Trara um „kreuz.net“: Plädoyer einer evangelischen Familienmutter für mehr Sachlichkeit in den Medien

Kommentar von Almut Rosebrock AlmutRosebrock

Mit dem Schwulen-Verlag Gmünder und dem kath. Theologen David Berger „kämpfen“ Menschen, denen SEX mit dem eigenen Geschlecht offenbar alles bedeutet, gegen Menschen, die ihr Leben nach dem Glauben an Gott und Seine Jahrtausende alten Gebote ausrichten   –  siehe die unfairen Medienangriffe gegen katholische Priester, zuletzt gegen Pfr. Guido Rodheudt.

Und die allgemeinen Medien und Presseportale greifen das Thema begierig auf. Sogar ein „Kopfgeld“ wurde ausgesetzt auf die „Macher“ von kreuz.net (ich will dieses Portal keineswegs in Schutz nehmen, ich kenne es inhaltlich nicht).

In unserem modernen Staat gelten Meinungs- und Pressefreiheit. Es ist eine Aufgabe und eine lohnende Zielrichtung für 2013, daran zu arbeiten, dass Sachlichkeit und Differenziertheit in der Berichterstattung wieder eine Chance haben mögen.

Aber die Homo-Lobby  –  und auch die EU  –  möchte alle Menschen dazu „zwingen“, ihren seit Jahrtausenden bestehenden Glauben „über Bord zu werfen“. Denn dies müsste man tun, um Homosexualität „gut“ und „okay“ zu finden.

Ist das „Freiheit“? –  Warum wird Sex heute überhaupt derart in den Mittelpunkt gestellt?

Vernunft, Verstand, Kultur, Menschlichkeit, Tradition, Glaube werden „zur Seite gewischt“ von der Lobby dieser Bevölkerungsminderheit (ca. 1 – 2 % empfinden wohl homosexuell).

Es ist akzeptiert, dass es Menschen gibt, die sexuell anders „ticken“  –  aber deren „missionarisches Auftreten“ und lautes Geschrei finde ich übertrieben. Eher müsste man entschieden für die Rechte alter Menschen, Behinderter, Kranker, Benachteiligter eintreten.

Fakt ist, dass durch die heutige starke „Sex-Zentrierung“ die sexuell übertragbare Erkrankungen in erheblichem Maß zugenommen haben (Aids, Syphilis, Hepatitis, Viren- und bakterielle Infektionen, Krebs am Urogenitaltrakt und in der Mundhöhle usw).

Die „Praktizierenden“ erwarten selbstverständlich, dass die „Solidargemeinschaft“ für die Folgen ihres leichtfertigen sexuellen Lebensstils aufkommt und die oft lebenslang erforderlichen Therapien finanziert. Ist das fair? 

In homosexuellen Kreisen liegt der Gebrauch von Drogen und Alkohol und die Rate an psychischen Problemen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung deutlich höher. Die Lebenserwartung ist dagegen weitaus kürzer.

Dies wird durch die „Homo-Lobby“ gerne verschwiegen; bis dahin, dass inzwischen Schwule und Lesben schon zu unseren ca. 12-jährigen Siebtklässlern in die Schulen kommen (in Berlin Realität) und ihnen sagen, „alles“ sei erlaubt und „gut“.

Die lange Menschheitsgeschichte wäre nicht so verlaufen, wenn nicht die verbindliche Ehe bzw. partnerschaftliche Verbindung zwischen Mann und Frau, die natürlicherweise Kinder hervorbringt, die „Norm“ wäre.  Auch unsere „modernen Zeiten“ mit ihren „Vorreitern“ werden das nicht ändern.

NICHT die Sexualität oder „sexuelle Orientierung“  gehören in die MTTE der Gesellschaft, sondern Vernunft, Verstand, Menschlichkeit, Kultur, Kunst, Tradition  –  und auch Moral!

Insofern lautet mein Wunsch und Appell für das Jahr 2013 an Presse und Medien, stärker auf Sachlichkeit und Objektivität zu achten und sich nicht in einseitige bzw. rufmordähnliche Kampagnen hineinziehen zu lassen.

Mit dem Glauben, auch dem christlichen  –  über den im Moment extrem „hergezogen“ und gelästert wird (der Islam würde das nicht mit sich machen lassen!)  –  gibt es eine „Realität“ und eine „Lebenserfüllung“, die nicht jede/r verstehen kann bzw. will.

Aber auch die Würde von Christen ist unantastbar!

Der Erfahrungsbericht „Warum ich als Christ nicht mehr homosexuell leben wollte“  zeigt interessante Perspektiven auf.

Almut Rosebrock, Apothekerin und Mutter, Gründerin des Aktionsbündnisses „Gerne leben mit Kindern“: http://www.glmk.de


33 Kommentare on “Trara um „kreuz.net“: Plädoyer einer evangelischen Familienmutter für mehr Sachlichkeit in den Medien”

  1. […] charismatismus.wordpress.com – Kommentar von Almut […]

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  2. Gabi sagt:

    Sehr geehrte Frau Küble ,

    als allgemeine Info zum Thema Aids möchte ich Ihnen diesen Link zukommen lassen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/AIDS
    Mit frundlichen Grüßen Gabi

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  3. Gerd Freudenreich sagt:

    „Fakt ist, dass durch die heutige starke „Sex-Zentrierung“ die sexuell übertragbare Erkrankungen in erheblichem Maß zugenommen haben (Aids, Syphilis, Hepatitis, Viren- und bakterielle Infektionen, Krebs am Urogenitaltrakt und in der Mundhöhle usw).“ das ist nicht richtig und wird in keiner, ernst zu nehmenden wissenschaftlichen Veröffentlichung, zu finden sein.

