Es gab bei „kreuz.net“ keine Unterscheidung von Person und Sache

Stellungnahme des traditionsorientierten kath. CIVITAS-Instituts zur Causa kreuz.net:

Vermutlich (…) ist das Internetportal kreuz.net aus dem Netz verschwunden. Wer die Website abgeschaltet hat, ist derzeit nicht bekannt.

Nach einer massiven Kampagne gegen dieses nicht-katholische Internetportal in den vergangenen Monaten haben entweder die Macher von kreuz.net dem Druck nachgegeben und die Seite abgeschaltet  –  oder es ist staatlichen Stellen gelungen, die Server zu blockieren.

Kreuz.net war seit etwa 10 Jahren eines der größten „christlichen“ Internetportale im deutschen Sprachraum. Zu Beginn der Arbeit dieser Website fanden Leser oft interessante Informationen aus der Kirche, die woanders nicht zu lesen waren. Die Informationen konnten nur aus kircheninternen Kreisen kommen, was die kirchlich Verantwortlichen in den deutschsprachigen Ländern aufschreckte.

„Bösartige Angriffe auf Personen, besonders auf Homosexuelle“

Im Verlauf der Jahre wurde die Qualität der Website allerdings zunehmend schwächer. Das Profil wandelte sich mehr und mehr dahingehend, dass verschiedene Personen aus Kirche und Gesellschaft und besonders Homosexuelle massiv und bösartig angegriffen wurden. Ein christlicher Geist war immer weniger erkennbar.

Die Sünde klar und deutlich zu benennen, Fehlentwicklungen und Angriffe auf die Grundlagen der menschlichen Natur, auf eine gerechte und christliche Gesellschaft usw. klar zu benennen ist die eine Seite.

Persönliche Beleidigungen und Sprachregelungen, die auch nur den Eindruck von Hass hinterlassen können, sind für Katholiken aber nicht akzeptabel.

Allerdings zeigt dieser Fall wieder, welch gewaltigen Einfluss die Homolobby in Deutschland inzwischen hat. Die auch staatlichen Angriffe auf kreuz.net wurden von dieser Lobby gestartet, wobei der bedauernswerte, abgefallene Katholik David Berger an führender Stelle gegen kreuz.net kämpfte, was verständlich ist, da er in den vergangenen Monaten gewissermaßen zum „Hauptfeind“ von kreuz.net geworden war.

Mit Unterstützung des Magazins DER SPIEGEL konnten staatliche Institutionen und der Verfassungsschutz für den Kampf gegen kreuz.net gewonnen werden. (…)

Medienkampagne dient dem Kampf gegen glaubensfeste Katholiken

Die vom SPIEGEL angeführte Medienkampagne dient, wie ganz offensichtlich ist, dem Kampf gegen alle traditionsverbundenen und glaubensfesten Katholiken, denen man den Mund stopfen will.

Jede Verteidigung der christlichen Ehe und Familie gegen Gender Mainstreaming, Sexualisierung der Kinder und der ganzen Gesellschaft und Homosexualität, sowie der Rechte unseres HERRN in Staat und Gesellschaft, soll unterbunden werden.

Wichtig in diesem Kampf, der auch vom Civitas-Institut geführt wird, ist die Wahl der Mittel.

Man darf auf keinen Fall die gleichen Mittel wählen wie die Feinde einer christlichen Gesellschaft sie verwenden. Das ist keine bloß taktische Entscheidung, sondern folgt aus dem Wesen christlicher, katholischer Kritik.  Dies wurde von kreuz.net schon seit Jahren nicht mehr beachtet. Dadurch hat kreuz.net der katholischen Tradition nicht gedient, sondern eher geschadet.

Quelle: http://www.civitas-institut.de


9 Kommentare on “Es gab bei „kreuz.net“ keine Unterscheidung von Person und Sache”

  1. Hermann sagt:

    Bei dieser Seite (kreuz.net) haben Sedisvakantisten die Hand im Spiel!
    Das ist eine Gruppe von „Katholiken“, die seit 50 Jahren – also seit dem Konzil – die römisch katholische Kirche und den Papst ablehnen, weil diese nach ihrer Meinung nach den wahren Glauben verleugnen.

