Kardinal Meisners Verwirrspiel um die „Pille danach“: Alle Klarheiten beseitigt?

Es gibt keine „verbrecherische“ Befruchtung!

Die heißen Schlagzeilen über die heutige Stellungnahme von Kardinal Meisner überschlagen sich derzeit. Von „später Einsicht“ oder gar einem „sensationellen Kurswechsel“ ist die Rede; dem Kölner Erzbischof wird hierbei gnädig bescheinigt,  daß er endlich die Zeichen der Zeit erkannt habe etc.

Dabei hat der Kardinal in seiner „Erklärung  zur Pille danach“ durchaus nach wie vor jede Frühabtreibung (Nidationshemmung) grundsätzlich verworfen; er stellt aber infrage, ob die „Pille danach“ pauschal frühabtreibend wirkt, erwähnt „unterschiedliche Wirkprinzipien“ von „unterschiedlichen Präparaten“ und fügt an, hieraus ergäben sich „ethische Konsequenzen“.

Damit ist  –  bei genauer Betrachtung des Textes  –  zwar  festzuhalten, daß der Kölner Erzbischof die „Pille danach“ keineswegs  ohne weiteres pauschal akzeptiert, zumal von „unterschiedlichen“ Präparaten  und „Wirkprinzipien“ die Rede ist.

Gleichwohl ist seine Stellungnahme zum Teil hochgradig mißverständlich bis irreführend, erst recht in einer Mediengesellschaft wie der unsrigen, die solche verbalen Eiertänze in ihrem Sinne bzw. Unsinne ausschlachtet und noch weiter vergröbert  –  und eben dies hat der Kardinal zumindest in Kauf genommen, denn über die absehbaren Folgen seiner Äußerungen mußte er sich im klaren sein.

Dabei stellt Meisner grundsätzlich zu frühabtreibenden Mitteln zutreffend fest:   Embryo

„Wenn ein Präparat, dessen Wirkprinzip die Nidationshemmung ist, mit der Absicht eingesetzt wird, die Einnistung der bereits befruchteten Eizelle zu verhindern, ist das nach wie vor nicht vertretbar, weil damit der befruchteten Eizelle, der der Schutz der Menschenwürde zukommt, die Lebensgrundlage aktiv entzogen wird.“

Daß die „Pille danach“ nicht automatisch und in jedem Falle frühabtreibend wirkt, ist schon deshalb von vornherein klar, weil die fruchtbaren Tage der Frau innerhalb des Monatszyklus begrenzt sind; daher kann bei einer Vergewaltigung zB.  dann keine Befruchtung stattfinden, wenn die Tat bzw. Untat in den zwei Wochen nach einer fruchtbaren Phase erfolgt. Natürlich ist ohne Empfängnis auch keine Frühabtreibung möglich.

Diese biologische Selbstverständlichkeit wird aber von Gegnern der „Pille danach“ ohnehin nicht bestritten. Logischerweise bewirkt die Einnahme einer „Pille danach“ in einer solchen Situation keine Frühabtreibung, weil zuvor keine Zeugung stattfand. Es liegt auf der Hand, daß nur etwas „abgetrieben“ bzw. vernichtet werden kann, was überhaupt vorhanden ist.

Zu den „verschiedenen Wirkprinzipien“ der Pille danach:

Die „Pille danach“ enthält mehrere Wirkmechanismen, doch hängt ihre frühabtreibende Wirkung weniger von verschiedenen Präparaten ab, wie der Kardinal nahelegt, sondern vor allem vom Zeitpunkt der Einnahme:

Die „Pille danach“ kann z.B. den Transport der bereits befruchteten Eizelle im Eileiter stören, dann stirbt der Embryo in den ersten Lebenstagen bzw. er „verhungert“ auf dem Weg zur Gebärmutter. Selbst wenn diese Wirkung nicht eintritt, wird danach die Einnistung des Embryos in die Gebärmutterschleimhaut verhindert.
 
Die „Pille danach“  kann unter bestimmten Bedingungen zwar die Befruchtung verhindern, wenn sie nämlich in der kurzen Zeitspanne zwischen dem Eisprung und der Vereinigung von Ei- und Samenzelle eingenommen wird (nach dem Eisprung ist die Eizelle nur 12 bis 18 Std. befruchtungsfähig). Selbst dann ist eine Empfängnis nicht sicher ausgeschlossen, so daß danach die frühabtreibende Wirkweise eintreten würde.

