ER ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: 1. Johannesbrief 5,14-21:

Wir haben ihm gegenüber die Zuversicht, daß ER uns erhört,
wenn wir etwas erbitten, das seinem Willen entspricht.
Wenn wir wissen, daß ER uns bei allem erhört, was wir erbitten,
dann wissen wir auch, daß er unsere Bitten schon erfüllt hat.
 
Wer sieht, daß sein Bruder eine Sünde begeht,
die nicht zum Tod führt, soll [für ihn] bitten;
und Gott wird ihm das Leben geben; allen, deren Sünde nicht zum Tod führt.    media-80458-2
Denn es gibt Sünde, die zum Tod führt.
Von ihr spreche ich nicht, wenn ich sage, daß er bitten soll.
Jedes Unrecht ist Sünde; aber es gibt Sünde, die nicht zum Tod führt.
 
Wir wissen: Wer aus Gott geboren ist, sündigt nicht,
sondern der aus Gott Geborene bewahrt sich
und der Böse tastet ihn nicht an.
Wir wissen: Wir sind aus Gott,
aber die ganze Welt steht unter der Macht des Bösen.
 
Wir wissen aber: Der Sohn Gottes ist gekommen
und ER hat uns Einsicht geschenkt,
damit wir den Wahrhaften erkennen.
Und wir sind in diesem Wahren, in seinem Sohn Jesus Christus:
 dieser ist der wahrhafte Gott und das ewige Leben.
 
Meine Kinder, hütet euch vor den Götzen!
 
 

Pro und Contra: griechische Göttin „Europa“ auf neuen Fünf-Euro-Scheinen

Eine heidnische Göttin soll den Euro künftig vor Fälschungen schützen. Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank, stellte am 10. Januar in Frankfurt die neuen Fünf-Euro-Scheine vor, die ab Mai ausgegeben werden. Im Wasserzeichen und im Hologramm zeigen sie ein Abbild der phönizischen Prinzessin Europa aus der griechischen Mythologie. euro_goettin_606_cr_europaeischezentralbank13_c82356478d

Ist die Wahl einer heidnischen Gestalt für das Geld ein Zeichen für die Abkehr Europas von seinen jüdisch-christlichen Wurzeln?

Darüber gehen die Meinungen der Christen in Kirche und Politik auseinander.

„Griff in die mythologische Mottenkiste“

Als „Griff in die mythologische Mottenkiste“ sieht der Vorsitzende der Deutschen Evangelistenkonferenz, der Baptistenpastor Jörg Swoboda, die Wahl des Motivs. Es sei ein Zeichen der Ratlosigkeit und offenbare gleichzeitig den Wunsch nach Sicherheit in der Euro-Krise. Dies wirke wie plumper Aberglaube, sagte Swoboda auf Anfrage der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA.

Wäre ein besserer Halt in Sicht gewesen, hätte man statt der Göttin Europa ein anderes Symbol gewählt. Die Abbildung auf den Geldscheinen werde Christen allerdings genauso wenig im Glauben berühren wie die ebenfalls nach Gottheiten benannten Raketen Ariane, Titan, Poseidon oder Apollo. Diese seien inzwischen längst verglüht.

Auch geeignet: Paulus und irische Mönche

Nach Ansicht des Präsidenten des Europäischen Wirtschaftssenats, Ingo Friedrich (CSU), hätte man auch andere Personen aus der jüdisch-christlichen Tradition nehmen können, um der europäischen Währung ein einheitliches Gesicht zu geben. Denkbar sei etwa der Apostel Paulus, der den christlichen Glauben nach Griechenland brachte und dadurch den ganzen europäischen Kontinent nachhaltig veränderte.

Infrage kämen auch irische Mönche, die maßgeblich zur Ausbreitung des Christentums beitrugen. Sie könnten bei anderen Geldscheinen gewürdigt werden, schlägt der evangelische CSU-Politiker vor. Er ist stellvertretender Vorsitzender seiner Partei, gehörte von 1979 bis 2009 dem Europäischen Parlament an und amtierte von 1999 bis 2007 als dessen Vizepräsident.

