Papua-Neuguinea: Geisterglaube und Zauberei sind immer noch weit verbreitet

Obwohl die Mehrheit der Einwohner von Papua-Neuguinea (Südsee) formal einer christlichen Kirche angehören, sind Magie und Geisterglaube dort weit verbreitet.

Das berichtete der aus dem Land stammende evangelische Pfarrer Nawi Philip bei einem Vortrag in Kitzingen (Unterfranken):

„Hier in Deutschland halten mich die Leute für verrückt, wenn ich von Geistern rede, aber die Menschen in Papua-Neuguinea sehen das anders“, sagte der Theologe, laut einem Bericht des Online-Portals „infranken.de“ (5. Januar).

Philip zufolge werden vor allem unheilbare Krankheiten oder plötzliche Todesfälle mit bösen Geistern in Verbindung gebracht. Auf vielen Häusern und Zäunen seien Spitzen angebracht, die Geister abwehren sollten. Auch in Tänzen spiele der Geisterglaube eine Rolle.

Der Pfarrer stellte klar: „Man kann nicht Gott dienen und von anderen Göttern reden oder gar an sie glauben.“

In der Diskussion nach dem Vortrag vertraten Zuhörer die Ansicht, daß der Glaube an Geister auch in Deutschland anzutreffen sei. „Wir nennen es Aberglauben, aber eigentlich ist es nichts anderes als Geisterglauben“, sagte ein Besucher.

Pfarrer Philip verneinte in der Aussprache die Frage, ob Zauberer manchmal gute Kräfte hätten. Sie hätten zwar eine reale Kraft, aber das sei letzlich immer eine böse Macht.

Quelle: http://www.idea.de


13 Kommentare on “Papua-Neuguinea: Geisterglaube und Zauberei sind immer noch weit verbreitet”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Geschichte, Religon & Glaube
    Hexenglaube und Hexenangst existieren bis heute

    Mainz (Deutschland) – Der Glaube an Hexen und die Angst vor ihnen ist mit dem Ende der Hexenprozesse in Europa keineswegs völlig verschwunden. Rund 250 Jahre sind inzwischen vergangen, aber noch immer finden in westlichen Gesellschaften Ideen und Konzepte, die Anleihen bei altem Hexenglauben nehmen. Der Historiker Prof. Dr. Johannes Dillinger weist darauf hin, dass Elemente der alten Hexenlehre bzw. der Hexenverfolgungen auch heute noch existieren. weiterlesen…

    https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/hexenglaube-und-hexenangst-existieren-bis-heute20210303/

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Siehe auch die massenhaften Menschenopfer der Azteken etwa in Mexiko und der Karthager im antiken Nordafrika mit dem gräßlichen Moloch-Kult und auch der vor-islamischen heidnisch-polytheistischen Araber und selbst der Germanen etwa in Sümpfen für ihre verschiedenen heidnisch-polytheistischen kriegerischen Götter bzw. Gottheiten und Götzen und auch der Kelten, etwa mit dem Wiccan-Mann, in dem Menschen bei lebendigem Leib in einer riesigen Strohpuppe verbrannt wurden.
    Siehe auch die Parallelen zum Moloch-Kult der Phönizier und Karthager bzw. Punier und Kanaaniter. Dessen Kennzeichen sind immer das Verbrennen von Menschen und auch Kannibalismus, der auch bei den Kelten immer wieder mal vorkam. Sporadisch auch bei anderen heidnisch-polytheistischen Völkern. Bei den Japanern kam dies teilweise noch im 2. Weltkrieg vor. Siehe auch ritueller Kannibalismus. Siehe auch den auch in Indien lange noch praktizierten Brauch der Witwen-Verbrennung, und auch den entarteten pervertierten Teil des Kali-Kultes in Süd-Indien mit Nekromantie und Menschenopfern – etwa bei der Sekte der Thugs usw. Siehe dazu auch die Symbolik der schwarzen Sonne als Swastika.
    Bei den Kelten gab es auch eine ständige Geisterfurcht. Ebenso bei vielen Naturvölkern wie den Amazonas-Indianern. Außerdem war die Gesellschaft vieler heidnisch-paganistischer Völker geradezu sozialdarwinistisch – es gab für Krüppel und Behinderte und Geisteskranke und Geistes-Schwache keinen Platz, sie wurden – wie bei der Euthanasie der Nazis – vielfach gar nicht erst aufgezogen.So gab es dann den Infantizid als Kindstötung bzw. Säuglingsmord etwa noch bei den Wikingern auf Island und bei den Germanen (einschließlich ständiger kriegerischer Sippenfehden und Blutrache und Dauerkriegszustand zwischen den einzelnen Stämmen und teilweise sogar Sippen und Clans innerhalb eines Stammes) und bei den heidnischen Spartanern Griechenlands mit ihrer Eugenik und Euthanasie und den heidnisch-polytheistischen Arabern – diese vor-islamischen Araber vor Mohammed waren patriarchalisch, weswegen Mädchen bei ihnen häufig als minderwertig und unerwünschte Kinder galten, und es häufig zum Infantizid bzw. Säuglingsmord an den Kindern bzw. meist weiblichen Neugeborenen kam usw.
    Erst Mohammed machte damit Schluß. Aber leider war auch der Mondgott Sin/Suen, dessen Sichel-Mond als Zeichen bzw. Emblem noch heute auf der Fahne des islam zu sehen ist, einer der heidnisch-poytheistischen Götzen, denen Menschenopfer dargebracht wurden und der als einer von 365 Gestirnsgöttern mit Namen Il-Alah schon vor Mohammed in der heidnischen Kaaba verehrt wurde.
    Siehe dazu auch den Orientalisten Hans Peter Raddatz mit seinem Buch „Von Gott zu Allah?“ und Prof. Gustav Ruhland als Historiker und den Historiker Egon Flaig und Ibn Warraq und James DeMeo aus den USA und Jaya Gopals Buch „Gabriels Einrflüsterungen“ zu Islam und Islamismus und den Weblog Jihad Watch by Robert Spencer http://www.jihadwatch.org Siehe auch den Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger mit seiner „Philosophia Perennis“.

