Indien: Erzbischof schlägt den 27. Januar als „Tag der Solidarität“ vor – und verurteilt Gewalt gegen Frauen und Abtreibung

Der Erzbischof von Mumbai, Kardinal Oswald Gracias, hat für seine Diözese den kommenden 27. Januar als „Tag der Solidarität“ für Gerechtigkeit, Rücksichtnahme und Geschlechtergleichheit ausgerufen.

Der Vorsitzende der indischen Bischofskonferenz will mit dieser Aktion im Zusammenhang mit der neu entflammten Diskussion um die Gewalt gegen Frauen in Indien ein Zeichen setzen.

Die Rolle der katholischen Kirche bei der Erziehung, auch von Nichtchristen, sei wichtig, um die Mentalität und das Verhalten Frauen gegenüber nachhaltig zu ändern.

Der Kardinal hofft, dass dieser Tag eine soziale Veränderungen einleiten könne, denn die Verachtung von Frauen habe viele Gesichter: gezielte Abtreibungen, Tötung von weiblichen Neugeborenen, Diskriminierung und häusliche Gewalt.

Quelle: asianews


Deutsche sitzen trotz „neuer Medien“ immer länger vor der Mattscheibe

Vor allem Fernsehzuschauer sind Objekte der Meinungsmacher

In der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift „Factum“ schreibt Redaktionsleiter Thomas Lachenmaier: „Das Fernsehen informiert nicht, sondern macht Zuschauer häufig zu Opfern politisch und kommerziell motivierter Meinungsmache.“

Fernsehzuschauer meinten zwar, gut Bescheid zu wissen, doch wenn man sie zu aktuellen Themen befrage, bekomme man kaum Fakten  –  aber jede Menge Gefühle der Empörung, der Sympathie und der Antipathie.

„Wir leben in einer Gesellschaft, in der   – überspitzt formuliert  –  jeder zu allem eine Meinung hat und starke Gefühle für oder gegen etwas hegt  –  aber keiner mehr Bescheid weiss“, so Lachenmaier. 0022

Er beruft sich auf den Direktor der Psychiatrischen Uniklinik in Ulm, Prof. Manfred Spitzer, der einen Zusammenhang zwischen Bildungsniveau und Fernsehen sieht.

Laut Spitzer bedroht der massiv gestiegene Fernsehkonsum die wirtschaftliche Zukunft, weil die Menschen immer weniger Wissen zur Bewältigung des Alltags und der beruflichen Anforderungen hätten.

Lachenmaier sieht im Fernsehen ein „Breitband-Psychopharmakum“, das die eigentlichen Anliegen und die tieferen Bedürfnisse der Bürger nur scheinbar aufnehme. Tatsächlich würden sie durch die gleichförmige Flut von richtigen und falschen, wichtigen und unwichtigen Informationen neutralisiert.

Dabei verbringen die Deutschen immer mehr Zeit vor dem Fernseher, hören Radio oder nutzen das Internet. Bei den 14- bis 49-Jährigen betrage die tägliche Mediennutzung fast zehn Stunden, stellt der „Navigator Mediennutzung 2012“ des Mediendienstleisters Seven-One Media fest. Dies seien 16 Prozent mehr als vor zehn Jahren.

Mit durchschnittlich 205 Minuten nehme das Fernsehen den Spitzenplatz ein. An zweiter Stelle rangiere der Hörfunk mit 149 Minuten. Das Internet hole mit 107  Minuten immer mehr auf. Im Jahr 2002 habe die tägliche Nutzung erst bei 30 Minuten gelegen.

Dagegen nehme das Interesse an gedruckten Medien ab. Zeitungen würden nur noch 19 Minuten täglich gelesen, was einen Rückgang um 20 Prozent gegenüber 2002 bedeute   –  und die Beschäftigung mit Zeitschriften sei von 17 auf täglich acht Minuten gesunken.

Erstmals ermittelte Seven-One Media auch die Gewohnheiten der über 50-Jährigen: sie schauen täglich mehr als fünf Stunden fern, genau 328 Minuten. Im Internet halten sie sich nur 30 Minuten auf.

Quelle: http://www.idea.de


USA: Heftige Kontroverse um Pastoren-Segen bei Amtseinführung des Präsidenten

Evangelikaler Protest gegen Intoleranz der Homo-Lobby 

Um die Amtseinführung von US-Präsident Barack Obama ist ein heftiger Streit entbrannt. Den Segen bei der öffentlichen Zeremonie am 21. Januar sollte der sozial engagierte evangelikale Pastor Louie Giglio sprechen.

