Dekret von Bischof Lennon zum visionär entstandenen „Rosenkranz der Ungeborenen“

Kirchliche Ablehnung betr. „Werk der Heiligen Liebe“ und „Erscheinungen“ an Maureen Sweeney Kyle

Foto: Bernd F. Pelz

Foto: Bernd F. Pelz

Bereits vor über eineinhalb Jahren  – unsere Webseite befand sich damals noch in ihren Anfängen  – veröffentlichten wir einen skeptischen Artikel über den sog. „Rosenkranz der Ungeborenen“, der auf angeblich himmlische Visionen an eine amerikanische „Seherin“ Maureen zurückgeht.  

Dieser „mystische“ Spezial-Rosenkranz ist auch hierzulande stark verbreitet, vor allem in erscheinungsbewegten Gebetsgruppen und  schwarmgeistig geprägten Lebensrechtskreisen. Er wird auch auf größeren Veranstaltungen seit Jahren eifrig verteilt.

Hier zunächst unsere Kritik:  Artikel

Jetzt erst haben wir erfahren, daß Bischof Richard Lennon von Cleveland (US-Bundesstaat Ohio) sich im Auftrag des Vatikan bereits vor drei Jahren mit unmißverständlicher Klarheit gegen die Echtheit dieser „Erscheinungen“ gewandt hat, die den „Rosenkranz der Ungeborenen“ fordern, der von einem sog. „Werk der Heiligen Liebe“ intensiv propagiert wird.

Wir dokumentieren nachfolgend die Verkündigung des zuständigen Oberhirten im vollen Wortlaut:

DEKRET   bischof

im Namen Gottes an die Laien und den Klerus der Diözese Cleveland:

Im Licht meiner Verantwortung für die Förderung und den Schutz des kirchlichen Lebens innerhalb der Diözese von Cleveland (cc. 387, 392, 223, §2); und da ich durch den Heiligen Stuhl angewiesen wurde, definitiv zu handeln in der Angelegenheit der angeblichen Erscheinungen an Maureen Sweeney Kyle; und nachdem ich den theologischen Inhalt der angeblichen Erscheinungen und Eingebungen an Maureen Sweeney Kyle geprüft und einen Experten in dieser Angelegenheit (c. 747, §2) konsultiert habe, gebe ich, Richard G. Lennon, Bischof von Cleveland, hiermit bekannt:

1. dass die angeblichen Erscheinungen und Eingebungen an Maureen Sweeney Kyle nicht übernatürlichen Ursprungs sind.

2. Ich untersage den Mitgliedern des Klerus jegliche kirchliche Jurisdiktion, die Sakramente auf dem Gelände des „Werkes der Heiligen Liebe“ zu feiern (cc. 835, §1; 838, §4).

3. Ich ermahne die Gläubigen der Diözese Cleveland, damit aufzuhören, sich zu irgendwelchen religiösen, liturgischen, spirituellen oder frommen Zwecken auf dem Gelände des „Werkes der Heiligen Liebe“ zu versammeln (cc. 212, §§1, 3; 214).

4. Ich gebe bekannt, dass die „Confraternity of the United Hearts of Jesus and Mary“ („Bruderschaft der Vereinten Herzen Jesu und Mariens“) keine anerkannte Gemeinschaft der christlichen Gläubigen in der Diözese Cleveland ist und die Bezeichnung „katholisch“ weder legitim verwenden noch sich als katholische Gruppe bezeichnen darf (c. 216).

