Hamas wird erstmals von HRW kritisiert. Salafistenführer: „Für Christen gilt: Islam oder Tod“

Der seit Jahrzehnten pro-arabisch geneigte und sehr israelkritische Menschenrechtsverband Human Rights Watch (HRW) hat erstmals die radikal-islamische „Hamas“ wegen deren Raketenbeschuß gegen israelische Bevölkerungszentren kritisiert und der Kriegsverbrechen bezichtigt.

In einer Dokumentation bestätigte HRW zudem, daß ein totes palästinensisches Kind, das dem erschütterten ägyptischen Premierminister Kandil gereicht worden ist, nicht etwa  – wie behauptet  –  durch Israel, sondern durch eine fehlgeleiteten Rakete der Hamas ermordet worden sei.

Ausführliche Original-Quelle (englisch): Webseite algemeiner

Ahmad Al Baghdadi Al Hassani, syrischer Salafistenführer und Unterstützer der „Rebellen“ gegen Präsident Assad, erklärte jetzt in einem Fernsehinterview in Ägypten, daß Christen künftig die Wahl zwischen „Islam oder Tod“ hätten.

Quelle mit Video-Beweis hier: http://www.ynetnews.com/articles/1,7340,L-4321181,00.html


Kommunistisches Kuba: Bürgerrechtler Antonio Rodiles verhaftet

Antonio Rodiles ist Koordinator der Bürgerrechts-Initiative „Demanda Ciudadana Por Otra Cuba“ (Bürger für ein verändertes Kuba). 

Die Aktionsgemeinschaft fordert von der kubanischen Regierung die Ratifizierung des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte und des Internationalen Paktes über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, welche Kuba im Jahr 2008 unterzeichnet hat.  280e4dc0e2d7575fffff805bffffffef

Rodiles ist zudem Koordinator des Projekts Estado de SATS, ein im Juli 2010 ins Leben gerufenes Internetforum für Debatten über soziale, kulturelle und politische Themen.

Am 20. Juni 2012 hatte die Bürgerrechts-Initiative der kubanischen Nationalversammlung in Havanna  –  also dem kubanischen gesetzgebenden Organ  –  ein Volksbegehren mit 500 Unterschriften überreicht, in dem die Ratifizierung der oben genannten Völkerrechtsverträge gefordert wurde.

Kuba unterzeichnete die Verträge im Jahr 2008. Doch erst nach der noch ausstehenden Ratifizierung können sie in Kraft treten und umgesetzt werden.

Aktuell wird Antonio Rodiles des „Widerstands gegen Staatsbedienstete“ (resistencia) angeklagt und befindet sich in Untersuchungshaft (prisión provisional). Sein Gerichtstermin steht noch nicht fest.

Quelle (Text/Foto): ACAT und ARBEITSKREIS MENSCHENRECHTE:  www.akm-online.info


Griechenland: Orthodoxe Kirche will Arbeitslosen durch Grundstücksschenkungen helfen

Der griechisch-orthodoxe Erzbischof Hieronymus von Athen und ganz Griechenland will Arbeitslose mit in Kirchenbesitz befindlichen Grundstücken versorgen. Auf diese Weise könnten sie Agrarwirtschaft betreiben.

Das teilte der Erzbischof Journalisten am vergangenen Freitag mit, wie die russische Nachrichtenagentur RIA-Novosti bekanngab.

Dafür solle der Staat Auflagen rückgängig machen, mit denen Ländereien der Kirche belegt seien, so das orthodoxe Oberhaupt von Athen weiter.

Es handle sich um eine persönliche Initiative des Erzbischofs, die er der Synode noch nicht zur Diskussion vorgelegt habe, sagte er. Entscheidungen der Synode werden mit einfacher Stimmen-Mehrheit getroffen.

Die griechisch-orthodoxe Kirche ist nach dem Staat der größte Eigentümer von Grund und Boden im Land. Der Staat erhebt aber Anspruch auf etwa die Hälfte der kirchlichen Ländereien.  

Quelle: Radio Vatikan


Unfaire Schlammschlacht linker Medien gegen zwei katholische Kirchenmusiker

Hexenjagd heute: Verdächtigungen statt Fakten

Im Zusammenhang mit dem  –  seit Wochen abgeschalteten  –  Radauportal „kreuz.net“  nehmen unbegründete Unterstellungen und halbanonyme Bezichtigungen gegen angeblich „verdächtige“ Hintermänner zu. Von journalistischer Sorgfaltspflicht kann hier nicht einmal entfernt die Rede sein.

