Die „Süddeutsche Zeitung“ agitiert mit der Fundi-Keule gegen katholische Konservative

Die als linkslastig seit Jahrzehnten bekannte „Süddeutsche Zeitung“ veröffentlichte am gestrigen Mittwochabend (26.12.) in ihrer online-Ausgabe wieder einen typisch faktenschwachen Rundumschlag.

Unter dem Titel „Folgen der kreuz.net-Abschaltung   –   Die Fundamentalisten-Meute zieht weiter“ werden reihenweise lächerliche Anschuldigungen und unbewiesene Unterstellungen dargeboten:

Rudolf Neumaier schreibt in dieser Tageszeitung aus München gleich eingangs: „Das Internetportal kreuz.net ist Geschichte“  –  schön wäre es, doch woher will der Journalist das wissen? Verfügt er über höhere Erleuchtungen oder gar hellseherische Talente?

Selbst der kirchenfeindlich geprägte Wortführer der Anti-kreuz.net-Kampagne, Dr. David Berger, äußerte mehrfach in Interviews, er halte es für wahrscheinlich, daß die Hintermänner des anonymen Schmuddelportals sich in einem anderen Gewand bzw. Webtitel neu präsentieren werden.

Gloria-TV und kath.net im Visier der SZ-Gesinnungsjäger

Sodann kommt der SZ-Autor gleich zur Sache mit seiner Verunglimpfung katholischer Konservativer:Diesmal werden die privat von Katholiken betriebenen Webseiten „kath.net“ und „Gloria-TV“ attackiert.  Man muß sicherlich nicht allem zustimmen, was in den beiden Internetpräsenzen veröffentlicht wird, doch vom Radauportal „kreuz.net“ sind sie gleichwohl um Lichtjahre entfernt.

Dennoch poltert die SZ munter drauflos: „Homophobe Hetzer haben längst andere Plattformen gefunden: Weil Webmaster keine klaren Grenzen setzen und die Kirche wieder nur zusieht, rütteln Extremisten weiter an den Normen.“

Nun wüßte man gerne, welche fürchterlich „homophoben“ und „extremistischen“ Hetz-Artikel denn auf den beiden attackierten Nachrichtenseiten bislang erschienen sind? Haben wir da vielleicht etwas Schlimmes übersehen?

Glatte Fehlanzeige: Der Herr Verfasser kann schlicht keinen einzigen Artikel vorweisen. Er präsentiert stattdessen für kath.net und Gloria-TV jeweils einen Leserkommentar (!)  als „Beleg“ –  vermutlich hat er lange danach suchen müssen.

Neumaier zeigt sich empört und schreibt: „Und auf kath.net, einem Portal, das sich betont seriös gibt, finden Katholiken mit solchen Meinungen Platz: „Die Homo-Gesetzgebung in Europa schadet zuerst den Homosexuellen selbst, weil sie sie in ihrer Verirrung noch einzementiert.“

Nicht auszudenken, daß solch eine schröckliche Lesermeinung bei kath.net das Licht der online-Welt erblicken durfte!

Sogar eine fromme Grußformel erregt den Argwohn der SZ

Betreff Gloria-TV macht sich der Autor gar noch lächerlicher: 

„Ihre Klientel, die in den täglichen Nachrichten mit dem Traditionalisten-Gruß „Laudetur Iesus Christus“ empfangen wird, hält sich für sehr katholisch, und von kirchlicher Seite gibt es dagegen noch keinen Widerspruch.“

Wogegen sollte denn die „kirchliche Seite“ protestieren? Etwa gegen den sogenannten „Traditionalisten-Gruß“, der keiner ist und der  lautet: „Laudetor Iesus Christus“ (= Gelobt sei Jesus Christus).

Dies ist ein seit Jahrhunderten bekannter katholischer Gruß, wie man sogar in „Wikipedia“ nachlesen kann („Gruß unter katholischen Christen“). Zudem handelt es sich seit jeher um den Wahlspruch von Radio Vatikan.   –  Was soll nun an diesem Gruß „traditionalistisch“ sein?  Die Lösung dieses Rätsels verrät uns die SZ leider nicht.

Nach dieser mehr als dünnen Faktenlage gibt sich der SZ-Redakteur freilich umso rabiater: „Der katholische Spuk geht weiter, und die Kirche schaut wieder zu, wie Extremisten an den Normen rütteln.“

An welchen „Normen“  –  denen der „political correctness“ bzw. jenen der „Süddeutschen Zeitung“? 

Gelten diese nicht näher definierten „Normen“ linker Gesinnungspolizisten jetzt als neues Superdogma von Zeitgeistes Gnaden bzw. Ungnaden?!  – Wer daran „rüttelt“, betreibt also „katholischen Spuk“?    – Sieht so etwa die vielgepriesene Toleranz aus, der gern zitierte „herrschaftsfreie Diskurs“?

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster
DIESER ARTIKEL wurde zudem veröffentlicht in den beiden medienkritischenWebseiten SÜDWATCH und JOURNALISTENWATCH:  http://www.suedwatch.de/blog/?p=9800
http://journalistenwatch.com/cms/2012/12/28/die-suddeutsche-zeitung-agitiert-mit-der-fundi-keule-gegen-katholische-konservative/
Zudem in Gloria-TV: http://de.gloria.tv/?media=377442

 


One Comment on “Die „Süddeutsche Zeitung“ agitiert mit der Fundi-Keule gegen katholische Konservative”

  1. Pacelli_79 sagt:

    …Die Kirche wird all diese Angriffe überstehen. In ihr gibt es zwar auch immer viel Schatten, aber das Licht, das Christus ist, strahlt als ihr Haupt viel heller als die Verfehlungen der Menschen…

    Und allen wachen Menschen kann ich raten: Wehret den Anfängen…Es geht hier nicht um das Verurteilen von Menschen. Den Sünder lieben, die Sünde hassen, ist die Losung. Deshalb war auch kreuz.net ein falscher Ansatz. Weil wir aber die Sünde hassen und die Wahrheit lieben sollen, müssen wir Ehe und Familie verteidigen und gerade in der heutigen Zeit (man schaue auf Frankreich und Österreich als traurige Vorreiter) ihre Privilegien erhalten. Das ist übrigens auch die einzige Chance für Europa zu überleben.

    Was die Menschen in ihren Schlafzimmern treiben, hat niemanden zu interessieren. Aber wenn Schwule behaupten, sie könnten genauso heiraten wie Mann und Frau, dann ist das Unrecht. Und wenn sie aus lauter Selbstsucht Kinder adoptieren wollen – wiederum entgegen der Natur – dann ist das ebenso falsch. Dagegen müssen wir Einspruch erheben!

    Gesegnete Weihnachten allerseits!

    Liken


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