Spektakuläre Anti-Euthanasie-Aktion vor dem Reichstag in Berlin: „Der geplante §217 darf niemals geltendes Gesetz werden!“

Erste Lesung zum neuen Gesetzentwurf ist heute um Mitternacht im Bundestag

Mit einem deutlichen Appell und einer eindringlichen Warnung vor dem Gesetzentwurf zum § 217 StGB veranstaltete der Durchblick eV. gemeinsam mit dem Bundesverband Lebensrecht (BVL) eine Protestveranstaltung vor dem Reichstag.

Zahlreiche Medienvertreter sahen eine ergreifende Szenerie:

Alte, kranke, depressive, einsame und unheilbar kranke Menschen hinter weißen Masken holten sich mangels anderer menschlicher Zuwendung und Hilfe eine Todespille aus der „Mogelpackung des § 217“.

Thomas Schührer, der Initiator von „Solidarität statt Selbsttötung“ und Vorsitzender des Durchblick eV:

„Wir haben die Initiative „Solidarität statt Selbsttötung“ gegründet, um die akute lebensgefährliche Wirkung und die drohende Entsolidarisierung in den Fokus zu bringen. Dieser §217 darf niemals geltendes Recht werden!“

„Dieses Gesetz darf so nicht Wirklichkeit werden„, sagte der Bundesvorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht, Martin Lohmann, auf der Kundgebung.

Von einem gefährlichen Gesetz sprach Claudia Kaminski, die Vorsitzende der „Aktion Lebensrecht für Alle“ (ALfA). Als Ärztin warnte sie davor, dass Ärzte künftig statt zur Heilung zum ärztlich assistierten Suizid aufgefordert werden: „Dies widerspricht laut dem Präsidenten der Bundesärztekammer Dr. Frank Montgomery dem Ethos der Ärzteschaft.“

Auch aus der Koalition regt sich inzwischen Widerstand gegen das geplante Gesetz. Die CSU- Spitze fordert, eine breitere Diskussion über das Thema Hilfe bei Suizid.

„Der Gesetzentwurf zum §217 ist weder hinreichend noch zielführend„, warnte Martin Lohmann. „Denn die Absicht, nur „gewerbsmäßig“ handelnden Sterbehelfern das Handwerk zu legen, kann leicht umgangen werden, indem diese gemeinnützige Sterbehilfevereine gründen.“

Die Initiative „Solidarität statt Selbsttötung“ setzt sich für einen besseren §217 StGB ein.

Damit auch eine breitere Öffentlichkeit über das Vorhaben der Bundesregierung informiert ist, fand heute Mittag in Berlin diese Kundgebung gegen den geplanten §217 statt.

Die erste Lesung zu diesem geplanten Gesetz ist heute um Mitternacht, also zur „Geisterstunde“, vor vermutlich fast leerem Plenarsaal.

Quelle: Thomas Schührer
Vorsitzender des Durchblick eV., Weinbergstr. 22, 76684 Östringen
Tel. 07251 359181, Fax 07251 359182  http://www.solidaritaet-statt-selbsttoetung.de

U-21-EM: Im nächsten Jahr ist die Fußball-Europameisterschaft U-21 in Israel

 
Im kommenden Jahr findet die Europameisterschaft im Fußball der unter 21-jährigen Männer erstmals in Israel statt.

Nachdem die Qualifizierungsphase kürzlich abgeschlossen worden war, wurden gestern in Tel Aviv die Gruppen ausgelost.

Israel tritt gegen England, Italien und Norwegen an, während Deutschland sich in einer Gruppe mit Spanien, den Niederlanden und Russland wiederfindet.