Mitunter gibt es auch namentliches Anprangern ohne Beweisgrundlage wie etwa im Falle von Pfarrer Dr. Guido Rodheudt aus Herzogenrath, wobei der Priester inzwischen gegen Kampagnen-Wortführer Dr. David Berger Anzeige erstattete.

Dabei ist argumentative Kritik an der schein-katholischen, anonymen Internetpräsenz „kreuz.net“ völlig berechtigt, auch scharfe Sachkritik gehört dazu.

Wenn aber der Einsatz gegen das unseriöse Schmuddelportal und die bislang erfolglose Suche nach den Betreibern nun  –  im Sinne einer Ersatzhandlung?  –  zur Verfolgungs-Sucht entartet, wenn dabei Unschuldige ins Visier einer unersättlichen Medienmeute geraten, wenn sich eine öffentliche Schlammschlacht jenseits von Fairneß und Sachlichkeit abspielt, dann nähern sich diese kreuz.net-Jäger hinsichtlich ihres Niveaus und ihrer Methoden immer mehr jenem Radauportal an, das sie doch zu bekämpfen vorgeben.

Selbst solide Kirchenmusikanten, die weder Hinter- noch Vordermänner von kreuz.net sind, die weder zu den „Machern“ noch „Betreibern“ gehören, geraten ins Schußfeld eines vielfach hysterisch erscheinenden Kesseltreibens.

Hierzu folgt ein typisches Beispiel aus der Webseite „Politblogger“ (http://www.politblogger.eu/kreuz-net-bald-kreuz-weg/ )

Dort heißt es mit unverhohlenem Jagdeifer:

„Die Süddeutsche Zeitung (SZ) hat in ihrer Internetausgabe am Donnerstag weitere potentielle Autoren des Hetzportals geoutet. In diesem Zusammenhang ist auch von einem Künstler die Rede, der als selbstständiger Kirchenmusiker im Bistum Aachen tätig sein soll.

Die in dem SZ-Artikel enthaltenen Hinweise deuten darauf hin, dass es sich dabei möglicherweise um den Vorsitzenden des Kirchenmusikvereins Sinfonia Sacra handelt. Der bestreitet zwar jede Verbindung zu kreuz.net, Zweifel an diesem Dementi sind aber durchaus angebracht, lassen sich über die Suchfunktion von kreuz.net immer noch mindestens sieben namentlich gekennzeichnete Artikel finden, die eine aktive Autorenschaft des Musikers schließen lassen“.

Inzwischen dürfte doch wohl bis hin zum letzten Lokalreporter die Kunde gedrungen sein, daß das unseriöse „kreuz.net“ ständig bereits vorhandene Internet-Artikel ungefragt übernommen hat (darunter zB. auch Beiträge von mir, obgleich ich „kreuz.net“ bereits seit vielen Jahren öffentlich hart kritisiere).

Folglich ist allein dadurch, daß dort ein bestimmter Name als vermeintlicher „Autor“ aufkreuzt, zunächst rein gar nichts bewiesen, erst recht keine „aktive Autorenschaft“, wie der „Politblogger“ unsinnig kurzschlußfolgert.

Dazu kommt, daß die vom „Politblogger“ selber aufgelisteten sechs Artikel, die den Namen des betreffenden Kirchenmusikers enthalten, im Jahre 2004 beginnen und schon zwei Jahre später wieder enden.

Im Jahre 2006 war  „kreuz.net“ freilich bei weitem noch nicht so abgedreht wie in den vergangenen Jahren, nachdem auf dem Internetportal eine verstärkte Radikalisierung eingesetzt hatte.

Infame Verunglimpfung ohne journalistisches Ethos

Diese Masche ist auch deshalb besonders hinterhältig, weil sie  – wie in diesem Falle  – zwar keinen Namen nennen, aber den Betreffenden relativ genau umschreiben, so daß seine Identität für viele klar ist, derjenige sich aber juristisch nicht wehren kann, da sein Name ja unerwähnt geblieben ist.

Somit können sich die neuen „Hexenjäger“ einerseits rechtlich unangreifbar machen, andererseits durchaus ihre gezielten Verunglimpfungen vom Stapel lassen.

Als ähnlich unfair und infam erweist sich ein Artikel unter dem Titel  „kreuz.net und die Folgen“ vom 20.12.2012 auf dem Homosexuellen-Portal „Queer.de“.

Auch dort wird ungeniert drauflosspekuliert, zunächst namentlich über Pfarrer Dr. Guido Rodheudt aus Herzogenrath, über den es heißt:

„Rodheudt war Teilnehmer und mit seiner Gemeinde auch Mitveranstalter der „Kölner Liturgischen Tagungen“, die als Treffpunkt und Schnittstelle vieler kreuz.net-Autoren gelten.“

Für diese Behauptung wird kein einziger Beleg aufgeführt. Sodann geht es im nächsten Satz munter weiter

„Er hat über diese Treffen sowie unter anderem über Kirchenmusikvereinigungen Kontakte zu Gabriel Steinschulte, der von Spiegel TV bereits als möglicher „Drahtzieher“ des Portals befragt wurde und verschiedenen Initiativen als einer der bekannten Hauptverdächtigen gilt, sowie zu einem weiteren Kirchenmusiker aus Aachen, der laut Insidern unter dem Pseudonym „Sulpicius“ homophobe Kommentare bei kreuz.net geschrieben haben könnte.“

Man beachte in diesem einzigen Satz jene typischen,  sich juristisch absichernden Begriffe wie „möglicher“, er „gilt“ als „Hauptverdächtiger“ und „haben könnte“.

Schließlich heißt es lapidar: „Beide Personen streiten eine Mitarbeit bei dem Portal ab.“

Eben  –  und da die selbsternannte Anklägerseite keinen einzigen Beweis für das Gegenteil bieten kann, handelt es sich bei der Erklärung der „beiden Personen“ um den exakten Stand der Dinge.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks und des KOMM-MIT-Verlags in Münster

 

ERST-Veröffentlichung dieses Artikels in der medienkritischen JOURNALISTENWATCH:

http://journalistenwatch.com/cms/2012/12/30/medien-hexenjagd-heute-verdachtigungen-statt-fakten/


Schaut, wie groß die Liebe des Vaters ist!

Aus der heutigen liturgischen Sonntagslesung der kath. Kirche: 1. Johannesbrief 3,1-2.21-24:

Schaut, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat:                    media-80458-2
Wir heißen Kinder Gottes  –  und wir sind es.
Die Welt erkennt uns nicht, weil sie IHN nicht erkannt hat.
 
Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes.
Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden.
Wir wissen, daß wir IHM ähnlich sein werden, wenn ER offenbar wird;
denn wir werden IHN sehen, wie ER ist.
 
Liebe Brüder, wenn unser Herz uns nicht verurteilt,
haben wir Zuversicht gegenüber Gott;
alles, was wir erbitten, empfangen wir von IHM,
weil wir seine Gebote halten und tun, was IHM gefällt.
 
Und das ist sein Gebot:
Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben
und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht.
Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm.
Und daß ER in uns bleibt, erkennen wir an dem Geist, den ER uns gegeben hat.
 
 

Der Botschaftszirkus „Die Warnung“ hat sich endgültig als Unfug erwiesen

Die für „Dezember 2012“ angekündigten Endzeit-Plagen und „Strafgerichte“ blieben aus

Kurz nach dem Starten dieses Web-Magazins im Juni 2011 haben wir mit unserer Kritik an den Irrsinns-Botschaften namens „Die Warnung“ begonnen und dabei über ein dutzend Artikel veröffentlicht, einige davon aus der sachkundigen Feder des Konvertiten Volker Jordan.

Auch Weihbischof Andreas Laun aus Salzburg warnte vor der „Warnung“, ebenso Sektenbeauftragte der EZW und-so-weiter.

Doch die eingefleischten Fans der „verborgenen Seherin“ aus Irland,  von der jene „Offenbarungen“ ausgehen,  ließen sich weder davon abschrecken, daß die Visionärin bis zum heutigen Tage anonym bleibt  –  noch von jenen Falschprognosen, die sich immer deutlicher herauskristallisierten.

Was mich aber am meisten überraschte, war das ungewöhnlich hohe, völlig aus dem Rahmen fallende Interesse an unseren Artikeln zum Thema „Die Warnung“.

Ich hatte diese „Visionen“ wegen ihrer offensichtlichen Blödsinnigkeit für eine Eintagsfliege gehalten  –  und staunte nicht schlecht, welch eine riesige und dauerhafte Resonanz diese selbsternannte Seherin namens „Maria von der göttlichen Barmherzigkeit“ hervorzurufen vermochte.

Bei einem unserer Anti-„Warnungs“-Beiträge von 2011 gibt es sogar weit über tausend Leserkommentare (nämlich sage und schreibe: 1135!), wobei es schon seit ca 14 Monaten sehr kontrovers mit Pro und Contra zur Sache geht  –  siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2011/10/08/falsche-ankundigung-in-der-pseudo-botschaft-die-warnung/

Dieser warnende Beitrag vor der „Warnung“ befand sich zudem seit seinem Erscheinen fast immer  – wie derzeit auch!  – auf Platz 1 oder 2 unserer TOP-Artikel (Rubrik siehe Startseite) – eine herausragende Sonderstellung, die kein anderer unserer hier veröffentlichten, ca 3400 Artikel erreichte. Auch dies belegt das enorme Interesse an diesem „heißen Eisen“.

Erfreut war ich aber darüber, daß es neben vielen Befürwortern auch eine erstaunlich hohe Zahl von Leserkommentaren gab und gibt, die sich skeptisch bis ablehnend äußern. Manche Schreiber waren anfangs noch leichtgläubig, wie sie selber einräumten, wurden dann aber zunehmend kritischer.

Jeder hat das Recht, etwas dazuzulernen, denn Irren ist menschlich, aber am Irrtum hartnäckig festhalten  –  das grenzt wohl an Verblendung.  vision

Die erwähnten „Botschaften“ machten zuerst als „Große Warnung“ die Runde; die gläubige Schar berief sich gerne auf Garabandal (einen kirchlich nicht anerkannten Marienerscheinungsort), wobei die sog. „Warnung“ als eine weltweite, vielfach schockierende „Seelenschau“ für alle Erdenbewohner zu verstehen sei und gleichsam als Auftakt zu göttlichen Strafgerichten erfolgen werde.

Eben dies verkündete jene „neue verborgene Seherin in Europa“, die vorgibt, seit November 2010 „göttliche Offenbarungen“ zu erhalten.

Am 1. März 2011 startete sodann eine irrgeistige,  ständig Panikstimmung erzeugende Webseite unter dem Namen „Die Warnung – Zweites Kommen“  (thewarningsecondcoming.com). Gemeint war mit diesem Titel das angeblich kurz bevorstehende Zweite Kommen Christi, wobei die Warnungs-Botschaften sich wohl als eine Art „Hinführung“ zu dieser Wiederkunft verstanden.

Die Buchbände mit den gesammelten Erleuchtungen der „verborgenen Seherin“ wurden und werden von „Kathshop“ vertrieben, einem Neben(erwerbs)zweig von „Kath.net“,  einer erscheinungsbewegten privaten Nachrichtenwebseite von Katholiken aus Linz.

In den „Botschaften“ wurde zum Beispiel angekündigt, daß „spätestens“ im Dezember 2012 jene göttlichen Strafgerichte bzw. Endzeitplagen hereinbrechen werden, von denen in der biblischen Apokalypse die Rede sei.

Soweit kurzgefaßt dieser falschprophetische Unfug, der sich selbst für die letzten Leichtgläubigen mit Ablauf dieses Jahres erledigt haben dürfte.

Das Ganze ist leider keine knuffige Spielerei, sondern schadet massiv dem Ansehen der wirklichen Frömmigkeit, weil nicht alle Zeitgenossen zwischen echter Religion und scheinfrommen Spinnereien fein säuberlich unterscheiden. Dadurch kann der „echte“ Glaube in den Augen von Unsicheren, Skeptikern, Agnostikern usw. in Mißkredit geraten und wird der Lächerlichkeit preisgegeben. Verantwortlich hierfür ist das erscheinungssüchtige Spektrum mit seiner Wundersucht.

In unserem ersten Anti-Warnungs-Artikel vom 10.6.2011 schrieben wir abschließend: „Halten wir uns an den Rat des Apostels Petrus: “Seid nüchtern und wachsam!(1 Petr 5, 8)“

Diese biblische Nüchternheit ist und bleibt unsere Leitlinie, verkündet vom ersten Papst Petrus!

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

PS: Daß sich die weltliche Webseite „Skeptiker“ über den abergläubischen Warnungs-Unsinn amüsiert, ist wohl auch klar: http://blog.gwup.net/2012/12/29/die-warnung-auch-keine-apokalypse-mehr-in-2012/


Das beliebteste Marienlied des Frankenlandes: „O himmlische Frau Königin“

 
O himmlische Frau Königin,
du aller Welten Herrscherin.
Du willst uns allen Mutter sein.
Wer dir vertraut, ist nie allein.
Wir geben dir in deine Hand                                         
Gemälde: Evita Gründler
Gemälde: Evita Gründler
die Heimat, unser Frankenland.
 
2.  Du breitest deinen Mantel aus,
behütest Land und Stadt und Haus.
Du sorgst für uns in jedem Leid
am Throne der Barmherzigkeit.
Du voll der Gnad‘ und Liebe bist.
Ave Maria, sei gegrüßt!
 
3.  Dem Gottesvolk du Mutter bist
durch unsern Heiland Jesus Christ.
Du nimmst dich unser aller an
und führst uns auf die rechte Bahn.
Du voll der Gnad‘ und Liebe bist.
Ave Maria, sei gegrüßt!
 
4.  Mit Jesus sehn wir dich im Leid,
mit ihm in seiner Herrlichkeit.
Dort trittst du bittend für uns hin,
du unsere Fürsprecherin.
Du voll der Gnad‘ und Liebe bist.
Ave Maria, sei gegrüßt!
 
5.  Es soll im weiten Erdenrund
dich seligpreisen jeder Mund!
Wer einst den HERRN will ewig sehn,
darf nicht an dir vorübergehn.
Wir geben dir in deine Hand
die Heimat, unser Frankenland.
 
Altes fränkisches Marienlied, Neufassung 1975 von Pater Paschalis Streidel OFM
 
 

Lobpreis Mariens im ostkirchlichen Akathistos-Hymnus aus dem christlichen Altertum

Zur byzantinischen Liturgie gehört der klassische Akathistos-Hymnus, entstanden in der ausgehenden Antike (7.Jahrhundert)  –  es ist dies ein feierlicher Lobpreis auf die jungfräuliche Mutter, der von biblischen Ereignissen ausgeht und dann jeweils einen Hymnus auf die Madonna anstimmt:

Die den Stern deuten, sahen in den Händen der Jungfrau DEN, der mit seiner Hand die Menschen gebildet. Eingedenk dessen, daß ER in Knechtsgestalt jedoch ihr Gebieter sei, trachteten sie, mit ihren ehrenden Gaben IHM zu dienen und der Gesegneten zu huldigen:

Sei gegrüßt, Mutter des allerheiligsten Sternes;media-374638-2
sei gegrüßt, Morgenglanz des mystischen Lebens.
Sei gegrüßt, den glühenden Irrtum löschest du aus;
sei gegrüßt, allen der Dreifaltigkeit Geweihten zeigst du ihre Majestät.
Sei gegrüßt, Gewalt verwirfst du und Unmenschlichkeit;
sei gegrüßt, in Christus schauen wir den Menschenfreund als HERRN.
Sei gegrüßt, du befreist uns von heidnischem Götzendienst;
sei gegrüßt, du bewahrst uns vor der Ausgeburt der Zwietracht.
Sei gegrüßt, du setzest der Anbetung des Feuers ein Ende;
sei gegrüßt, du befreist die von Begierden Besessenen.
Sei gegrüßt, den Gläubigen weisest du den Weg zur Weisheit;
sei gegrüßt, alle Wesen erfüllst du mit Seligkeit.
Sei gegrüßt, du jungfräuliche Mutter!

Als Simeon bestimmt war, vor der Schwelle zwischen Zeit und Ewigkeit zu stehen, da wurdest du, o HERR, als Kind ihm dargereicht. Er aber schaute zudem den vollkommenen Gott in dir. Außer sich vor Staunen über dein unvorstellbares Dasein rief er aus: Halleluja, Halleluja, Halleluja!

Ganz war ER eins mit uns bis in den Tod und war seiner Gottheit doch gar nie entkleidet. Nicht dass ER etwa von einem Ort hin zu einem andern ging; sondern hernieder kam das unumschränkte Wort in der Niederkunft der Jungfrau. Uns neigt sie sich zu:

Sei gegrüßt, Raum Gottes, den der Raum nicht zu fassen vermag;
sei gegrüßt, Zugang zum unverfügbaren Geheimnis.
Sei gegrüßt, den Ungläubigen ein widersprüchliches Gerücht;
sei gegrüßt, den Gläubigen ein unwidersprochenes Rühmen.
Sei gegrüßt, du auserwähltes Gefährt dessen über den Cherubim;
sei gegrüßt, du erlesenes Gefäß dessen über den Seraphim.
Sei gegrüßt, Unversöhnliches hast du versöhnt;
sei gegrüßt, jungfräulich hast du geboren.
Sei gegrüßt, vergänglich geworden ist durch dich unser Vergehen;
sei gegrüßt, das Paradies hast du wieder zugänglich gemacht.
Sei gegrüßt, du bist der Schlüssel zu Christi Königreich;
sei gegrüßt, du nährst die Hoffnung auf die ewige Güte.
Sei gegrüßt, du jungfräuliche Mutter!

Durch und durch erschauerten die Engel vor dem gewaltigen Geschehen deiner Menschwerdung; sie nämlich schauten den Unzugänglichen vordem als Gott, nun aber als Menschen zugänglich allen, wie ER mitten unter uns wohnt und von uns allen hört: Halleluja, Halleluja, Halleluja!


Dieter Graumann über mangelnden Respekt vor der Religion und das Tabu des Antisemitismus unter Muslimen

Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, äußert sich in einem am heutigen Samstag (29.12.) veröffentlichten Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ über den in Deutschland weit verbreiteten Mangel an Respekt vor der Religion  – zumal in den herrschenden Medien: „Es gibt auch einen säkularen Fundamentalismus, der alles zu verurteilen versucht, was mit Glauben zu tun hat“, so Graumann.    IMG_1093

Der Zentralrats-Chef spricht auch über die zunehmende Israelfeindlichkeit in der SPD, mag diese auch eher wahltaktisch motiviert sein.

Zudem zeigt er sich  – neben dem altbekannten Judenhaß von Rechtsextremen – auch besorgt über wachsende Judenfeindlichkeit vor allem junger Muslime hierzulande:

„Aber es stimmt, dass es unter jungen Muslimen immer stärker werdende Tendenzen gibt, die oft noch öffentlich tabuisiert sind und über die nicht genug gesprochen wird. Wenn hier auf Schulhöfen und Sportplätzen „Jude“ als gängiges Schimpfwort gebraucht wird, ist das eine brennende Wunde, ein Skandal.

Die Verantwortlichen in den muslimischen Gemeinden müssen diese Judenfeindschaft viel offensiver bekämpfen, auch wenn oder gerade weil das nach innen unpopulär sein mag.“

Die WELT-Redaktion befragte Graumann auch nach einem  „deutschen Patriotismus“  auf  jüdischer Seite; seine Amtsvorgängerin Charlotte Knobloch bekannte sich ausdrücklich dazu. Graumanns Antwort hierzu:

„Mit dem Begriff „Patriotismus“ habe ich es nicht so. Ich bin schon mein ganzes Leben in Deutschland, ich bin bewusst und sehr gerne hier. Doch mit dem Wort „Patriotismus“ tue ich mich generell schwer. Ich habe allerdings auch nichts dagegen, wenn jemand stolz ist, ein Deutscher zu sein. Warum sollte er nicht?“

Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article112285820/Es-herrscht-ein-Mangel-an-Respekt-vor-Religion.html


Pater Alfred Delps dichterische Betrachtungen: Glaubenskraft mit gefesselten Händen

Der von den Nationalsozialisten hingerichtete Jesuitenpater Alfred Delp schrieb in der Haft  –  oftmals mit gefesselten Händen   –  seine tiefsinnigen und gehaltvollen Betrachtungen über die Fundamente des Christenlebens und der gläubigen Hoffnung, die uns trägt auch in schwerer Zeit.  BILD0191

Der Geistliche hat diese Haltung selbst glaubensstark vorgelebt. Im Gefängnis schrieb er 1944 folgenden Text von dichterischer Dichte über christliche „Adventsgestalten“ damals und heute.

Möge der gottvertrauende Geist dieses Beitrags uns in das bald beginnende Neue Jahr geleiten, damit es eine segensreiche Zeit mit Christus sein kann:

Noch erfüllt der Lärm der Verwüstung und Vernichtung,
das Geschrei der Selbstsicherheit und Anmaßung,
das Weinen der Verzweiflung und Ohnmacht den Raum.
 
Aber ringsherum am Horizont
stehen schweigend die ewigen Dinge
mit ihrer uralten Sehnsucht.
Über ihnen liegt bereits das erste milde Licht
der kommenden strahlenden Fülle.
 
Von dorther erklingen erste Klänge
wie von Schalmeien und singenden Knaben.
Sie fügen sich noch nicht zu Lied und Melodie;
es ist alles noch zu fern –  und erst verkündet und angesagt.
Aber es geschieht. Dies ist heute.
 
Und morgen werden die Engel laut jubelnd erzählen,
was geschehen ist
und wir werden es wissen und werden selig sein,
wenn wir im Advent geglaubt und getraut haben.