NEWSTICKER – die Glosse zum Sonntag

Irgendwo im Nirgendwo: Unter Führung des Twitterers Bad_Jesus regt sich  Widerstand gegen die Absicht des Papstes, erstmals zu twittern. Eine  solche Absicht sei man nicht bereit hinzunehmen. Schließlich sei Twitter nicht dazu da, bösen alten Männern einen weiteren Sprachraum zu geben.  Sondern dazu, geschundenen öko-soziologischen Atheisten zu helfen, sich  zu artikulieren. Freiheit für Twitter. Niemals Kirche im freien Netz.  Sozialismus und Ökoismus allein gehört die twitternde Zukunft. Und  überhaupt sei Twitter ein gewinnorientiertes Unternehmen und diskreditiere damit die altruistische Jesusbotschaft.  1_0_644515

Warschau:  Die Gemeinschaft für Toleranz und Friedlichkeit plant, dem „Helden von  Tschenstochau“ den Preis für Menschenliebe zu verleihen. Durch seine  mutige Tat, das „Kriegsbild“ von Tschenstochau mit schwarzer Farbe zu bespritzen, habe er auf die wahre Natur der Religion aufmerksam gemacht,  die den Menschen in ein tiefes schwarzes Loch ziehe und ihn  verschlinge, um goldbrokatierte Gewänder und juwelenbesetzte Ikonen  anschaffen zu können. Leider begriffen viele Menschen den  Befreiungsschlag nicht und beklagten sich über die Verletzung von so etwas absurd-lächerlichem wie religiösen Gefühlen.

Moskau: Die  Gemeinschaft für eine Gleiche Kirche, Dezernat Russland, forderte sie  sofortige Selbstauflösung der russisch-orthodoxen Kirche, die  Übereignung ihrer Kirchen in das Eigentum von gemeinnützigen  Organisationen wie sie eine seien, und die Depor…. Beurlaubung des  Klerus. Außerdem die Einführung der Homosexuellenehe, das Verbot von  Kerzen und Kopftüchern und die Verbreitung der Bezeichnung  „Mutter-Göttin“ für das Schöpfungs-Es…

Frankfurt: Die FIZ (Freie Intelligente Zeitung) entschuldigte sich auf Seite 1 ihrer gestrigen Ausgabe in Deutsch, Arabisch und Türkisch für die Beileidigung des Propheten Mohammed. In einem Artikel über den Koran hatte die Zeitung am 10.12. den Namen des Propheten ohne H geschrieben. Die Zeitung versichert, es habe ihr fern gelegen, den Propheten und die Muslime zu beleidigen und erklärte nachdrücklich, wie wichtig es ihr sei, die religiösen Gefühle der Muslime nicht zu verletzen und ihre Gründergestalt zu ehren. Auf Seite 2 titelt die FIZ: Jesus: Vom schwulen Kommunarden zum Pseudo-Erlöser.

Quelle: http://demut-jetzt.blogspot.de/

Foto: Radio Vatikan



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