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  4. Ulrik Oswald sagt:

    Traurigkeit erfüllt mich. Was würde Jesus tun ? Er liebt ALLE UND BEDINGUNGSLOS. .. und er handelt (e) immer achtsam und respektvoll . Ich persönlich finde den Beitrag inhaltlich nicht anders als viele auf k.net nur die andre Sprache ändert daran nichts.

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    • Guten Tag,
      der Beitrag unserer evangelischen Gastautorin Almut Rosebrock ist keinewegs nur sprachlich Lichtjahre von „kreuz.net“ entfernt, sondern befindet sich auch inhaltlich auf einer völlig anderen Ebene. Dies zu übersehen bedeutet im Ergebnis (auch ohne entsprechende bewußte Absicht), das fürchterlichere „kreuz.net“-Portal – das gottlob offline ist – zu verharmlosen, da dessen haßerfüllter Irrsinn ja mit einem sachorientierten Artikel gleichgesetzt wird, den man freilich gerne kritisieren darf – aber bittschön: Sachkritik ja, Diffamierung nein!
      Im übrigen handelte Christus nach der Devise: Liebe den Sünder, aber hasse die Sünde, liebe den Irrenden, aber nicht etwa den Irrtum! – Stets ermahnte er zur Einhaltung der göttlichen Gebote!
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        Nur, dass er nicht einzelne, ihm gut passende Teile des AT herausgriff, andere (wie zum Beispiel zu steinigende vergewaltigte junge Frauen) ausser acht gelassen hat. Mit IHM und dem neuen Testament ging es weg von der Werksgerechtigkeit hin zu Liebe und Vergebung.Das der Artikel inhaltlich auf einer anderen Ebene ist, sehen sie so; ich empfinde ihn, was die Art und Weise über homosexuelle Menschen zu sprechen und zu urteilen, haargenau mit dem gleichen Tenor, wie besagte Seite. Auch das muss mir ohne mich zu difamieren und des Difamierens zu beschuldigen gestattet sein. Mit freundlichen Grüßen

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      • Guten Tag,
        erzählen Sie bitte keine haltlosen Märchen über das Alte Testament bzw das Judentum in der Antike. Im Judentum wurden – sehr im Unterschied zum Islam – keine vergewaltigten jungen Frauen gesteinigt, sondern auf EHEBRUCH stand grundsätzlich die Steinigung, bei Männern genauso. Wenn übrigens ein Zeuge jemanden fälschlich des Ehebruchs beschuldigte, wurde er im Alten Israel ebenfalls hingerichtet. Harte Sitten zweifellos, aber wenigstens insofern gerecht, als zwischen Männern und Frauen kein Unterschied gemacht wurde – sehr im Unterschied zum damaligen römischen „Recht“ (nur der Ehebruch der Frauen wurde bestraft) und dem germanischen ebenso – und bis heute laut islamischer Scharia.
        Sicherlich hat Christus die Ehebrecherin vor der Steinigung gerettet, er hat aber keineswegs ihre Schuld schöngeredeet, sondern klar zu ihr gesagt: „Geh hin und sündige nicht mehr!“ – Sie war demnach tatsächlich eine Ehebrecherin.
        Das entspricht dem von mir bereits erwähnten Prinzip: Liebe den Sünder, aber nicht die Sünde!
        Ein Softy, der Unrecht schönredet und alles und jedes „tolleriert“ (toll findet), war Christus garantiert nicht!
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Lufei Xi sagt:

        „Liebe den Sünder, aber hasse die Sünde“ Bitte schieben Sie den Satz von Augustinus nicht Jesus unter.

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      • Guten Tag,
        ich hatte diesen Satz Christus keineswegs als Zitat „untergeschoben“, wie Sie unrichtig behaupten, sondern diese Devise als Christi Handlungsprinzip erwähnt, was selbstverständlich zutrifft und was ich betreff des Beispiels mit der Ehebrecherin untermauert hatte – siehe hier aus meiner entsprechenden Antwort:
        „Sicherlich hat Christus die Ehebrecherin vor der Steinigung gerettet, er hat aber keineswegs ihre Schuld schöngeredeet, sondern klar zu ihr gesagt: “Geh hin und sündige nicht mehr!” – Sie war demnach tatsächlich eine Ehebrecherin.
        Das entspricht dem von mir bereits erwähnten Prinzip: Liebe den Sünder, aber nicht die Sünde!“

        Noch ein Hinweis: wenn Sie Augustinus zitieren, dann bitte exakt, dieser schrieb nämlich: „Hasse den Irrtum, aber liebe den Irrenden.“ – Das konnte man in dem von mir mitherausgegebenen KOMM-MIT-Jugendkalender schon in den 80er Jahren lesen. Wir hatten dies Prinzip damals unseren Lesern mehrfach in bezug auf den Kommunismus eingeschärft, den man als irrige Ideologie und verbrecherische Praxis verurteilen soll, gleichwohl aber keineswegs die Kommunisten als Menschen hassen. Alles klar?
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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    • Anonymous sagt:

      Na dann sollten sie sich aber mal mit dem alten Testament und den Forderungen da beschäftigen…demnach müssten unsere Landwirte ob ihrer Praxis verschiedene Samen auszusäen auch gesteinigt werden. Ich will damit nichts verwässern, sondern nur zeigen, dass in unserer kirchlichen Landschaft oft gewisse Dinge betont werden, die einem zupass kommen, um eine eigene (wo auch immer herstammende) Ideologie zu vertreten. Nehmen wir nur die Gebote, hier betont jeder, je nach Lebenssituation die, die seiner Haltung am ehesten entsprechen. Es gibt im übrigen wesentlich mehr Ermahnungen an heterosexuelle Menschen, wohingegen Homosexualität im neuen Testament verhältnismäßig selten genannt wird.Und predigende Frauen gibt es trotz Paulus (auch immer wieder aus dem Zusamenhang gerissenen) Zitat bei uns heute auch. Jahrelang wurden Frauen in sehr bibeltreuen Kreisen aus der Gemeindeleitung etc herausgehalten, weil man das nicht wollte (ein gesellschaftliches, kein biblisches Problem) und was wurden da für herrliche Bibelabende darüber gehalten… Ich hoffe sie verstehen, was ich mit den Beispielen sagen will. Mit herzlichen Segenswünschen und sie , ihr Einverständnis voraussetzend in mein Nachtgebet einschließend grüße ich sie.

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  5. Samiraweira@gmx.de sagt:

    Dafür das die Autorin Kreuz.net angeblich nicht zu kennen scheint, ist es um so erstaunlicher das sie in einem anderen Artikel zu Kreuz.net verlinkt.
    Gibt es dafür eine Erklärung?
    http://www.glmk.de/2010/09/20/marsch-fuer-das-leben-in-berlin/

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    • Guten Tag,
      abgesehen davon, daß unsere evangelische Gastautorin nicht schrieb, sie kenne „kreuz.net“ überhaut nicht, sondern „inhaltlich nicht“, sei klargestellt: Der Link ist kein Bestandteil eines Blogrolls bzw einer Linkliste, sondern gehört lediglich zu einer Auflistung verschiedener Infos und Reportagen über die damalige Berichterstattung im September 2010 zum „Marsch für das Leben“ in Berlin, ist also Teil eines vielseitigen „Pressespiegels“. Das geht ersichtlich aus der betreffenden Seite von „Gerne leben mit Kindern“ hervor.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Samiraweira@gmx.de sagt:

        Naja, wenn ihre Gastautorin Kreuz.net inhaltlich nicht kennt, warum verlinkt sie dann ergänzend zu ihrem Artikel zu Kreuz.net? Bei einer so gewissenhaften Gastautorin, wie Frau Rosebrock, kann man doch eigentlich davon ausgehen, dass sie ihre Verlinkungen prüft.
        Verwundert nehme ich zur Kenntnis das Frau Rosebrock sich hier nicht zu Wort meldet; hält sie sich doch sonst auch nicht mit ihrer Meinung zurück und kommentiert sich kreuz und quer durchs Internet.
        Was ich schon belustigend finde ist, dass Frau Rosebrock sich einerseits im negativen Kontext darüber auslässt, wie sexualisiert doch alles ist, im Gegenzug aber in einer Tour ihr Hauptaugenmerk auf Artikel mit sexuellen Inhalten im Internet zu haben scheint, bzw hauptsächlich bei Artikeln mit sexuellen Inhalten kommentiert. Ich gehe davon aus, dass sie nicht zum Kommentieren gezwungen wird und frage mich, warum sie sich nicht einfach den in ihren Augen wichtigen Dingen des Lebens widmet, statt mit nahezu missionarischen Eifer und mit einem PC bewaffnet gegen Schwule und Lesben zu wettern.

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      • Guten Tag,
        Almut Rosebrock ist verreist und deshalb offline, abgesehen davon, daß sie sich zu Wort melden kann, wann und wo sie es für richtig hält – und nicht etwa auf Ihren „Zuruf“ hin.
        Der erwähnte Link vor über zwei Jahren zu „kreuz.net“ war lediglich Bestandteil einer vielseitigen Auflistung über die Berichterstattung zum Marsch für das Leben in Berlin, also eine Art Pressespiegel zu einer konkreten Aktion. Dafür mußte unsere evangelische Gastautorin das pseudokatholische Portal keineswegs inhaltlich kennen. Das habe ich hier schon einmal beantwortet. Null Grund zur (künstlichen) Aufregung.
        Übrigens: In unserem Webmagazin wurde schon häufig – auch gestern wieder – zum agnostisch bis atheistisch geprägten Portal „Der Skeptiker“ verlinkt, wenn es um Kritik am Aberglauben und Esoterik geht. Dabei handelt es sich um auffällige Hinweis-Links, nicht etwa nur um ein Detail in einem „Pressespiegel“. Wollen Sie daraus nun etwa schlußfolgern, wir wären jetzt zu den Atheisten übergelaufen oder wollten dafür werben? Lächerlich!
        Unsinnig ist auch Ihre Darstellung, wonach sich Frau Rosebrock mit ihren Wortmeldungen hauptsächlich auf sexuelle Themen konzentrieren würde. Wir haben hier im CHRISTLICHEN FORUM weit über ein dutzend Artikel von ihr veröffentlicht, die meisten davon befassen sich mit familienpolitischen Themen. Ähnlich geht es auch auf ihrer Webseite „Gerne leben mit Kindern“ zu.
        Aber wie sagte doch Einstein: „Vorurteile sind schwerer zu zertrümmern als Atome!“
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  6. Uli sagt:

    Einen schönen Abend wünsche ich U. J. ,

    Du hast mich gerade ganz schön überrascht. Teilweise stimmts auch, was Du sagst.

