Frankreich: sozialistische Regierung hält trotz Massendemonstrationen an Einführung der Homo-„Ehe“ fest

Trotz der Massenproteste hunderttausender Bürger am vergangenen Sonntag in Paris hält die französische Regierung an der geplanten Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe fest. Das Gesetzesvorhaben werde weiter vorangetrieben, sagte Justizministerin Christine Taubir.

Eine Volksabstimmung zur Homo-„Ehe“ lehnte die sozialistische Politikerin ebenfalls ab. „Die Verfassung regelt die Voraussetzungen, unter denen ein Referendum möglich ist. Diese sind hier nicht gegeben“, betonte Taubira.

Das Gesetz soll noch im Januar in die Nationalversammlung eingebracht werden. Bereits im November hatten etwa 200.000 Franzosen gegen die  Homo-Ehe protestiert.

Auch zahlreiche  Bürgermeister, die für die Trauung von Paaren verantwortlich sind, hatten ihren Widerstand angekündigt. Mehr als 2000 von ihnen unterzeichneten einen Aufruf an den sozialistischen Präsidenten Hollande, in dem sie fordern, gleichgeschlechtliche Paare nicht trauen zu müssen.

> Bildstrecke von JF-Reporter Hinrich Rohbohm

Quelle: Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT


One Comment on “Frankreich: sozialistische Regierung hält trotz Massendemonstrationen an Einführung der Homo-„Ehe“ fest”

  1. strau yada sagt:

    Hallo,

    die Bürger müssen halt solche Politiker wieder aus dem Amt werfen, wegen Verfehlung des Mandates. Die Franzosen wissen doch eigentlich am besten, wie man sowas macht..

    mit besten Grüßen

    d.strauss

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