Die „Pille danach“ ist ein Frühabtreibungsmittel und widerspricht daher dem Gesetz Gottes und dem Lebensrecht aller Menschen

PRESSEMITTEILUNG der Kölner Hospitalvereinigung St. Marien vom 16.1.2013
zur „Ethischen Stellungnahme zur Notfallkontrazeption bei Patientinnen, die vermutlich Opfer eines Sexualdelikts geworden sind“:

Die katholischen Krankenhäuser im Verbund der Hospitalvereinigung St. Marien GmbH gewährleisten die medizinische Versorgung aller Menschen im Kölner Norden, egal in welcher medizinischen Notlage sie sich befinden.

In dem genannten Fall vom 15. Dezember 2012 ist es vermutlich zu einem Missverständnis zwischen der Notdienstleistenden Ärztin der GKV-Ambulanz und der Gynäkologischen Klinik des Krankenhauses gekommen, welches derzeit intern geprüft wird. Eine gemeinsame Aufarbeitung und Klärung des künftigen Verhaltens und Ablaufs ist im Sinne der medizinischen Kooperation sinnvoll und notwendig.    Baby (2)

Im Rahmen der Erstversorgung ist uns wichtig, dass alle zeitsensitiven Hilfsmaßnahmen geleistet werden:

Außer der Abgabe der Notfallkontrazeption [Pille danach] werden alle medizinischen Maßnahmen sofort angeboten. Dies beinhaltet auch die Kooperation mit der Anonymen Spurensicherung (ASS), sollte sich die Patientin zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Strafanzeige entschließen.

Für die Behandlung und Versorgung bei „einem vermuteten Sexualdelikt“ hat das Klinische Ethikkomitee der Hospitalvereinigung Anfang November 2012 eine Stellungnahme verabschiedet, die als Handreichung für die Ärzte erarbeitet wurde. Sie will den behandelnden Ärzten Sicherheit bei ethischen Fragestellungen geben. Zentrale Aspekte der Stellungnahme sind Fürsorge und Autonomie.

Das bedeutet für uns, dass eine vollumfängliche medizinische Versorgung geleistet wird sowie psychologische und seelsorgliche Betreuungsangebote gewährleistet sind (Fürsorge). Da uns die Entscheidungsfreiheit (Autonomie) der Patientin wichtig ist, kann sie sich selber für oder gegen eine Notfallkontrazeption („Pille danach“) entscheiden.
 
„Entscheidet sich die Patientin für die Einnahme der Notfallkontrazeption, muss die weitere Behandlung bei einem Arzt/Ärztin ihres Vertrauens bzw. die Beratung durch eine Stelle für Schwangerschaftskonfliktberatung mit der damit verbundenen gesetzlich vorgeschriebenen Beratung erfolgen (s. § 219 Strafgesetzbuch iVm § 5 Schwangerschaftskonfliktgesetz).“
(Zitat aus der Stellungnahme des Ethikkomitees zur „Notfallkontrazeption bei Patientinnen“)

Entscheidet sich die Patientin gegen die Einnahme einer Notfallkontrazeption, wird eine Überweisung an caritative oder staatliche Stellen empfohlen.

Kontakt Presse:
Christoph Leiden
Graseggerstr. 105
50733 Köln
Tel 0221 974514-915
Mail christoph.leiden@cellitinnen.de


Christus forderte den Geheilten auf: „Zeig dich dem Priester!“

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Evangelium nach Markus 1,40-45:

Ein Aussätziger kam zu Jesus und bat ihn um Hilfe;
er fiel vor ihm auf die Knie und sagte:
„Wenn du willst, kannst du machen, daß ich rein werde.“     Duccio
Jesus hatte Mitleid mit ihm;
ER streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte:
„Ich will es  –  werde rein!“
Sofort verschwand der Aussatz  –  und der Mann war rein.
 
