„Erscheinungen“ in Medjugorje: Nicht Kardinal Ruini entscheidet, sondern Erzbischof Müller und der Papst

Am  4. Januar 2013 veröffentlichte die erscheinungsbewegte Nachrichtenseite „kath.net“ einen Artikel mit dem Titel bzw. Aufruf: „Kardinal Ruini: Verehrt Gott in Medjugorje!“ 

Man reibt sich die Augen und überlegt, ob man nun etwa ins ferne Medjugorje nach Bosnien-Herzegowina fahren soll, um Gott zu verehren? 

Der erwähnte italienische Kardinal ist Vorsitzender jener Kommission, die den kirchlich nicht anerkannten Erscheinungsort Medjugorje im vatikanischen Auftrag untersucht. media-374336-2

„Kath.net“ beruft sich hinsichtlich des angeblichen Ruini-Lobes auf die kroatische Zeitung „Slobodna Dalmacija“, derzufolge Kardinal Ruini dazu „einlädt“, in Medjugorje „Gott die Ehre zu erweisen“   –  was immer dies genau heißen mag.

Womöglich handelt es sich auch diesmal um eine Presse-Ente (von denen es in der Causa Medjugorje etliche gab). So machten zB.   Spekulationen die Runde, aus Medjugorje werde ein eigenes Bistum errichtet, was schon angesichts der niedrigen Katholikenzahl äußerst merkwürdig wäre.

Abgesehen davon entscheiden weder Kardinal Camillo Ruini noch seine Kommission über die endgültige kirchliche Beurteilung der dortigen „Marienerscheinungen“, wenngleich das Expertengremium aus 17 Mitgliedern den Vatikan berät.

Es ist keineswegs Aufgabe dieser Kommission, öffentliche Erklärungen abzugeben, sondern diskret und intern zu arbeiten. Schon deshalb sind angebliche Äußerungen von Kardinal Ruini mit Vorsicht zu genießen, zumal die Gerüchteküche um Medjugorje seit Jahrzehnten blüht und gedeiht.

Die Entscheidung über die kirchliche Stellung zu Medjugorje fällt allerdings ohnehin die römische Kongregation für die Glaubenslehre, also Erzbischof Gerhard Ludwig Müller in Abstimmung mit Papst Benedikt.


England: Über 1000 katholische Priester plädieren öffentlich für den Schutz der klassischen Ehe

Mehr als 1000 katholische Geistliche in England und Wales haben einen Offenen Brief gegen Pläne zur Einführung gleichgeschlechtlicher Ehen unterzeichnet. Es handelt sich etwa ein Viertel aller Priester beider Länder. Zu den 1067 Unterzeichnern gehören fünf Bischöfe und zwei Benediktiner-Äbte.

Der geplante Regierungs-Entwurf zur Ausweitung des Ehebegriffs würde die Möglichkeit ernsthaft beschränken, daß Katholiken in ihren Schulen, Wohlfahrtseinrichtungen und Kirchen „die Wahrheit über die Ehe lehren“. BILD0235

Das steht in dem Schreiben, das die Tageszeitung „Daily Telegraph“ in ihrer Wochenend-Ausgabe abdruckte.

Die Geistlichen argumentieren, es sei sinnlos, der Kirche und anderen Religionen einzuräumen, weiterhin ihre Sicht der Dinge öffentlich vertreten zu können, wenn von ihnen gleichzeitig erwartet werde, als Staatsbürger genau gegensätzliche Meinungen mitzutragen.

Sie bezeichnen die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau mit dem Ziel der Familiengründung als wesentlichen Baustein der Gesellschaft.

Die Unterzeichner erinnern daran, daß der einstige Versuch von König Heinrich VIII., am traditionellen Ehebegriff zu manipulieren, jahrhundertlange Spannungen zwischen Staat und Kirche zur Folge hatte. Der machtbewußte Monarch war sechsmal verheiratet.

Heinrich VIII. brach 1533 mit dem Papst, weil dieser sich weigerte, die erste Ehe des Königs mit Katharina von Aragon für ungültig zu erklären.

Der König setzte sich 1534 selber als Oberhaupt einer neuen anglikanischen Staatskirche ein; damit begann die Unterdrückung  der Katholiken, die sich unter Oliver Cromwell sogar  zur blutigen Verfolgung steigerte.

Quelle: Radio Vatikan
Gemälde: Evita Gründler

Initiative „one of us“ möchte europaweiten Rechtsschutz für Ungeborene stärken

Den rechtlichen Schutz des menschlichen Lebens ab der Empfängnis möchte eine Bürgerinitiative mit einer europaweiten Unterschriftenaktion stärken.