Nun gibt es seit vier Jahren eine neuere Variante der „Pille danach“, genannt EllaOne. Falls Kardinal Meisner daran dachte, als er die „empfängnisverhütende“ Wirkweise erwähnte, liegt er trotzdem nicht richtig:

Auch dieses Präparat enthält Substanzen, die das Geschlechtshormon Progestoron blockieren, das den Eisprung steuert und die Gebärmutterschleimhaut auf das Einnisten des Embryos vorbereitet.  Dadurch kann EllaOne beides verhindern: sowohl den Eisprung wie  die Nidation.  baby

Das bedeutet aber ebenfalls: Wird diese Pille zeitlich nach der Empfängnis eingenommen, blockiert sie die Implantation des Embryo in die Gebärmutter (Frühabtreibung). EllaOne erscheint in dieser Hinsicht eher noch bedenklicher als die ältere Variante mit dem Wirkstoff Levonorgestrel, denn EllaOne enthält das Kunsthormon Ulipristal, das länger wirkt als Levonorgestrel.

Die bisher erhältlichen Präparate der „Pille danach“ können also alle eine bereits befruchtete Eizelle vernichten, sei es auf dem Weg über den Eileiter oder etwas später bei der Nidation.

Medizinisch ist klar: Wenn eine Befruchtung stattgefunden  h a t   und zur gleichen Zeit bzw. nachfolgend die „Pille danach“ eingenommen wird, wirkt sie nidationshemmend, also frühabtreibend: das Präparat verhindert die Einnistung des Embryos in die mütterliche Gebärmutterschleimhaut; die kleinste Erscheinungsform des Menschen stirbt also in den ersten sechs bis zehn Tagen seines Lebens.  Näheres dazu siehe hier.

Äußerst problematisch ist in der Erklärung des Kardinals aber auch folgende Aussage zum angeblich wünschenswerten Verhalten katholischer Krankenhäuser gegenüber vergewaltigungsbetroffenen Frauen:

„Darüber hinaus ist nichts dagegen einzuwenden, dass sie in diesem Fall auch über Methoden, die nach katholischer Auffassung nicht vertretbar sind, und über deren Zugänglichkeit aufklären, wenn sie dabei, ohne irgendwelchen Druck auszuüben, auf angemessene Weise auch die katholische Position mit Argumenten erläutern.“

Warum sollte eine katholische Klinik „Aufklärung“ über frühabtreibende Mittel und deren „Zugänglichkeit“  (!) betreiben?   –  Kann es etwa Aufgabe kirchlicher Einrichtungen sein, den „Zugang“ zu Abtreibungsmitteln und damit zur vorgeburtlichen Kindstötung aufzuzeigen?!

KRITIK an den „Erläuterungen“ der Pressestelle des Erzbistums:

Ergänzend zum Meisner-Text wurde heute eine Stellungnahme  mit „Erläuterungen“ durch die „Pressestelle des Erzbistums“ veröffentlicht.

Was dort zum „Besten“ gegeben wird, übertrifft das Verwirrspiel des Erzbischofs um weitere Steigerungen; zudem fällt auf, daß mehrere direkte oder indirekte Seitenhiebe gegen den Vatikan in diese zweite Erklärung hineingepackt wurden.

Gab es deshalb sonderbarerweise  z w e i   Stellungnahmen zum gleichen Thema „Pille danach“? – Läuft es nach der Devise: Die Sticheleien gegen Rom macht sich besser nicht der Herr Kardinal selber zu eigen, sondern seine Pressestelle?!

So heißt es dort gleich eingangs:

„Die Erklärung des Erzbischofs von Köln berücksichtigt neuere Erkenntnisse bezüglich der so genannten „Pille danach“. Sie betrifft nicht die nach katholischer Auffassung nach wie vor abzulehnende Abtreibungspille Mifepriston (RU 486, „Mifegyne“).“

Hier wird nun  –   in diesem Zusammenhang völlig sachfremd  –   das Abtreibungs-Präparat RU 486 (Mifegyne) ins Spiel gebracht, das aber ohnehin kein Frühabtreibungsmittel ist, sondern vielmehr die Vernichtung des ungeborenen Kindes in den ersten neun Wochen bewirkt  –  insofern also schlicht eine chemische Methode der Abtreibung darstellt.

Anscheinend möchte man mit dieser merkwürdigen Argumentationsschiene den Eindruck erwecken, als verträte man wohl doch eine eindeutige Haltung gegen Frühabtreibung; dabei geht es bei RU 486 überhaupt nicht um diese Ebene.  –  Soll mit dem Hinweis auf RU 486 evtl. davon abgelenkt werden, daß man in puncto „Pille danach“ von einem klaren und konsequenten Lebensrechts-Standpunkt bereits abgekommen ist? Geht es hier wohl eher um die Aufrechterhaltung eines gewissen „frommen Scheins“?

Aufschlußreich ist überdies Folgendes:

Die vatikanische Instruktion „Dignitas Personae“  vom 8.9. 2008 nennt unter den  frühabtreibenden Mitteln bzw. „Interzeptiva“ ausdrücklich die Pille danach in der betreffenden Fußnote.

Dieser Sachverhalt wird in der Erklärung von Meisners Pressestelle durchaus eingeräumt und auch zitiert.  Zugleich wird unterstellt, die päpstliche Glaubenskongregation sei nicht so recht auf dem Laufenden und bedürfe daher wohl dringlich einer Kölner Nachhilfe:

„Die Grundsätze dieser Erklärung bleiben also weiterhin gültig, es muss allerdings offenbar eine Differenzierung bei der „Pille danach“ vorgenommen werden.“

Übrigens wird der Titel der Instruktion falsch zitiert („Dignitatis“ statt „Dignitas“)  –  nicht einmal das Zitieren römischer Dokumente ist korrekt, geschweige die Kritik daran.

Abschließend erwähnt die erzbischöfliche Pressestelle, es gehe beim Thema Vergewaltigung „um die Verhinderung einer verbrecherischen Befruchtung„. 

Wie kann bittschön eine Befruchtung „verbrecherisch“ sein?  –  Die Entstehung neuen menschlichen Lebens ist als solche nie verbrecherisch  –  und im Falle einer Vergewaltigung ist sicherlich der Täter verbrecherisch, nicht jedoch eine nachfolgende Empfängnis bzw. Befruchtung.

Wer nicht einmal das ABC der begrifflichen Logik einhält, sollte besser schweigen!

Felizitas Küble, Leiterin des KOMM-MIT-Jugendverlags und des Christoferuswerks in Münster


Die vatikanische Instruktion „Dignitas Personae“ zur Frühabtreibung inkl. „Pille danach“

Die römische Glaubenskongregation hat sich in ihrer Instruktion „Dignitas Personae“ vom 8. September 2008 glasklar zum Thema Frühabtreibung geäußert, also zur sog. Nidationshemmung bzw. jenen Präparaten, welche die Einnistung eines Keimlings bzw. Embryos in die Gebärmutter verhindern und damit die kleinste Erscheinungsform des Menschen in den ersten zwei Wochen seiner Existenz vernichten.

Dabei erwähnt das lehramtliche Dokument in den betr. Fußnoten ausdrücklich die Pille danach als „interzeptives“ bzw. frühabtreibendes Mittel.

Im Abschnitt 23 schreibt die vatikanische Instruktion Folgendes:

„Neben den empfängnisverhütenden Mitteln im eigentlichen Sinn, welche die Empfängnis im Anschluss an einen Geschlechtsakt verhindern, gibt es andere technische Mittel, die nach einer Befruchtung vor oder nach der Einnistung des schon gebildeten Embryos in der Gebärmutter wirken.

Diese Techniken sind interzeptiv, wenn sie die Einnistung des Embryos in der Gebärmutter verhindern. Sie sind kontragestiv, wenn sie die Vernichtung des schon eingenisteten Embryos zur Folge haben.  imagesCA2YAIGF

Um die Verbreitung der Interzeptiva zu fördern, wird manchmal behauptet, dass ihre Wirkweise nicht genügend bekannt sei. Wahr ist, dass die Wirkweise der verschiedenen angewandten Mittel nicht immer zur Gänze bekannt ist. Experimentelle Studien zeigen aber, dass die nidationshemmende Wirkung gewiss vorhanden ist.

Dies bedeutet freilich nicht, dass die Interzeptiva (43) immer, wenn sie eingenommen werden, eine Abtreibung bewirken, auch weil es nicht nach jedem Geschlechtsverkehr zu einer Befruchtung kommt.

Man muss jedoch anmerken, dass bei denen, welche die Einnistung eines möglicherweise empfangenen Embryos verhindern wollen und deshalb solche Mittel wünschen oder verschreiben, im allgemeinen die Vorsätzlichkeit zur Abtreibung vorhanden ist.

Wenn das Ausbleiben der Menstruation festgestellt wird, greift man gelegentlich auf die Kontragestion (44) zurück, die gewöhnlich in der ersten oder zweiten Woche nach Feststellung des Ausbleibens der Menstruation angewandt wird. Das erklärte Ziel besteht darin, die Menstruation wieder erscheinen zu lassen, aber in Wirklichkeit handelt es sich um die Abtreibung eines bereits eingenisteten Embryos.

Bekanntlich ist die Abtreibung „die beabsichtigte und direkte Tötung eines menschlichen Geschöpfes in dem zwischen Empfängnis und Geburt liegenden Anfangsstadium seiner Existenz“.

Deshalb zählt die Anwendung der interzeptiven und der kontragestiven Mittel zur Sünde der Abtreibung und ist in schwerwiegender Weise unsittlich.

Wenn man zur Gewissheit kommt, eine Abtreibung vorgenommen zu haben, bringt dies nach kanonischem Recht darüber hinaus einige schwere strafrechtliche Auswirkungen mit sich.“

Insofern ist die in letzter Zeit öffentlich bekundete Haltung verschiedener, auch kirchlicher Verbände in dieser Frage mit dem katholischen Glauben nicht vereinbar.“

Die amtlichen FUSSNOTEN dieses vatikanischen Dokuments zu diesem  Abschnitt Nr. 23 lauten wörtlich wie folgt:

[43]  Die bekanntesten interzeptiven Mittel sind die Spirale (Intrauterinpessar) sowie die so genannte „Pille danach“. 
[44]  Die hauptsächlichen Mittel der Kontragestion sind Mifepriston (Pille RU 486), Prostaglandine und Methotrexat.

Quelle und vollständiger Text hier


Kritik an Erzbischof Meisner: „Ist der Kardinal von inkompetenten Beratern umgeben?“

Pressemeldung der „Europ. Bürgerinitiativen zum Schutz des Lebens“

Offensichtlich fehlorientierte  Berater hatte Kardinal Meisner, der sich nun erneut an
die Öffentlichkeit wandte  – diesmal, um sein bisheriges Nein zur „Pille danach“  zu revidieren.

In seiner Pressemeldung heutigen Datums ließ der Kölner Erzbischof verlauten, daß er sich aus gegebenen Anlaß mit Fachleuten beraten habe. Dabei sei angesichts neuerer Erkenntnissen zwar die Abtreibungspille Mifegyne nach wie vor abzulehnen,  aber nicht die „Pille danach“.

Die Abtreibungspille „Mifegyne“ habe eine nidationshemmende Wirkung, die die Einnistung der befruchteten Eizelle verhindern würde, in deren Folge das Menschenleben beendet wird. Dies sei Tötung und nicht erlaubt.  baby

Hingegen sei die „Pille danach“  auf die Verhinderung einer Befruchtung ausgerichtet  –  und das sei nach Auffassung von Kardinal Meisner vertretbar.

Die Berater des  Herrn Kardinals verschwiegen allerdings eine weitere, entscheidende Wirkungsweise der „Pille danach“:  die Nidationshemmung!

Wird diese Pille relativ spät eingenommen (z.B. am zweiten oder dritten Tag), dann kann es bereits zur Verschmelzung der Ei- und Samenzelle und somit zum Beginn des menschlichen Lebens gekommen sein. Die „Pille danach“ bewirkt nun, daß diese kleinste Erscheinungsform des Menschen sich nicht in die Gebärmutter einnisten kann und abstirbt. Also insofern ähnlich wie bei der Abtreibungspille „Mifegyne“, wobei diese auch einige Wochen später noch wirkt.

Eminenz, sehr geehrter Herr Kardinal!
Sie haben Ihre Entscheidung aufgrund von unzutreffenden Informationen getroffen. Wir fordern Sie auf, dies schnellstens zu korrigieren und empfehlen, sich in Zukunft bei fundierten Medizinern und engagierten Vertretern der Lebensrechtsgruppen zu informieren, die sicher nicht Ihre Gegner sind, ganz im Gegenteil!

Weinheim, den 31. Januar 2013
Initiative Nie Wieder!
gez. Klaus Günter Annen

Quelle: Nachrichten der Europäischen Bürgerinitiativen zum Schutz des Lebens und der Menschenwürde


Wer darf hinaufziehen zum Berg des HERRN?

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Psalm 24 (23),1-2.3-4ab.5:

Dem HERRN gehört die Erde und was sie erfüllt,   media-80458-2
der Erdkreis und seine Bewohner.
Denn ER hat ihn auf Meere gegründet,
ihn über Strömen befestigt.
 
Wer darf hinaufziehn zum Berg des HERRN,
wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?
Der reine Hände hat und ein lauteres Herz,
der nicht betrügt und keinen Meineid schwört.
 
Er wird Segen empfangen vom HERRN
und Heil von Gott, seinem Beistand.
Das sind die Menschen, die nach ihm fragen,
die dein Antlitz suchen, Gott Jakobs.
 

Israel: Das Grab des alttestamentlichen Josef wurde erneut geschändet

Jüdische Pilger haben das Grab der Heldengestalt Josef (einer der Söhne Jakobs aus dem Alten Testament)  im palästinensisch kontrollierten Nablus (der biblischen Stadt Schechem) in schrecklichen Zuständen vorgefunden:

Die Gruppe der etwa 2500 Pilger erzählte gegenüber der israelischen Maariv-Zeitung, daß jüdische Bücher in der Stätte verbrannt und Möbel eingeschlagen worden sind. Der Gestank von Urin war deutlich bemerkbar und es wurden Spuren gefunden, wonach man versucht hatte, das Gebäude niederzubrennen.

Das Grab Josefs liegt am Stadtrand von Nablus, einer großen palästinensischen Stadt, die auf dem Gebiet des biblischen Schechem liegt. Dort wurde einst die Bundeslade aufbewahrt, bevor der Tempel in Jerusalem gebaut wurde.

Bevor die zweite Intifada im Jahre 2000 ausbrach, hatte Israel eine Militärbasis rund um das Grab, die jüdischen Pilgern ungehinderten Zugang zur Stätte bot. Aber als das Grab im selben Jahr von palästinensischen Mobs belagert und ein israelischer Soldat bei der Verteidigung getötet wurde, stimmte Israel zu, die Kontrolle über die Stätte der palästinensischen Autonomiebehörde zu übertragen, unter der Bedingung, daß sie beschützt wird.

Kaum waren die israelischen Soldaten abgezogen, konnten Palästinenser die Stätte stürmen und zerstören.

Jüdische Gruppen besuchen die Stätte heutzutage unter massivem Schutz der Armee. Sie haben den größten Teil der zerstörten Anlage wieder aufgebaut, aber das Grab wird immer wieder von radikalen Moslems geschändet. 

Quelle: http://www.israelheute.com


„Laßt uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen“

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche:Brief an die Hebräer 10,19-25;

Wir haben also die Zuversicht, Brüder,
durch das Blut Jesu in das Heiligtum einzutreten.
ER hat uns den neuen und lebendigen Weg erschlossen
durch den Vorhang hindurch, das heißt durch seinen Leib.
 
Da wir einen Hohenpriester haben, der über das Haus Gottes gestellt ist,
laßt uns mit aufrichtigem Herzen und in voller Gewissheit des Glaubens hintreten,
das Herz durch Besprengung gereinigt vom schlechten Gewissen
und den Leib gewaschen mit reinem Wasser.
 
Laßt uns an dem unwandelbaren Bekenntnis der Hoffnung festhalten,
denn ER, der die Verheißung gegeben hat, ist treu.
Laßt uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen.
Laßt uns nicht unseren Zusammenkünften fernbleiben,
wie es einigen zur Gewohnheit geworden ist,
sondern ermuntert einander, umso mehr, als ihr seht, daß der Tag naht.
 

Ägypten: Mursis Sicherheitskräfte zerstören systematisch Kameras und machen Jagd auf Journalisten

In den von Demonstrationen und Protesten erschütterten ägyptischen Städten am Suezkanal machen Polizei und „Sicherheitskräfte“ in Zivil Jagd auf Journalisten und Personen, die die Gewalt der Polizei filmen wollen.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, dass die Polizei systematisch Kameras und Camcorder zerstöre. Offenbar versuchten die Behörden jeden festzunehmen, der die Übergriffe filmen wolle oder in den Krankenhäusern Todesopfer und ihre Verletzungen dokumentiere.

Der Zugang zu den Städten am Suezkanal ist streng überwacht und werde teilweise völlig unterbunden. Mehrere Krankenhäuser sind geschlossen worden, die Verletzten würden in manchen Fällen unter größtem persönlichem Risiko mit Privatwagen an den Checkpoints vorbei in andere Städte gebracht, um sie versorgen zu können. Vorübergehend wurden sogar die örtliche Telefonnetze und der Strom abgeschaltet. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Auch die wenigen in ägyptischen Privatsender ausgestrahlten Filme seien unter größtem Risiko aus der Kanalregion geschmuggelt worden, so die IGFM. Die bedeutendsten Medien Ägyptens sind in staatlicher Hand und inzwischen unter der Kontrolle der Muslimbrüder.

Kritische IGFM-Journalisten wurden ausgegrenzt

Zwei Journalisten der IGFM, die sich für die Rede des ägyptischen Präsidenten am 30. Januar akkreditiert hatten, um kritische Fragen an Mohammed Mursi zu stellen, ist wenige Stunden vor der Veranstaltung mitgeteilt worden, dass für sie im Veranstaltungssaal kein Platz sei. Sie müssten sich in einen separaten Übertragungsraum zurückziehen.

„Offenbar hat Mursi Angst davor, nach Folter, politischem Mord und seinen antijüdischen Ausfällen über ‚Affen und Schweine‘ befragt zu werden“, kommentierte dies der IGFM-Vorstandssprecher.

Maßgebende Vertreter der radikal-islamischen Salafisten haben die von Präsident Mursi verhängten Ausgangsperren, das brutale Vorgehen der Polizei gegen Demonstranten und den Einsatz des Militärs begrüßt.

Nach Einschätzung der IGFM zeigt dies, dass der gemeinsame Hass auf die Demokratiebewegung die Differenzen zwischen den verschiedenen islamistischen Strömungen inzwischen weitgehend eingeebnet hat. „Die Revolution gegen General Mubarak hatte ihren Ausgangspunkt am Suezkanal. Das Verhalten Mursis und die gesamten Ereignisse ähneln dem erschreckend“, so die IGFM.

„Präsident Mursi hat sich den Unterdrückungsapparat Mubaraks zu Diensten gemacht. Gegenüber internationalen Medien beschwört Mursi beharrlich seine angeblich demokratische und freiheitliche Gesinnung. In Ägypten selbst spricht Mursi eine andere Sprache. Am deutlichsten sprechen seine Taten“, betont IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

Nicht nur die Muslimbrüder, auch die Salafisten betrachten die Polizei inzwischen als „ihre“ Polizei, die gemeinsam mit den „Tugendwächtern“ ihre Interessen vertrete. Wie die IGFM berichtet, herrscht eine Atmosphäre der Straflosigkeit für Drohungen und für Verbrechen von Seiten aller Islamisten.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Ägypten unter:
http://www.igfm.de/Menschenrechte-in-AEgypten.575.0.html


Israel: Das Moona-Raumfahrtzentrum – unterstützt von der NASA – wurde in Sakhnin eröffnet

Zugleich auch ein Projekt der Völkerverständigung

NASA-Chef Charles Bolden kam am vergangenen Montag nach Sakhnin, um dort das Moona-Wissenschafts-, Umwelt- und Raumfahrtzentrum zu eröffnen. An der Eröffnungsveranstaltung nahmen auch Schüler sowie Personen aus Politik und Wissenschaft teil.

Das Zentrum ist eine Kooperation zwischen der Stadt Sakhnin, der Behörde für die Entwicklung Galiläas, dem Städtebund für Umweltschutz und den NGOs Zionut 2000 und Shatil. Vor einigen Monaten haben sich auch die US-Botschaft und die NASA dem Projekt angeschlossen.

NASA-Chef Bolden sprach mit den anwesenden Kindern und gab ihnen Ratschläge für ein erfolgreiches Leben: Hart arbeiten, lernen, Fragen stellen und keine Angst vor dem Scheitern nannte er als wichtigste Zutaten seines Erfolgsrezepts.

Die Raumfahrt sieht er auch als Projekt der Völkerverständigung: „Ein Raumschiff schafft es, 14 Astronauten aus der ganzen Welt zusammenzubringen, egal, welche Kultur, Religion, Hautfarbe, welches Geschlecht oder welche Nationalität sie haben“, so Bolden. „Alle arbeiten zusammen, und das heißt, dass wir das auch auf der Erde tun können, und das könnt ihr auch.“

Ziel des Zentrums ist es, den Einwohnern Galiläas Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung und für Kooperationen mit Bürgern aus verschiedenen Arbeits- aber auch kulturellen Hintergründen zu geben, um so gemeinsam Probleme in der Region anzugehen. Hierzu sollen pädagogische, gesellschaftliche und auch Geschäftsinitiativen gehören. Die Weltraumforschung mit ihren Technologien soll dabei beispielhaft stehen.


Bürgermeister Ganayyem (Foto: Ynet)

Mazen Ganayyem, der Bürgermeister von Sakhnin (siehe Foto), erklärte:

„Für Israel und Sakhnin ist es eine große Ehre, dass der Administrator der NASA zu uns kommt. Dieses Projekt kann viel beitragen, besonders jetzt, da in letzter Zeit alle nur noch über Massenvernichtungswaffen und Raketen sprechen. Endlich sprechen wir einmal von sauberer Luft, und vielleicht gibt es am Ende sogar einmal einen Astronauten, der aus Sakhnin kommt.“

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


Dr. med. Wolfgang Furch: Kritik an künstlicher Befruchtung, PID und Abtreibung

Trotz enormer Fortschritte birgt die sog. Reproduktionsmedizin vor allem aus ethischer Sicht zahlreiche Gefahren. Diese Einschätzung gab der Gründer der Lebensrechts-Initiative ProVita, der im Ruhestand befindliche Gynäkologe Dr. Wolfgang Furch gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA.  

Anlaß für seine Äußerungen ist ein Bericht der Bild-Zeitung vom 29.1. 2013 über eine 36-Jährige, die nach einer künstlichen Befruchtung Vierlinge erwartet:

Ihr waren ursprünglich zwei Embryonen eingesetzt worden. Diese hatten sich aber im Mutterleib geteilt, so daß die Frau nun zwei eineiige Zwillinge erwartet. Ihr Frauenarzt habe ihr geraten, um zwei Kinder „zu reduzieren“, weil die Risiken der Schwangerschaft zu groß seien. So könnte etwa ein Kind behindert sein oder zwei an Unterversorgung sterben. Im schlimmsten Fall könne die Mutter gar alle Kinder verlieren, weil ihre Gebärmutter nur sechs Kilogramm tragen könne und nicht genug Platz für vier Babys biete. Dem Bericht zufolge hat sich die Frau, die in der 17. Schwangerschaftswoche ist, trotzdem entschieden, die Kinder auszutragen. images (2)

Wie Dr. Furch gegenüber IDEA erläuterte, bedeute der Begriff „reduzieren“ nichts anderes, als daß eines oder mehrere Föten im Mutterleib getötet würde. Meist werde das mit Gefahren für das Leben der Mutter begründet. In der Tat könnten bei einer Vierlings-Schwangerschaft Komplikationen auftreten. Aus medizinischer Sicht sei es daher verständlich, wenn der behandelnde Frauenarzt die Mutter darüber aufkläre.