Der Trainer der israelischen Mannschaft, Guy Luzon, erklärte auf der Website der UEFA:

„Das ist eine große Herausforderung für uns  –  England und Italien ist die absolute europäische Elite. Wir werden unser Bestes geben. England hat ein fantastisches Team mit vielen Spielern aus der Premier League. Die meisten Spieler von uns spielen dagegen in Israel – das wird nicht einfach, aber es ist nicht unmöglich. Wir freuen uns auf das Turnier und die Atmosphäre. Es wird fantastisch.“

Quelle: UEFA, 28.11.12 / Israelische Botschaft


Heute Abend: Info-Sendung im BR über sudetendeutsche Instrumentenbauer in Bubenreuth

Heute Abend um 22.30 Uhr strahlt das Bayerische Fernsehen im Rahmen der Sendung Capriccio einen Beitrag über Bubenreuth aus:

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/capriccio/bubenreuth-musikinstrumente-100.html

Aus der Programmbeschreibung:

Die Instrumentenbauer von Bubenreuth In den 50er-Jahren siedelten sich rund 2000 Instrumentenbauer aus dem Sudetenland im kleinen mittelfränkischen Ort Bubenreuth an.

Bald spielte John Lennon auf einer Framus-Gitarre und Paul McCartney auf einem Höfner-Bass aus Bubenreuth. Die Geschichte einer gelungenen Integration.

Um 1900 war das böhmische Schönbach (das heutige Luby in Tschechien) ein Zentrum des Instrumentenbaus. Das handwerkliche Wissen sowie das benötigte jahrzehntelang gelagerte Holz wurden von Generation zu Generation weitergegeben.

Dann kam der Zweite Weltkrieg – und nach Kriegsende war Schönbach tschechisch. Die deutschen Bewohner mussten ihre Heimat verlassen.

Die rund 2000 Instrumentenbauer schafften es allerdings dennoch, sich ihr einzigartiges gewerbliches Zusammenspiel und Wissen zu bewahren: Sie konnten sich in Bubenreuth bei Erlangen ansiedeln….

Quelle:  Sudetendeutsche Landsmannschaft Bundesverband eV.


Web-Portal der Bischofskonferenz verstieß massiv gegen den Fairneß-Aufruf des Mainzer Bistums in der Causa Pfr. Jolie

Es geht um Gerechtigkeit für alle  – auch für Pfarrer Jolie!

Das Web-Portal „Katholisch.de“ ist die offizielle Internetpräsenz der Deutschen Bischofskonferenz.

Eben deshalb sollte man annehmen dürfen, daß dort grundlegende Regeln der Fairneß und Korrektheit beachtet werden, zumal gegenüber den eigenen Priestern, für die seitens der Bischöfe  –  neben den allgemeinen Anstandsregeln  – eine spezielle Fürsorgepflicht besteht.

Das gilt auch dann, wenn ein Geistlicher fehlerhaft gehandelt hat, wie dies bei Pfarrer Hendrick Jolie hinsichtlich seines leichtfertigen Umgangs mit dem unseriösen Schmuddelportal „kreuz.net“ zweifellos der Fall war. 

Dieser Priester aus dem Mainzer Bistum hat sich mittlerweile bei seinem zuständigen Bischof, Kardinal Karl Lehmann, entschuldigt –  und dieser hat die Entschuldigung angenommen und zudem die kritische Selbstbesinnung von Pfr. Jolie ausdrücklich gewürdigt.

Dies kann in der Erklärung des Mainzer bischöflichen Ordinariats  – sie ist hier im CHRISTLICHEN FORUM dokumentiert –  nachgelesen werden.

Der Pfarrer wird darin einerseits wegen Fehlverhaltens gerüffelt, andererseits wird die Öffentlichkeit zugleich ermahnt, weitere Verunglimpfungen dieses Priesters zu unterlassen:

“Das Bistum Mainz bittet die Öffentlichkeit, die Klärungen nach diesem Gespräch zu respektieren und Herrn Pfarrer Jolie nicht mit anderen, verunglimpfenden, strafwürdigen und menschenverachtenden Äußerungen von kreuz.net in Verbindung zu bringen. Dafür besteht nach dem heutigen Wissensstand kein Anlass.”