Ziel der Kampagne mit dem Titel „One of us“ ( = Einer von uns) ist es, diesen fest in den Gesetzen der Europäischen Union zu verankern.

Nach Angaben der Initiative (www.oneofus.eu) definiert der Europäische Gerichtshof in einem aktuellen Urteil den Embryo als erste Entwicklungsstufe des menschlichen Lebens. embryofoto

Darauf beruft sie sich und fordert, jegliche EU-Finanzierung von Aktivitäten einzustellen, mit denen die Zerstörung menschlicher Embryonen einhergeht. Dies betrifft besonders die Bereiche Forschung, Entwicklungshilfe und Öffentliche Gesundheit.

Die Kampagne läuft bis 1. November 2013.

Bis dahin wollen die Initiatoren eine Million Unterschriften in sieben EU-Mitgliedsstaaten sammeln. So viele Unterzeichner sind laut dem Vertrag von Lissabon nötig, damit die EU-Kommission einen entsprechenden Gesetzesentwurf ausarbeiten kann.

Koordiniert wird die Kampagne „One of us“ von einem Gremium aus Bürgern aus sieben EU-Mitgliedsstaaten sowie von einem zentralen Büro in Brüssel, das von der italienischen Lebensschutz-Organisation „Fondazione Vita Nova“ finanziert wird.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA: http://www.idea.de


Früherer „Sonderermittler“ Pfister agitiert wieder gegen das vorbildlich (auf)arbeitende Kloster Ettal

Entschädigungssummen im Vergleich:  Deutscher Staat  –  Odenwaldschule  –  Kloster  Ettal

Nachdem das bayerische Kloster Ettal kürzlich eine Pressemitteilung über seine erfolgreiche Aufarbeitungs-Tätigkeit veröffentlicht hat, ließ es sich der ehemalige „Sonderermittler“ Thomas Pfister nicht nehmen, seine früheren Seitenhiebe auf die Benediktiner-Abtei zu wiederholen, was seitens der oft kirchenfeindlichen Medien begierig aufgegriffen wurde, wogegen die vorherige Pressemeldung des Klosters fast überall unter den (Redaktions-)Tisch fiel.

Nun beschwert sich der einstige „Sonderermittler“ zB. erneut darüber, daß er damals vor fast drei Jahren bei der Pressekonferenz des Klosterinternats  seinen Abschlußbericht nicht habe vortragen können.

In Wirklichkeit hat Ettal bereits am 14. April 2010 eine Erklärung veröffentlicht, wonach sowohl das Kloster wie auch das erzbischöfliche Ordinariat München den Juristen Pfister   –  so wörtlich  –   „auf seine standesrechtlichen Pflichten im Zusammenhang mit der Beendigung des Mandats hingewiesen“ haben, beispielsweise auch darauf, „keine eigene Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben“.  

Dies versteht sich angesichts des Standesrechts der Anwälte normalerweise von selbst, wonach zB. Details aus laufenden Ermittlungen nichts in Talkshows zu suchen haben.

Dieser Hinweis auf seine standesrechtlichen Pflichten gehe aus einem gemeinsamen Schreiben von Erzbistum und Kloster an RA Pfister vom 10.4.2010 hervor, erläuterte die bayerische Benediktiner-Abtei seinerzeit.  

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Zudem mag in dieser Causa ein VERGLEICH der Entschädigungs-Summen  aufschlußreich sein  – bezogen auf den deutschen Staat, die links-reformerische Odenwaldschule  und das Kloster-Internat Ettal:

Das Netzwerk B  –   eine  “Initiative Betroffener von sexualisierter Gewalt”  – kritisierte im Positionspapier  vom 24.2.2012, daß  –  als Ergebnis des  “Runden Tisches Mißbrauch” – die potentielle Höchstgrenze staatlicher Entschädigungszahlungen je Mißbrauchs-Opfer bei 10.000 € liegt.

Hingegen hat das Kloster Ettal im Höchstfall bis zu 20.000 € Entschädigung ausgezahlt  – und zwar nicht nur „potentiell“, sondern tatsächlich.

Siehe hierzu eine klare Ettaler Stellungnahme vom September 2011: https://charismatismus.wordpress.com/2011/09/06/freiwillige-hohe-entschadigungszahlungen-durch-kloster-ettal/

Nun zum jahrzehntelangen Hätschelkind der Linken, nämlich der als UNESCO-Modellschule lange hoch angesehenen ODENWALDSCHULE:

Dieses hessische Landschul-Internat, das durch zahlreiche Fälle von Vergewaltigungen und Mißbrauch unrühmlich bekannt wurde, zahlte zunächst für seine insgesamt 132 Opfer eine Gesamtsumme von 50.000 €, wie die Wochenzeitung “Die Zeit” vom 11.4.2011 berichtete   –  also weit unter 400 Euro pro Person.

Inzwischen wurden durch eine nahestehende Stiftung „Brücken bauen“  insgesamt 300.000 € an Odenwaldschul-Opfer ausgezahlt, wie ein Anwalt am 19.11. 2012 bestätigte.

Auch dieser Betrag liegt deutlich unter der Ettaler Summe: das Kloster-Internat  bringt pro Opfer durchschnittlich 10.000 € auf, nämlich 700.000 € für insgesamt 70 Opfer, wobei nicht allein die Mißbrauchs-Betroffenen aus vielen Jahrzehnten entschädigt wurden, sondern auch Opfer von Mißhandlungen (Züchtigungen, Schlägen etc).

Die Odenwaldschule weist mit den   –  laut Wochenzeitung „Die Zeit“  –  132 Betroffenen fast doppelt so viele Betroffene wie das Kloster-Internat Ettal auf, bezahlte aber insgesamt weitaus weniger   –  und die linksgestrickte Medienwelt in Deutschland  fällt jetzt ausgerechnet über Ettal her, das seine Vergangenheit sehr schnell und vorbildlich aufgearbeitet hat.

Die Mißbrauchs-Opfer der Odenwaldschule haben eben „Pech gehabt“: es gibt für sie ein geradezu minimales Medieninteresse im Vergleich zu den Dauer-Attacken auf Ettal seit drei Jahren – oder wo liest man derzeit noch etwas über die Odenwaldschule?

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

LINK zum Hilfskonzept Ettals: http://abtei.kloster-ettal.de/kloster/ettaler-hilfskonzept/

 


Israelische Elitesoldaten retteten eine 15-köpfige arabische Familie vor den reißenden Fluten

Das arabische Dorf Baka el-Rarbijeh (Baka-West) wurde von der Elite-Einheit 669 der israelischen Luftwaffe „gestürmt“. Die Familie Abed Ali saß wegen Überschwemmungen auf dem Dach ihres Hauses fest, als sie auf die Idee kam, die israelische Luftwaffe um Hilfe zu rufen.

Foto: K. Ruprecht

 

Eine Stunde lang schwebte ein CH-53-Jasur-Helikopter über dem Haus, bis die gesamte 15-köpfige Familie sicher im Bauch des schweren Hubschraubers aufgenommen war. Die Elitesoldaten filmten die Aktion mit Kameras an ihren Helmen. Der Hadera-Fluss war über die Ufer getreten  –  und so war das isolierte Haus der Familie Abed Ali völlig von reißenden Fluten umgeben.

Ganem Abed Ali, einer der Geretteten, erzählte: „Erst ließen sich die Kämpfer an Seilen zu uns herab und redeten mit uns, um uns zu beruhigen. Dann wurden wir einer nach dem anderen zum Hubschrauber hochgehievt.“

Die Familie wurde schließlich nach Petach Tikva zum Beilinson-Hospital geflogen, um ärztlich versorgt zu werden. „Gott sei Dank, dass die Luftwaffe uns gerettet hat“, sagte Abed Ali: „Ganz Baka applaudiert.“

Zuvor hatten Soldaten der 669-Einheit einen Bürger des arabischen Dorfes Taibeh vom Dach seines in den Fluten untergehenden Autos mit einem Blackhawk-Helikopter gerettet.

Quelle: Christliche Webseite http://www.israelnetz.com


Irak: Christen – unter ihnen vor allem Ex-Muslime – stehen massiv unter Druck

Im islamisch dominierten Irak werden Christen zunehmend bedrängt, vor allem, wenn sie früher zum Islam gehörten. Auch Nuria und ihre Eltern sind arabischstämmige Iraker und ehemalige Muslime, die zum Christentum konvertiert sind. Die Kinder singen mit Begeisterung Lieder von Christus.

Wenn der Arbeitgeber erfährt, daß Nurias Vater Christ ist, erhält er eine Kündigung. Ihr Vermieter hat entdeckt, daß sie Christen sind. Nun sollen sie eine wesentlich höhere Miete zahlen oder ausziehen. Wenn Verwandte kommen, müssen sie alles, was auf christlichen Glauben hinweist, verstecken. Sie haben dieses Doppelleben satt, besonders für die Kinder ist es fast unerträglich.