    „Kostproben“ ihrer Aussagen siehe unten!

    Ich hatte einige Auseinandersetzungen mit ihnen und ich muss sagen es handelt sich hier um eine sehr schwierige Gruppe, die immer wieder peinlich genau die Schrift zitiert, es aber mit der Nächstenliebe und anderem nicht so genau nimmt! Und die Kirche seit dem Konzil mit dem Papst verwirft, doch nicht nur das…

    Sie erwähnen nur Dokumente VOR dem Konzil!

    Sie lehnen die Hl. Messe in der Form nach dem Konzil ab.
    Aber, was viel schwerer wiegt, sie stellen sie als UNGÜLTIG hin!
    Als ich das damals feststellte, war es für mich wie ein Schock! Welch eine Anmaßung!

    Ich schreibe das deshalb hin, weil ich durch einigen Schriftwechsel diese Erfahrungen selbst erfahren habe, vor allem im Hinblick auf Medjugorje, das gerade von dieser Gruppe sehr hart bekämpft wird.(wie auch hier)
    Es liegt ja auf der Hand, warum. Denn dort wird das Hl. Messopfer im neuen Ritus gefeiert und die Gottesmutter spricht dies nicht an (soviel ich weiß).
    Ich erwähne hier gar nicht die „Übernamen“, die sogar der Gottesmutter gegeben werden!

    Deshalb scheitert jeglicher Versuch von vornherein, sie können Medjugorje nicht annehmen, die Bekehrungen, Heilungen, Beichten usw. werden sogar dem Teufel zugeschrieben!
    Ganz zu schweigen von den Beschimpfungen, die ich als Befürworter schon erlebt habe.

    Diese Sprache ist nicht die Sprache des Christen, der Nächstenliebe!

    Man muss der Richtigkeit zwar sagen, dass vieles heute in der Kirche seit dem Konzil schiefläuft, aber das hätte wohl auch ohne das Konzil stattgefunden, da es DIESE Zeit des großen Glaubensabfalls ist (DIE ENDZEIT)
    Viel wird leider auch von der Kirche (vielen geistlichen) toleriert, was nicht richtig ist. Viel Menschenfurcht ist eingezogen.
    Die Geistlichen dürften heute schon mehr Farbe bekennen, um zum Beispiel gegen eine Gleichstellung der homosexuellen Paare, gegen Abtreibung usw. zu stehen und es auch öffentlich klar und deutlich zu vertreten…

    Trotzdem darf man die Kirche Christi bis dato nicht verlassen oder gar gegen sie kämpfen, wie leider auf kreuz.net passiert.
    Gerade Johannes Paul II – den ich sehr hoch schätze – wird Apostat genannt!
    Men bedenke, der Selige(!) Papst, von der Gottesmutter erwählt (laut einer Aussage im Blauen Buch, wenn ich mich recht erinnere!)

    Hier noch Aussagen, die von Usern stammt, die sich als „wahre Katholiken“ bezeichneten:
    – Ratzinger, die „Bischöfe“ und die Juden sind Brüder im Un-Glauben.
    – „Ich verachte nicht die Kirche, von der ich ein Glied bin, sondern die häretische Konzilssekte, die am 8. Dezember 1965 von dem Scheinpapst Montini gegründet wurde und in der Gegenwart von dem Häretiker Ratzinger regiert wird.“
    – „Die Hölle ist keine Erfindung der Kirche, sondern wurde von Gott für die Bestrafung der uneinsichtigen Sünder (z.B. Ratzinger) geschaffen.“
    „Daß Christus nur ein Mensch war, glauben auch Ratzinger, die „Bischöfe“ und „Theologen“ der Konzilssekte. In „Lumen gentium“ 16 wird gesagt, daß Christen und Muslime denselben „Gott“ anbeten. Da der Götze Allah keinen Sohn hat, kann auch Christus für Ratzinger und Konsorten niemals der Sohn Gottes sein.“
    – „Wer in der Konzilssekte die Eucharistische Abendmahlsfeier besucht, hat keine hl. Messe besucht, denn des HERREN Gegenwart in Seinem OPFER vollzog sich nicht. Du hast Deine Sonntagspflicht nicht erfüllt.“
    – „Die Homo-Ideologen brauchen die Konzilssekte nicht neutralisieren. Dafür sorgen schon Ratzinger, Müller, Zöllitsch und Konsorten, indem sie den „Konzilskatholiken“ reinreden, man müsse die Schwulen mit viel Liebe und Fingerspitzengefühl begegnen und sie nicht ausgrenzen.“
    – „Es ist legitim den Tod eines Häretikers zu begrüßen …Warum sollte ein wahrer Katholik den Tod eines Verräters Christi bedauern? Es ist sogar erlaubt, einem anderen Menschen den Tod zu wünschen…“
    – „Das war niemals ein Heiliger!“ (gemeint: Johannes Paul II)

    Alles Aussagen, die ich mir aus meiner Zeit, als ich auf kreuz.net schrieb, herauskopierte und nachprüfbar sind.

    Hermann

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    • Guten Tag,
      der Sedisvakantismus spielte wohl eher im Kommentarbereich von „kreuz.net“ eine Rolle, weniger bei den Artikeln selber, wenngleich scharfe Schmähkritik am Papst und auch an Erzbischof Müller („Benedikts Glaubensbock“) häufig vorkam.
      Um aber diese sedisvakantistische Richtung – also die Ansicht, der gegenwärtige Papst und seine Vorgänger seien nicht gültig im Amt – abzulehnen, benötigt man sicherlich keine „Erscheinungen“ von Medjugorje, Visionen von Don Gobbi („Blaues Buch“) oder sonstwoher, zumal diese ebenfalls für Verwirrung sorgen, nur von anderer Art.
      Unser Glaube beruht auf der Heiligen Schrift, der kirchlichen Überlieferung und dem katholischen Lehramt – und nicht etwa auf „Privatoffenbarungen“. Selbst kirchlich anerkannte Erscheinungen sind daher nicht glaubensverbindlich – den sonstigen soll man sowieso nicht anhängen.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  2. Sie unterschätzen hier masslos den Einfluss der Kirche, den Bischöffen und der Bischofskonferenz. Wie die Kirche deutlich immer verlauten liess, war kreuz.net nie katholisch. Und obwohl die von Ihnen beschworene Homolobby viel Presse bekam, hat doch der Druck der Bischöffe dazu geführt, dass diesem unsäglichen Portal der Stecker gezogen wurde. Oder halten Sie die Kirche für so eine Selbstreinigung für zu schwach?

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  3. Shnorz sagt:

    Gut, das Vokabular auf kreuz.net war anstößig und zu hefti. Aber auch Jesus hat gewisse Menschen „Schlangen“ genannt (lest die Bibel!). Kreuz.net war aber durchaus christlich und so klare Opposition zu den großen moralischen Sünden liest man bei den Kuschel-„Christen“ leider selten. Trotzdem erinnert mich kreuz.net zu oft an Bild.

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    • Guten Tag,
      Christus hat sich mit den Heuchlern scharf auseinandergesetzt, das stimmt sicherlich – aber die Ehebrecherin hat er geschützt, natürlich mit dem klaren Auftrag: „Gehe hin und sündige nicht mehr.“ – Christus hat also klar zwischen Person und Sache getrennt nach der bewährten Devise: Hasse die Sünde, aber liebe den Sünder.
      „Kreuznet“ hingegen hat den „Sünder“ gehaßt – allerdings die „Sünden“ nur teilweise (die eigenen Sünden offenbar nicht, nämlich all die Verstöße gegen Fairneß, Wahrheitsliebe, Gerechtigkeit, journalistische Sorgfalt und Nächstenliebe!)
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  4. Ulrike sagt:

    Man kann über kreuz.net denken, was man will.