Der 54-Jährige, der die unter Studenten tätige Bewegung „Passion“ zur Bekämpfung des weltweiten Menschenhandels leitet, hatte zunächst zugesagt. Dann veröffentlichte die linksliberale Organisation „Think Progress“ eine Predigt, die Giglio Mitte der neunziger Jahre gehalten hatte. pc_pi

Darin bezeichnete er praktizierte Homosexualität als Sünde. Christen sollten auf die „aggressive Agenda“ mancher Homosexuellenlobbyisten „mit Liebe und Festigkeit“ reagieren, sagte er.

Nach der jüngsten Veröffentlichung entbrannte ein Proteststurm gegen den „anti-schwulen“ Pastor. Daraufhin sagte Giglio am 9. Januar seine Mitwirkung an der Amtseinführung ab. Er wolle nicht, dass das Thema Homosexualität, das in seiner geistlichen Tätigkeit eine Nebenrolle spiele, die Zeremonie überschatte.

Das Organisationskomitee erklärte, man habe bei Giglios Einladung keine Kenntnis von dessen Äußerungen zur Homosexualität gehabt. Jetzt werde man eine Person suchen, „deren Überzeugungen die Sicht dieser Regierung von Zusammenhalt und gegenseitige Annahme aller Amerikaner widerspiegeln“.

Albert Mohler fühlt sich an McCarthy-Ära erinnert

Mit Unmut und Unverständnis reagierten führende Vertreter der evangelikalen Bewegung auf den Vorgang.

Schon bei der ersten Amtseinführung Obamas vor vier Jahren hatte es Proteste gegen die Mitwirkung eines  – freilich sehr gemäßigten  –  evangelikalen Pastors, nämlich Bestsellerautor Rick Warren gegeben.

Tony Perkins, Präsident der Organisation „Familien-Forschungsrat“, verurteilte den aktuellen Vorgang als „ein weiteres Beispiel für die Intoleranz der Regierung Obama gegenüber jenen, die eine biblische Sicht der Sexualität vertreten“.

Nicht nur Evangelikale, sondern auch Katholiken und Orthodoxe seien sich einig, dass nach biblischem Maßstab Sexualität allein in die Ehe von Mann und Frau gehöre.

„Sind die Millionen Amerikaner, die so denken, bei der Einführung unseres Präsidenten nicht mehr willkommen?“ fragt Perkins.

Albert Mohler, Präsident des Theologischen Seminars der Südlichen Baptisten in Louisville, fühlt sich an die Gesinnungsschnüffelei in der anti-kommunistischen McCarthy-Ära der fünfziger Jahren erinnert.

Heute müsse jeder Christ darauf gefasst sein, dass man ihn wie in einem Verhör frage: „Glauben Sie, dass Homosexualität Sünde ist?“

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA: http://www.idea.de

 


Rudolf Voderholzer, ernannter Bischof von Regensburg, leistete heute den Eid auf die bayerische Verfassung

„Gott mit dir, du Land der Bayern!“

Vollständiger Wortlaut der Ansprache, die der künftige Bischof von Regensburg, Prof. Dr. Rudolf Voderholzer, heute um 11 Uhr angesichts seiner Vereidigung in Anwesenheit der Bayerischen Staatsregierung gehalten hat; der Eid beinhaltet ein Bekennnis zur Verfassung und zum Rechtsstaat: 

Foto:  Bayerische Staatskanzlei

Foto: Bayerische Staatskanzlei

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Dr. Horst Seehofer,     
sehr geehrte Frau Staatsministerin Frau Emilia Müller,
sehr geehrter Herr Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle,
Eminenz, lieber Herr Kardinal Reinhard Marx,
meine sehr verehrten Damen und Herren,
 

das Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Bayerischen Staat von 1924  –  interpretiert im Licht des Reichskonkordats von 1933  –  sieht vor, dass der Bischof einer bayerischen Diözese vor seinem Amtsantritt Deutschland und Bayern die Treue schwört.

Dieser feierliche Eid ist Ausdruck einer in einem langen geschichtlichen Prozess gewachsenen Beziehung zwischen Staat und Kirche, die gekennzeichnet ist von einer grundsätzlichen Unterscheidung von Staat und Kirche, nicht aber von einer Trennung der beiden Größen, sondern einer gegenseitigen Zuordnung und Zusammenarbeit.

Es gehört zu den unverzichtbaren Errungenschaften der neuzeitlichen Geistesgeschichte, dass dem Staat nicht ein Totalanspruch auf den Menschen zukommt und der Staat seinen Bürgern nicht die Religion, den Glauben und ein bestimmtes religiös geprägtes Rechtssystem vorschreiben darf, ihm vielmehr die Freiheit der Religionsausübung einräumen muss.

Dass diese Errungenschaft keineswegs selbstverständlich und unverlierbar, sondern immer wieder auch gefährdet ist, zeigen uns die aktuellen Vorgänge in verschiedenen Ländern des Nahen und mittleren Ostens.

Umgekehrt hat auch die Kirche die Freiheit der Religionsausübung zu achten und darf nicht mit staatlichen Zwangsmaßnahmen versuchen, den Glauben der Kirche für alle verbindlich zu machen. Es ist die Erklärung über die Religionsfreiheit des Zweiten Vatikanischen Konzils „Dignitatis humanae“, die diese Einsicht mit Berufung auf die Praxis Jesu und die Kirche der Märtyrer höchstverbindlich als Lehre der Kirche formuliert hat.

Dieser grundsätzlichen Unterscheidung von Staat und Kirche steht die innere Hinordnung gegenüber, wie sie im sogenannten Böckenförde‘schen Paradoxon zum Ausdruck kommt: „Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann.logo_gemalt_gr

Jürgen Habermas hat es bei seinem Gespräch mit Kardinal Ratzinger in der Katholischen Akademie 2004 sogar noch schärfer formuliert: der moderne Staat „zehrt“ von diesen Voraussetzungen, die vor-politischer, ja letztlich religiöser Natur sind.

Und im Wort „zehren“ ist auch die Gefahr mit angedeutet, dass der Vorrat an vor-politischen Voraussetzungen des freiheitlichen Rechtsstaates einmal auf-„gezehrt“ sein könnte.

Im Wissen um diese Zusammenhänge kann beispielsweise die Bayerische Verfassung das Grundrecht der Religionsfreiheit sehr bewusst verbinden mit der Formulierung der obersten Bildungsziele: Ich zitiere Artikel 131, Abschnitt 2 der Bayerischen Verfassung:

„Oberste Bildungsziele sind Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung und vor der Würde des Menschen, Selbstbeherrschung, Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreudigkeit, Hilfsbereitschaft und Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne und Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt.“

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, meine sehr verehrten Damen und Herren. Ich bekenne mich nicht nur zu dieser Bayerischen Verfassung und dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, die den Grund gelegt haben für eine für unser Land beispiellose Friedenszeit.

Dieser Eid ist mir darüber hinaus eine willkommene Gelegenheit, allen Menschen unseres Landes zu sagen, dass ich meinen Dienst als katholischer Bischof durchaus nicht nur eingeschränkt verstehe als allein auf die katholische Kirche bezogen, sondern dass ich ihn als Dienst auch für alle Menschen verstehe, unabhängig von ihrer Konfessions- und Religionszugehörigkeit, für die Menschen mit oder ohne ein religiöses Bekenntnis.

Denn als Christen wollen wir mitarbeiten am Wohl unseres Landes: mit unserem Einsatz für Familien, für Alte, für Kranke, für Ungeborene, für Alleinerziehende oder für Arbeitslose.

Ich möchte diesen Eid auch verstanden wissen als ein Versprechen an Sie, Herr Ministerpräsident, stellvertretend für alle Frauen und Männer, die politische Verantwortung tragen: Ich werde als Bischof Ihr Partner sein, wenn es darum geht, sich für Gerechtigkeit einzusetzen und dem Wohl der Menschen in diesem Lande zu dienen.

Insbesondere können Sie auf mich zählen, wenn es um die Sicherung der vor-politischen Fundamente unseres Zusammenlebens geht, den Glauben an Gott, der nach unserer christlichen Überzeugung den Menschen nicht klein, sondern wahrhaft groß macht.

In Christus bietet Gott jedem Menschen seine Freundschaft und Liebe an. Und ich bin froh, mich mit diesem Eid an eine Verfassung zu binden, die jedem Menschen die Freiheit garantiert, zu diesem Angebot sein Ja oder sein Nein zu geben.

In diesem Sinne: „Gott mit dir du Land der Bayern!“
Ich danke Ihnen.

Quelle:
Bischöfliche Presse- und Medienabteilung
Niedermünstergasse 2 93047 Regensburg
Tel. 0941-597 1067 Fax 0941-597 1063
jwanner.medien@bistum-regensburg.de
http://www.bistum-regensburg.de

„Wasser, Blut und Geist“ geben Zeugnis von Christus: Taufe, Erlösung und Heiligung

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: 1. Johannesbrief 5,5-11:

Wer sonst überwindet die Welt, außer dem, der glaubt,
daß Jesus der Sohn Gottes ist?
 
Dieser ist es, der durch Wasser und Blut gekommen ist: Jesus Christus.
ER ist nicht nur im Wasser gekommen, sondern im Wasser und im Blut.
Und der Geist ist es, der Zeugnis ablegt; denn der Geist ist die Wahrheit.
 
Drei sind es, die Zeugnis ablegen:
der Geist, das Wasser und das Blut; und diese drei sind eins.
 
Wenn wir von Menschen ein Zeugnis annehmen,
so ist das Zeugnis Gottes gewichtiger; denn das ist das Zeugnis Gottes:
ER hat Zeugnis abgelegt für seinen Sohn.
Wer an den Sohn Gottes glaubt, trägt das Zeugnis in sich.
 