So berichtet das überkonfessionelle Hilfswerk Open Doors beispielhaft über eine Familie aus Kirkuk – vielen ergeht es ähnlich. Vor wenigen Wochen entführten islamische Terroristen drei Christen und erpreßten von deren Familien hohe Lösegelder.

Quelle: Arbeitskreis Religionsfreiheit der Evangelischen Allianz


„Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid, du spannst den Himmel aus wie ein Zelt“

Aus der heutigen liturgischen Sonntagslesung der kath. Kirche: Psalm 104 (103),1b-2.3-4.24-25.27-28.29-30:

Lobe den HERR, meine Seele!  HERR, mein Gott, wie groß bist du!
Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet.
Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid,
du spannst den Himmel aus wie ein Zelt.
 
Du verankerst die Balken deiner Wohnung im Wasser.
Du nimmst dir die Wolken zum Wagen,
du fährst einher auf den Flügeln des Sturmes.
Du machst dir die Winde zu Boten und lodernde Feuer zu deinen Dienern.
 
HERR, wie zahlreich sind deine Werke!
Mit Weisheit hast du sie alle gemacht, die Erde ist voll deiner Geschöpfe.
 
Da ist das Meer, so groß und weit,
darin ein Gewimmel ohne Zahl: kleine und große Tiere.
Sie alle warten auf dich, daß du ihnen Speise gibst zur rechten Zeit.
Gibst du ihnen, dann sammeln sie ein;
öffnest du deine milde Hand, werden sie satt an Gutem.
Verbirgst du dein Gesicht, sind sie verstört;
nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin
und kehren zurück zum Staub der Erde.
 
Sende aus deinen Geist und alles wird neu geschaffen  – 
und du erneuerst das Angesicht der Erde.
 
 

USA: Katholische Ordensschwestern helfen gestrandeten Frauen zu einem neuen Start ins Leben

Wohin sollen sie gehen, wenn sie aus der Haft entlassen werden?

Seit 2003 gibt es das „Katherinen-Zentrum“  in San Francisco. Schwestern vom „Barmherzigkeits-Orden“ helfen Frauen, die gerade aus dem Gefängnis entlassen wurden, ein neues Leben zu beginnen.

Dr. Edith Breburda

Dr. Edith Breburda

Von Dr. Edith Breburda

Wohin sollen Sie gehen, nachdem man sie aus dem Gefängnis entlassen hat?  Die ersten 24 bis 48 Stunden entscheiden drüber, ob man rückfällig wird.

Viele wollen ihr Leben, das sie vor der Inhaftierung führten, wieder aufnehmen. Wie sollen sie mit den alten Gewohnheiten der Prostitution und des Drogenmißbrauches brechen?

Das US-Department of Criminal Justice erläutert in einer Studie, dass innerhalb von 3 Jahren 67% der entlassenen Inhaftierten wieder „rückfällig“ werden.

„Ihre Seelen wurden zerstört, weil sie schon als kleine Mädchen unvorstellbar emotional, psychisch und sexuell mißbraucht wurden. Sie versuchen, ihren Schmerz mit Alkohol und Drogen zu betäuben“, weiss Suzi Desmond, eine Psychotherapeutin des Katherinen-Zentrums zu berichten.

95% der Mädchen, die das Zentrum mit ungewöhnlich grossem Erfolg resozialisieren konnte, haben einen derartigen Hintergrund:

„Der Weg in die Drogenabhängigkeit und kriminelle Szene und letztendlich ins Gefängnis ist vorprogrammiert. Wir versuchen; den Kreislauf zu durchbrechen, indem wir die Kindheitstraumata wieder freilegen. Emotionen, die oft jahrelang verschüttet waren, versuchen wir gemeinsam zu verarbeiten. Daher ist es eine grundlegende Voraussetzung, dass sich unsere Schützlinge sicher und angenommen in unserem Haus fühlen.“

„Wir sind die Hände und Füße Christi“

„GOTT ist die Liebe  –  das ist das Motto des Katherinen-Zentrums“, erklärt Lorraine Moriarty:

„Wir sind die Hände und Füsse unserers HERRN Jesus  für die vielen, die niemals erfahren hatten, dass GOTT Liebe ist. Unabhängig von ihrem vorherigen Lebenswandel sind Gottes Barmherzigkeit und Mitleid für sie da.“  

Lorraine ist Direktorin der Vincent de Paul Society (Vinzenz-von-Paul-Gesellschaft); diese und die Barmherzigkeits-Schwestern führen das Katherinen- Haus:

„Es wurde gegründet, nachdem man feststellte, dass staatliche Resozialisierungs- Programme nichts halfen. Staatliche Gelder hat man nicht angenommen. Man wollte sich nicht vorschreiben lassen, wem man helfen darf. Jeder, der herein kommt, ist willkommen. Viele kirchliche Spender und der Malteserorden unterstützen das Katherinen-Haus,“ berichtet Loraine.

