Peter Rosegger: „Ein bißchen mehr Friede“

Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit.

Ein bißchen mehr Güte und weniger Neid.

Ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß.

Ein bißchen mehr Wahrheit –  das wäre was.

Statt so viel Unrast ein bißchen mehr Ruh.

Statt immer nur Ich ein bißchen mehr Du.

Statt Angst und Hemmung ein bißchen mehr Mut

und Kraft zum Handeln – das wäre gut.

In Trübsal und Dunkel ein bißchen mehr Licht,

kein quälend Verlangen, ein bißchen Verzicht.

Und viel mehr Blumen, solange es geht,

nicht erst an Gräbern  –  da blühn sie zu spät.

Peter Rosegger (1843-1918)

 


4 Kommentare on “Peter Rosegger: „Ein bißchen mehr Friede“”

  1. gesundheit sagt:

    Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Friede ist der Weg. Gandhi

    Wir können nicht Frieden machen auf der ganzen Welt, aber wir können dafür sorgen, dass in uns selber Frieden ist,
    Und ihn weitergeben an unsere Kinder, an unsere Eltern, an die Menschen, mit denen wir arbeiten, an die, welche wir treffen – zufällig oder nicht zufällig. Das ist unsere Möglichkeit, Frieden auf dieser Welt zu machen. Nicht mehr und nicht weniger

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    • Die typischerweise entfremdeten zivilisierten Menschen müssen ZUERST den Weg zum Frieden finden, und DANN kann der Friede zu ihrem weiteren Weg werden.

      Ein Entfremdeter / Neurotiker kann nicht wirklich, nicht konsequent den Weg des Friedens gehen – denn er verfügt nicht regelhaft über die KRAFT des Friedens – die ihm nur im höheren Bewußtsein zur Verfügung steht.

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  2. Es fehlt den meisten Menschen die Information, woher sie die Kraft bekommen (können), wo die Quelle ist und wie man sich dorthin begibt – und wie die „Dämonen“ zu besiegen sind, die den Quell umlagern und den Suchenden fernhalten.

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  3. Uli sagt:

    ich sage mal:

    „Viel mehr Blumen, auch an Gräbern – denn es ist nie zu spät“

    Hat ein Mensch sich während der Zeit auf der Erde über Blumen gefreut ?
    Dann freut er sich auch noch im Himmel drüber ….

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