Christen und kirchliche Einrichtungen sind vermehrt Ziele radikal-islamischer Anschläge

Heute sind in einem vor allem von Christen und Drusen bewohnten Viertel der syrischen Hauptstadt Damaskus mehrere dutzend Menschen durch vier Sprengsätze ermordet worden. Außerdem gab es im mehrheitlich sunnitisch-islamischen Irak einen Anschlag auf eine von der schiitischen Minderheit geprägte Moschee in Bagdad.

Dazu erklärt die Menschenrechtsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (siehe Foto) in einer Pressemeldung:

„Die blutigen und menschenverachtenden Anschläge auf Christen und Drusen in Damaskus und auf die schiitischen Moscheen in Bagdad stehen exemplarisch für die bestehenden Religionskonflikte in beiden Ländern und in der gesamten Region des Nahen und Mittleren Osten.

Immer deutlicher ist zu erkennen, dass die tödlichen Auseinandersetzungen im Nahen und Mittleren Osten ebenfalls religiös begründet sind. Wer dies nach wie vor bestreitet, der irrt.

Christen und christliche Einrichtungen sind vermehrt Ziele von Anschlägen. In Syrien gerät die christliche Minderheit zunehmend zwischen die Fronten des viel zu lange währenden Bürgerkriegs. Es ist zu befürchten, dass es zu weiteren Angriffen kommen wird.

In der bevorstehenden Adventszeit sind wir vor diesem Hintergrund besonders mit den Christen im Nahen Osten verbunden. Unsere Solidarität gilt gleichfalls allen religiösen Minderheiten.“

 


Lebensrechtler demonstrieren vor der irischen Botschaft in Brüssel

Savita Halappanavar starb nicht an der verweigerten Abtreibung  -  typischer Fall von Medienmanipulation

Die belgische Lebensrechtsvereinigung “Generation für das Leben” (Génération pour la Vie) veranstaltete am gestrigen Dienstag, dem 27. November 2012 in Brüssel eine Demonstration vor der irischen Botschaft .

Anlaß sind die massiven Forderungen linker Politiker aus Irland  –  aber auch aus anderen europäischen Ländern  –  die “konservativen” Abtreibungsgesetze in diesem katholischen Land zu liberalisieren.    

Nach dem Tod der schwangeren Savita Halappanavar verstärkte sich der Ruf nach einer Freigabe der Abtreibung.

Halappanavar ging im Oktober wegen starker Rückenschmerzen in die Uniklinik von Galway. Nach Angaben ihres Mannes eröffneten ihr die Ärzte, dass sie eine Fehlgeburt haben werde  –  doch obwohl sie tagelang um eine Abtreibung bat, wurde ihr dies von den Ärzten mit dem Verweis auf die Gesetzgebung verweigert.

Dies wird zum Anlass genommen, gegen die Abtreibungsgesetzgebung in Irland zu protestieren. Dabei wird übersehen, dass in Irland schon heute eine Abtreibung im Falle des Lebensrisikos der Mutter möglich ist.
Zuden ist Savita Halappanavar ohnehin nicht an der verweigerten Abtreibung gestorben, sondern an Blutvergiftung infolge einer Infektion mit E.coli ESBL, einem antibiotika-resistenten Erreger. 

Paul Herzog von Oldenburg (siehe Foto), Direktor des Brüsseler Büros der Fédération Pro Europa Christiana (FPEC), begründete den Protest so:

„Wir haben es wieder mit einem typischen Fall von Medienmanipulation zu tun. Der Tod von Savita Halappanavar wird in der Öffentlichkeit falsch dargestellt und zwecks einer Liberalisierung der Abtreibung instrumentalisiert. Das lassen wir uns nicht bieten“.

Der Herzog wies zudem darauf hin, dass die Muttersterblichkeit in Irland niedriger sei als in Ländern wie Deutschland, Frankreich, Niederlande oder Großbritannien, in denen freizügige Abtreibungsgesetze gelten.

„Offensichtlich geht es bei den jüngsten Forderungen nach einer Lockerung der Abtreibung nicht um das Wohl der schwangeren Mütter, sondern um einen ideologiegesteuerten Angriff auf das Lebensrecht der ungeborenen Kinder“, so der Herzog von Oldenburg.

Quelle: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2012/11/brussel-demonstration-gegen-abtreibung.html

Yad Vashem: Der Wehrmachtssoldat Gerhard Kurzbach wurde posthum als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt

Gerhard Kurzbach ist von der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem posthum (nach seinem Tod) mit dem Ehrentitel „Gerechter unter den Völkern“ ausgezeichnet worden. Dies ist die höchste Auszeichnung, die der Staat Israel an Nicht-Juden vergibt.

Im Rahmen des Raoul-Wallenberg-Tages am gestrigen Dienstag (mehr unter http://bit.ly/nlWallenbergTag) überreichte der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman in Anwesenheit von Bundespräsident Joachim Gauck den Enkeln des Geehrten, Diana Knaute und Dirk Corduan, die Yad Vashem-Medaille und -Urkunde in Berlin. Im Namen der Familie sprach Michael Scholl, ein Neffe Kurzbachs.


Botschafter Hadas-Handelsman übergibt Urkunde und
Medaille an Frau Knaute und Herrn Corduan  (Foto: Botschaft)

Gerhard Kurzbach (im Bild rechts als Soldat) wurde 1915 geboren. Im August 1939 wurde er zur Wehrmacht eingezogen.

Im Mai 1941 übernahm er in Bochnia, 45 Kilometer östlich von Krakau, die Leitung eines Heeres-Kraftwerk-Parks (HKP), in dem Militärfahrzeuge repariert wurden.

Nach der Eroberung der Stadt Bochnia errichtete die Wehrmacht im Juli 1941 ein Ghetto, in das ca 5000 Juden der Umgebung gebracht wurden. Bereits im August 1941 begannen die ersten Deportationen. Viele Juden aus dem Ghetto arbeiteten im HKP.

Überlebende haben ausgesagt, dass Gerhard Kurzbach zahlreichen Juden das Leben rettete:

Er holte sie aus den Deportationszügen, versteckte sie bei Razzien in seiner Werkstatt oder half, sie aus dem Ghetto zu schmuggeln. Im März 1943 wurde Gerhard Kurzbach versetzt.

Die letzte Nachricht an seine Familie schickte er im August 1944 aus Rumänien. 1945 starb er in einem sowjetischen Kriegsgefangenenlager.

An der bewegenden Zeremonie nahm auch der Holocaust-Überlebende Romek Marber teil, der von Gerhard Kurzbach gerettet wurde.


Frau Knaute, Herr Marber und Herr Corduan   (Foto: Botschaft)

Marber schilderte, wie Kurzbach ihn und andere Juden, die im HKP arbeiteten, im August 1942 unter dem Vorwand eines dringenden Arbeitsauftrages in der Fabrik festhielt, nachdem er von der bevorstehenden Räumung des Ghettos erfahren hatte. Romek Marber lebt in England und kam zum ersten Mal nach Deutschland.  

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


Kritik am Weltbild-Verlag: Ist Christi Geburt etwa ein Märchen?

 Für Unmut unter Christen sorgt eine Werbung der katholischen Verlagsgruppe Weltbild. Sie bietet die biblische Weihnachtsgeschichte allen Ernstes in der Edition „Nostalgischer Märchenschatz“ an.

Die nach Angaben des Verlages in „kindgerechter Weise“ erzählte Geschichte steht damit in einer Reihe mit den Märchen Aschenputtel, Rotkäppchen und Schneewittchen.     DSC_0233

Der Vorsitzende des papsttreuen Forums Deutscher Katholiken, Prof. Hubert Gindert, übte scharfe Kritik an dem Buch. Damit werde „die unsägliche Skandalserie des Weltbild-Verlags  –  rechtzeitig vor Beginn der Adventszeit  –  fortgesetzt“.

Das Ärgernis liege besonders darin, dass das Unternehmen völlig in kirchlichem Besitz sei. Mit der angekündigten Umwandlung in eine Stiftung ändere sich „offensichtlich nicht das bedenkenlose Geschäft mit dem Mammon, der in Sonntagsreden angeprangert wird“.

Wieder einmal werde das völlige Versagen der Aufsichtsgremien und der Verantwortlichen des Verlags deutlich

„Verrat an der christlichen Wahrheit von Weihnachten“

Der verantwortliche Redakteur des katholischen PUR-Magazins, Bernhard Müller, bezeichnete die Werbung als einen „Verrat an der Botschaft und der christlichen Wahrheit von Weihnachten“. Der Programminhalt von „Weltbild“ stehe damit „im krassen Gegensatz zu dem, was seine Eigentümer, die katholischen Bischöfe, an Weihnachten von den Kanzeln predigen werden“, sagte Müller gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA.

Er erinnerte an die Diskussion über die Verlagsgruppe im vergangenen Jahr. Sie war wegen des Verkaufs pornographischer und esoterischer Bücher in die Kritik geraten. Müller: „Die versprochene inhaltliche Neuausrichtung von Weltbild lässt auf sich warten.“   -  Die von den katholischen Bischöfen vor einem Jahr angekündigte Rückbesinnung auf christliche Grundsätze sei offenbar nicht bis zur Geschäftsführung durchgedrungen.

Verlagsgruppe entschuldigt sich: ein „Fehler“

Die Dt. Bischofskonferenz wollte die Werbung nicht kommentieren und verwies auf den Verlag und den Aufsichtsratsvorsitzenden, den Generalvikar des Erzbistums München und Freising, Prälat Peter Beer. Dessen Büro wiederum wies auf eine Stellungnahme der Verlagsgruppe hin.

Darin heißt es: „Wir stimmen der Kritik zu, dass es sehr unglücklich ist, die Erinnerung an die Weihnachtsgeschichte, auch wenn sie biblisch korrekt ist, in einer Reihe ‚Nostalgischer Märchenschatz‘ zu platzieren.“ Dies sei ein Fehler gewesen: „Wir können uns dafür nur nachdrücklich entschuldigen.“

Nach Angaben der Unternehmenskommunikation enthält das Buch den Hinweis, dass es sich um eine „wahre Geschichte voll wundersamer Ereignisse“ handele, „die sich vor fast zweitausend Jahren tatsächlich zugetragen hat“.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA


ISRAEL: Tapfere Mutter von vier Kindern überwältigt Terroristen mit Kampfkunst

Einem Terroristen aus dem Gazastreifen ist es gelungen, den Sicherheitszaun nach Israel zu durchbrechen und in ein vier Kilometer entferntes Haus im Moschav Sde Avraham einzubrechen.

Foto: KOMM-MiT-Verlag

Der Palästinenser drang mit einem Messer und einem Metallrohr bewaffnet in das Haus der Familie Matzpun ein. Der Vater dient zur Zeit in der Armee, die Mutter schlief mit zwei kleinen Kindern (2 und 4 Jahre alt)  im Schlafzimmer. Zwei weitere Kinder schliefen in anderen Zimmern.

„Ich sah plötzlich einen Terroristen mit Kefijeh im Zimmer“, so Mutter Yael gegenüber der israelischen Tageszeitung Maariv:

„Da wusste ich, dass ich kämpfen musste, sonst würde er mich und meine vier Kinder ermorden und es würde ein zweites Massaker wie in Itamar geben“, erklärte die tapfere Frau. In Itamar war 2011 eine Familie mit drei Kindern ermordet worden.

Dem Terroristen gelang es, Yael im Gesicht und an der Schulter zu verletzen. Allerdings hatte er nicht damit gerechnet, dass sie die israelische, im Militär trainierte Selbstverteidigungs-Kampfkunst Krav Maga beherrscht. Ihr gelang es, den Angreifer trotz Verletzung abzuwehren, ins Bad einzuschließen und ihre Kinder in Sicherheit zu bringen.

Die alarmierten Sicherheitskräfte konnten den flüchtenden Terroristen stellen und mußten ihn erschießen, weil er sich wehrte und eine Gefahr für die Soldaten darstellte.

Warum trotz Alarmsignal am Sicherheitszaun nichts unternommen worden ist, wird nun von der Armee untersucht.

Quelle: Webseite “Israel heute”


Pfarrer Hendrick Jolie tritt als einer der drei Sprecher des “Netzwerks katholischer Priester” zurück

Das Bistum Mainz ruft die Öffentlichkeit zu fairem Umgang mit Pfarrer Jolie auf

Das Netzwerk katholischer Priester veröffentlichte heute auf seiner Internetpräsenz eine Erklärung des hessischen Pfarrers Hendrick Jolie, der kürzlich wegen seines  – wie er selber einräumt  – “leichtfertigen” Umgangs mit dem unseriös-anonymen Radauportal “kreuz.net” vom Bistum Mainz gerügt worden war.

Zugleich rief das Bischöfliche Ordinariat die Öffentlichkeit in seiner gestrigen Erklärung aber zu sorgfältiger Berichterstattung auf  – und lehnte jede Verunglimpfung des Geistlichen ab:

“Das Bistum Mainz bittet die Öffentlichkeit, die Klärungen nach diesem Gespräch zu respektieren und Herrn Pfarrer Jolie nicht mit anderen, verunglimpfenden, strafwürdigen und menschenverachtenden Äußerungen von kreuz.net in Verbindung zu bringen. Dafür besteht nach dem heutigen Wissensstand kein Anlass.”

Dieser Aufruf zur Fairneß ist allzu berechtigt, nachdem Pfarrer Jolie von vielen  – meist linksgerichteten  – Medien und großen Teilen der Homosexuellen-Lobby nicht etwa sachlich kritisiert, sondern angriffslustig diffamiert und attackiert worden war.

Das theologisch konservative Priesternetzwerk, das keine festen Vereinsstrukturen aufweist, sondern eher als Gesprächs- und Tagungsforum aufgebaut ist, wurde bislang von drei Sprechern vertreten: Pfarrer Dr. Guido Rodheudt, Pfarrer Uwe Winkel und Pfarrer Hendrick Jolie. 

Hier folgt nun Pfr. Jolies heutige Stellungnahme:

28.11.2012

Um meine öffentliche Wirksamkeit zu überdenken, bitte ich um Verständnis, dass ich aus gegebenem Anlass nicht länger die Funktion eines Sprechers des Netzwerks katholischer Priester ausüben möchte.

Pfr. Hendrick Jolie

Webseite des Priesternetzwerks: http://www.priesternetzwerk.net/

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Info-Link betr. kreuz.net: ein Portal “unter falscher Flagge”?  –  siehe hier: http://de.gloria.tv/?media=364908


CDL warnt vor Gesetzentwurf zur “Sterbehilfe”: das Tötungsgeschäft wird begünstigt

Die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr (siehe Foto), kritisiert vehement die nächtliche Erste Lesung des neuen Gesetzentwurfs zum § 217 StGB am morgigen Donnerstag, dem 29.11.2012, im Deutschen Bundestag: 

“Wenn sich die Abgeordneten des Deutschen Bundestages am morgigen Donnerstag vermutlich weit nach Mitternacht erstmals mit dem Regierungsentwurf zum neuen § 217 StGB, dem “Gesetz zur Strafbarkeit der gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung” beschäftigen, dann werden sich viele von dem guten Gefühl leiten lassen, nun werde endlich das “Tötungsgeschäft” von Sterbehilfevereinen wirksam unterbunden.

Doch auch angesichts einer nächtlichen Plenarsitzung muss von den Abgeordneten ein klarer Blick auf die Faktenlage erwartet werden:

Das im wesentlichen von radikalen “Humanisten” in der FDP propagierte Gesetz gibt vor, etwas zu verbieten, das tatsächlich derzeit in Deutschland gar nicht angeboten wird: die sogenannte “gewerbsmäßige” Suizidbeihilfe.

Wer heute in Deutschland professionelle, organisierte, aber auch private Suizidbeihilfe in Anspruch nehmen oder leisten will, kann dies jederzeit straffrei tun, da Anstiftung und Beihilfe zur Selbsttötung leider generell erlaubt sind. In der Öffentlichkeit war diese Rechtslage bisher aber nachweislich kaum bekannt.

Die drei gegenwärtig besonders aktiven, organisierten Anbieter von Sterbehilfe sind: “SterbeHilfeDeutschland e. V.” (StHD), gegründet von Dr. Roger Kusch, “Dignitas” und die “Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben” (DGHS).

Da alle drei Organisationen inzwischen gemeinnützig und  -  aktiv werbend  -  auf Mitglieder- und Spendenbasis tätig sind, bleiben sie von dem geplanten “Verbot” des § 217 Abs. 1 StGB völlig unbetroffen.

Sie können ihr klug organisiertes, nicht kommerzielles “Geschäftsmodell” unbekümmert weiter ausbauen, wie sie es in einem gerade vorgelegten Vorschlag der DGHS zur Einrichtung von Sterbehilfe-Beratungsstellen in ganz Deutschland auch schon angekündigt haben.

Wer sich tatsächlich einen realistischen Eindruck davon verschaffen will, wie leichtfertig und verantwortungslos diese Vereine Menschen in Lebenskrisen zum Suizid “verhelfen”, sollte einen Blick in das Weißbuch 2012 des Vereins “SterbeHilfeDeutschland e. V.” werfen.

Leicht lässt sich erkennen, dass der Verein einem Suizidwilligen bereitwillig bei seinem Vorhaben zur Seite steht, obwohl es keinesfalls nur um die Verringerung unerträglicher Schmerzen geht.

Dies bestätigen Studien aus anderen EU-Ländern, in denen die “Sterbehilfe” bereits sehr schnell zu einem allgemeinen “Standard”-Angebot für Leidende oder depressiv Erkrankte geworden ist. In verzweifelten Lebenslagen aber brauchen Menschen, die suizidal gefährdet sind, besondere Solidarität und Hilfe, bessere Palliativangebote oder aktive psychotherapeutische Begleitung. Ganz gewiss aber brauchen sie kein professionelles Sterbehilfe-Angebot, das kostenlos von jedermann angeboten werden kann!

Dass § 217 Absatz 2 StGB zudem “Angehörigen” und “nahestehenden Personen”, seien es Familienmitglieder oder Freunde, beispielsweise auch Ärzte oder Pfleger, die aktive Mitwirkung selbst an einer eigentlich strafbaren gewerbsmäßigen Selbsttötung  -  und somit erst recht an einem nicht gewerbsmäßigen Suizid – straffrei zubilligt, zeigt leider allzu deutlich, was die tatsächliche, geschickt verdeckte Intention des Gesetzentwurfs zum § 217 StGB ist:

Gerade durch das vermeintliche “Verbot” von Organisationen, die es so gar nicht (mehr) gibt, wird tatsächlich jede nicht kommerzielle Suizidmitwirkung rechtlich aufgewertet.

Wer künftig professionelle Unterstützung beim Suizid sucht, kann bundesweit auf ein wachsendes Angebot an professionellen, unbezahlten Sterbehelfern zugreifen, die auch aktiv für ihre Dienste werben dürfen. Und wer persönlich glaubt, “Sterbehilfe2 leisten zu wollen, der weiß nun, durch das Strafrecht beglaubigt, dass Staat und Gesellschaft diese letzte “Dienstleistung” am Lebensende nur zu gerne tolerieren.

Doch vielleicht sind ja auch mitten in der Nacht im Deutschen Bundestag noch einige Abgeordnete hellwach und schauen kritisch auf einen für das solidarische Verhältnis der Generationen untereinander fatalen Gesetzentwurf, der bisher unbegreiflicherweise auch noch “alternativlos” geblieben ist.”

Die Christdemokraten für das Leben (CDL) sind eine Initiative in der CDU/CSU mit 5.000 Mitgliedern, darunter zahlreiche Bundestags-, Landtags- und Europa-Abgeordnete sowie Kommunalpolitiker


Deutscher Familienverband: Erziehungsarbeit der Eltern muß staatlich anerkannt werden

DFV wehrt sich gegen die von Wirtschaftsverbänden geforderte Verkürzung der Elternzeit

Scharfe Kritik übt der Deutsche Familienverband an der Forderung der Arbeitgeberverbände, die Elternzeit drastisch zu verkürzen:

„Die Wirtschaftsverbände haben bereits im 8. Familienbericht die Verkürzung der Elternzeit propagiert, und die Bundesregierung hat diese Forderung zu Recht nicht aufgegriffen. Die Familienarbeit ist nicht die arme Schwester der Erwerbsarbeit. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt für eine erfolgreiche Demografiestrategie. Sonst sitzen wir alle in einem untergehenden Boot, auch die Wirtschaft“, so der Präsident des Verbandes, Dr. Klaus Zeh.

Der Deutsche Familienverband unterstreicht die Bedeutung der dreijährigen gesetzlich geschützten Elternzeit für erwerbstätige Eltern mit kleinen Kindern als zentrales Instrument der Familienpolitik. 

„Die Elternzeit ermöglicht jungen Familien Wahlfreiheit und ist der einzige verbindliche Rechtsanspruch von Arbeitnehmern, die sich Zeit für ihre Kinder nehmen wollen. Familien dürfen dieses Recht nicht verlieren“, warnt Zeh. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hatte in der Presse gefordert, den gesetzlich geschützten Zeitraum auf nur noch 12 Monate zu verkürzen, da sonst die Integration von Frauen am Arbeitsmarkt gefährdet sei.

„Es ist endlich an der Zeit, dass Wirtschaft und Familie, die beide für die Zukunft der Gesellschaft unverzichtbar sind, an einem Strang ziehen. Wir müssen jungen Menschen Mut machen, sich für Kinder zu entscheiden. Sonst gehen nicht nur der Gesellschaft die jungen Menschen aus, sondern auch den Betrieben die Fachkräfte. Dafür brauchen wir gute Ideen aus der Wirtschaft und eine innovative Personalpolitik. Was die Familien aber bestimmt nicht brauchen, sind Angstmacherei und Drohungen“, erläutert Verbandspräsiden Dr. Zeh.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Familienverbandes


Mexiko: Junge Familienmutter und mutige Bürgermeisterin von Drogenmafia gefoltert und ermordet

Es geschah am 12. November 2012: Die Bürgermeisterin des Städtchens Tiquicheo, Dr. Maria Santos Gorrostieta (siehe Foto), wurde aus dem Wagen gezerrt. Gangster rasen mit ihr davon.

Seit gestern ist klar, daß die Familienmutter ermordet wurde, denn Bauern fanden die geschundene Leiche. Frau Dr. Gorrostieta ist gefoltert und erschossen worden.

Dr. Gorrostieta, die als “mutigste Bürgermeisterin Mexikos” gewürdigt wurde, hatte sich mit Drogenbossen angelegt.

Zweimal hatten Mafiosi die tapfere Dr. Gorrostieta daher attackiert. Von Schüssen war sie schwer verletzt worden. Ihr Ehemann war bereits ermordet worden.

Erst kürzlich sagte sie: “Ich kann nicht aufgeben. Ich muss ein Vorbild für meine drei Kindern sein – und das Andenken an meinen Mann ehren.”  –  Er habe immer gesagt, man müsse für das einstehen, woran man glaube.

Drogenbanden in Mexiko haben in den letzten Jahren rund 50.000 Menschen ermordet. 

Quelle: gekürzt aus der Webseite:  www.blick.ch


Protestschreiben gegen die ZDF-Sendereihe “Götter wie wir”

Von Peter Helmes

OFFENER BRIEF an Dr. Thomas Bellut, Intendant des ZDF  

Ein herzliches Grüß Gott, verehrter Herr Dr. Bellut,

seit dem 14. Oktober d. J. strahlt das ZDF eine Sendereihe aus mit dem Titel „Götter wie wir“. In jeder dieser Sendungen wird der jüdisch-christliche Glaube, dem Millionen deutscher Bürger angehören, in den Dreck gezogen und lächerlich gemacht.

Ginge es um den Islam, würden Sie das gewiß nicht wagen. Im Gegenteil, den Islam-Gläubigen wird wöchentlich in einer Extra-Sendung Gelegenheit gegeben, sich öffentlich darzustellen.

Auch wenn heute auf „Comedy“, Ulk und Spaß im öffentlichen (Sende-)Leben offensichtlich nicht verzichtet werden kann, so gibt es doch gewisse Grenzen, die nicht überschritten werden sollten. Dazu gehört ganz gewiß die Religion.

In Ihrer Sendereihe wird jedoch alles verulkt  –  ohne jede Distanz  –  von Frau Merkel angefangen über Helmut Kohl bis zum letzten  –  auch kleinen  –  Politiker oder kirchlichen Würdenträger. Da geht das ZDF entschieden zu weit.

Alles, was Juden und Christen heilig ist, ob Gott der Allmächtige, ob Jesus Christus oder die Bibel  – alles wird durch den Kakao übler Polemik und Narretei gezogen.

Das ZDF als öffentlich-rechtlicher Sender, der sich auch aus Gebühren der rd. 40 Millionen Christen unseres Landes finanziert, verspottet alles, was Christen heilig, lieb und wert ist. Das läßt sich mit der grundgesetzlich garantierten „Kunstfreiheit“ nicht vereinbaren.

Was Sie sich Christen gegenüber erlauben, würden Sie sich Moslems gegenüber niemals erlauben. Sie würden mit wütenden Protesten überzogen.

Auch ich protestiere hiermit aufs Schärfste, aber friedlich, gegen diese untragbaren Bosheiten  gegenüber unserem in Europa weit verbreiteten abendländischen Glauben und fordere Sie auf, diese schlimme und blasphemische Sendereihe sofort abzusetzen.

Mit christlichem Gruß

Peter Helmes

Siehe hierzu auch unseren folgenden Bericht: https://charismatismus.wordpress.com/2012/11/27/erfolgreiche-und-weiterlaufende-internet-protestaktion-gegen-die-zdf-gotteslasterung-gotter-wie-wir/


Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 245 Followern an