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  3. Holger Jahndel sagt:

    Wirkungsgeschichte
    In seinem apologetischen Werk Divinarum institutionum libri VII (304-311/326) versucht Lactantius, die Wahrheit des Christentums anhand der Schriften heidnischer Dichter, Philosophen und „göttlicher Zeugen“ zu untermauern. Hierbei nimmt Hermes Trismegistos noch vor den Sibyllen und den apollinischen Orakeln eine prominente Rolle ein. Lactantius zitiert Ciceros Textpassage über den ägyptischen Mercurius und führt diesen daraufhin als Zeugen für die Existenz des einen höchsten Gottes an, womit nicht nur Autorität und Alter der hermetischen Schriften für die kommenden Jahrhunderte beglaubigt wird, sondern auch der Weg für eine christliche Interpretation des Corpus Hermeticum gebahnt ist:

    „Nun gehen wir zu den Zeugnissen göttlichen Ursprungs über. Aber zuerst führe ich eines an, das den göttlichen gleich ist, sowohl aufgrund seines großen Alters, als auch weil der, den ich nennen werde, von den Menschen zu den Göttern erhoben wurde. […] Dieser war, obwohl ein Mensch, von hohem Alter und in allen Wissensgebieten höchst beschlagen, so dass er sich aufgrund seiner Vortrefflichkeit und Bewandertheit in vielen Künsten den Beinamen der „Dreimalgrößte“ erworben hat. Er schrieb Bücher, und zwar in großer Zahl, die sich der Erkenntnis göttlicher Dinge widmen. In diesen erklärt er die Herrlichkeit eines höchsten und einzigen Gottes und benennt ihn mit denselben Namen wie wir: Herr und Vater.“ (Lactantius, Div. inst. I, 6, 1 und 3-5) [4]

    https://www.psiram.com/de/index.php/Hermetik

    Kritik der Esoterik und kritische Beobachtung der esoterischen Szene und Organisationen usw.

    https://www.psiram.com/

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  4. Holger Jahndel sagt:

    Das Vaterunser Gebet und sein jüdischer Hintergrund

    https://de.zenit.org/articles/das-vaterunser-gebet-und-sein-juedischer-hintergrund/

    Wie steht die katholische Kirche zur Freimaurerei?

    https://de.zenit.org/articles/wie-steht-die-katholische-kirche-zur-freimaurerei/

    Warum die katholische Kirche das Elternrecht verteidigt

    https://de.zenit.org/articles/warum-die-katholische-kirche-das-%e2%80%aaelternrecht-verteidigt/

    Faire jüdische Stellungnahme für die katholische Kirche und Papst Pius

    https://de.zenit.org/articles/faire-juedische-stellungnahmen-fuer-die-katholische-kirche-und-papst-pius-xii/

    Welchen Stellenwert haben Privat-Offenbarungen in der katholischen Kirche?

    https://de.zenit.org/articles/welchen-stellenwert-haben-privatoffenbarungen-in-der-katholischen-kirche/

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  5. gesundheit sagt:

    Bravo Frau Küble, Ihr Kommentar zum Schreiben von Herrn Heuer.

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  6. gesundheit sagt:

    Ja leider ist es so, dass manche Völker an Ihren alten Traditionen festhalten und es sehr schwer ist, sie mit modernen Dingen vertraut zu machen. Vielleicht sind auch schlechte Erfahrungen gemacht worden, der zivilisierte Mensch versucht ja immer vwieder seine Thesen aufzuzwingen, was ich nicht gut finde. Da ist Feingefühl angebracht.

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    • „…und es sehr schwer ist, sie mit modernen Dingen vertraut zu machen. „:

      Die meisten Naturvölker sind – vor allem geistig-seelisch-spirituell – gesund. Ganz anders als die „zivilisierte Gesellschaft“ – deren Menschen im Bewußtsein abgetrennt sind von der geist-energetischen Wirklichkeit. Das ist eine zwar bittere Wahrheit, aber die gute Nachricht ist, dass diese Krankheit, von der alle Menschen der zivilisierten Gesellschaft befallen und beeinträchtigt sind, grundlegend heilbar ist. Auf ganz natürliche Weise – durch SELBST-Erkenntnis.
      Erkenne dich selbst, dann erkennst du Gott.

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      • Guten Tag,
        Geisterangst und Dämonenfurcht, die bei vielen Naturvölkern noch vorhanden ist, halte ich für geistig-seelisch-spirituell besorgniserregend. Eine Romantisierung der Naturvölker entspricht nicht der weniger rosigen Wirklichkeit. Ich erinnere in diesem Zusammenhang auch an den weitverbreiteten, schwarzmagischen Voodoo-Kult, dessen Ursprung bei „Naturvölkern“ in Afrika liegt.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • WOLLEN Sie den anderen, evtl. sogar größeren Teil der Wahrheit nicht sehen?

        Die große Mehrheit der Menschen der zivilisierten Gesellschaft IST zweifelsohne Opfer „schwarzmagischer“ Einflüsse – nämlich der (wenn auch meist LATENTEN – weil verdrängten) ANGST. Das finde ich nun wieder sehr besorgniserregend und bin seit 20 Jahren bemüht, darüber und über die natürliche Heilungsmöglichkeit aufzuklären.

        Im übrigen fällt mir auf, dass Sie wenig kommunikationsbereit, sondern eher ABWEHR-bereit sind. Ist Ihnen das bewußt? Was sagt Ihnen das? Was meinen Sie, wie das auf Ihre Leser / Mitmenschen wirkt? Haben Sie eine Idee, was das über sie aussagt?

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      • Guten Tag,
        weit über hundert Ihrer Leserkommentare wurden hier in großer Toleranz bereits veröffentlicht, obwohl Sie meist unseren Berichten widersprechen oder jedenfalls eine Weltsicht äußern, die nicht oder nur teilweise unsere ist.
        Wenn Sie dies „wenig kommunikationsbereit“ finden, weil ich mir in wenigen Fällen mal erlaube, Ihnen in der Sache argumentativ zu widersprechen, obwohl weitaus öfter Anlaß bestände, dann ist dies nicht mein Problem.
        Wenn Ihnen die beträchtliche Schreib-Freiheit, die Ihnen hier geboten wird, immer noch nicht ausreicht, empfehle ich Ihnen, doch einfach zu einer anderen Webseite zu wechseln, statt immer wieder herumzujammern.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Holger Jahndel sagt:

        @Felizitas Küble:

        In der Tat gab und gibt es bei manchen Naturvölkern etwa in Südostasien und Südamerika auch heute teilweise noch die Kopfjagd und den Kannibalismus. In Afrika vielfach auch noch schwarzmagische Praktiken. Andererseits sind nicht alle Ausrichtungen des Voodoo-Kultes schwarzmagisch. Sondern manche eben auch einfach naturreligiös und animistisch usw.
        Der Schamanismus existiert bei allen Natur-Völkern weltweit, und war wohl die früheste Form der Religion. Auch die Heilige Hildegard von Bingen und der Heilige Albertus Magnus kannten beiden als Kirchenlehrer die hermetische Mikrokoskos-Makrokosmos-Lehre der hermetischen Philosophie als ganzheitlich mystischer Natur- und Religions-philosophie und priesterlich-prophetischer hieratischer Weisheitslehre und Weisheitstradition und Mysterien-Lehre – und auch die 4 bzw. 5 Elemente-Lehre von den Elemente-Prinzipien als „Principiis“ in der Bibel – auch „Tattwas“ genannt im indischen Ayurveda als traditioneller Heilkunst Indiens.

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  7. Uli sagt:

    In unserer Gemeinde war vor ein paar Wochen eine SCHWESTER aus PAPA-Neuguinea
    zu Besuch. Sie hat uns auch mitgeteilt, wie schwierig es dort ist, das MODERNE mit den
    alten Traditionen zu verbinden – aber es funktioniert wohl ganz gut.

    Es wird noch eine ganze ZEIT dauern, bis die Menschen nicht mehr an böse Geister glauben – so etwas geht nicht von heute auf morgen.

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