    Die Worte Goldengels „JESUS liebt den SÜNDER, aber er haßt die SÜNDE“ kann man doch
    so stehen lassen.

    Bin ja mal gespannt, wie oft man in allen anderen Foren auf JESUS, die 10 Gebote sowie
    die Bibel hingewiesen wird.

    Wie haben die das nur hinbekommen, dass die so flott waren ?

    Die Menschen werde ich sicherlich vermissen, die ernsten und die lustigen Gespräche
    mit ihnen (Johannes Paul I, Goldengel, Domenico Tuttisanti, Marienkind, DYSMAS,
    Advocatus Diaboli, Hiti, Puritus, den lustigen Mann mit Brille und Bart) ja und auch
    den Tomás (der das nicht so meinte), Beda, der letzte Katholik, Joseph und wie sie alle heißen.

    Vielleicht stöbert ihr ja hier herum.

    Es macht mich wirklich traurig, dass man einfach so auseinandergerissen wird.

    Wir konnten uns nicht mal richtig voneinander verabschieden.

    Falls diese Nachricht überhaupt freigegeben wird, wünsche ich euch ein frohes
    und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2013.

    Das ist eben der NACHTEIL VON Anonymität –

    sonst würde ich euch ne Weihnachtskarte schreiben

    Tschüss

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    • Guten Tag,
      natürlich kann jeder über alles Mögliche (und Unmögliche) „denken, was er will“.
      Was soll aber der Einwand bedeuten: „Bin ja mal gespannt, wie oft man in allen anderen Foren auf JESUS, die 10 Gebote sowie die Bibel hingewiesen wird“
      Soll das ein Scherz sein? Es gibt hunderte von guten katholischen und evangelikalen Webseiten, die unentwegt auf Christliches hinweisen!
      „Kreuz.net“ hat tagtäglich massiv gegen die Zehn Gebote und die Werte der Bibel verstoßen, hat allein schon mit seinem Namen KREUZ-net das Opfer unseres Erlösers schändlich mißbraucht für seine haßerfüllten Entgleisungen, die mit der Zeit immer schlimmer wurden.
      „Flott“ finde ich diese Webseite überhaupt nicht, wenngleich die grafische Aufmachung teils recht geschickt war. Die „BILD“-Zeitung ist ja schließlich auch recht clever „aufgezogen“ – oder? Sollen wir vielleicht deshalb jetzt BILD lesen?!
      Übrigens: dort wie bei „kreuz.net“ fehlt(e) es nicht an pornografischen (!) Fotos. Allein das machte „kreuz.net“ schon unannehmbar für gläubige, sittlich ernsthafte Katholiken.
      Daß sich jetzt die Leserkommentatoren von „kreuz.net“ wegen ihrer oft pseudonymen Nicknamen nicht mehr so ohne weiteres „wiederfinden“, ist wahrlich das geringste Problem. Vielleicht denken Sie einmal über jene Menschen nach, die durch eben diese Anonymität pseudonymer Schreiberlinge nicht die Möglichkeit hatten, sich zB. gegen Beleidigungen und Verleumdungen wirksam zu wehren – ich spreche hier aus Erfahrung!

      Freundlichen Gruß und eine besinnliche (!) Adventszeit!
      Felizitas Küble

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  5. Gelobt sei Jesus Christus! sagt:

    Sehr gute Analyse zum Wandel von „kreuz.net“.

    „kreuz.net“ hat ein gute Gelegenheit überaus leichtfertig und leichtsinnig vertan.

    Vielen Dank, dass die Stellungnahme hier veröffentlicht wurde.

    mfg

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  6. Gesundheit sagt:

    Was soll das noch werden, reichen die Kämpfe in der Politik nicht? Wird jetzt auch der Kirche wieder der Krieg angesagt? Wie primitiv doch manche Menschen sind! Aus Langeweile?

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