Monique, eine selbstbewußte junge Frau, hat sich das Ziel gesteckt, ihr College zu beenden und dann einen Job zu finden, um Teenagern zu helfen, die in Schwierigkeiten sind. Es ist keine leichte Aufgabe, für die 28-Jährige. Vor 10 Monaten wurde sie aus dem Gefängnis entlassen. Sie hatte Angst, rückfällig zu werden. Allzugut kennt sie das Problem, als ehem. Gefängnis-Insassin einen Job zu finden. Ihre Eltern waren drogenabhängig: sie konnten sich aber aus diesem Kreislauf befreien, das Sorgerecht für ihre Kinder zurückbekommen und ihr Leben nochmal neu durchstarten.

Monique ist nicht auf sich selbst gestellt. Experten des Katherinen-Zentrums helfen ihr, ein eigenständiges Leben aufzubauen. Direkt vom Gefängnis aus kam sie hier her. Sie entdeckte ihren katholischen Glauben aus Ihrer Kindheit wieder.  Sie lernte, GOTT um Verzeihung für ihr bisheriges Leben zu bitten. 

„Ich wollte wieder eine spirituelle Beziehung aufbauen. Am Anfang war es sehr schwer. Ich war es nicht gewohnt, so viel Liebe zu erfahren. Ich fühlte nur eine innere Leere und meinte, ich sei schmutzig. In meinem Leben gab es keinen Werte oder Moral. Ich dachte, ich sei nicht würdig, dass man mir so viel Liebe und Respekt entgegenbrachte. Oft wollte ich gar nicht hier sein“, berichtet Monique einem Reporter des National Catholic Register News Side (J. F. Desmond, Out of Prison but not Alone, 11. Januar 2013); sie fügt hinzu:

„Aber ich blieb. Mit der Zeit gewann ich viel Kraft. So viel, dass ich sogar meine Eltern anrief. Sie waren überglücklich, von mir zu hören, dachten sie doch schon, ich sei tot und fragten selbst beim Beerdigungsinstitut an.“

Das Katherinen-Zentrum basiert auf einem 12-Stufen Programm, wozu das tägliche Gebet und Jahresexerzitien gehören.

„Andersgläubige werde ermutigt, ihren Glauben näher kennen zu lernen. Trotz allem entscheiden sich einige, unser Programm nicht fortzusetzen und verlassen das Haus. Dies sind für mich die härtesten Momente“, berichtet Lorraine.

Dr. med. Edith Breburda lebt in den USA  –  hier folgt der Link zu ihrer Webseite:  http://scivias-publisher.blogspot.com/


Bayern: SPD will im Falle eines Wahlsieges eine „Willkommenskultur“ gegenüber dem Islam pflegen

Die bayerische SPD hat angekündigt, im Falle eines Sieges bei der Landtagswahl im September eine eigene Islamkonferenz ins Leben zu rufen. Diese solle nicht primär Sicherheitsaspekte behandeln, sondern die Integration in den Vordergrund rücken, sagte SPD-Spitzenkandidat Christian Ude nach einem Bericht des Münchner Merkur.

„Auch zu einer Islamkonferenz gehört eine Willkommenskultur“, mahnte der Münchner Oberbürgermeister.

Die Islamkonferenz solle in der bayerischen Mehrheitsgesellschaft ein Verständnis für die Anliegen der Moslems schaffen, betonte Udes Integrationsberater Mahmoud Al-Khatib. Auch die Asylpolitik müsse der Integration dienen.

Al-Khatib hatte für den Fall eines SPD Siegs im Herbst bereits im Oktober 2012 auf der Internetseite der Bayern-SPD einen Paradigmenwechsel in der Asylpolitik angekündigt.

„Der Grundsatz der Förderung der Rückkehrbereitschaft, der von der Bayerischen Staatsregierung immer wieder in den Vordergrund gestellt wird, ist seit Jahren von der Realität überholt worden. Über 80 Prozent der Asylbewerber bleiben dauerhaft in Deutschland ­ ob es die bayerische Staatsregierung will oder nicht.“

Quelle: Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT