Erklärung des Bistums Mainz zur Causa Pfarrer Hendrick Jolie und „kreuz.net“

Wir dokumentieren den vollen Wortlaut der heute veröffentlichten Stellungnahme des Bischöflichen Ordinariats Mainz:

Zum Gespräch mit Pfarrer Hendrick Jolie über seine Verbindung mit kreuz.net

Wie bereits in der Erklärung vom 16. November 2012 angekündigt, hat am 23. November das Gespräch von Vertretern des Bistums Mainz mit Herrn Pfarrer Hendrick Jolie wegen seines Verhältnisses zu kreuz.net stattgefunden.

Von Bistumsseite haben daran teilgenommen: Herr Generalvikar Prälat Dietmar Giebelmann, Herr Justiziar Prof. Dr. Michael Ling und Herr Personaldezernent Ehrendomkapitular Klaus Forster.

In dem Gespräch kam zum Vorschein, dass Herr Pfarrer Jolie Kontakte zu der für ihn stets anonym gebliebenen Redaktion von kreuz.net hatte und entgegen früheren Darstellungen auch Texte lieferte. Diese betrafen nach dem heutigen Kenntnisstand kirchenpolitische Sachverhalte und Urteile, freilich auch über kirchliche Personen.

Insofern hat sich im Gespräch die Einschätzung des Bistums Mainz in der Erklärung vom 16. November über die Art der Mitwirkung von Herrn Pfarrer Jolie bestätigt.

Die Vertreter des Bistums Mainz haben keinen Zweifel daran gelassen, dass diese Kontakte, die inakzeptable Verletzungen einer Reihe von Menschen mit sich gebracht haben, auch ohne förmliche Mitwirkung bei anderen Verlautbarungen von kreuz.net, eines Priesters unwürdig sind und außer den betroffenen Personen auch die Kirche beschädigt haben.

Pfarrer Jolie hat sich im Anschluss an das stattgefundene Gespräch mit den Vertretern des Bistums in einem Brief vom 23. November an den Bischof von Mainz, Karl Kardinal Lehmann, gewandt und darin sein „unkluges und unüberlegtes Handeln zu großem Schaden für die Diözese und auch für mich persönlich“ bedauert.

Er habe in der irrigen Meinung, dem Glauben der Kirche zu dienen, Mittel und Wege der Meinungsäußerung gesucht, die in Widerspruch zum christlichen Glauben stehen. Er bittet um Entschuldigung und um Vergebung. Er will die Bereiche seiner öffentlichen Wirksamkeit überdenken und daraus Konsequenzen ziehen.

Der Bischof von Mainz hat diese Bitte angenommen.

Er dankt den Teilnehmern des Gesprächs für ihren Beitrag zu einer Klärung, aber auch Herrn Pfarrer Jolie für seine Bereitschaft zur selbstkritischen Umkehr.

Er ermahnt ihn, auch künftig mit öffentlichen Verlautbarungen jeder Art sensibel umzugehen. Das Bistum Mainz bietet Herrn Pfarrer Jolie dafür jede Hilfe an.

Das Bistum Mainz bittet die Öffentlichkeit, die Klärungen nach diesem Gespräch zu respektieren und Herrn Pfarrer Jolie nicht mit anderen, verunglimpfenden, strafwürdigen und menschenverachtenden Äußerungen von kreuz.net in Verbindung zu bringen.

Dafür besteht nach dem heutigen Wissensstand kein Anlass.

Mainz, 27. November 2012
Bistum Mainz

Quelle: http://www.bistummainz.de/bistum/bistum/ordinariat/dezernate/dezernat_Z/pressestelle/index.html?f_action=show&f_newsitem_id=33052


Londoner Europarechtler über EZW und Target2-System: „Massive Nachteile für Deutschland und Bedrohung für die Weltwirtschaft“

Der Europarechtler Gunnar Beck von der Universität London sieht in dem grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrssystem der Europäischen Zentralbank (EZB) für die Euro-Zone – dem sogenannten Target2-System – massive Nachteile für Deutschland und eine Bedrohung für die Weltwirtschaft.

„Die EZB und mit ihr das gesamte bundesdeutsche parteipolitische Oligopol mit seiner Ersatzreligion vom Segen der Europäischen Union und dem Totem vom Euro sind derweil eine der größten Gefahren für die Weltwirtschaft“, schreibt Beck in einem Gastbeitrag für Handelsblatt-online.

„Sie erhalten ein System aufrecht, was letztlich nur als Weichwährungsland und um den Preis von solidarischer Stagflation, nicht aber als Stabilitätszone und Wohlstandsgesellschaft überleben wird.“

Deutschland ist durch Target2 „fest im Würgegriff“

Beck kritisierte, dass die EZB mit Target2 Deutschland „fest im Würgegriff“ habe. Die Bundesbank werde auf diese Weise gezwungen, den Gegenwert von fast zwei Dritteln aller deutschen Ausfuhren in die Euro-Zone mit öffentlichen Geldern „auf unabsehbare Zeit“ zwischen zu finanzieren.

Ihr werde dabei die Rolle des weltweit ineffizientesten Staatsfonds aufgebürdet, der das deutsche Volksvermögen nur in eine einzige „Vermögensklasse“ investieren dürfe: in öffentliche und private Schuldtitel angeschlagener Eurostaaten.

„Mit ihrem großzügigen, sich bald auf 1 Billion belaufenden „Solizuschlag“ finanziert die Bundesbank den schwächeren Euro-Staaten die Einfuhr deutscher Waren, die sie sich eigentlich nicht leisten können, und sie beschert der deutschen Außenwirtschaft Subventionen in Höhe von jährlich hunderten Milliarden Euro, die zum Großteil dann wieder in Investitionen in Übersee und die EU-Staaten abfließen“, schreibt Beck.

So nehme es denn kein Wunder, dass sich die deutsche Groß- und Finanzindustrie so eindeutig für immer größere Euro-Rettungspakete ausspreche:

„Was sonst spendierte beiden einen jährlichen Multi-Milliardenbonus auf ihre Außenwirtschaftserlöse und parkte die Kosten solange in der Bundesbankbilanz, bis bei deren Rekapitalisierung schließlich wieder einmal der Bund und damit der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird“, so Beck.

Der Europarechtler schlussfolgert daher, dass vom Euro die deutsche Groß- und Exportindustrie und manche Großbank profitiere und sonst niemand in Deutschland. Gunnar Beck lehrt EU-Recht und Rechtstheorie an der Universität London.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Erfolgreiche – und weiterlaufende – Internet-Protestaktion gegen die ZDF-Gotteslästerung „Götter wie wir“

Das hat es bisher nur selten gegeben: über 25.311 Protest-Unterschriften (Stand: 26.11.2012, 18:50 Uhr) in wenigen Tagen!

Fast minütlich tragen sich Menschen in einer Petitions-Liste ein, die der christliche E-Card-Dienst cxflyer gemeinsam mit dem Christlichen Gemeinde-Dienst (CGD) im Internet veröffentlicht hat  –  und die Aktion geht weiter.

Grund des Protestes: Eine Comedy-Serie im ZDF („Götter wie wir”), in der GOTT in respektlosester Weise gelästert und der Glaube von Juden und Christen in einer bisher beispiellosen Weise verspottet wird.

Etliche Personen haben auch direkt eine Programmbeschwerde beim ZDF eingelegt. Die Zahl der Unterschriften soll dem ZDF und der Öffentlichkeit nach Abschluß der Aktion bekanntgegeben werden. Es soll deutlich werden, daß gläubige Menschen in unserem Land sich nicht alles gefallen lassen.

Wer sich noch eintragen und andere darauf hinweisen möchte, kann dies unter folgendem Link tun:

http://www.cxflyer.com/petition-gegen-die-zdf-sendung_goetter-wie-wir

Hier der Text der Petition gegen die ZDF-Sendung „Götter wie wir“ im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Intendant Thomas Bellut,

seit dem 14. Okt. strahlen Sie im ZDF, über ihren Sender > ZDF Kultur < eine Sendereihe aus, die den Titel hat „Götter wie wir“.

In jeder dieser Sendungen wird der jüdisch-christliche Glaube von Millionen deutscher Bürger lächerlich gemacht, wie Sie sich dies beim Islamischen Glauben nie erlauben würden. Im Gegenteil, diese Mitbürger bekommen sogar wöchentlich eine extra Sendung, um sich darzustellen.

Nun ist zwar „Comedy“ beim ZDF hoch im Kurs und alles wird „verkohlt“, von Frau Merkel angefangen bis zum letzten kleinen Politiker und Bischof, aber die obige Sendereihe geht entschieden zu weit!

Alles, was Juden und Christen heilig ist, der Allmächtige Gott, Jesus Christus, die biblische Geschichte usw., alles wird „durch den Kakao“ gottloser Polemik und Narretei gezogen!
Sie als öffentlich-rechtlicher Sender, der sich aus Gebühren von Millionen von Christen mitfinanziert, verspotten alles, was 40 Millionen Deutschen heilig, lieb und wert ist. Die sogenannte „Kunstfreiheit“ geht hier wieder einmal zu weit.

Was Sie sich gegenüber Muslimen nie trauen würden, weil diese mit Gewaltausbrüchen reagieren und sich an den Beleidigern rächen (siehe das berüchtigte Mohamed- Video im Internet), das nehmen Sie sich aber gegenüber uns Christen heraus!!!

Wir protestieren hiermit auf das Schärfste gegen diese unverschämte Beleidigung des abendländischen Glaubens von Millionen Europäern und fordern die SOFORTIGE Einstellung dieser beleidigenden und blasphemischen Sendereihe, sowie eine öffentliche Entschuldigung!

Quelle: http://www.schneider-breitenbrunn.de/


Wird die „gemeinnützige“ Hilfe beim Selbstmord in Deutschland bald straffrei sein?

Pressemeldung der Initiative Nie wieder:

Am kommenden Donnerstag, dem 29. November 2012, soll im Bundestag in erster Lesung über den von Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger eingebrachten Gesetzentwurf zur „gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ beraten werden.

Dieser Gesetzesvorschlag sieht vor, daß die Hilfe zum „gewerbsmäßigen Suizid/Selbsttötung“ unter Strafe gestellt wird, nicht hingegen die Beihilfe zum „nicht gewerbsmäßigen Suizid/Selbsttötung“, durchgeführt von Angehörigen oder nahestehenden Personen wie Ärzte, Krankenhauspersonal, Verwandte, Bekannte usw.

Allein in Deutschland sehen jährlich etwa 100.000 Bürger keinen anderen Ausweg und versuchen, ihr Leben durch Selbstmord zu beenden. In etwa 10% der Fällen endet der Suizidversuch  tatsächlich auch „erfolgreich“. Eine traurige Bilanz!  

Dem „Leben ein Ende setzen zu wollen“ bedeutet in den meisten Fällen ein letzter, deutlicher Hilferufe einer Person, die in unserer kalten, konsum – und leistungsorientierten Gesellschaft den „Boden verloren hat“ und daran krank geworden ist.

Dieser Mensch braucht unsere Hilfe, unseren Beistand, ja unsere ganze Solidarität, um seine schwierige oder vermeintlich aussichtslose Lebenslage meistern zu können.

Diese Person braucht nicht einen Gifttrank oder eine Giftspritze  –  weder von einem „gewerblich orientierten“ und erst recht nicht von einem „nicht gewerblichen“, also gemeinnützig ausgerichteten  „Tötungs-Helfer.“

Mit einer Zustimmung zum vorliegenden Gesetzesentwurf würden die Abgeordneten dem derzeitigen Mainstream folgen, der das menschliche Leben nicht mehr als absolut schützenswert ansieht, sondern es verfügbar machen will  –  je nachdem,  wie es persönlich beliebt oder dem Allgemeinwohl nützlich ist.

In Verantwortung vor Gott und den Wählern müssen die Volksvertreter des deutschen Bundestages sich ihrer besonderen Verantwortung bewußt werden und nicht nur diesen Gesetzesentwurf, sondern ganz eindeutig jede Tötung und Beihilfe dazu ablehnen und sanktionieren.

Deutlich muß gesagt werden, daß wir uns bereits bei aufgestoßener Türe kurz vor dem Abgrund befinden. Ob es bereits heute fünf nach zwölf ist, werden einst die Geschichtsschreiber zu berichten wissen.

Konsequenzen dieses Gesetzesentwurfs und mögliche Szenarien in der Zukunft  werden wie folgt aussehen können:

–  Die Selbstmord-Erfolgsrate würde, bei fachlicher und vom Staat garantierter straffreier Unterstützung, nicht „nur“ bei 10, sondern bei bis zu 100 % liegen.  Keine aufwendige und teure Versorgung mehr für die „erfolglosen“ Suizid-Kandidaten.

–  Im Gegenteil: Bei guter Koordinierung mit den Explantationszentren könnte der Organmangel gelöst und Deutschland sogar zu einem Organ-Exportland werden. Sicher ein einträgliches Geschäft.

–  Altenheime, Psychiatrien, Pflegestationen könnten „entleert“ werden und so Milliarden von Euros für medizinische Versorgung einsparen helfen.

–  Nicht mehr von der Hand zu weisen wäre für die Zukunft der Vorschlag von „Dr. Arnold Tod“, der in einer ARD-Sendung vom 19.11.2012  meinte  –   in Anlehnung an das deutsche Abtreibungs-Unrechts-Gesetz  –  Beratungsstellen und flächendeckende Tötungshäuser einzurichten. Nach erfolgter Beratung mit Beratungsnachweis (vielleicht ausgestellt von Pro Familia, Donum Vitae oder gar Caritas und Diakonie) könnten dann Oma, Opa, Kranke und Behinderte entsorgt werden. Dies geschieht natürlich straffrei für den gemeinnützigen „Tötungs-Helfer“ – es wäre dies tatsächlich: gemein und nützlich zugleich für die Staatskasse!

–  Sollte auch mal  –  nur aus „Versehen“ und ohne Absicht natürlich  –  gegen das „Selbstbestimmungsrecht“ oder den „mutmaßlichen Willen“ verstoßen worden sein, bleibt das folgenlos   –   denn Tote können nicht klagen/verklagen.

Wir fordern alle Abgeordnete des deutschen Bundestages auf, diesem Gesetzesvorschlag vehement entgegenzutreten und ihm jede Zustimmung zu verweigern.


Weinheim, den 27. November 2012
„Initiative Nie Wieder!“, 
Günter Annen