Keine Bedenken gegen die Wahl des Motivs für die neuen Geldscheine hegt der Theologe Kai Funkschmidt (Berlin) von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW). Bei dem Frauenkopf handele es sich nicht um ein religiöses Motiv, sondern um eine Anleihe beim kulturellen Erbe des Kontinents.

Bei der Suche nach Motiven, die in allen 17 Euro-Staaten akzeptiert würden, habe man eine elegante Lösung gefunden. Sie sei kein Symptom für eine Abkehr vom Christentum. Die Säkularisierung lasse sich eher an der prinzipiellen Ablehnung eines Gottesbezuges im Entwurf der europäischen Verfassung festmachen.

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Europäische Zentralbank


Der israelische Botschafter äußert sich zu heißen Themen und aktuellen Fragen

„Israel-Kritik ist nicht automatisch Antisemitismus“                      

Der israelische Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, gab der Mitteldeutschen Zeitung ein Interview, in dem er u.a. zur Debatte um Jakob Augstein, der Lage im Friedensprozess und zum Iran Stellung bezogen hat.

Zu Augstein erklärte er: „Ich kenne kein Medium in Israel, das über die Augstein-Debatte in Deutschland überhaupt berichtet hat. Nur weil jemand Israel kritisiert, ist er nicht automatisch ein Antisemit. Kritik an Israel ist legitim, aber sie muss konkret und darf nicht obsessiv sein.“

Auf die Frage, ob es in diesem Jahr eine Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern geben werde, sagte der Botschafter:

„Mahmud Abbas als Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde ist ein schwacher Gesprächspartner, er hat bei seinen eigenen Leuten wenig Rückhalt. Das liegt zum Teil auch an ihm selber. Wir hoffen, dass wir mit ihm verhandeln können. Aber er hat schon viele Möglichkeiten verpasst.“

Auch zum iranischen Atomprogramm nahm Hadas-Handelsman Stellung. Hierzu erklärte er:

„Der Iran entwickelt Atomwaffen und verfolgt damit das Ziel, Israel auszulöschen. Das ist eine reale Bedrohung, und zwar für die ganze Welt.“

Das vollständige Interview finden Sie online unter http://bit.ly/BotschafterMZ

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin (Foto: Thomas Meinicke)


Deutsche Archälogen haben Teile des antiken Tempels von Olympia wiedererrichtet

Dt. Archäologisches Institut schließt zweite Restaurierungsphase erfolgreich ab

Die nördliche Ante des Opisthodoms im Mai 2010 und nach der Ergänzung 2012 aus Kunststein ›in Bosse‹, also vor der Abarbeitung auf die originale antike Oberfläche (Photo links: N. Hellner, rechts: F. Beuthan)

Die nördliche Ante des Opisthodoms im Mai 2010 und nach der Ergänzung 2012 aus Kunststein ›in Bosse‹, also vor der Abarbeitung auf die originale antike Oberfläche (Foto links: N. Hellner, rechts: F. Beuthan)

Der Zeus-Tempel von Olympia gilt als Höhepunkt der dorischen Baukunst und beherbergte einst die große Zeusstatue, eines der Sieben Weltwunder.

Heute lassen sich der Aufbau und die Dimension des Tempels anhand des Ruinenfelds nur noch von Experten erfassen.

Deshalb führte das Deutsche Archäologische Institut nach einem 1992 erarbeiteten Masterplan in den letzten Jahren zahlreiche Restaurierungsmaßnahmen und partielle Wiedererrichtungen unter Verwendung der originalen, erhaltenen Bauteile (sog. Anastilosis) durch.

Bereits 2004 konnte den Besuchern die dritte Dimension des Zeus-Tempels durch die Wiederaufrichtung einer Säule vor Augen geführt worden.
Die nächste Stufe der Restaurierung wurde Ende November 2012 erfolgreich abgeschlossen.

Ziel war es, den Bereich der westlichen Rückhalle des Tempels, den sog. Opisthodom, den Besuchern verständlich zu präsentieren.

Quelle und Fortsetzung des Berichts hier: http://www.dainst.org/de/pressrelease/teile-des-zeus-tempel-von-olympia-wiedererrichtet