    Unsere ERDE existiert schon so lange und mit oder ohne Mensch gab es immer
    Höhen und Tiefen. – Die NATUR ist nämlich stärker als der Mensch.

    Eiszeiten kommen und gehen, usw.

    Was sind schon 2000 Jahre im Vergleich zur Ewigkeit oder im Vergleich zum gesamten
    Bestehen der Erde.

    Trotz alledem glaube ich an JESUS und hoffe von ganzem Herzen, dass die Menschen
    mal endlich verstehen, was er überhaupt wollte.

    JESUS wünscht vor allem LIEBE und Frieden und diese Ziele gefallen mir sehr sehr gut.

    JESUS wollte vor allem nicht, dass wir diskutieren und diskutieren um jeden einzelnen
    I – Punkt.

    JESUS erzieht seine Kinder, Schüler, Freunde oder so jedenfalls in Liebe, mit Liebe .

    Persönlich glaube ich daran, dass JESUS immer versucht, die Menschen auf einen
    besseren, für sie persönlich geeigneteren Weg zu bringen, aber JESUS schließt
    definitiv keinen einzigen Menschen aus der ihn liebt.

    JESUS erzieht mit Liebe, aber er betraft nicht mit Ausschluß.

    Warum kann man oft innerhalb der Kirche nicht so viel von der LIEBE spüren,
    die man sich so erhofft.

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  7. Exodus sagt:

    Es freut mich, mit anderen schwulen, lesbischen und heterosexuellen Christinnen und Christen unterwegs zu sein zu einer Kirche, in der alle so angenommen werden, wie Gott sie geschaffen hat! Schön, dass kreuz.net weg ist und schön, dass Lesben und Schwule immer mehr akzeptiert werden!

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  8. Hiermit danke ich Herrn Pfarrer Burkhard Hose
    von Herzen für seinen aufrichtigen und
    WIRKLICH: dem Christentum verpfilchteten Inhalt!

    Der Kommentar von Almut Rosebrock entspricht sowohl rhethorisch als auch inhaltlich (solche hetzerischen Formulierungen wie „Homo-Lobby“, „Praktizierenden“, …)
    nahezu eins zu eins
    denen von „Kreuz.net“ .
    Aus allen Formulierungen quillt geradezu die Verachtung für homosexuell-liebende Menschen!
    Und dies ist weder im Sinne des Christentums, noch des Evangeliums.

    Oder auf den Punkt gebracht:

    Solche Menschen wie Fr. Rosebrock SCHADEN dem Christentum!
    Sie sind wohl am sehr rechten Rand anzusiedeln, dort, wo sich auch Evangelisten und PIUS-Bruderschaft treffen.

    Mit freundlichem Gruß
    und zutiefst entsetzt, dass hier sowas veröffentlicht wird,
    Claudia Flamm

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    • Guten Tag,
      Ihre unqualifizierten Vorwürfe gegen unsere Gastautorin weise ich zurück. Sie behaupten ernsthaft, Frau Rosebrock schreibe in Stil und inhalt „nahezu eins zu eins“ wie kreuz.net, wobei Sie durch diesen Vergleich dieses dreiste und anonyme Schmuddelportal (gegen das ich seit vier Jahren öffentlich protestiere – Sie auch?!) verharmlosen.
      Frau Rosebrocks Artikel und der unterirdische „kreuz.net“-Gossenjargon sind Lichtjahre voneinander entfernt.
      Selbstverständlich können Sie der Stellungnahme von Frau Rosebrock widersprechen, aber merken Sie sich bitte: Sachkritik ja, Diffamierung nein!
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • U. J. sagt:

        Sehr geehrte Frau Küble, haben sie den Artikel von Frau Rosebrock gelesen?
        Sie spricht von „Homo-Lobby“, einer angeblich kürzeren Lebenserwartung (woher sie diese Zahlen bezieht ist mir ein Rätsel). Von einem erhöhten Drogenkonsum und Therapien für die wir alle zahlen müssten etc.
        Manche dieser Kommentare sind falsch dass es flascher nicht geht. In der heutigen Gesellschaft ist die Jugend generell dem Drogenkonsum eher zugeneigt, egal welche sexuelle Ausrichtung sie besitzt.
        15.000 ist die aktuelle Zahl der mit HIV infizierten Frauen in Deutschland (laut Statistik). Eine Tatsache die traurig ist, aber in den seltensten Fällen damit zu tun hat dass homosexuelle Männer in ihrer Drogenabhängigkeit mit den Damen ungeschützen Verkehr hatten, meinen Sie nicht? Die Verallgemeinerungen von Fr. R. und ihre gänzliche Ignoranz der Fakten ist ja nahezu erschütternd.

        Die lange Menschheitsgeschichte ist etwas auf das weder Moral noch die Kirche einen Anspruch haben. Unser Planet blickt auf mehrere Jahrmilliarden ohne den christlichen Glauben mit seiner Lehre zurück und nicht erst die letzten tausend Jahre.
        Dass Homosexualität auch in der Natur unzählige Male vorkommt und die üblichen Kommentare erspare ich allen hier…

        Sachkritik ja, Standardphrasen ohne sachliche Kenntnis, bitte nicht mehr!
        Danke

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      • Guten Tag,
        Ihre erste Frage ist wohl etwas überflüssig…
        Warum Sie sich über den Ausdruck „Homo-Lobby“ aufregen, ist mir ebenfalls unklar. Es gibt Lobbys wie Sand am Meer, das ist normal in einer pluralistischen Gesellschaft – und „Homo-Lobby“ klingt, so meine ich, durchaus sachlicher als zB. Schwulen-Lobby.
        Die „lange Menschheitsgeschichte“ hat sehr wohl eine Menge mit „Moral“ zu tun, nämlich mit der naturgemäßen Ethik, wonach Mann und Frau sich verbinden, eine Familie gründen und Kinder in die Welt setzen, was in homosexuellen Kontakten bekanntlich nicht möglich ist. Leider fehlt es dort in aller Regel auch an der zwischenmenschlichen Treue – und zwar in einem weitaus höheren Maße als in Hetero-Beziehungen, was durch Studien klar erwiesen ist:
        https://charismatismus.wordpress.com/2012/11/13/ubereinstimmende-studien-ergebnisse-sexuelle-treue-ist-in-schwulen-beziehungen-sehr-selten/
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  9. Uli sagt:

    Sagt mal, für die Seite bei WIKIPEDIA ist man doch in der Regel selbst verantwortlich.

    Jeder von uns kann sich bei WIKIPEDIA anmelden und kann von sich dort eine Seite erstellen und die Informationen immer wieder mal aktualisieren.

    So müßte dies auch bei kreuz.net der Fall gewesen sein.

    Es muß in der Tat mindestens eine lebende PERSON geben, die verantwortlich ist
    für die kreuz.net – Seite bei WIKIPEDIA.

    NA ja, ich habe keine AHNUNG vom Computerleben und es ist eben das mangelnde logische Denkvermögen einer Frau – aber für einen Computerfachmann ist es doch sicherlich
    nicht so schwer – den Betreiber der kreuz.-net – Seite bei Wikipedia herauszubekommen.

    SACHLICHKEIT in den MEDIEN wäre natürlich angebracht und vor allen Dingen auch Ehrlichkeit.

    „Fakt oder Fake“ – das ist zwar spannend, aber auf Dauer kommt man so ja auch nicht weiter.

    Vor lauter Fakes kann man ja kaum noch die Wahrheit erkennen.

    Ach übrigens, kreuz.net ist verstorben – die Bibel lebt noch !!!

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    • Liebe Frau Ulrike,
      Ihre Bemerkung mit dem „mangelnden logischen Denkvermögen einer Frau“ meinen Sie hoffentlich nur ironisch…?!
      An sich – rein grundsätzlich-abstrakt – haben Sie hier durchaus logisch – sogar scharfsinnig-detektivisch – gedacht, aber meines Wissens ist es praktisch so, daß nicht die jeweiligen Personen oder Organisationen die sie betreffenden Wiki-Seiten erstellen, sondern dies von verschiedenen angemeldeten Usern betrieben wird. Sonst könnte ja jeder seine Eigenwerbung per Wiki präsentieren.
      Ja, allerdings, gut auf den Punkt gebracht: kreuz.net ist tot, aber die Bibel lebt!
      Auf ein anonymes Radauportal verzichten wir gerne, aber Gottes Wort – das Wahrheit und Liebe verbindet – ist Gold wert und zeitlos gültig.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  10. Burkhard Hose sagt:

    „Plädoyer eines katholischen Priesters“

    Sehr geehrte Frau Rosebrock,
    Ihren Beitrag „Trara um kreuz.net“ halte ich in mehrfacher Hinsicht für problematisch:
    1. Sie betonen, dass Ihnen kreuz.net inhaltlich nicht bekannt sei, unterstellen aber gleichzeitig, dass es sich bei der von Dr. David Berger koordinierten Aktion „Stoppt kreuznet“ um einen Kampf „gegen Menschen, die ihr Leben nach dem Glauben an Gott und Seine Jahrtausende alten Gebote ausrichten“ handle. Dies ist eine unzutreffende Behauptung. Als katholischer Priester unterstütze ich ausdrücklich die Aktion, weil sie wesentlich dazu beigetragen hat, dass die menschenverachtende Hetze, die missbräuchlich im Namen des Glaubens auf kreuz.net betrieben wurde, zumindest auf diesem Portal ein Ende gefunden hat. Nur weil Sie kreuz.net offensichtlich gar nicht kennen, wie Sie sagen, kann ich Ihnen diese unzutreffende Behauptung als Unwissenheit nachsehen.
    2. Sie unterstellen den Menschen, die dieser Aktion angehören, dass diesen „SEX mit dem eigenen Geschlecht alles bedeutet“ und sie dafür gegen Menschen, die ihr Leben nach dem Glauben an Gott ausrichten, kämpfen. Dies ist falsch. Bei den Menschen der Aktion „Stoppt kreuz.net“ handelt es sich um Menschen, die mit Zivilcourage gegen Intoleranz, Schwulenhass, Rassismus und andere faschistoide Inhalte, wie sie kreuz.net propagiert hat, vorgehen. Ein Engagement, das ich als Christ und ausdrücklich als katholischer Priester unterstütze, weil es nicht gegen den Glauben gerichtet ist, sondern Werte des Evangeliums – wie die Achtung vor jedem Menschen mit seiner Lebensgeschichte – vertritt. Dieses Engagement auf eine rein sexuelle Ebene zu verkürzen, wie Sie es nahelegen, ist unzutreffend.
    3. Sie sprechen von einer „Homo-Lobby“, die Sie dazu zwingen wolle, Ihren Glauben über Bord zu werfen. Diese Aussage ist unzutreffend. Als Christ bin ich davon überzeugt, dass jeder Mensch Bild Gottes ist – ob heterosexuell oder homosexuell. Ich würde Ihnen zustimmen, wenn Sie jemand zwingen würde, lesbisch zu werden. Das ist aber offensichtlich nicht der Fall. Umgekehrt erwarte ich von Ihnen als Christin, dass Sie Menschen in ihrem ganzen Menschsein achten und niemanden dazu zwingen, heterosexuell zu werden – das widerspricht nicht nur unserer Verfassung, sondern auch der biblischen Botschaft.
    4. Sie stellen fest, Sex würde in der Diskussion zu sehr in die Mitte gestellt. Hier stimme ich Ihnen zu. Dies geschieht nach meiner Wahrnehmung aber gerade nicht durch die Aktion „Stoppt kreuz.net“, sondern durch deren Gegner und -wenn ich mir Ihren Beitrag durchlese – auch durch Sie. Ich fordere Sie deshalb dazu auf, Menschen, die dafür eintreten, dass jeder und jede als Mensch respektiert wird, nicht nur auf Sex zu reduzieren und die „Sexualisierung“ Ihrer Argumentation zu korrigieren.
    5. Zutiefst erschüttert mich, dass Sie als Apothekerin das Solidarprinzip in unserem Gesundheitssystem in Frage stellen. Abgesehen davon, dass Sie hier auf Stammtischargumente zurückgreifen und Schwule als drogensüchtige Seuchenverbreiter darstellen, halte ich Ihre Einstellung, dass kranke Menschen danach beurteilt werden sollten, ob sie „verschuldet“ oder „unverschuldet“ krank geworden sind, grundsätzlich für mittelalterlich und mit dem von einer Apothekerin zu erwartenden Berufsethos schlicht für unvereinbar.
    6. Sie kritisieren die Aufklärung in den Schulen. Ich wünsche Ihren Kindern, dass sie auf Menschen treffen, die Ihnen sagen, dass sie gut sind, wie auch immer sie veranlagt sind – auch in der Schule. Das kann gar nicht früh genug beginnen.

    Ich sehe mich als Christ und als katholischer Priester in keiner Weise durch die „Aktion kreuz.net“ angegriffen und diffamiert, sehr wohl aber durch die Art und Weise, in der Sie und andere in den vergangenen Wochen das Treiben von kreuz.net verhamlosen und christliche Botschaft verkürzt fundamentalistisch sexualisieren. Ich fordere Sie auf, dies zu unterlassen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Burkhard Hose

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    • Guten Tag, Herr Pfarrer,
      Sachkritik am Beitrag einer Gastautorin ist unbenommen, allerdings finde ich Ihren stellenweise rabiaten Befehlston (mehrfach „Ich fordere Sie auf…“ etc) durchaus unangemessen.
      Zudem stimmt es nicht, daß Frau Rosebrock „Schwule als drogensüchtige Seuchenverbreiter dargestellt“ hat – in der betr. Aussage kommen Homosexuelle nicht vor; es werden zudem Geschlechtskrankheiten aufgelistet, die auch unter Heteros verbreitet sind.
      „Kreuz.net“ wird von mir seit vier Jahren öffentlich kritisiert (ich habe mir daher auch den Haß dieses Radauportals zugezogen). Um diese hochgradig unseriöse Schmuddelseite abzulehnen, benötigen Christen keine Nachhilfe etwa durch den Pornoverlag Gmünder oder den antikirchlichen Agitator Dr. Berger samt ihrer Stoppt-Kreuz.net-Aktion etc.
      Im Rahmen dieser Kampagne hat Dr. Berger erneut seine verbalen Attacken gegen Papst Benedikt losgelassen, die wir hier in unserem Webmagazin ausführlich zitiert und widerlegt haben. Insofern besteht für katholische Priester sehr wohl Anlaß, sich von derlei unfairen Rundumschlägen befremdet zu fühlen. Das gilt auch für jene rufmörderischen Unterstellungen Bergers gegen Pfarrer Rodheudt, die diesen zu einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft veranlaßt haben.
      Überdies gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, daß Homosexualität vererbt wird (es existiert kein „Homo-Gen“), weshalb man insoweit nicht von „Veranlagung“, sondern treffender von Orientierung oder Tendenz bzw. Neigung sprechen sollte. Diese Neigung entspricht nicht der Schöpfungsordnung Gottes (sie ist „objektiv ungeordnet“), wenngleich erst ihre Praktizierung bzw. das homosexuelle Verhalten eine persönliche Sünde darstellt. Als katholischer Pfarrer wissen Sie natürlich, daß dies im Weltkatechismus unserer Kirche nachzulesen ist.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Burkhard Hose sagt:

        Sehr geehrte Frau Küble,

        nur auf zwei Punkte Ihrer Antwort will ich reagieren, da sie aus meiner Sicht so nicht stehen gelassen werden können:

        1. Sie sprechen von „unfairen Rundumschlägen“ seitens Dr. Berger und von „rufmörderischen Unterstellungen“ gegenüber einem Aachener Diözesanpriester. Tatsache ist, dass die Aktion „Stoppt kreuz.net“ wesentlich dazu beigetragen hat, dass Autoren des kreuz.net-Portals benannt werden konnten bzw. einzelnen Personen zumindest eine höchst problematische inhaltliche Nähe zu dieser Hassseite nachgewiesen werden konnte. Über die rechtliche Relevanz einer direkten oder indirekten Unterstützung dieser Seite, die menschenfeindliche, rassistische, antisemitische und in vielerlei Hinsicht diskriminierende Inhalte verbreitete, muss an anderer Stelle entschieden werden. Jedoch brauchte es offensichtlich – wie Kardinal Lehmanns Stellungnahme bestätigt hat – einen Aufklärungswillen, der leider so nicht den Reihen der Kirche selbst vorzufinden war. Kurzum: Anstatt Dr. Berger und andere in der Aktion „Stoppt kreuz.net“ zu beschimpfen, beteiligen Sie sich offensiv an der Aufklärung, damit die Hintermänner und -frauen von kreuz.net benannt und zur Verantwortung gezogen werden können!

        2. Sie sahen sich offensichtlich dazu gezwungen, mich noch mal an den Wortlaut des Weltkatechismus zu erinnern. Hier aber liegt aus meiner Sicht Ihr eigentlicher Fehler – wie im übrigen auch der Fehler derer, die biblische Zitate kontextlos als Waffe einzusetzen pflegen. Sie vergessen über dem Buchstabengehorsam den Grundtenor der christlichen Botschaft. Diese ist eine befreiende, aus der Enge und aus daraus resultierender Angst in die Weite führende Botschaft, die unterschiedslos jedem Menschen gilt. Sie zerstören die Gesamtsinfonie der christlichen Botschaft, indem Sie gleichsam nur einzelne – innerhalb des Ganzen wenig bedeutende – Töne schrill Menschen entgegen schreien. Kein Wunder, dass diese schrillen und ohne Kontext falschen Töne heute keiner mehr hören mag! Kurzum: Sie tun der Botschaft Jesu und der Kirche keinen Gefallen, wenn Sie Beiträge wie den von Frau Rosebrock weiter veröffentlichen!

        Burkhard Hose

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      • Sehr geehrter Herr Pfarrer,
        im Sinne einer fairen, aber faktenorientierten Debatte folgt hier nun meine Antwort auf Ihre zwei Punkte:
        1. Sie schreiben, die Aktion „Stoppt Kreuz.net“ habe wesentlich dazu beigetragen, daß Autoren dieses fürchterlichen Radauportals (meine Ausdrucksweise) benannt werden konnten bzw. einzelnen Personen zumindest eine problematische Nähe nachgewiesen werden konnte.
        Der Schein trügt aber doch erheblich:
        Der seit Monaten attackierte Pfarrer Dr. Guido Rodheudt ist kein Autor, er hat zudem den Link des Priesternetzwerks zu „kreuz.net“ im Januar 2009 entfernt, also immerhin noch v o r der ersten Distanzierung der Bischofskonferenz von „kreuz.net“ (die im Februar 2009 erfolgte).
        Wenn Sie Pfr. Rodheudts Erklärungen (komplett veröffentlicht auf seiner Pfarrei-HP und hier in unserem Webmagazin) gelesen hätten, dann wüßten Sie hierüber Bescheid.
        Bleibt also Pfarrer Jolie:
        Dessen Schreibereien auf „kreuz.net“ habe ich in einer Pressemitteilung (ebenfalls hier und anderorts veröffentlicht) bereits am 19. November 2012 deutlich und mit ausführlicher Begründung kritisiert (Motto der Erklärung: „Sachkritik JA, Diffamierung NEIN“).
        Allerdings wies ich hierbei darauf hin, daß Pfr. Jolie keineswegs „enttarnt“ worden ist, da er ja stets mit seinem Namen auf „kreuz.net“ publizierte. Wo bleibt da bittschön die „Enthüllung“?!
        Im übrigen hat sich Kardinal Lehmann sehr wohl auch gegen antikirchliche Pauschalisierungen in der kreuz.net-Debatte gewandt, wir wollen ihn schon vollständig zitieren.
        „Mangelnden Aufklärungswillen“ muß ich mir jedenfalls weder von Kardinal Lehmann noch von sonst jemandem vorhalten lassen, nachdem ich seit vier Jahren wegen meiner Warnungen von „kreuz.net“ attackiert worden bin.
        Was nun die Kampagne des Pornoverlags Gmünder und des Anti-Papst-Agitators Dr. David Berger betrifft, so schreibe ich seit Monaten bald bis zur Ermüdung, daß Kritik – auch scharfe Kritik – an kreuz.net natürlich völlig berechtigt ist, daß dies aber nicht als Vorwand (!) für kirchenfeindliche Rundumschläge oder unbewiesene Unterstellungen mißbraucht werden sollte.
        Offenbar sind Sie über die diesbezüglichen Attacken von Dr. Berger – vor allem seine steilen Thesen gegen Papst Benedikt – immer noch nicht im Bilde. (Dann beginnen Sie bitte insoweit mal mit der Recherche, sei es hier in unserem Webmagazin oder googelnderweise im „Rest“ vom Netz.)
        Um auf seriöse Weise gegen „kreuz.net“ zu argumentieren, benötigt unsereins zudem gewiß keine Schützenhilfe von einem Pornoverlag wie Gmünder, dessen Webseite man sich ja kaum aufzurufen getraut, ohne daß einen fast der moralische Schlag trifft!

