber ich finde aktuell hilft nur noch Zynismus).
    Bedenkt man, dass, als das Wertefundament unserer Demokratie im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland formuliert wurde, es noch den Homosexuellen-Paragrafen, den Abtreibungsparagrafen und andere gab!
    Für die Väter des Grundgesetzes standen diese Paragrafen offensichtlich nicht im Widerspruch zum Wertefundament.
    Ich bin nur gespannt, was all die Verteidiger der Homos machen werden, wenn die Islamisierung so weiter geht.

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