Doch was „Katholisch.de“  –  das amtliche Portal der Bischofskonferenz also!  –  daraufhin in der Causa Pfarrer Jolie online losgelassen hat, war alles andere als fair:
http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/kirche_2/121127_kreuz_net_jolie.php

Daraufhin übermittelte ich der Internet-Redaktion gestern per Kontaktformular folgenden Beschwerdebrief:

„Guten Tag,
mich befremdet Ihre unfaire Berichterstattung über Pfarrer Jolie. 
Um dies vorweg klarzustellen: ich habe mich schon vor der Dt. Bischofskonferenz öffentlich gegen „kreuz.net“ gewandt und hier gewiß keinen Nachholbedarf. Ich habe zudem Pfarrer Jolies Umgang mit „kreuz.net“ öffentlich kritisiert und diese Kritik ausführlich begründet.
Ich stehe aber auf dem Standpunkt: Sachkritik JA, Verunglimpfung NEIN.  –  Die öffentliche Kampagne gegen den Priester ist größtenteils infam und polemisch.
Was ich an Ihrem aktuellen Bericht über Pfr. Jolie unmöglich finde: Daß Sie die Mainzer Erklärung einseitig wiedergeben, nämlich mit keinem Wort erwähnen, daß das Bistum die Öffentlichkeit zur Sachlichkeit ermahnt und aufgefordert hat, den Priester nicht weiter zu attackieren.
Freundlichen Gruß!  Felizitas Küble

Das Portal „Katholisch.de“ hat den beanstandeten Artikel zwar bislang nicht gelöscht oder ergänzt, jedoch in einem neueren Beitrag, der sachlicher aufgezogen ist, jenen Fairneß-Passus der Mainzer Stellungnahme erwähnt  – also immerhin etwas dazugelernt:
http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/kirche_2/121128_kreuz_net_facebook.php

Allerdings sollte man von einer amtlich bestellten Redaktion erwarten dürfen, daß es dort für das ABC der Fairneß nicht erst eines Rippenstoßes bedarf.

Es geht um Gerechtigkeit für alle  – auch für Pfarrer Jolie!

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerk in Münster


Kinder sind „zeitlose“ Wesen – und sie haben alle Zeit der Welt verdient!

Von Almut Rosebrock   

Was Mütter wirklich wollen: Für ihr Kind da sein. In Liebe.  – Aber: Professionelle können das angeblich besser! 

Das muss jetzt in Deutschland bald jeder glauben. Nach den häufigen Wiederholungen derselben Floskeln (Indoktrinierung!).

Wo bleiben Freiheit, Eigenverantwortlichkeit, Individualität (BABY: wann schlafen, was essen, wie den Tag gestalten?), gesunder Menschenverstand?

Auch der mütterliche Instinkt? Und vor allem LIEBE??? Verlässliche Bindung? Ruhe. Zeit. Ganz da sein. Mit dem Kind. Für das Kind. Elternschaft genießen. Elternsein gestalten. Mit Spielen. Beobachten. Staunen. Trösten. Lachen. Gemeinsam erleben.

Das alles kann der/die bestausgebildetste Professionelle nicht bieten!

Erziehung ist eine anspruchsvolle und schwierige Aufgabe – um die man jedoch, hat man Kinder, nicht herumkommt!

Das Gehirn von Kleinkindern vollbringt bis zum 3. Geburtstag gewaltige, aber auch empfindliche Wachstums-, Entwicklungs- und Vernetzungsvorgänge und -Prozesse! (von 30% bei der Geburt auf 90% nach 3 Jahren!)

Dieses geschieht am besten in fester, ruhiger Gelassenheit und Bindung an eine liebende Bezugsperson, meist die Mutter (vgl. Tierreich, wo man kein Tierbaby der Mutter vor der Zeit wegnehmen würde!).

Wo unterstützt die Gesellschaft erziehende Eltern konstruktiv (über alle Lebensphasen, über 18 oder 20 Jahre hinweg)?

Ist es wirklich, wie uns momentan überall weisgemacht werden soll, optimal, das Kind baldmöglichst  –  zwecks “frühkindlicher Förderung”  – von der Mutter weg in eine Einrichtung, zu “Professionellen” zu geben?

Fördert die so erzwungene frühe Trennung die positive Familienentwicklung? Oder wirkt sie gar kontraproduktiv (was ich sehr befürchte!)?

