Disput zwischen Bundesjustizministerin und Lebensrechtler Thomas Schührer

Pressemitteilung der Initiative „Solidarität statt Selbsttötung“:

Am Rande des Dreikönigstreffens der FDP in Stuttgart kam es zu einem öffentlichen Disput zwischen der Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) und Thomas Schührer, dem Initiator der Initiative „Solidarität statt Selbsttötung“ (siehe Foto).

Dabei ging es um ihren Gesetzentwurf zum Verbot der gewerblichen Förderung der Selbsttötung, der jedoch allen anderen Formen der Suizidbeihilfe ausdrücklich Tür und Tor öffnet. DUB-SLS

Schührer bemängelte, es bleibe angesichts der gesellschaftlichen Bedeutung des Gesetzes zu wenig Zeit für eine öffentliche Debatte.

Die Ministerin zeigte sich hinsichtlich der endgültigen Ausgestaltung des Gesetzes überraschend offen und sagte:

„Ich bin sehr für eine intensive Diskussion. Und ich dränge nicht auf zügige Verabschiedung. Ich möchte einer Diskussion weiten Raum lassen.“

Kurzvideo mit der Justizministerin am 6.1.2013: http://youtu.be/a5JWOotJLyw

Foto von der Aktion der Initiative am 6.1.2013: http://www.solidaritaet-statt-selbsttoetung.de/DUB-SLS.jpg

Webseite der Initiative Solidarität statt Selbsttötung:  http://www.solidaritaet-statt-selbsttoetung.de

Thomas Schührer, Durchblick e.V.
Weinbergstr. 22, 76684 Östringen
Tel. 07251 359181, Fax 07251 359182
http://www.solidaritaet-statt-selbsttoetung.de

3 Kommentare on “Disput zwischen Bundesjustizministerin und Lebensrechtler Thomas Schührer”

  1. strau yada sagt:

    Hallo Frau Küble,

    erst mal gutes und erfolgreiches Jahr 2013 für Sie und Ihre Sache.

    Ein Thema wie „Selbsttötung“ oder „Sterbehilfe“ gehört überhaupt nicht in den Gesetzteskanon hinein, weil der zu erwartenden Missbrauch und Manipulationen nicht zu vermeiden, und im Nachgang nicht mehr aufklärbar sind. Es handelt sich um staatlich sanktionierten Mord durch die Hintertür!

    Die Leute wollen heute alles machen, und für nichts mehr geradestehen, immer wird der Gesetzgeber herangezogen (oder Kirche), weil einer Befindlichkeiten hat. (siehe Wulff)

    Selbsttötung liegt, unabhängig von der spirituellen Verwerflichkeit, in der Eingenverantwortung eines Menschen, da darf man nicht „Hilfe“ erzwingen (Beihilfe ist Täterschaft!)

    Es ist wie mit dem Organhandel. Kennen Sie „Dead in the dessert“ von Fritz Pleitgen? Flüchtlinge werden eingefangen und geschlachtet, dann wie Müll behandelt, damit Organe für wohlhabende Leute da sind. Und dann wird hier herumgeheuchelt, wie viele Leute sterben, weil keine Organe zur Verfügung stehen. Wer maßt sich eigentlich die Entscheidung an, wer weiterzuleben und wer sterben hat?

    Alle Versprechungen vermeintlicher „Sicherheiten gegen Mißbrauch“ sind faule Eier, hier im Westen geht es ganz brutal nur ums Geld!

    Mit „Sterbehilfe“ ist es exakt das gleiche. Jeder „Unbequeme“ wird irgendwann aus dem Weg geräumt, es heißt dann „der hatte Depressionen und wollte aus dem Leben scheiden“. Schon gehen Kriminalisten davon aus, dass bei einer Vielzahl von Menschen, die über das Wochenende sterben, nachgeholfen wird, da keiner richtig untersucht. Was meinen Sie, was mit dem Gesetzt dann los ist?

    Mord pur. Was dagegen tun, solange es in dem verlausten Land hier geht.

    Viele Grüße

    d.strauss

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