Deutschland und Israel: Große Konferenz der „in Freundschaft verbundenen Städte“

Israelischer Staatspräsident betont die Bedeutung beiderseitiger menschlicher Kontakte

Am Sonntag, den 11. November 2012, wurde in Jerusalem die erste bilaterale deutsch-israelische Konferenz der Partnerstädte mit dem Titel „In Freundschaft verbundene Städte“ eröffnet.

400 Teilnehmer aus Deutschland und Israel folgten bei der Eröffnung einigen hochkarätigen Sprechern, allen voran der israelische Präsident Shimon Peres (siehe Foto: Mitte).

Peres betonte in seiner Rede, wie wichtig die menschlichen Verbindungen in den bilateralen Beziehungen sind: „Die offiziellen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel basieren auf Ihren guten Beziehungen und Freundschaften“, wandte er sich an die Anwesenden. „Unsere gemeinsame Vergangenheit dürfen wir nicht vergessen, aber sie hilft uns heute auch im Kampf gegen Intoleranz und Rassismus.“

Shlomo Bohbot, Bürgermeister von Ma´alot Tarshiha und Vorsitzender des Israelischen Städtetages ULAI, nahm den Faden des Präsidenten auf und betonte in seinem Grußwort, dass „in diesem Saal bei dieser außergewöhnlichen Konferenz Juden, Christen, Muslime und Drusen vereint sind.“  – Sie alle würde die deutsch-israelische Freundschaft zusammenbringen.


Bürgermeister Shlomo Bohbot, Präsident Peres und der
Jerusalemer Bürgermeister Nir Barkat  (Foto: Yankale Klein)

Einen emotionalen Moment brachte die Konferenz-Eröffnung, als der deutsche Botschafter in Israel, Andreas Michaelis, dem Bürgermeister von Haifa, Yona Yahav, den Großen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland und die zugehörige Urkunde persönlich übergab.

Sehen Sie dazu den Beitrag unter http://bit.ly/YahavBlog  –  Yahav ist der erste Israeli, der mit dem Großen Verdienstorden Deutschlands ausgezeichnet wurde. Er erhielt die Auszeichnung für seinen Einsatz zugunsten der deutsch-israelischen Verständigung.


Botschafter Michaelis und Bürgermeister Yahav   (Foto: Yankale Klein)

Außerdem verlas Michaelis ein Grußwort von Bundespräsident Joachim Gauck, der ebenfalls betonte, dass sich die „Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern in den alltäglichen Begegnungen zwischen den Menschen gründet. Ohne Ihren Einsatz wären unsere Länder heute um vieles ärmer an Erfahrung.“

Zu den Teilnehmern der Konferenz gehören deutsche und israelische Bürgermeister, Mitarbeiter der Kommunen und Städtepartnerschafts-Vereinen sowie Ehrenamtliche, die sich den deutsch-israelischen Beziehungen verschrieben haben.

Dem Auftakt der Konferenz folgten heute verschiedene Diskussionsrunden, die sich verschiedenen kommunalen Themen und erausforderungen widmeten. 

Quelle (Text/Fotos): Botschaft des Staates Israel in Berlin



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