Wer Gott nicht glaubt, macht ihn zum Lügner,
weil er nicht an das Zeugnis glaubt, das Gott für seinen Sohn abgelegt hat.
Und das Zeugnis besteht darin, daß Gott uns das ewige Leben gegeben hat;
und dieses Leben ist in seinem Sohn.

Kloster Ettal bei Mißbrauchs-Aufarbeitung auf gutem Weg: Konstruktive Zusammenarbeit mit Opfern

Gemeinsame Presse-Erklärung von Kloster Ettal, IPP, Verein der Ettaler Misshandlungs- und Missbrauchsopfer:

Die Studie zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in Kloster Ettal, die vom Kloster in Zusammenarbeit mit dem Opferverein beim Münchner IPP (Institut für Praxisforschung und Projektberatung) in Auftrag gegeben wurde, steht kurz vor ihrem Abschluss.

Sobald die Ergebnisse Ende März vorliegen, werden diese der Öffentlichkeit vorgestellt. Abt Barnabas Bögle erklärte dazu:

“Dies war kein einfacher Weg, aber wir haben erkannt, dass nur die konsequente Aufarbeitung auch den Opfern gerecht wird“.

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Seitdem das IPP vor knapp zwei Jahren damit beauftragt worden ist, die Missbrauchsfälle in Kloster Ettal wissenschaftlich zu untersuchen, haben sich Opferverein und Kloster in einem intensiven Dialog darum bemüht, aufeinander zuzugehen und einen Ausgleich zwischen Opfern und Kloster herbeizuführen.

Neben einem Mediationsverfahren wurden inzwischen auch 700.000 Euro an 70 Betroffene gezahlt. Grundlage für die wissenschaftliche Aufarbeitung ist unter anderem der Bericht des ehem. Bundesverfassungsrichters Hans-Joachim Jentsch, der bereits im November 2010 die Aufklärungsarbeit des Klosters überprüft hatte.

Darüber hinaus hat das IPP in den vergangenen zwei Jahren anhand der vom Kloster zur Verfügung gestellten Unterlagen und zahlreicher Einzelinterviews mit Schülern (Opfer und Nicht-Opfer), Angehörigen und Patres eine umfassende wissenschaftliche Analyse verfasst.

IPP Geschäftsführer Dr. Florian Straus betont, dass für das Gelingen der wissenschaftlichen Studie der kontinuierliche gemeinsame Dialog zwischen Kloster, Opferverein und dem IPP sehr wichtig war. Nur darüber gelang es ausreichend Vertrauen aufzubauen.

Der Zugang zu den Quellen und der Umgang mit den Ergebnissen, beispielsweise bei der ersten Präsentation der Ergebnisse am 13.10. im Kloster Ettal war zu keiner Zeit ein konfliktäres Thema.

Der Vorsitzende des Opfervereins, Robert Köhler, erklärte dazu:

„Wir konnten das Kloster im Rahmen der Gespräche davon überzeugen, dass nur Offenheit die uns wichtige Glaubwürdigkeit bewirkt. In enger Zusammenarbeit setzen wir nun die im Frühjahr 2011 vereinbarten Punkte um.“

Benediktinerabtei Ettal
Kaiser-Ludwig-Platz 1
D-82488 Ettal
pressestelle@kloster-ettal.de
http://www.kloster-ettal.de

In letzter Sekunde: ultraorthodoxe israelische Soldaten retten drei Palästinenser vor dem Ertrinken

Eine ultraorthodoxe Einheit der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) hat am Mittwoch drei Palästinenser in der Westbank vor dem Tod durch Ertrinken gerettet:  IMG_0758

Die Einheit bekam einen Hilferuf mit der Information, mehrere Autos steckten in den Fluten eines Baches bei Tulkarem fest, der über die Ufer getreten war. Die Soldaten versuchten zunächst, die Männer mit eigenem Gerät zur retten, erkannten jedoch bald, dass sie dafür nicht ausgerüstet waren. Gleichzeitig wurde die Zeit immer knapper, die Wagen drohten, von den Fluten mitgerissen zu werden.

Schließlich baten die Soldaten den Fahrer eines vorbeikommenden Traktors um Hilfe. Mit seiner Hilfe gelang es schließlich, die drei palästinensischen Männer zu retten. Sie erklärten, ein vierter Mann sei bereits von dem Bach mitgerissen worden. Er wird weiterhin vermißt.

In dem Moment, indem die Männer gerettet wurden, begannt der Asphalt unter den Wagen wegzubrechen. Es handelte sich also um Rettung in letzter Sekunde. Die Männer wurden noch vor Ort notfallmedizinisch betreut.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin