Kritik an Aussagen der Bundesjustizministerin zur aktiven „Sterbehilfe“

Pressemeldung der Initiative „Solidarität statt Selbsttötung“:

Der CDU-Parteitag hat am 5.12.2012 fast einstimmig eine Verschärfung des Gesetzentwurfes zum § 217 StGB beschlossen. Künftig soll jede Form organisierter Beihilfe zur Selbsttötung verboten sein.

Dies kritisierte die Justizministerin in einem WELT-Interview vom 6.12.2012 mit der Erklärung, die FDP wolle, dass die „Kommerzialisierung von Sterbehilfe kriminalisiert“ werde, „nicht der ehrenamtliche Helfer in einer extrem schwierigen Lebenssituation.“

Der Initiator der Aktion „Solidarität statt Selbsttötung“, Thomas Schührer, verwehrt sich entschieden dagegen, ehrenamtliche Sterbebegleiter in Hospizen und Palliativstationen mit „potentiellen Sterbehelfern“ in einen Topf zu werfen.

Eine Doppelbelegung des Begriffs würde dazu führen, dass Sterbende zukünftig nicht mehr wissen, ob ein Sterbebegleiter oder ein Tötungswilliger an ihrem Krankenbett sitzt. Der ehrenamtliche Helfer muß unbedingt vom ehrenamtlichen Töter unterschieden werden – auch begrifflich.

Verantwortungsvolle Sterbebegleitung bedeutet: Sterben an der Hand eines Helfers und nicht durch die Hand eines Helfers.

Quellenangaben:
DIE WELT: Sterbehilfe: FDP gegen CDU-Beschluss, 6.12.2012:
http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article111840791/Sterbehilfe-FDP-gegen-CDU-Beschluss.html#ixzz2EGihWiUI

Quelle/ Kontakt:

Thomas Schührer, Durchblick e.V. 
Weinbergstr. 22, 76684 Östringen 
Tel. 07251 359181, Fax 07251 359182 
http://www.solidaritaet-statt-selbsttoetung.de


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