Jesus schickte ihn weg und schärfte ihm ein:
„Nimm dich in acht! Erzähl niemand etwas davon, sondern geh,
zeig dich dem Priester und bring das Reinigungsopfer dar,
das Moses angeordnet hat.
Das soll für sie ein Beweis [meiner Gesetzestreue] sein.“
 
Der Mann aber ging weg und erzählte bei jeder Gelegenheit,
was geschehen war; er verbreitete die ganze Geschichte,
so daß sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte;
ER hielt sich nur noch außerhalb der Städte an einsamen Orten auf.
Dennoch kamen die Leute von überallher zu ihm.

ANMERKUNGEN:

1. Christus bestätigt hier durch die Praxis sein bekanntes Wort: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz (des Moses) aufzuheben, sondern um es zu erfüllen.“ –  ER fordert den Geheilten auf, das alttestamentliche Gesetz einzuhalten, das von geheilten Aussätzigen verlangte, daß sie sich einem Priester (des Alten Bundes) vorzeigen, auch um sich den gesunden Zustand bestätigen zu lassen und gleichsam wieder als kultisch „rein“ zu gelten. (Aussätzige galten im Alten Israel nicht etwa als „unrein“ im moralischen, sondern im kultischen Sinne.)

2. Zugleich verdeutlicht unser HERR, daß ER sich durchaus bemühte, die Pharisäer mit Argumenten und Taten zu überzeugen. Wären alle von ihnen schlecht gewesen, hätte sich diese Anstregung erübrigt.   –  Christus jedoch ist es durchaus wichtig, den „Gesetzeslehrern“ seine Gesetzestreue unter Beweis zu stellen. Daß die meisten von ihnen trotzdem nicht die „Kurve“ gekriegt haben, ist tragisch und bedauerlich, ändert aber nichts an des Heilands ernste Bemühungen um sie.

3. Das Wort Christi „Ich will  – werde rein!“   gilt für uns alle in geistlicher Hinsicht.   –  Daher beten wir vor der hl. Kommunion ganz im Sinne des bescheidenen, gläubigen römischen Hauptmanns: „HERR, ich bin nicht würdig, daß Du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.“

4. Die strikte Aufforderung Christi an den Geheilten, er solle seine wunderbare Genesung nicht herumerzählen, sondern komplett geheim halten, hat damit zu tun, daß Christus keineswegs als „Wundertäter“ gelten wollte, sondern es ihm in erster Linie um die Botschaft vom Reich Gottes ging, das mit seiner Person und seinem Wirken sichtbar und wirksam wurde. Dies ist freilich keine erfreuliche Bibel-Nachricht für die wundersüchtige bzw. schwarmgeistige Szenerie…

Felizitas Küble


Viel GLÜCK und viel SEGEN: Prälat Georg Ratzinger feierte am 15.1.2013 sein 89. Wiegenfest

Monsignore Georg Ratzinger feierte am 15. Januar seinen 89. Geburtstag. Der Priester, Musiker und ältere Bruder von Papst Benedikt wurde im Jahre 1924 in Pleiskirchen im bayerischen Landkreis Altötting geboren.  AL-0010

Im Jahre 2011 veröffentlichte Georg Ratzinger zusammen mit Michael Hesemann ein Interviewbuch „Mein Bruder, der Papst“, das Licht auf das glaubwürdige christliche Umfeld und den Widerstand gegen die Nazis wirft, den die Familie auf sich nahm.

Immer wieder überrascht es den Leser, wie der Vater und Polizeiwachtmeister Joseph Ratzinger es schaffte, seine Kinder zu beschützen  –  und sie davor bewahrte, an den Aktivitäten der Hitlerjugend teilnehmen zu müssen.

Nach dem Ende des Krieges  –  im Jahre 1946  –  waren die zwei Brüder Ratzinger zusammen ins Priesterseminar in München eingetreten und wurden am selben Tag  –   29. Juni 1951  –  zu Priestern geweiht.

Während der zukünftige Papst Benedikt weltweite Berühmtheit als „Wunderkind der Theologie“ erlangte, bildete sich Georg Ratzinger musikalisch weiter und wurde 1957 Kapellmeister von Traunstein, 1964 Leiter der berühmten Regensburger Domspatzen. Dieser Verpflichtung kam er bis zu seinem Ruhestand 1994 nach.