Wie sollen Mütter und Väter in ihre schwierige und lebenslange Elternrolle hineinfinden, wenn man ihnen kaum Zeit und Muße dazu lässt? Wenn der Druck der Erwerbstätigkeit schon kurz nach der Geburt ständig an die Tür klopft.

Kinder sind aber “zeitlose“ Wesen  – und sie haben alle Zeit der Welt verdient!!!

Und so viel Kraft und Einsatz der Eltern wie möglich!

Almut Rosebrock ist gelernte Apothekerin, Publizistin und Mutter von zwei Kinder  – hier gehts zu ihrem informativen Weblog: http://www.glmk.de/

 

 


Gefesselte Wickelkinder in Kitas – nur „bedauerliche Einzelfälle“?

Von Birgit Kelle (Leiterin von „Frau 2000-plus“)  

Wer ein Drittel aller Wickelkinder in Deutschland demnächst in die Hände von staatlichen Erzieherinnen geben möchte, sollte sich auch ansehen, wo sie hin kommen.

Vor einer Woche verbreitete sich die schockierende Meldung über einen Kindergarten in Thüringen, bei dem offenbar Babys und Kleinkinder zum Mittagsschlaf an ihre Betten gefesselt wurden.

Nun sind der Träger der Einrichtung schockiert, die zuständigen Ämter alarmiert, die Eltern verunsichert und die Erzieherinnen entlassen, die Kindergartenleitung will jedoch von nichts gewusst haben. Ans Licht kam die Angelegenheit durch den Bericht einer Praktikantin, die einfach nichtsahnend den normalen Tagesablauf im Kindergarten auch mit Fotos dokumentiert hatte.

„Bedauerlicher Einzelfall“ heißt es nun wieder. Wie immer kann man sagen. Wer es damit abtut, blendet aus, dass mit der steigenden Zahl der Babys und Kleinstkinder in U3-Gruppen, die noch nicht einmal sprechen können – also auch nichts berichten oder bezeugen können – die Gefahr solchen Missbrauchs ebenfalls ansteigt.

Grund genug für eine Kolumne zu diesem Thema:

„Stellen Sie sich vor, Sie sind unruhig, Sie schreien, Sie wollen nicht schlafen. Jemand wickelt Sie fest in eine Decke ein, fixiert Sie zusätzlich mit Tüchern, damit Sie sich nicht mehr bewegen oder gar befreien können. Damit Sie nichts mehr sehen können und keinen Kontakt mehr zur Umwelt aufnehmen können, wird Ihnen auch noch ein Tuch über den Kopf gelegt. Sie liegen dort so lange, bis Sie das Schreien aufgeben, also Ihr Wille gebrochen ist, oder Sie erschöpft einschlafen.

Sollten Sie vor lauter Schreien aus Versehen das Tuch auf Ihrem Kopf einatmen, können Sie sich selbst nicht davon befreien. Vielleicht ersticken Sie dabei. – Nein, das ist keine neue Foltermethode aus Guantanamo, sondern die Einschlafübung für Kinder bis zwei Jahre im Kindergarten „Spatzennest“ im thüringischen Altenburg.“

Den ganzen Beitrag finden Sie hier: http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/5498-gefesselte-kleinkinder


Das Jesus-Buch des Papstes stieg jetzt schon auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste

Das neue Jesus-Buch von Joseph Ratzinger / Benedikt XVI. ist wenige Tage nach Erscheinen bereits ein Bestseller.

Der Titel „Jesus von Nazareth. Prolog  –  Die Kindheitsgeschichten“ stieg direkt auf Platz 1 in die „Spiegel“-Sachbuch-Bestsellerliste.  

Nach den bereits veröffentlichten Teil-Bänden „Von der Taufe im Jordan bis zur Verklärung“ und „Vom Einzug in Jerusalem bis zur Auferstehung“ erläutert Papst Benedikt im dritten Teil die Kindheitsgeschichten Christi und schließt damit seine theologische Reflexion über Jesus von Nazareth ab.

Das Foto zeigt denVerleger Manuel Herder bei der Buchübergabe an Papst Benedikt XVI. in Rom.
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