Der Ewige schildert seinen Bund mit dem Gottesvolk in Bildern der Ehe

Aus der heutigen liturgischen Sonntags-Lesung der kath. Kirche: Buch Jesaja 62,1-5:

Um Zions willen kann ich nicht schweigen, um Jerusalems willen nicht still sein,
bis das Recht in ihm aufstrahlt wie ein helles Licht
und sein Heil aufleuchtet wie eine brennende Fackel.
 
Dann sehen die Völker deine Gerechtigkeit und alle Könige deine strahlende Pracht.
Man ruft dich mit einem neuen Namen, den der Mund des HERRN für dich bestimmt.
Du wirst zu einer kostbaren Krone in der Hand des HERRN,
zu einem königlichen Diadem in der Rechten deines Gottes.
 
Nicht länger nennt man dich „Die Verlassene“ und dein Land nicht mehr „Das Ödland“,
sondern man nennt dich „Meine Wonne“ und dein Land „Die Vermählte“.
Denn der HERR hat an dir seine Freude und dein Land wird mit ihm vermählt.
 
Wie der junge Mann sich mit der Jungfrau vermählt,
so vermählt sich mit dir dein Erbauer.
Wie der Bräutigam sich freut über die Braut, so freut sich dein Gott über dich.
 
 

3 Kommentare on “Der Ewige schildert seinen Bund mit dem Gottesvolk in Bildern der Ehe”

  1. Hochpoetisch und wunderschön hier die Ehe – Analogie über die Freude des „Erbauers“ an „Dir“.
    Ergreifend auch die Geburts – Analogie bei Meister Eckardt:
    Der Vater gebiert seinen Sohn ohne Unterlaß, und ich sage mehr noch: Er gebiert mich als seinen Sohn und als denselben Sohn. Ich sage noch mehr: Er gebiert mich nicht allein als seinen Sohn; er gebiert mich als sich und sich als mich als sein Sein und als seine Natur.

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    • sportfreund sagt:

      Also,wenn ich es recht verstanden habe,sagte Gott zu Jesus Christus: Du bist mein lieber Sohn,heute habe ich Dich GEZEUGT“.
      Gott hat also seinen Sohn gezeugt und nicht geboren und das nur ein einziges Mal,darum wird Jesus auch als „eingeborener“ Sohn bezeichnet.
      Ihre Aussage klingt nach Buddhismus,wo wir alle eins und einer alle und alle zusammen Gott sind,für Christen unverständliche und verworrene Theorien,tut mir leid.

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      • Guten Tag,
        im Großen CREDO heißt es in bezug auf Christus: „Aus dem Vater geboren vor aller Zeit, Gott von Gott….gezeugt, nicht geschaffen.“ – Man kann also durchaus von „geboren“ sprechen, nicht jedoch von „geschaffen“, da Christus kein Geschöpf ist, sondern der ewige Sohn Gottes.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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