Georg Ratzinger erhielt 1967 den Ehrentitel „Monsignore“ und wurde 1993 zum „Apostolischen Protonotar“ ernannt. Er lebt in Regensburg und telefoniert regelmäßig mit seinem Bruder, dem Pontifex.

Auch Rom besucht er häufig, um zu Konzerten zu gehen oder einige Wochen mit seinem Bruder in der Sommerresidenz Castelgandolfo südlich von Rom zu verbringen.

Quelle: gekürzt aus: http://www.zenit.org


Afrikanischer Kardinal Robert Sarah kritisiert einseitige „Entwicklungshilfe“ und „moralische Dekadenz des Westens“

Der für die weltweite kirchliche Caritas zuständige Vatikan-Kardinal kritisiert, daß westliche Entwicklungshilfe oft an Bedingungen wie etwa künstliche Geburtenkontrolle geknüpft wird.

„Das ist für mich ein besonderes Thema, weil ich das als Afrikaner an eigener Haut erlebt habe“, sagte der aus Guinea stammende Kardinal Robert Sarah (siehe Foto) im Gespräch mit der Vatikanzeitung L`Osservatore Romano. 1_0_656352

Eine solche Art von Entwicklungshilfe „schwächt uns doppelt, weil wir ohnehin wirtschaftlich schwach sind und weil uns da kulturelle Modelle aufgezwungen werden, die weit entfernt sind von unserer Mentalität und unseren wahren Problemen“.

Das habe „furchtbare Auswirkungen“, so der Präsident des Päpstlichen Rates Cor Unum. Vor allem junge Leute erlebten dadurch „eine Zerreißprobe zwischen ihrem ererbten kulturellen Kontext und westlichen, konsumorientierten Lebensmodellen“.

Als „erstes Opfer“ eines von „bestimmten Lobbys“ propagierten „neuen Menschenbilds“ sieht Kardinal Sarah allerdings den Westen selbst. Das sei ein „gut erforschter Prozess“:

„Zuerst geht man von Konzepten aus, die anscheinend von vielen geteilt werden, etwa „reproduktive Gesundheit“, Menschenrechte, Frauenförderung, Gender.

In Wirklichkeit wird damit aber der Weg freigemacht für eine Anthropologie, nach der der Mensch in totaler Autonomie über sich selbst entscheiden kann, sogar über seine eigene Natur.“

In Frankreich lasse sich derzeit beobachten, „wie der Wunsch nach Zerstörung von Ehe und Familie dazu führt, den natürlichen Unterschied zwischen Mann und Frau einzureißen, um zur Gleichstellung der natürlichen Ehe mit dem homosexuellen Zusammenleben zu gelangen“.

„Das alles“, so Kardinal Sarah, „führt zur moralischen Dekadenz des Westens.“

Katholische Hilfsorganisationen arbeiteten häufig mit „internationalen Gruppen“ zusammen, „die eine solche Vision vorantreiben“. –  Darum sei es „wichtig, genau zu studieren, wie man eine Entwicklung fördern kann, die in wirklicher Übereinstimmung mit der Würde der menschlichen Person steht“.

Cor Unum trifft sich in diesen Tagen im Vatikan zu einer Vollversammlung.

Quelle (Text/Foto): Radio Vatikan


Prof. Klaus Henning: Deutsche neigen zu überzogenen Selbstzweifeln und Bedenkenträgerei

Das Fremdbild der Deutschen ist deutlich besser als ihr eigenes Selbstbild

Deutschland ist von Selbstzweifeln und Jammerlust geplagt, während das Ausland fasziniert auf das Land schaut. Das erklärte der Informationswissenschaftler Prof. Klaus Henning (Aachen) am 17. Januar vor Journalisten in Leipzig beim Kongress christlicher Führungskräfte. Sein Rat: Die Deutschen sollten sich mehr am Fremdbild ausrichten als am Selbstbild.

Prof. Henning war unter anderem „Kernexperte“ des Zukunftsdialogs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in den Jahren 2011 und 2012. Nightfever in Rom

Die Stärke Deutschlands beruht nach seinen Worten nicht nur auf der Wirtschaftsleistung, sondern etwa auch auf einem „werteorientierten Gemeinsinn“, der freilich in vielen unterschiedlichen Formen auftrete.

Familienunternehmen sind ein Pfeiler des „anständigen Kapitalismus“

Als einen Pfeiler der wirtschaftlichen Stärke bezeichnete Henning die Familienunternehmen, die einen „anständigen Kapitalismus“ praktizierten.

Ein Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit Deutschland sei die „Potenzialentfaltung“, etwa in der Bildung. Damit meine er nicht nur Schulen und Hochschulen, sondern etwa auch Familien und Vereine.

Es sei bedauerlich, dass Deutschland beispielsweise nicht in der Lage sei, die Nachfrage aus Indien nach dem Aufbau von 10.000 Schulen nach deutschem Muster zu befriedigen.

Tschechischer Ökonom: Führungsrolle Deutschlands in Europa begrüßenswert

Der Hochschullehrer und Chefvolkswirt der tschechischen Handelsbank AG, Tomáš Sedláček (Prag), begrüßte es, dass Deutschland eine Führungsrolle in Europa einnehme. Die Regierung verfolge als eine der wenigen einen „paneuropäischen Ansatz“ in der Schuldenkrise. Andere orientierten sich nur an innenpolitischen Interessen.

Es helfe jedoch nicht weiter, nach der Devise „Das Hemd ist uns näher als der Rock“ zu agieren. Europa lebe angesichts der Krise im „Winter“. Da brauche man den Rock, um sich warm zu halten; das Hemd reiche nicht aus. Sedláček plädierte dafür, am Euro festzuhalten. Die Rückkehr zu 27 nationalen Währungen sei keine Lösung. Wenn man den jetzigen Härtetest bestehe, könne man auch andere Krisen überleben.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA: http://www.idea.de

Foto: Bischöfl. Presseamt Regensburg


Israel: Antiken-Archiv geht mit 36.000 alten Dokumenten online

Die Antikenbehörde stand vor einer schwierigen Aufgabe: Wie scannt man zehntausende Dokumente, die auf so unterschiedliche Materialien wie Reis, Fasergewebe oder Pergament gedruckt sind?

Wie geht man mit Dokumenten um, deren physischer Zustand nicht gut ist, wie zum Beispiel schreibmaschinengeschriebene Dokumente oder alte Landkarten, die auf gelblichem Papier geschrieben und überschrieben wurden und bei falscher Behandlung zu Staub zerfallen würden?

Die Lösung bot schließlich eine externe Firma, deren Spezialgebiet das Scannen solcher „problematischen“ Dokumente ist. Und so wurden 36.000 Dokumente aus der Zeit zwischen 1919 und 1948 gescannt, die Jerusalem und Akko dokumentieren und im Mandatsarchiv der Antikenbehörde gelagert sind. Von heute an können alle diese Dokumente online eingesehen werden.

„Bisher befanden sich diese Materialien in Archiven und Bibliotheken, ohne dass Nutzer sie hätten anschauen können“, so Efraim Reich, Chef der Firma, die das Projekt für die Antikenbehörde durchführt. „Die von uns durchgeführte Arbeit wird helfen, wichtiges Material für die nächsten Generationen zu bewahren.“

Unter den Dokumenten befinden sich etwa Bilder aus der Jerusalemer Altstadt oder Baupläne des Tempelberges – hauptsächlich sind es aber sehr viele wissenschaftliche Materialien aus der Welt der Archäologie.

Die Dokumente aus der Mandatszeit, die nun verfügbar sind, sind erst der Anfang, denn letztendlich soll das gesamte Archiv online gestellt werden.

800 Millionen Shekel (etwa 40 Millionen Euro) stehen dafür aus dem Nationalerbe-Programm zur Verfügung, das im Amt des Ministerpräsidenten angesiedelt ist. 1,5 Millionen Shekel (etwa 300.000 Euro) hat die erste, nun abgeschlossene Stufe gekostet.

Zukünftig soll das digitale Archiv in das Portal des Netzwerks der israelischen Archive eingebunden werden, das die Inhalte aller israelischen Archive der Öffentlichkeit zugänglich macht.

Zum Online-Archiv der Antikenbehörde: http://bit.ly/AntikenArchiv

Quelle (Text/Foto): Botschaft des Staates Israel in Berlin


Was in unserer Zeit endlich angesagt ist: Mütter-Politik statt „Opfer-Abo“

Von Birgit Kelle (Leiterin von Frau 2000plus)

Wir haben mal wieder ein Unwort des Jahres gekürt: diesmal ist es das „Opfer-Abo“. Ins Spiel brachte den Begriff Jörg Kachelmann, der bemängelte, dass Frauen von der Justiz immer grundsätzlich als Opfer betrachtet werden, auch wenn sie die Täterinnen sein könnten. Schieben wir „Jörg“ mal beiseite aus der Thematik, am Opfer-Abo ist jedenfalls etwas dran in Sachen Frauenpolitik.   

Birgit Kelle

Birgit Kelle

Ständig wird betont, wo Frauen immer noch Opfer sind und man endlich etwas tun muss. Dabei geht es sehr zahlreichen Frauen in sehr vielen Bereichen heute exzellent, das wird gerne verschwiegen oder klein geredet, um den Opfer-Status, der Geld, Förderprogramme und Aufmerksamkeit bringt, nicht zu gefährden.   

Kontraproduktiv wird dies Beharren auf den Opferstatus, wenn keine Differenzierung unter den Frauen stattfindet . Denn Frau ist nicht gleich Frau – und schon gar nicht ist Frau gleich Mutter.

Grund für eine neue Kolumne mit dem Titel „Mütter-Politik statt Opfer-Abo“.  Hieraus ein Ausschnitt:

„Während die Vorbereitungen für den nächsten Equal Pay Day im März sicherlich schon auf Hochtouren laufen, überrascht das Kölner Institut der dt. Wirtschaft mit der Zahl 2: Nur noch zwei Prozent Lohnunterschied machen die Wirtschaftsexperten aus zwischen Männern und Frauen, wenn man es mal realistisch berechnet und nicht wie üblich die dreifache Mutter in Teilzeit gegen die 70-Stunden-Woche des Managers im DAX-Unternehmen gegenrechnet.

Ich bin wirklich gespannt, wie sich die engagierten Damen im fortschreitenden Geschlechterkampf diesen Fortschritt wieder schlechtrechnen werden. Sicher ist nur: sie werden es auf jeden Fall tun.

Weil es schlecht ist für das Geschäft und die Fördergelder und ja  –  das „Opfer-Abo“ der Frau im Allgemeinen. Je häufiger ich das neue Unwort des Jahres höre, umso besser gefällt es mir…

Innerhalb der Gruppe der Frauen zu unterscheiden, kommt bei Geschlechtsgenossinnen, vor allem bei den kinderlosen, nämlich nicht gut an, wie ich schon mehrfach feststellen musste.

Wer das Frauenkollektiv infrage stellt, muss mit Gegenwind rechnen. Kollektive Schnappatmung im Publikum hatte ich mit der hypothetischen Idee einer Mütter-Quote vergangenen Oktober bei den Medientagen in München ausgelöst.

Frauenquote in den Medien sollte diskutiert werden. Im Publikum nur Frauen, zwei Quotenmänner  –  allein ist daran schon sichtbar, was für eine Relevanz das Thema offensichtlich in den Redaktionsstuben hat.

Wir sollten doch jetzt nicht anfangen, Frauen gegeneinander auszuspielen, kam prompt die Aufforderung an mich, es mache schließlich keinen Unterschied in der Frauenfrage, ob man Kinder habe oder nicht. Doch, meine Damen, das macht es, und zwar sehr eindeutig und schwerwiegend.“

Den ganzen Beitrag finden Sie hier: http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/5743-foerderung-von-frauen-am-arbeitsmarkt