Eine Abtreibungn sei aber nicht nur für die Frau eine große seelische Belastung, sondern auch für den Arzt, der den Eingriff vornehmen muss. Denn er müsse entscheiden, welches Kind leben darf und welches nicht. Auch aus diesem Grund habe ProVita schon sehr früh von künstlichen Befruchtungen abgeraten, so der Gründer der Organisation. In Deutschland gibt es jedes Jahr schätzungsweise 80.000 künstliche Befruchtungen; in 20 Prozent davon kommt es zu Mehrlingsschwangerschaften.

Reproduktionsmedizin führte zu „katastrophaler Entwicklung“

Es sei nicht gut, wenn sich der Mensch zum „Mitschöpfer“ aufschwinge. Mit der Reproduktionsmedizin sei eine „katastrophale Entwicklung“ losgetreten worden, die niemand mehr bremsen könne.

Das zeige sich u.a. bei der Präimplantationsdiagnostik (PID). Dabei werden die bei einer künstlichen Befruchtung entstandenen Embryonen vor der Einpflanzung in den Mutterleib auf mögliche genetische Defekte untersucht. Lebensrechtler befürchten, daß kranke Embryonen „aussortiert“ werden und so der Weg zum „Designer-Baby“ gebahnt wird. Doch diese Art von „Qualitätssicherung“ stehe dem Menschen nicht zu, so Furch.

„Lebenshilfe“ und Evangelische Allianz befürchten Aufweichung des PID-Gesetzes

Unterdessen warnt die Deutsche Evangelische Allianz vor einer Aufweichung des vom Bundestag beschlossenen PID-Gesetzes, das der Anwendung dieser Technologie enge Grenzen setzt. Der Allianz-Beauftragte am Sitz von Bundestag und Bundesregierung, Wolfgang Baake, befürchtet, daß die Praxis durch eine Rechtsverordnung, über die der Bundesrat am 1. Februar 2013 abstimme, verändert werden soll. Die Allianz schließe sich hier der Kritik der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, der Bundesärztekammer und des Deutschen Ethikrats an.

Auch die Vorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe eV für Menschen mit geistiger Behinderung, die frühere Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), sei der Meinung, daß die vorgesehene Rechtsverordnung dem Willen des Gesetzgebers widerspreche. Der Bundestag habe ein PID-Verbot mit eng begrenzten Ausnahmen beschlossen; hingegen ermögliche der Rechtsverordnungsentwurf eine breite Anwendung.

Quelle: http://www.idea.de


Die „Münchner Monstranz“ im Bistum Regensburg

Vom 2. bis 8.2.2013: Vorbereitung auf den Eucharistischen Nationalkongreß in Köln

Vom 5. bis zum 9. Juni 2013 findet in Köln ein Eucharistischer Nationalkongreß statt. Um die Gläubigen darauf vorzubereiten, wird die „Münchner Monstranz“ ihren Weg durch alle Bistümer Deutschlands gehen.

Die „Münchner Monstranz“ wurde beim Eucharistischen Kongreß 1960 in München verwendet und ist seit dem 1. Adventssonntag auf ihrem Weg durch Deutschland.

In der Diözese Regensburg wird sie vom 2. bis zum 8. Februar 2013 sein. 

REGENSBURGER DOM

REGENSBURGER DOM

Programm:

Samstag, 2.2.2013, 14.30 Uhr, Regensburg, Karmeliterkirche: Eröffnung des Weges der Münchener Monstranz im Bistum Regensburg durch H. Weihbischof Reinhard Pappenberger; Eucharistische Anbetung bis 17 Uhr Regensburg, Karmelitenkloster: 14.30 Uhr bis 17 Uhr Eucharistische Anbetung

Sonntag, 3.2.2013: Eucharistische Pontifikalvesper am Tag des geweihten Lebens mit H. Bischof Rudolf Voderholzer

Montag, 4.2.2013: Straubing, Karmelitenkloster: 16  Uhr Eucharistische Anbetung; 18 Uhr Meßfeier Zelebrant und Prediger: Prior P. Georg Bertram.

Dienstag, 5.2.2013: Bettbrunn 17 Uhr eucharistische Anbetung; 19 Uhr Meßfeier Zelebrant und Prediger: Regionaldekan Johannes Hofmann

Mittwoch, 6.2.2013: Cham, Redemptoristenkloster 17 Uhr eucharistische Anbetung; 19 Uhr Meßfeier Zelebrant und Prediger: Regionaldekan Georg Englmeier

Donnerstag,7.2.2013: Kirchenlaibach: 9 Uhr Andacht und Aussetzung; ganztägige Anbetung; 19 Uhr Meßfeier. Zelebrant und Prediger: Regionaldekan Manfred Strigl

Freitag, 8.2.2013: Titularfest im Passionistenkloster Schwarzenfeld; 15 Uhr eucharistische Anbetung; 19 Uhr Meßfeier. Zelebrant und Prediger: Regionaldekan Gerhard Pausch

Hintergrundinformation: Eucharistische Kongresse

Eucharistische Kongresse sind eine besondere Bezeugung der Eucharistieverehrung in neuerer Zeit. Die Initiatorin Émilie Tamisier aus Tours (1834-1910) war inspiriert von P.-J. Eymard. Die Eucharistischen Kongressse fanden rasche Verbreitung v.a. in romanischen Ländern; zuerst auf internationaler, dann auf nationaler und diözesaner Ebene. Der erste internationale Eucharistische Kongress wurde in Lille (1881) gefeiert, der 50. Vom 10. Bis 17. Juni 2012 in Dublin (Irland) unter dem Motto „Die Eucharistie: Gemeinschaft mit Christus und untereinander“. Ziel der Eucharistischen Kongresse ist es, die zentrale Bedeutung der Eucharistiefeier und der eucharistischen Anbetung für das Leben der Kirche sowie für den Frieden in der Welt bewusst zu machen und zu fördern. Im deutschen Sprachraum gab es bereits drei internationale Eucharistische Kongresse: Köln (1909), Wien (1912) und in München (1960). (Quelle: LThK)

Ein nationaler Eucharistischer Kongress findet vom 5. bis 9. Juni 2013 in Köln statt. Der Veranstalter ist die Deutsche Bischofskonferenz, Ausrichter das Erzbistum Köln. In puncto katholische Großereignisse hat die Domstadt, vor allem durch den Weltjugendtag 2005, viele positive Erfahrungen gesammelt: neben den über 10.000 Geistlichen kamen damals 800.000 registrierte Pilger aus 193 Ländern nach Köln.

Der Eucharistische Kongress 2013 steht unter dem Motto: „Herr, zu wem sollen wir gehen?“ (Joh 6,68). In den fünf Tagen bietet die Veranstaltung mit Gottesdiensten in und außerhalb der Kirchen im Kölner Zentrum, Gesprächen und theologischen Vorträgen auch ein vielfältiges Kulturprogramm, ein Jugendfestival und caritative Projekte. Es wird Gelegenheit zu Austausch, Glaubensvertiefung und Begegnung und zum gemeinsamen Feiern geben. Den Abschluss des Kongresses bildet die sonntägliche Eucharistiefeier, die als Pontifikalamt im Rheinenergie-Stadion gefeiert wird.

Dieses Glaubensfest ist so „eine Begegnung mit Christus und untereinander“ und kann „zu einer Vertiefung von Glaube und Wissen über das eucharistische Geheimnis“ beitragen, so der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner bei der Vorstellung der Veranstaltung in Köln. „Denn die Feier der Eucharistie ist die Mitte unseres Glaubens und unserer Kirche.“

Den Lenkungsausschuss für den Kongress bilden die Erzbischöfe Reinhard Kardinal Marx (München und Freising), Werner Thissen (Hamburg), Hans-Josef Becker (Paderborn), Ludwig Schick (Bamberg) und Rainer Maria Kardinal Woelki (Berlin). Vorsitzender im Lenkungsausschuss ist Joachim Kardinal Meisner (zugleich Vorsitzender der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz), sein Stellvertreter Erzbischof Robert Zollitsch (zugleich Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz). Quelle: www.eucharistie2013.de

Hintergrundinformation: Münchner Monstranz

Die von Goldschmied August Hartle (München-Großhadern) angefertigte Monstranz besteht aus einer getriebenen und vergoldeten Messingplatte. Diese ist strahlenförmig mit Bergkristallen, Lapislazuli, Rosenquarzen und weiteren Halbedelsteinen besetzt. In der damaligen Zeit (1960) galt sie als „bewusst modern“ gestaltet. Während des 37. Eucharistischen Weltkongresses in München 1960 war in ihr von Mittwoch bis Sonntag das Allerheiligste zur Anbetung in der Pfarrkirche St. Paul ausgesetzt. Der Eucharistische Weltkongress in München war das erste internationale Großereignis in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg. Er fand unter dem Motto: „Pro mundi vita“ (Für das Leben der Welt) vom 31. Juli 1960 bis zum 07. August 1960 statt. (Quelle: Gemeinschaft erleben – Eucharistie feiern. Der Eucharistische Weltkongress 1960 in München: Peter Pfister (Hrsg.), Archiv des Erzbistums München und Freising AEM, Band 10, München 2010)

Kontakt
Domvikar Msgr. Thomas Pinzer, Obermünsterplatz 7, 93047 Regensburg  –  T.: 0941 / 597-1603

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