        2. Die christliche Befreiung findet nicht ohne und nicht neben den göttlichen Geboten statt, schon gar nicht gegen diese Gebote, sondern mittels dieser höchst hilfreichen „Weisungen“, wie es im Judentum trefflich heißt. Gottes Gebote engen nicht ein, sondern führen in die Weite, in ein wirklich gelingendes Leben, das Gott gefällt und das der Gerechtigkeit und der Nächstenliebe dient.

        Sehr vernünftig, ja großartig finde ich die Tatsache, daß es im Judentum eigens ein „Fest der Gesetzesfreude“ (Simchat Thora) gibt, in dem Juden in den Synagogen tanzen und sich der göttlichen Gebote von Herzen erfreuen. Ich schrieb schon vor Jahrzehnten an den Vatikan, doch mal ein „Fest der Zehn Gebote“ in der katholischen Kirche zu überlegen, damit klar wird, daß die göttlichen Gebote keine staubige Last bedeuten, sondern ein sagenhaft guter Weg in die innere Freiheit ermöglichen, in jene sittliche Freiheit, auf die es exakt ankommt, die zur echten inneren Freude führt – zudem wäre solch ein Fest auch eine schöne Geste im Sinne des jüdisch-christlichen Dialogs und des Aufeinanderzugehens der beiden miteinander so verwandten Religionen.
        Siehe hierzu auch unsere „alte“ Pressemitteilung: http://www.news4press.com/Die-Krise-als-Chance-aus-der-Not-eine-T_430076.html

        Übrigens ist einer der Hauptgründe, warum ich „kreuz.net“ so entschieden ablehne, deren unerträglicher Judenhaß, der zum Teil noch den Nazi-„Stürmer“ unseligen Angedenkens übertraf. Aber auch die Hetze gegen Homosexuelle und der gesamte gossenhafte Sprachstil wurde immer schlimmer und befand sich deutlich unterhalb der Kanalisation.
        Übrigens wurde ich von „kreuz.net“ bereits am 14.12.2009 als „Leugnerin der Homo-Unzucht“ tituliert – und das deshalb, weil ich zwischen Person und Sache unterscheide, weil ich zwar konservative Ansichten vertrete, aber das „Feindbild“, das „kreuz.net“ von Homosexuellen darbot, noch dazu auf sprachlich unterstem Niveau, verachtenswert finde.

        Vielleicht ist Ihnen entgangen, daß in unserem Webmagazin schon vor genau einem Monat eine Erklärung des traditionsorientierten (!) Civitas-Instituts, das der Pius-Bewegung nahesteht, veröffentlicht wurde: sogar dort – also gleichsam von erzkonservativer Seite – ist unmißverständlicher Klartext zu jener haßerfüllten Agitation zu lesen, die „kreuz.net“ gegen Homosexuelle vom Stapel ließ:
        https://charismatismus.wordpress.com/2012/12/04/es-gab-bei-kreuz-net-keine-unterscheidung-von-person-und-sache/
        Hoffentlich bleibt dieses antichristliche Schmuddelportal für immer offline!
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Defensor fidei sagt:

        Ich finde es unerhört, wie Sie, Frau Küble hier schon einen katholischen Priester des Herrn (ohne Hochwürden) ansprechen und ihm, der das studiert hat, der ein Amtsträger ist, widersprechen … welches Amt in der kirchlichen Hierarchie begleiten Sie, dass Sie es wagen, so über einen Diener des Herrn zu urteilen? Katholische Selbstjustiz nenne ich das!

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      • Guten Tag,
        Sie belieben zu scherzen oder meinen Sie das etwa ernst? – Der Titel „Hochwürden“ ist seit vielen Jahrzehnten auch in frommen katholischen Kreisen nicht mehr üblich – und ich kenne unter den zahlreichen, mir gut bekannten Priestern keinen einzigen, auch keinen konservativen (nicht einmal einen einzigen traditionalistischen!) Geistlichen, der diese Anrede wünscht.
        Außerdem: Wenn ein „Diener des Herrn“ Ansichten vertritt, die nicht jenen des kirchlichen Lehramts entsprechen, dann darf ich ihn aber gewiß doch – auch ohne „Amt in der kirchlichen Hierarchie“ – daran erinnern, was uns der katholische Weltkatechismus zum Thema Homosexualität ausrichten läßt – und zwar ganz im Sinne Ihres Nicknamens „defensor fidei“ (Verteidiger des Glaubens) – verstanden?
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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