Neujahrsempfang christlicher Parteien mit Ministerpräsident a.D. Werner Münch in Ravensburg

Die christlichen Klein-Parteien „Arbeit, Umwelt und Familie“ (AUF) und die Partei Bibeltreuer Christen (PBC) im Regierungsbezirk Tübingen laden zu einem Neujahrsempfang am Sonntag, den 3. Februar, von 14 bis 16 Uhr, in die oberschwäbische Metropole Ravensburg ein.  

Hauptredner ist der frühere Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Werner Münch (siehe Foto).  muench

Die Veranstaltung im Schwörsaal im Waaghaus (Marienplatz 28) ist öffentlich. (Der Saal liegt zentral an der Fußgängerzone und ist vom Bahnhof aus zu Fuß in knapp zehn Minuten zu erreichen.)

Der Eintritt ist frei.

Werner Münch setzte in den neunziger Jahren als Ministerpräsident den Gottesbezug in der Landesverfassung durch. Dem gebürtigen Westfalen ist auch mit zu verdanken, dass der Dreikönigstag neben Baden-Württemberg und Bayern auch in Sachsen-Anhalt gesetzlicher Feiertag ist und christliche Schulen in diesem Land errichtet wurden.

Aufsehen erregte Münchs Austritt im Jahr 2009 aus der CDU, den der gläubige Katholik mit der Profillosigkeit seiner Partei in der Bundespolitik begründete, vor allem beim Schutz des Lebens und in der Familienpolitik.

Die Partei für Arbeit, Umwelt und Familie (AUF) und die Partei Bibeltreuer Christen (PBC) wollen sich  in den nächsten Wochen zusammenschließen. Der neuen Partei mit dem Namen „Bündnis C – Christen für Deutschland – AUF und PBC“ werden nach eigenen Angaben etwa dreitausend Mitglieder angehören.

Sie versteht sich als Partei, in der sich Christen aller Konfessionen jenseits des Links-Rechts-Schemas für eine Politik nach christlichen Wertmaßstäben einsetzen. Durch die Vereinigung erhoffen sich die Verantwortlichen von AUF und PBC, für viele Wähler, die sich mehr christliches Profil in der deutschen Politik wünschen, eine wählbare Alternative zu schaffen und ein Signal für mehr christliche Werte in der Politik zu setzen.

Nähere Infos über die Veranstaltung bei Gerd-Peter Herter: Tel. 0 74 73 / 2 26 33  – Mail: info@pbc.de


Eritrea: Verhaftungswelle gegen Leiter christlicher Untergrundgemeinden

Im ostafrikanischen Eritrea hat der Druck auf Christen zu einer neuen Verhaftungswelle von Kirchenleitern geführt. Mindestens zehn von ihnen, alle Angehörige der Untergrundkirche, befinden sich nach Informationen des christlichen Hilfswerks Open Doors seit kurzem in staatlichem Gewahrsam.

Die Verhaftungen erfolgten unmittelbar vor einem Putschversuch, bei dem am 21. Januar ca. 100 aufständische Soldaten das Informationsministerium erstürmten und die Verlesung ihrer Forderung nach Freilassung politischer Gefangener erzwangen. Regierungstreue Einheiten haben inzwischen wieder die Kontrolle übernommen.

Am 21. Januar erhielt Open Doors Nachricht von den jüngsten Verhaftungen. Ähnliche Kampagnen gegen die unabhängigen Gemeinden gab es zwar bereits in der Vergangenheit, doch diesmal „wollen sie die Untergrundkirche auslöschen, indem sie die Schlüsselpersonen im Land verhaften“, so mehrere Leiter.

Dies deckt sich mit der Aussage eines Regierungsbeamten, der öffentlich verkündet hat, dass Eritrea drei Feinde ausmerzen müsse: „HIV/Aids, das äthiopische Regime und Christen aus unabhängigen Gemeinden.“   –  Mehrere Gemeindeleiter sind vorerst abgetaucht, zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate.

Seit Mai 2002 sind nur die Eritreisch-Orthodoxe, die Katholische und die Evangelisch-Lutherische Kirche staatlich anerkannt. Sie können weitgehend ungehindert Gottesdienste feiern, werden jedoch überwacht. Christen unabhängiger Gemeinden sind demnach illegal und ständig in Gefahr, inhaftiert zu werden.

Außerdem stellt die Ausbreitung des islamischen Extremismus für die Christen eine wachsende Bedrohung dar. Ebenfalls als Religion anerkannt ist der Islam, dem etwa die Hälfte der Bevölkerung angehört.


CDU/CSU-Fraktion protestiert scharf gegen „EU-politischen Irrsinn“ zur Wasserversorgung

„Es drohen Auswüchse neuer Bürokratie und höhere Verbraucherkosten“

Der Binnenmarktausschuß des Europäischen Parlaments hat am heutigen Donnerstag grundsätzlich dem Richtlinienvorschlag der Europäischen Kommission zugestimmt, für die Vergabe von Dienstleistungskonzessionen europaweit einheitliche Vergaberegelungen zu schaffen.