Dieses Dekret tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Ausgestellt in der Kanzlei der Diözese Cleveland am heutigen 11. November im Jahr des Herrn 2009

gezeichnet:

+ Richard Lennon

Bischof von Cleveland

Quelle (mit inhaltlicher Begründung des Dekrets):   http://kirchlich.net/pages/posts/bischof-von-cleveland-bezeichnet-die-sog.-offenbarungen-von-maureen-sweeny-kyle-als-nicht-uebernatuerlich1815.php


Trara um „kreuz.net“: Plädoyer einer evangelischen Familienmutter für mehr Sachlichkeit in den Medien

Kommentar von Almut Rosebrock AlmutRosebrock

Mit dem Schwulen-Verlag Gmünder und dem kath. Theologen David Berger „kämpfen“ Menschen, denen SEX mit dem eigenen Geschlecht offenbar alles bedeutet, gegen Menschen, die ihr Leben nach dem Glauben an Gott und Seine Jahrtausende alten Gebote ausrichten   –  siehe die unfairen Medienangriffe gegen katholische Priester, zuletzt gegen Pfr. Guido Rodheudt.

Und die allgemeinen Medien und Presseportale greifen das Thema begierig auf. Sogar ein „Kopfgeld“ wurde ausgesetzt auf die „Macher“ von kreuz.net (ich will dieses Portal keineswegs in Schutz nehmen, ich kenne es inhaltlich nicht).

In unserem modernen Staat gelten Meinungs- und Pressefreiheit. Es ist eine Aufgabe und eine lohnende Zielrichtung für 2013, daran zu arbeiten, dass Sachlichkeit und Differenziertheit in der Berichterstattung wieder eine Chance haben mögen.

Aber die Homo-Lobby  –  und auch die EU  –  möchte alle Menschen dazu „zwingen“, ihren seit Jahrtausenden bestehenden Glauben „über Bord zu werfen“. Denn dies müsste man tun, um Homosexualität „gut“ und „okay“ zu finden.

Ist das „Freiheit“? –  Warum wird Sex heute überhaupt derart in den Mittelpunkt gestellt?

Vernunft, Verstand, Kultur, Menschlichkeit, Tradition, Glaube werden „zur Seite gewischt“ von der Lobby dieser Bevölkerungsminderheit (ca. 1 – 2 % empfinden wohl homosexuell).

Es ist akzeptiert, dass es Menschen gibt, die sexuell anders „ticken“  –  aber deren „missionarisches Auftreten“ und lautes Geschrei finde ich übertrieben. Eher müsste man entschieden für die Rechte alter Menschen, Behinderter, Kranker, Benachteiligter eintreten.

Fakt ist, dass durch die heutige starke „Sex-Zentrierung“ die sexuell übertragbare Erkrankungen in erheblichem Maß zugenommen haben (Aids, Syphilis, Hepatitis, Viren- und bakterielle Infektionen, Krebs am Urogenitaltrakt und in der Mundhöhle usw).

Die „Praktizierenden“ erwarten selbstverständlich, dass die „Solidargemeinschaft“ für die Folgen ihres leichtfertigen sexuellen Lebensstils aufkommt und die oft lebenslang erforderlichen Therapien finanziert. Ist das fair? 

In homosexuellen Kreisen liegt der Gebrauch von Drogen und Alkohol und die Rate an psychischen Problemen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung deutlich höher. Die Lebenserwartung ist dagegen weitaus kürzer.

Dies wird durch die „Homo-Lobby“ gerne verschwiegen; bis dahin, dass inzwischen Schwule und Lesben schon zu unseren ca. 12-jährigen Siebtklässlern in die Schulen kommen (in Berlin Realität) und ihnen sagen, „alles“ sei erlaubt und „gut“.

Die lange Menschheitsgeschichte wäre nicht so verlaufen, wenn nicht die verbindliche Ehe bzw. partnerschaftliche Verbindung zwischen Mann und Frau, die natürlicherweise Kinder hervorbringt, die „Norm“ wäre.  Auch unsere „modernen Zeiten“ mit ihren „Vorreitern“ werden das nicht ändern.

NICHT die Sexualität oder „sexuelle Orientierung“  gehören in die MTTE der Gesellschaft, sondern Vernunft, Verstand, Menschlichkeit, Kultur, Kunst, Tradition  –  und auch Moral!

Insofern lautet mein Wunsch und Appell für das Jahr 2013 an Presse und Medien, stärker auf Sachlichkeit und Objektivität zu achten und sich nicht in einseitige bzw. rufmordähnliche Kampagnen hineinziehen zu lassen.

Mit dem Glauben, auch dem christlichen  –  über den im Moment extrem „hergezogen“ und gelästert wird (der Islam würde das nicht mit sich machen lassen!)  –  gibt es eine „Realität“ und eine „Lebenserfüllung“, die nicht jede/r verstehen kann bzw. will.

Aber auch die Würde von Christen ist unantastbar!

Der Erfahrungsbericht „Warum ich als Christ nicht mehr homosexuell leben wollte“  zeigt interessante Perspektiven auf.

Almut Rosebrock, Apothekerin und Mutter, Gründerin des Aktionsbündnisses „Gerne leben mit Kindern“: http://www.glmk.de


Israel: Einwohnerzahl auf fast 8 Millionen gestiegen, darunter über 20% Israelo-Araber

Neuesten Angaben des Zentralen Statistikbüros zufolge zählt der israelische Staat zum Ende des Jahres genau 7.981.000 Einwohner. Die Acht-Millionen-Marke ist somit fast erreicht.

Foto: K. Ruprecht

Foto: K. Ruprecht

75,4 Prozent der Einwohner (also 6.015.00 Menschen) sind Juden, 1.648.000 sind Araber und 319.000 gehören anderen ethnischen Gruppen an.

Im Jahr 2012 ist Israel rein rechnerisch um 145.000 Einwohner gewachse:. 170.000 Babys wurden geboren und 16.500 neue Einwanderer willkommen geheißen. Über Todesfälle gibt es keine Angaben.

Im letzten Jahrzehnt ist die Einwohnerzahl in Israel um 1.350.000 Menschen gestiegen. 1992 lebten 5.195.900 Israelis im Heiligen Land, vor 40 Jahren nur 3.225.00  – und im Jahr 1952 gab es nur 1.629.500 Einwohner.

Quelle: Webseite „Israel heute“


Segensgebete des Alten Bundes: „Der HERR segne und behüte dich…“

Aus der heutigen liturgischen Sonntagslesung der katholischen Kirche:

Buch Numeri 6,22-27:

Der HERR sprach zu Moses:
Sag zu Aaron [dem Hohenpriester] und seinen Söhnen:

So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen:
Der HERR segne dich und behüte dich.
Der HERR lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.
Der HERR wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil.
So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen  –  und ich werde sie segnen.

Psalm 67 (66),2-3.5.6.8:

Gott sei uns gnädig und segne uns. ER lasse über uns sein Angesicht leuchten, 
damit auf Erden sein Weg erkannt wird und unter allen Völkern sein Heil.
Die Nationen sollen sich freuen und jubeln. Denn du richtest den Erdkreis gerecht.

Du richtest die Völker nach Recht und regierst die Nationen auf Erden. 
Die Völker sollen dir danken, o Gott, danken sollen dir die Völker alle!
Es segne uns Gott. Alle Welt fürchte und ehre ihn!


Das neue Jahr und der liebe Gott…

Von Joachim Ringelnatz

Was würden Sie tun, wenn Sie das neue Jahr regieren könnten?

Ich würde vor Aufregung wahrscheinlich die ersten Nächte schlaflos verbringen und darauf tagelang ängstlich und kleinlich ganz dumme, selbstsüchtige Pläne schwingen.

Dann  –  hoffentlich  –  aber laut lachen und endlich den lieben Gott abends leise bitten, doch wieder nach seiner Weise das neue Jahr göttlich selber zu machen.


Die „Seherin“ Maria Valtorta und ihre irrgeistigen Thesen über die „göttliche“ Madonna

6. Teil der Serie „Valtortas Irrtümer“

Am heutigen 1. Januar 2013, dem Hochfest der Gottesmutter Maria, veröffentlichte eine von zwei Katholiken betriebene Webseite namens „WegWahrheitLeben“ wieder einige Auszüge aus den Visionen der italienischen „Seherin“ Maria Valtorta: http://wegwahrheitleben.wordpress.com/2013/01/01/maria-ist-miterloserin/

Valtortas umfangreiche Buchbände „Der Gottmensch“, die auf angeblichen himmlischen „Diktaten“ beruhen,  sind kirchlich nicht anerkannt, sie wurden vom  vatikanischen Hl. Offizium sogar ausdrücklich verworfen.

(Näheres dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/2011/07/05/der-%E2%80%9Eosservatore-romano%E2%80%9C-uber-valtortas-visionen/)

Dieser fromme Blog bemerkt zudem nicht einmal, daß er sich im Grunde selbst widerspricht:

Eingangs gibt es dort zur Illustration nämlich ein schönes, kunstvolles Marienbild, wobei der Heiligenschein der Madonna die Worte des Engels enthält: Ave Maria, gratia plena“  =  Sei gegrüßt Maria, voll der Gnade! 

Genau dies ist der springende Punkt: durch Gottes GNADE wurde die Madonna das, was sie ist: media-374638-2

Das edelste Geschöpf Gottes und die auserwählte Mutter unseres Erlösers, der auch Maria erlöst hat, freilich in der bevorzugten Weise der Voraus-Erlösung (= makellose Empfängnis), wie das Immaculata-Dogma der katholischen Kirche verkündet.

Da Maria der von Gott am meisten begnadete Mensch ist, da sie die Erst-Erlöste und Voll-Erlöste des Neuen Bundes ist, kann sie nicht zugleich im eigentlichen Sinne eine „Miterlöserin“ sein, nachdem sie doch selber durch des Schöpfers Huld erlöst wurde.

Erst recht ist die Madonna nicht „göttlich“. Dies zu behaupten wäre geradezu Gotteslästerung, weil ein Geschöpf dann mit dem Schöpfer selbst gleichgesetzt würde.

Sicherlich hat die seligste Jungfrau durch Gottes Hilfe  in einzigartiger Weise am Heilswerk des Ewigen mitwirken dürfen. Daher ist sie gleichsam Mitarbeiterin und Mithelferin beim Erlösungswerk ihres göttlichen Sohnes.

Wir alle sollen freilich „Mitarbeiter der Wahrheit“ sein (vgl Eph. 4,25); die Gottesmutter war dies zweifellos in herausragender Weise; insofern ist sie die Erste unter Gleichen, die geistliche Mutter der Christgläubigen.

Dies ändert aber nichts an der grundlegenden Tatsache, daß die Madonna sich in der Dimension der Geschöpfe befindet, ihr Sohn hingegen GOTT selber ist, aus dem Vater geboren vor aller Zeit.

Der wesentliche Unterschied zwischen dem Schöpfer und dem Geschöpf darf nicht verwischt werden. Der Titel „Miterlöserin“ gehört wegen seiner mißverständlichen bis irreführenden Ausdrucksweise daher nicht zur amtlichen kirchlichen Verkündigung.

Darauf hat auch Papst Benedikt mehrfach und deutlich hingewiesen. – Infos siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2012/02/11/papst-titel-miterloserin-fur-maria-verdunkelt-den-wesentlichen-vorrang-christi/

Zurück zu Maria Valtorta. Die erwähnte Webseite veröffentlichte am heutigen Neujahrstag jene „Einsprechungen“, welche die Seherin angeblich am 2. Juli 1943 von Christus selbst erhalten habe:

„Jesus sagt:  “Die göttliche Mutter ist nicht anders als der göttliche Sohn. Nicht in der menschlichen Natur, nicht in der übermenschlichen Mission der Erlösung.“

Es gibt keine „göttliche“ Mutter, weil Maria nicht göttlich ist, also keine Göttin ist, sondern ein Geschöpf. Die katholische Kirche hat nie etwa anderes gelehrt.

Wenn Maria Valtorta mit ihren irrgeistigen Visionen dem Zeugnis der Heiligen Schrift und dem Lehramt der Kirche widerspricht, verbreitet sie fundamentale Irrlehren. Boppard-Severus-DSC_0357-2-2

Es ist geradezu unverfroren, Maria und Christus gleichzusetzen, was dann auch im nachfolgenden Satz geschieht, wo die „übermenschliche Mission der Erlösung“ angeblich jeweils dieselbe sein soll.

Maria ist aber kein Übermensch und sie übernahm keine übermenschliche Mission und erst recht nicht jene der „Erlösung“, da sie selbst als Angehörige des Menschengeschlechtes der Erlösung in Christus bedurfte.

Im nächsten Abschnitt erfolgt erneut eine dreiste Gleichsetzung unseres göttlichen Heilands mit seiner menschlichen Mutter, die erneut als „göttlich“ bezeichnet wird:

„Der göttliche Sohn sollte den Gipfel des Schmerzes in der Losgetrenntheit vom göttlichen Vater berühren: im Garten Getsemani, am Kreuz. Das war der aufs äußerste, zu unendlicher Herbheit gesteigerte Schmerz. Die göttliche Mutter sollte die Losgetrenntheit vom Sohn in den drei Tagen meiner Grabesruhe als den Gipfel des Schmerzes durchleiden.

Angesichts dieser seit 2000 Jahren ganz neuen Lehren bzw. Irrlehren meint wohl auch dieser Erscheinungs-„Jesus“, daß hier erheblicher Erklärungsbedarf besteht. Daher heißt es sodann:

„Es gibt viele geheime Seiten, die ihr nicht kennt, in dem Buch über das Leben der Allerreinsten Miterlöserin. Ich habe euch schon gesagt: “Die Geheimnisse Mariens sind zu rein und göttlich, als dass menschlicher Geist sie erfahren dürfte”.

Die katholische Kirche akzeptiert keine gnostischen Geheim- und Sonderlehren, die angeblich bis zum 2. Juli 1943 „nicht bekannt“ gewesen seien.

Laut verbindlicher katholischer Lehre ist die „göttliche Offenbarung“  mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen. Daran hat sich auch eine angebliche „Seherin“ namens Maria Valtorta samt ihrem Fanclub zu halten.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

HINWEIS der Redaktion: Herr Schenker hat in einer Zuschrift –  siehe  Leserkommentare hier –  darauf hingewiesen, daß der Ausdruck „göttlich“ in bezug auf die Madonna im entsprechenden italienischen Abschnitt von Valtortas Schriften offenbar fehlt. Wissenschaftlich geklärt werden kann die Frage, was Valtorta hier tatsächlich selber schrieb, allein mit ihrer Originalhandschrift bzw einer notariell beglaubigten Abschrift.

 


Vatikan würdigt die im Alter von 103 Jahren verstorbene Medizin-Nobelpreisträgerin Rita Levi-Montalcini

Die jüdische Senatorin gehörte der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften an

Auch der Vatikan kondoliert den Angehörigen von Rita Levi-Montalcini. Die italienische Medizin-Nobelpreisträgerin von 1986 und „Senatorin auf Lebenszeit“ ist am vergangenen Sonntag im hohen Alter von 103 Jahren gestorben.

Papstsprecher Federico Lombardi sprach von einer „herausragenden und vorbildlichen Gestalt“, nicht nur wegen ihrer wissenschaftlichen Leistungen, sondern auch aufgrund ihres „bürgerlichen und moralischen Engagements“.

Die aus einer jüdischen Familie in Turin stammende Levi-Montalcini war ungläubig und lag mit vielen ihrer Ansichten nicht auf Vatikan-Linie. Dennoch wurde die Hirnforscherin 1974 als erste Frau überhaupt in die Päpstliche Akademie der Wissenschaften aufgenommen.

Wiederholt hat sich die streitbare Wissenschaftlerin, die viele Zeitgenossen als „Madame Curie unserer Zeit“ ansahen, sehr lobend über die Arbeit dieser Päpstlichen Akademie geäußert.

Quelle: Radio Vatikan