Melchisedek, „König der Gerechtigkeit“ und Vorläufer des HERRN: „Priester durch die Kraft unzerstörbaren Lebens“

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Brief an die Hebräer 7,1-3.15-17:

Dieser Melchisedek, König von Salem
und Priester des höchsten Gottes;
er, der dem Abraham,
als dieser nach dem Sieg über die Könige zurückkam,                Duccio
entgegenging und ihn segnete
und welchem Abraham den Zehnten von allem gab;
dessen Name „König der Gerechtigkeit“ bedeutet,
aber auch König von Salem, also „König des Friedens“;
er, der ohne Vater, ohne Mutter und ohne Stammbaum ist,
ohne Anfang seiner Tage, ohne Ende seines Lebens,
ein Abbild des Sohnes Gottes:
dieser Melchisedek bleibt Priester für immer.
 
Das ist noch viel offenkundiger,
wenn nach dem Vorbild Melchisedeks
ein anderer Priester eingesetzt wird,
der nicht, wie das Gesetz es fordert,
aufgrund leiblicher Abstammung Priester geworden ist,
sondern durch die Kraft unzerstörbaren Lebens.
Denn es wird bezeugt:
Du bist Priester auf ewig nach der Ordnung des Melchisedek.
 
 

Kritik an Energiewende: „Es gibt keine erneuerbaren Energien“

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

OFFENER BRIEF an Kurt Ziegler 

Sehr geehrter Herr Ziegler,

Ihre Internetseite www.vernunftkraft.de ist sehr zu begrüßen und enthält in der Tat viel Vernünftiges.

Wind- und Solarstrom sind für die Einspeisung in Netze nicht geeignet wegen zu geringer Stetigkeit und Energiedichte. Außerdem kann man elektrischen Strom nicht speichern.

Auf einige Probleme Ihrer Seite möchte ich jedoch hinweisen:

1. „Erneuerbare Energien sind prima„.  –  Es gibt keine „erneuerbare Energie“. Nach dem 1. Hauptsatz der Thermodynamik kann Energie nicht erneuert werden. „Erneuerbare Energie“ ist ein Propaganda-Schlagwort.

2. „Der Beitrag der deutschen Eneuerbaren Energien zu Klimaschutz ist gleich Null„.   –  Das mag zwar richtig sein. „Klima“ ist jedoch der Mittelwert der Wetterparameter von 30 Jahren. Statistische Mittelwerte kann man nicht schützen. Wie will man die mittlere männliche Körpergröße von 178 cm schützen?

3. Die Energiewende ist überflüssig wie ein Kropf. Kohlendioxid ist kein Schadstoff. Kohlendioxid-Emissionen haben keine schädliche Auswirkung auf das Klima.

4. „Kernkraft ist keine langfristig tragfähige Lösung„.  – Das ist falsch und unvernünftig.

Es wäre sehr zu begrüßen, wenn Sie die genannten Vernunftaspekte in Ihr Programm aufnehmen würden. 

Mit freundlichen Grüßen

Hans Penner


Ägypten: Gewaltsame Attacken gegen Christen

Angriff auf Kirche, Plünderungen von Häuser und Geschäften

Gewaltsame Ausschreitungen in der überwiegend von Christen bewohnten oberägyptischen Ortschaft Marashda sorgen bei der koptischen Minderheit Ägyptens für Bestürzung und Verzweiflung. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Ein Mob aus über 2000 Muslimen wütete am vergangenen Freitag und Samstag, plünderte, zerstörte und brandschatzte Häuser, Geschäfte und zahlreiche Autos.

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, wurden auch die Scheiben einer örtlichen Kirche eingeschlagen und das Kreuz beschädigt.

Die IGFM lobte die mäßigenden Aufrufe eines örtlichen Imams und das schnelle Einschreiten der Polizei. Gleichzeitig forderte die IGFM strafrechtliche Verfahren gegen die Gewalttäter. Die Behörden dürften nach dem Ende der Plünderungen nicht einfach zur Tagesordnung übergehen


TERMIN-Hinweis:
Pressekonferenz der IGFM zum Staatsbesuch von Präsident Mursi in Deutschland
29. Januar 2013, 11:30 Uhr; Hotel Nikko, 40210 Düsseldorf, Immermann-Straße 41

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Ägypten unter:
http://www.igfm.de/Menschenrechte-in-AEgypten.575.0.html

Facebook-Seite der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte:
https://www.facebook.com/igfmdeutschland


100 Frauenärzte aus Uruguay verweigern Abtreibungen aus Gewissensgründen

Mit einer Petition an die Regierung des Landes haben sich etwa 100 uruguayische Frauenärzte geweigert, Abtreibungen durchzuführen. Das Gesundheitsministerium überlegt, ihre Stellen an abtreibungswillige Ärzte zu vergeben.

