Singt dem HERRN ein neues Lied – jenseits des Weihnachtsrummels

Von Gerhard A. Schäfer

In Lukas 12,35 ruft Jesus Christus uns zu:  „Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen.“

ER mahnt uns damit zur ständigen Bereitschaft in Erwartung seines Kommens in Macht und Herrlichkeit. Das wird von den meisten Menschen in unserer Zeit völlig missachtet, besonders auch in der Advents- und Weihnachtszeit.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Man sieht alles emotional im Rückblick und singt vom holden Knaben im lockigen Haar, obwohl wir inzwischen  Jesu Kreuz, Tod und Auferstehung hinter uns haben und eben in der Erwartung seines Wiederkommens leben sollen.

In Psalm 98,1 erinnert uns der Psalmdichter: „Singt dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder. “ –  Ja, neue Lieder sollen uns den Blick für den Wunder wirkenden Gott öffnen, der seinen Sohn aus dem Tod auferstehen und in den Himmel auffahren ließ.

Und Christus tröstete seine Leute damit, dass er ihnen versprach, genau so wieder zu kommen, allerdings in Macht und Herrlichkeit. Das regt uns an, ihm mit Liedern und Gebeten Ehre und Ruhm zu bringen.

Und es lässt uns vorbereitend in die stille Zeit vor dem Geburtstag unseres Heilands einzutreten und daran zu gedenken, was Gott aus Liebe für uns getan hat. Unfassbar groß und tief ist Gottes Liebe zu seinen nach seinem Bildnis geschaffenen Menschen, dass er sich selbst für sie als Lösegeld hingab.

Leider ist der Geburtstag Jesu, das Weihnachtsfest, entartet:  statt dessen still zu gedenken, was Gott vor 2000 Jahren für die Menschen tat, geht in der Welt neben Kaufrausch und Geschenkelawine ein Zirkus ab, der stille Beobachter in Erstaunen versetzt.

Das hat wahrlich nichts mit dem zu tun, was die Bibel in Lukas 2 beschreibt: „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden“  –  das sucht man vergeblich.

Doch wir Christen haben es in der Hand! Lasst uns neue Lieder anstimmen zur Ehre Gottes. Lasst uns erzählen vom Frieden Gottes, der eine Person ist: Jesus Christus, Gott geboren als Mensch, trug die Sünden der Menschheit ans Kreuz, starb den Sühnetod für alle bußbereiten Leute   –  ER vermittelt allen den wahren Frieden.



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