Dazu erklärt der kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Götz, in einer Pressemitteilung:

„Nach der Entscheidung des Binnenmarktausschusses ist jetzt die Bundesregierung besonders aufgefordert, den EU-politischen Irrsinn aufzuhalten.

Den besonderen Belangen der Wasserversorgung in Deutschland muss Rechnung getragen werden. Mit der kommunalen Daseinsvorsorge sind die Menschen in Deutschland immer gut und sicher gefahren, gerade im Bereich der Wasserversorgung.

Es ist sicherzustellen, dass die staatliche Organisationshoheit, insbesondere das Selbstverwaltungsrecht der Kommunen gewahrt bleibt.

Die Einschätzung der EU-Kommission, dass die von ihr geplante Verschärfung des Vergaberechts  –  gerade im Bereich der Trinkwasserversorgung  –  für mehr Transparenz sorgen würde, ist falsch. Vielmehr drohen Aufwüchse neuer Bürokratie und höhere Kosten für die Verbraucher.

Am schlimmsten ist jedoch, dass bei EU-weiten Ausschreibungen die Qualität der Wasserversorgung zu sinken droht; schließlich ist der führende Qualitätsstandard des Trinkwassers in Deutschland letztlich auf die von den Kommunen verantwortete Wasserversorgung und Abwasserentsorgung zurückzuführen. Dies gilt es auch für die Zukunft sicherzustellen.“

ZUSATZ-INFO zu diesem Thema: www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/1213/wasser.php5

Vorsicht vor der Häme einer Neidgesellschaft

Von Christa Meves

Ha, ha, ha! Mal wieder ein erschlichener Doktorhut! Eine Titel-Aberkennung, die wieder darauf hoffen lässt, dass der so stolz dem Namen hinzugefügte und mit Ansehen verbundene Nachweis besonderer wissenschaftlicher Forschungsleistung sich schändlicherweise für seinen Träger als unberechtigt erweist!

Was für eine beglückende Mediennachricht für uns Nicht-Doktorierten in all unserer Vielzahl  –  Anlass zu Hände-reibender Vorverurteilung im aufrauschenden Blätterwald! 

Verbunden mit der oft wiederholten Nachricht tritt dann im Fernsehen auch gleich ein Lehrstuhlinhaber auf, der mit vor Bekümmernis gefalteter Stirn bekundet, wie dringlich eine umfängliche Nachprüfung sei und unverzüglich anberaumt werde.

Wer mag da nicht  –  kopfnickend  –  über all die Lupenreinheit unserer hohen Schulen mit von der Partie sein, obgleich das alles die unwissende Allgemeinheit doch eigentlich gar nichts angeht?

Keine Fragen also?

Doch, sie stehen schon seit dem Super-Pranger, bereitet für den Herrn von Guttenberg, im Raum; sie lauten:

1)    Bahnt es sich in Zukunft als Möglichkeit an, den Doktorhut als gängiges Abschussobjekt für promovierte, öffentlich unliebsame Personen zu verwenden?

2)    Was hat Sensationsfreude dieser Art für Auswirkungen auf die Motivation von Studenten zur super-zeitaufwendig gewordenen Doktorarbeit?

3)    Wie wirkt sich die hochgepuschte Bedrohung auf Professoren aus, sich als Doktorväter zu betätigen?

4)    Hat diese öffentliche misstrauische Beäugung von Forschungsarbeiten, nicht eine Minderung von Forschungslust bei Studenten und eine Verkleinerung wissenschaftlich bedeutsamer erkenntnissteigernder Forschungsarbeit bei den Professoren zur Folge und damit Minderung von elitärer Leistung sowie des Forschungsniveaus?

5)    Ist also die Masche  einer neuen Ausgrenzungsmethode nur ein besonders perfides Mittel zur Angleichung aller an alle mithilfe der immer wirksamen Neidschiene? Ist also diese neu medial ermöglichte Häme vielleicht ein weiteres Etappenziel zu einem weiteren geistigen Niveauverlust durch Ausschaltung von Elite?

Ich denke, gerade wir Nicht-Graduierten, sollten in diesem Punkt rechtzeitig darum bemüht sein, uns nicht der Neidgesellschaft zu verschreiben; denn bei mehrheitlicher Einigkeit dieser Art wird es einst allen gleichermaßen an den Kragen gehen.

Gesellschaft, die mehrheitlich mit Rasenmähermanier dem ideologischen Neidwunsch nach Gleichheit aller lange genug frönt, produziert  –  laut  geschichtlicher Vorlage  – Niedergang und Unfreiheit.