Knapp ein Drittel der Ärzte, die eine Abtreibung durchführen dürfen, hätten ihn aus ethischen oder religiösen Gründen verweigert, so der stellv. Sekretär des Gesundheitsministeriums, Leonel Briozzo. images (2)

Dr. Maria Luja Chiesa, welche die Petition ebenfalls unterschrieb, erklärte: „Wir werden an der Universität geschult, um Menschen zu heilen und Leben zu retten und wir wissen sehr gut, dass Abtreibung Mord ist. Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit!“

Einige der Doktoren beschuldigten das Ministerium, sie unter Druck gesetzt zu haben, Abtreibungen durchzuführen.

Obwohl laut Gesetz die Ärzte das Recht haben, sich gegen einen Eingriff auszusprechen, wenn es einen Gewissenskonflikt gibt, sprach Briozzo sogar davon, die Stellen der Ärzte, die einen Abtreibung verweigerten, neu zu besetzen.

„Wir möchten die Ärzte bitten, in sich zu gehen und darüber nachzudenken, was der Grundwert ihres Berufes ist“, sagte Briozzo. „Häufig müssen wir das Interesse unserer Patienten über unsere eigene Meinung stellen.“

Nachdem das Parlament des Landes im November 2012 als eines der ersten Lateinamerikas ein Gesetz zur Abtreibungsfreiheit innerhalb der ersten 3 Monate verabschiedet hatte, wurden in den ersten vier Wochen nach Inkrafttreten bereits 200 ungeborene Kinder getötet.

Quelle: http://www.jesus.ch/n.php?nid=232642
Autor: Rebekka Schmidt


CDU/CSU-Fraktion: Israel steht vor großen außenpolitischen Herausforderungen

Gestern fanden in Israel vorgezogene Parlamentswahlen statt. Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder, in einer heutigen Pressemitteilung:  

Foto: Konrad Ruprecht„Das Wahlbündnis des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu wird trotz Verlusten die stärkste Kraft in der neuen Knesset. Die Regierungsbildung könnte sich schwierig gestalten, da keines der politischen Lager eine klare Mehrheit errungen hat.

Zwar haben innenpolitische Themen den Wahlkampf der vergangenen Wochen bestimmt, auch die nächste Regierung steht aber vor großen außenpolitischen Herausforderungen. Daher ist es wichtig, dass jetzt eine möglichst stabile Koalition gebildet wird.

Die Sicherheit Israels ist von vielen Seiten bedroht. Die Eskalation der Raketenangriffe durch die radikale Hamas im November letzten Jahres hat gezeigt, dass das Existenzrecht des jüdischen Staates Israels immer wieder bestritten wird.

Die neue Regierung wird weiterhin mit den Gefährdungen durch das iranische Atomwaffenprogramm und der von Teheran unterstützten Hisbollah-Miliz konfrontiert bleiben. Israel kann sich auf die Unterstützung Deutschlands verlassen, wenn es darum geht, Sicherheit und Frieden für den Staat und seine Bürger zu verteidigen.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird dazu beitragen, den Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern voranzutreiben. Dabei wird unter den Mitgliedern des Nahost-Quartetts vor allem den Vereinigten Staaten eine entscheidende Rolle zufallen

Hintergrund: Die gestrigen Parlamentswahlen in Israel haben keinen klaren Sieger zwischen den politischen Lagern hervorgebracht. Das Wahlbündnis des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu wird zwar die stärkste Kraft in der neuen Knesset, ist jedoch auf Koalitionspartner angewiesen. Netanjahu ist seit 2009 Ministerpräsident Israels und übte dieses Amt bereits zwischen 1996 und 1999 aus.


Deutscher Familienverband: Steuerfreibetrag für Kinder muß steigen!

Als halbherzig kritisiert der Deutsche Familienverband (DFV) das am 17. Januar vom Bundestag in Teilen verabschiedete Jahressteuergesetz.

„Zwar ist die Anhebung des steuerlichen Grundfreibetrages zu begrüßen“, sagt DFV-Präsident Dr. Klaus Zeh. Denn die Verfassung gebiete, das Existenzminimum eines Menschen steuerlich freizustellen. 0035

„Das allerdings gilt auch für Kinder“, betont Zeh. Hier greife das Jahressteuergesetz viel zu kurz, indem es den Kinderfreibetrag auf 7.008 Euro belässt und auch das damit verrechnete Kindergeld nicht erhöht.

„Die im Steuerrecht bereits bestehende Kluft zwischen dem Bedarf von Erwachsenen und dem von Kindern wird mit dem Jahressteuergesetz erneut verschärft“, kritisiert der DFV-Präsident.

Dabei hatten sich bereits 2005 die Unionsparteien für eine Erhöhung des Kinderfreibetrages auf 8.000 Euro ausgesprochen. Der Verweis darauf, dass die Bundesregierung rechtzeitig die Erhöhung des Kinderfreibetrages in 2014 auf den Weg bringen wird, könnte die Geduld von Eltern überstrapazieren.

Die Anhebung des Kinderfreibetrages und des damit verrechneten Kindergeldes hat nach Auffassung des DFV besondere Priorität:

„Bevor bestehende Regelungen nicht im Einklang mit Beschlüssen des Bundesverfassungsgerichtes umgesetzt wurden, und Familien stattdessen ständig vertröstet werden, braucht man über weitere Neuerungen und Entlastungen im Steuerrecht nicht nachzudenken.“

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Familienverbandes


Causa Schavan: Universität Düsseldorf muß unabhängiges Gutachten einholen

Berechtigte Kritik aus der Wissenschaft am bisherigen Vorgehen

Der Rat der Philosophischen Fakultät der Universität Düsseldorf hat entschieden, in einem Hauptverfahren die Doktorarbeit von Annette Schavan zu überprüfen.

Dazu erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Kretschmer, in einer heutigen Pressemitteilung:

„Es ist höchste Zeit, dass die Universität Düsseldorf endlich unabhängigen Expertenrat einholt. Im Hauptverfahren müssen die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis gewahrt werden; die berechtigte Kritik aus der Wissenschaft am bisherigen Vorgehen muss beachtet werden.

Die Einmischungsversuche der SPD sind infam: Das ist keine politische, sondern eine fachliche Überprüfung.

Parteitaktische Drohungen schaden der Wissenschaft, aber auch dem Ansehen der Politik.

Die Universität betont ausdrücklich, dass das Verfahren ergebnisoffen ist. Dazu gehört ein fairer Umgang mit der Bundesforschungsministerin, der in der Vergangenheit  –  wenn man die gezielten Indiskretionen betrachtet  –  nicht immer gegeben war.

Das Hauptverfahren bietet jetzt die Möglichkeit, mit Ruhe und Sorgfalt zu prüfen und Versäumtes nachzuholen.“

 
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1   –  11011 Berlin
fraktion@cducsu.de
http://www.cducsu.de


Brüssel: Juden werden durch muslimische Einwanderer verdrängt – Antisemitische Übergriffe nehmen zu – Maimonides-Schule von Schließung bedroht

Die 1947 gegründete Maimonides-Schule in Brüssel (Belgien) ist in ihrer Existenz bedroht, weil sie immer weniger Anmeldungen in diesem von Muslimen geprägten Innenstadt-Bezirk zu verzeichnen hat. IMG_0758

Wegen steigender judenfeindlicher Übergriffe vor allem durch Migranten melden Eltern ihre Kinder immer öfter auf Schulen in Brüsseler Vororten an. Hinzu kommt, daß die Stadt hoffnungslos verschuldet ist, was die Gefahr der Schließung erhöht.

Die Stimmung in der Brüsseler Innenstadt ist durch die Zuwanderung aus islamischen Ländern inzwischen derart antisemitisch, daß es für Juden nicht mehr ratsam ist, mit einer Kippa (der jüdischen Kopfbedeckung) durch die Straßen zu gehen. Vor allem der Gaza-Konflikt hat diesen Trend nach Einschätzung von Experten befördert.

Insofern ist die Schließung oder  –  wenn es noch gut ausgeht  –  der Umzug der Maimonides-Schule ein Symptom für die verhängnisvollen Veränderungen in der belgischen Hauptstadt.

Quelle: http://www.freiewelt.net


Parlamentswahl in Israel: Regierungschef Netanjahu verliert Stimmen, bleibt aber dennoch knapper Sieger

Die gestrige Knesset-Wahl endete   –  bei  einer für Israel ungewöhnlich hohen Wahlbeteiligung von 66,6%   –  mit  etlichen Überraschungen: 

Die Regierungskoalition um Ministerpräsident Netanjahu bleibt stärkste Partei, obwohl sie erhebliche Stimmenverluste hinnehmen mußte: sie erhielt 31 der 120 Sitze bzw. Abgeordnetenmandate.  

Foto: KOMM-MiT-Verlag

Foto: KOMM-MiT-Verlag

Unerwarteter Gewinner der Wahl ist der politische Newcomer (Neuling) Jair Lapid, der vor allem von der israelischen Mittelschicht gewählt wurde.

Im israelischen Parlament  –  der Knesset  – entsteht ein Patt zwischen dem jüdisch-rechtsnationalen und konservativen Lager einerseits  –  und dem Spektrum der jüdisch-linken und arabischen Parteien andererseits.

Der alte und neue Ministerpräsident Netanja wird schwierige Koalitionsverhandlungen vor sich haben: Neben Lapid wird er es voraussichtlich mit Naftali Bennett zu tun bekommen, auch er ein Polit-Neuling wie Lapid.

Bennet ist Chef der rechtsnationalen Partei „Jüdisches Heim“ (Ha-Bait ha-Yehudi), die elf Sitze bekam; sie will einen palästinensischen Staat verhindern und israelische Siedlungen ausbauen. Damit erhält Netanjahu gewissermaßen „Druck von rechts“.

Hier das Wahlergebnis laut Israelischer Botschaft in Deutschland:

​Das Zentrale Wahlkomitee hat 99,5% der Stimmen ausgezählt.

Von den 120 Sitzen derkünftigen Knesset entfallen nach dem vorläufigen Ergebnis demnach auf:
Likud Beiteinu – 31
Yesh Atid – 19
Ha-Avoda – 15
Shas – 11
Ha-Bait ha-Yehudi – 11
Yahadut ha-Tora – 7
Ha-Tnua – 6
Meretz – 6
Raam – Ta’al – 5
Chadash – 4
Balad – 3
Kadima – 2


USA: Oberster Gerichtshof in Alabama bestätigt „Personsein“ des ungeborenen Kindes

Der Oberste Gerichtshof im US-Bundesstaat Alabama hat in einer neuen Entscheidung ungeborenen Kindern den Status einer Person zugesprochen. Abtreibungsgegner sehen einen Meilenstein auf dem Weg zum Abtreibungsverbot.

Hintergrund des Urteils, das der Gerichtshof am vergangenen Freitag fällte, war der Mißbrauch von Drogen durch zwei schwangere Frauen:  imagesCA2YAIGF

In einem Fall hatte die Mutter im Jahr 2000 aufgrund ihres Kokainkonsums ein süchtiges Kind zur Welt gebracht, im anderen Fall starb ein in der 25. Schwangerschaftswoche vorzeitig geborenes Baby nur wenige Minuten nach der Entbindung.

Amanda Kimbrough, die Mutter des verstorbenen Neugeborenen, hatte ihr Kind durch Meth-Konsum vergiftet, wie die Ärzte in der anschließenden Obduktion feststellten. Die Frau gab zu, drei Tage zuvor die in den letzten Jahren populär gewordene Droge Meth konsumiert zu haben.

Der Oberste Gerichtshof von Alabama entschied in seiner Bestätigung des im April 2012 gefällten Urteils, daß auch ein ungeborenes Baby bereits als Kind   – mithin als Person mit gesetzlich garantierten Rechten  – anzusehen sei.

Die 32-jährige Mutter habe daher gegen ein im US-Bundesstaat seit 2006 geltendes Gesetz verstoßen, das es verbietet, Kinder einer Umgebung auszusetzen, in der ihre Gesundheit oder ihr Leben durch chemische Stoffe gefährdet werden könnte.

Kimbrough wurde zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt.

Das Gesetz war erlassen worden, um Kinder vor den Dämpfen und Abfallprodukten der sich ausbreitenden Meth-Küchen im Land zu schützen. Obwohl das Gesetz nicht ausdrücklich von ungeborenen Kindern spricht, haben Staatsanwälte seitdem immer wieder für die Ausdehnung des Tatbestandes auf den Mutterleib argumentiert.

Obgleich dieses Urteil nicht direkt das Abtreibungsthema betrifft, stieß die Entscheidung des Gerichtshofs bei Lebensrechtsgruppen auf großen Beifall.

Quelle: Kultur und Medien online