Aber gemach: Erst einmal schaffen wir jetzt, ganz gemächlich, ganz allmählich, ohne dass das jemand (und erst recht nicht die Hintergründe) bemerkt und als Gefahr erlebt, diesen unliebsamen, nur noch als hochgestelzt erlebten Titel ab…

Kontakt: christameves@aol.com
http://www.vfa-ev.dehttp://www.christa-meves.dehttp://www.eccm.de
 

Christus ist der eigentliche Diener des Heiligtums und Hohenpriester des Neuen Bundes

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Brief an die Hebräer 7,25-28.8,1-6:

Darum kann ER auch die, die durch ihn vor Gott hintreten, für immer retten;
denn ER lebt allezeit, um für sie einzutreten.
Ein solcher Hoherpriester war für uns in der Tat notwendig:
einer, der heilig ist, unschuldig, makellos,
abgesondert von den Sündern und erhöht über die Himmel;
einer, der es nicht Tag für Tag nötig hat,
wie die Hohenpriester zuerst für die eigenen Sünden Opfer darzubringen   media-80458-2
und dann für die des Volkes;
denn das hat ER ein für allemal getan, als ER sich selbst dargebracht hat.
 
Das Gesetz nämlich macht Menschen zu Hohenpriestern,
die der Schwachheit unterworfen sind;
der Eidspruch aber, der nach dem Gesetz kam,
setzt den SOHN ein, der auf ewig vollendet ist.
 
Das Entscheidende in unseren Aussagen aber ist:
Wir haben einen Hohenpriester,
der sich zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel gesetzt hat
als Diener des Heiligtums und des wahren Bundeszeltes,
das nicht etwa ein Mensch, sondern der HERR selbst aufgeschlagen hat,
denn jeder Hohepriester wird eingesetzt, um Gaben und Opfer darzubringen;
deshalb muß auch unser Hoherpriester etwas haben, was ER darbringen kann.
 
Wäre ER nun auf der Erde, so wäre ER gar nicht Priester,
da es hier schon Priester gibt, die dem Gesetz gemäß Gaben darbringen.
Sie dienen einem Sinnbild und Schatten der himmlischen Dinge nach der Anweisung,
die Mose erhielt, als er daranging, das Bundeszelt zu errichten:
„Sieh zu, heißt es, daß du alles nach dem Urbild ausführst,
das dir auf dem Berg gezeigt wurde.“
 
Jetzt aber ist Christus ein umso erhabenerer Priesterdienst übertragen worden,
weil ER auch Mittler eines besseren Bundes ist, der auf höhere Verheißungen gegründet ist.
 
 

SPD will Betreuungsgeld bald per Bundesrat stoppen

Die SPD will das bereits vom Parlament beschlossene Betreuungsgeld mit einem neuen Gesetz baldmöglichst stoppen: 

Die bisherige Regelung sieht vor, daß ab August 2013 jene Eltern einen staatlichen Zuschuß erhalten, die für ihre Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr keinen Kita-Platz oder eine staatlich bezahlte Tagesmutter in Anspruch nehmen. Vorgesehen ist hierfür ein bescheidenes Betreuungsgeld von zunächst 100 Euro, später 150 Euro im Monat.

Nach Informationen von „Handelsblatt-Online“ soll eine entsprechende Initiative gegen das Betreuungsgeld von einem der SPD-geführten Bundesländer in den Bundesrat eingebracht werden.

Dies soll frühestens nach der Wahl von Stephan Weil (SPD) zum Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen geschehen. Danach müsste sich der Bundestag mit dem Gesetz befassen.

Das Gesetz soll zwei Punkte umfassen: die Rücknahme des von Schwarz-Gelb beschlossenen Gesetzes sowie Investitionen in den Ausbau der Kindertagesstätten und Ganztagsschulen.

In der Länderkammer haben die von SPD oder Grünen geführten Länder eine klare Mehrheit, wenn beide Parteien in Niedersachsen die Regierung übernehmen.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Schwarmgeistiger Trend hält an: Charismatik und Pfingstbewegung weiter im steilen Aufwärtstrend

Die Pfingstgemeinden und die damit verwandte „charismatische Bewegung“ bilden den am schnellsten wachsenden Teil der Christenheit. Im Jahr 1900 hatten sie weniger als eine Million Anhänger; bis 1970 war ihre Zahl auf 63 Millionen angewachsen.

Heute sind rund 628 Millionen Menschen jenen schwarmgeistigen Strömungen zuzurechnen  –  und bis 2025 wird ihre Zahl voraussichtlich auf 828 Millionen anschwellen. Ihr Anteil an der Christenheit ist von 0,2 Prozent im Jahr 1900 über 5,1 Prozent (1970) auf 26,7 Prozent (2013) gestiegen.

Im Jahr 2025 könnte fast jeder dritte Christ (30,6 Prozent) Pfingstler oder Charismatiker sein. Ihre jährliche Wachstumsrate liegt bei 2,5 Prozent und ist damit annähernd doppelt so hoch wie die der gesamten Christenheit (1,3 Prozent).

Diese Zahlen haben die Religionsstatistiker Todd M. Johnson und Peter F. Crossing (South Hamilton/US-Bundesstaat Massachusetts) jetzt in der Missionszeitschrift International Bulletin of Missionary Research veröffentlicht.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur http://www.idea.de