USA: Papst schickte Gruß zum phänomenalen „Marsch für das Leben“ in Washington

„Ich unterstütze alle, die sich am ‚Marsch für das Leben’ beteiligen und bete dafür, dass die politischen Führer das ungeborene Leben schützen und sich für eine Kultur des Lebens einsetzen“.

Mit diesem Tweet auf Englisch und Spanisch würdigt Papst Benedikt den „Marsch für das Leben“, zu dem am gestrigen Freitag, den 25. Januar 2013, mehrere hunderttausend Menschen in die US-Bundeshauptstadt Washington gekommen sind; manche Medien berichten von über einer halben Million Teilnehmer. 

Slogan: "GERECHTIGKEIT für die UNGEBORENEN"

Slogan: „GERECHTIGKEIT für die UNGEBORENEN“

Diese Demonstration gilt als bisher größte Lebensrechtskundgebung der amerikanischen Geschichte.

Besonderer Anlaß war diesmal der 40. Jahrestag nach der faktischen Einführung der Abtreibungsfreigabe durch das Roe-gegen-Wade-Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA:

Dieser „Supreme Court“ hatte am 22. Januar 1973 im Fall „Roe v. Wade“ entschieden, eine Abtreibung sei bis zur Lebensfähigkeit des ungeborenen Kindes zulässig.

Der 1974 gegründete  „March of Life“ wird seitdem alljährlich in der US-Hauptstadt durchgeführt.

In einem grandiosen Demonstrationszug, der zum Sitz des Obersten Gerichtshof führte, forderten die Lebensrechtler erneut ein Ende der Abtreibungsfreigabe.

Fünf Kardinäle, 42 Bischöfe, mehr als 400 Priester und über 500 Seminaristen nahmen an der Kundgebung und den damit verbundenen Gebetswachen und Gottesdiensten teil.

„Eine Gesellschaft,
die es den Eltern erlaubt, ihre Kinder zu töten,
wird auch den Kindern erlauben, ihre Eltern zu töten.“

Kardinal O’Malley sagte voraus, daß der nächste Angriff auf das Leben die Einführung der Euthanasie sei: „Eine Gesellschaft, die es den Eltern erlaubt, ihre Kinder zu töten, wird auch den Kindern erlauben, ihre Eltern zu töten.“

Zu den Mitbegründern einer Lebensrechts-Initiative von Abtreibungs-Betroffenen gehört Janet Morana.  –  In einem Interview mit Radio Vatikan erläutert die engagierte Mutter:

„Was uns sehr geholfen hat, ist die technische Entwicklung. Der Fortschritt ist auf unserer Seite und zwar mit der Entwicklung des Ultraschall-Bildes. Damals gab es das noch nicht, aber heute sehen wir Ultraschall-Bilder überall. Großeltern kleben sie an ihren Kühlschrank und sagen stolz: ‚Das sind meine Enkel, die bald geboren werden.’  – Insofern hat uns der Ultraschall sehr geholfen, die Abtreibungs-Lüge, dass ungeborene Kinder nur ein Zell-Haufen seien, zu widerlegen.“

Als positiv erwähnt Morana zudem  jene Mütter, die nach einer Abtreibung schmerzlich umdenken und Lebensrechtler werden: 

„Die Frauen, die durch eine Abtreibung verletzt wurden  –  seelisch wie körperlich  –  haben es mit der Hilfe unserer Kampagne geschafft, dass diese Wunden heilen. Sie reden jetzt öffentlich über die schlimmen Verletzungen, die sie durch die Abtreibung erlitten haben  –  körperlich, geistig und in ihren Gefühlen.“

Quelle: Radio Vatikan, div. Agentur-Infos



Rudolf Voderholzer wurde heute zum Bischof von Regensburg geweiht – 4000 Gläubige folgten der Feier

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat am Samstagvormittag in einem bewegenden Pontifikalamt im Hohen Dom St. Peter in Regensburg Prof. Dr. Rudolf Voderholzer zum Bischof geweiht. 0013

Konsekratoren des 78. Oberhirten des Bistums Regensburg waren außerdem Erzbischof Dr. Gerhard Ludwig Müller (siehe Foto), Präfekt der römischen Glaubenskongregation und Voderholzers direkter Amtsvorgänger.

Zudem  Bischof František Radkovský, Bischof von Regensburgs Partner-Bistum Pilsen, sodann Erzbischof Dr. R. Zollitsch, Vorsitzender der Dt. Bischofskonferenz  –  sowie zahlreiche Bischöfe aus Bayern und darüber hinaus, darunter der Trierer Bischof Stephan Ackermann sowie der Limburger Bischof Tebartz-van Elst.

0031Rund 4000 Gläubige, darunter 400 Priester, waren aus dem ganzen Bistum Regensburg, aber auch von Stätten des früheren Wirkens Voderholzers zum Pontifikalamt gekommen und folgten der Liturgie auch in den benachbarten Kirchen der Alten Kapelle, Niedermünster und St. Johann. Dorthin wurde der Gottesdienst auf Leinwände übertragen. Das Bayerische Fernsehen übertrug die gesamte Feier live.

Nuntius Erzbischof Dr. Périsset überbrachte die Ernennungsurkunde von Papst Benedikt, die der bisherige DiözesanadministratorDr. W. Gegenfurtner verlas.

Am 2. Juli 2012 hatte Papst Benedikt den Regensburger Bischof Gerhard L. Müller zum Präfekten der römischen Glaubenskongregation ernannt. Die Ernennung von Dr. Voderholzer zum Oberhirten von Regensburg erfolgte am 6. Dezember 2012. 0029

In seiner Predigt stellte Kardinal Marx die Frage, wie es heute angesichts vielfältiger Erwartungen und medialer Zuspitzungen noch möglich sei, Bischof und Apostel zu sein. „Das kann ER uns zumuten, weil ER uns sendet“, lautete seine Antwort. Von Christus her gelte es, den Menschen die Fülle des Lebens zu zeigen.

Erzbischof Gerhard Ludwig Müller habe „stark und großartig“ in Regensburg gewirkt. Nun solle sein Nachfolger die Fußstapfen aufnehmen und seinen eigenen Weg gehen: „Gottes Segen Dir dazu, auf geht’s!“

In seinen Dankesworten sprach der neugeweihte Bischof:

„Wer seine Her‐Kunft in Christus sieht, der wird auch die Zu‐Kunft gestalten können. Mit dem Bischofsamt wird mir eine besondere Verantwortung für den Glauben anvertraut; nicht Asche zu hüten, sondern der Fackel des Glaubens eine Brücke in die Zukunft zu bauen, ein Feuer weiterzugeben, das in unseren Herzen brennt und uns zu leben hilft  –  darum geht es; den Glauben an den lebendigen Gott zu bezeugen, der uns in Jesus Christus als Menschenbruder nahe gekommen ist.“  0033

BRÜCKEN der Verständigung von Bayern  nach Böhmen

Mit Bezug zum Sudetenland sagte der Bischof weiter, der Glaube habe getragen, auch damals in schlimmen Zeiten, als die Brücken zwischen den Menschen und den Völkern niedergerissen wurden:

„Ohne das Zeugnis dieses auch in schweren Zeiten bewährten Glaubens stünde ich heute nicht hier. Dieser Glaube hat auch geholfen, neu Brücken zu bauen zwischen unseren Völkern.“

Zu Bischof František Radkovský von Pilsen gewandt, erklärte der neue Regensburger Oberhirte:

„Unsere Verbundenheit hat bereits eine lange persönliche Geschichte. Dass Sie mir heute die Hände aufgelegt haben, bewegt mich tief. Ich fühle mich heute an Ihre Seite gerufen, damit wir weiterhin Brücken bauen, viele Brücken. Brücken, die uns Europäer zueinander führen. Brücken, die uns im Gebet vereinen. Brücken, die den Menschen den Weg öffnen zu Jesus Christus und seiner Frohen Botschaft – in Bayern wie in Böhmen.“

Im Anschluß an die knapp dreistündige liturgische Feier im Dom fanden im benachbarten Kolpinghaus ein Festakt und eine Begegnung statt, zu der alle Gläubigen eingeladen waren.

Staatsministerin Emilia Müller sagte in ihrem Grußwort in Vertretung von Ministerpräsident Horst Seehofer:

Geboren in München, Priester in Oberbayern und renommierter Hochschullehrer – Sie sind für das Hirtenamt im Herzen Bayerns eine Idealbesetzung. Wir unterstützen Sie nach Kräften. Wen wir Oberpfälzer einmal in unser Herz geschlossen haben, den lassen wir so schnell nicht mehr heraus.“  0038

Für Prof. Dr. Rudolf Fritsch, den Präsidenten der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste, der wegen Krankheit verhindert war, trug dessen Frau Gerda Fritsch das Grußwort vor. Darin würdigte der Präsident die Verbundenheit des neuen Bischofs mit der sudetendeutschen Volksgruppe, die durch Prof. Voderholzers Abstammung einerseits und durch seine Aktivitäten für die Volksgruppe andererseits ausgedrückt würden:

„Die Sudetendeutsche Akademie dankt Ihnen, dass Sie seinerzeit die Berufung in die Sudetendeutsche Akademie angenommen haben, und sie ist stolz darauf, jetzt einen Bischof zu ihren Mitgliedern zu zählen.“

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Der evangelische Regionalbischof Oberkirchenrat Dr. Hans-Martin Weiss versicherte den neuen Bischof seiner Achtung des Amtes und seiner Person und wünschte ihm „gesegnete und gnadenreiche Jahre in der Wahrnehmung seiner neuen Aufgabe“.

Philipp Graf von und zu Lerchenfeld, Vorsitzender des Regensburger Diözesankomitees, sagte in seinem Grußwort, das Bistum sei stark von Volksfrömmigkeit geprägt, die u.a. auch in einer Vielzahl von Wallfahrten zum Ausdruck komme:

„Sie stehen nun in der Reihe großer Bischöfe von Regensburg, die sehr oft auch bedeutende Theologen gewesen sind. Als Vertreter der Laien in unserem Bistum darf ich Ihnen versichern, dass wir uns alle sehr auf Sie freuen und dass Sie alle Menschen in Ihrem Bistum mit offenen Armen und großer Freude empfangen.“

In der Folge hießen engagierte Vertreterinnen und Vertretern aus verschiedenen Bereichen der Diözese den neuen Bischof willkommen.

Zum Abschluß des ebenfalls bewegenden Festakts sagte Bischof Voderholzer, Erzbischof Müller habe ihm ein wohlbestelltes Bistum übergeben. 

Quelle (Text/Fotos): Bischöfliches Presseamt Regensburg


Bischofskonferenz präsentiert merkwürdige Studie mit „passenden“ Ergebnissen

Die deutschsprachige Ausgabe von Radio Vatikan berichtet  am 25.1.2013 online unter dem Titel „Deutsche Studie: „Die Kirche ist nicht im Heute angekommen“ über eine Untersuchung unter Katholiken in Deutschland, die als „wissenschaftlich“ gewürdigt und vorgestellt wird.

Hierzu schreibt nun der Vatikansender   –  die deutsche Sektion steht unter Leitung des Jesuiten Bernd Hagenkord  –  Folgendes:

„Viele Christen verstehen sich nicht mehr als im traditionellen Sinn gläubig, unter den Katholiken schwindet die Verbindlichkeit der Lehre, Glaube wird individualisiert gelebt:  Sätze wie diese hört man oft über den Zustand der Kirche.

Jetzt sind sie wissenschaftlich belegt: Die MDG, eine Dienstleistungsgesellschaft der deutschen Bischofskonferenz, hat an diesem Donnerstag gemeinsam mit dem Sinus-Institut nach 2005 zum zweiten Mal eine umfassende Studie zur Situation des Katholizismus in Deutschland vorgestellt.“ abtei-ettal-startseite_01

Demnach gab die Deutsche Bischofskonferenz eine wissenschaftliche Studie in Auftrag, diesmal aber (im Unterschied zur Pfeiffer-Studie) immerhin ohne Ach und Krach  –  kein Wunder aber auch: es wurde kurzerhand die eigene bischöfliche Beratungsgesellschaft (die MDG  = Mediendienstleistungs-Gesellschaft) damit betraut, die das Sinus-Institut als Partner hinzuzog.

Sodann berichtet Radio Vatikan, daß Georg Frericks, Projektleiter der Studie, das Fazit wie folgt zusammenfaßt:

„Als Haupterkenntnis würde ich bezeichnen, dass durch alle Milieus hindurch eine kritische Sicht auf die katholische Kirche vorherrschend ist und dass alle Milieus das Gefühl haben, dass die Kirche nicht in der Zeit heute angekommen ist. Die Konsequenzen sind unterschiedlich, aber das ist das, was ich als den roten Faden bezeichnen würde.

Wahrlich ein „roter Faden“ in den Wortes wörtlicher Bedeutung…

Sodann folgt jene typisch soziologische Rhetorik, die sich so (un)schön „wissenschaftlich“ anhört und die wir hier links liegen lassen können.

Konzentrieren wir uns vielmehr auf den „Sinn der Veranstaltung“ jener nagelneuen Studie, die repräsentativ alle katholische „Milieus“ zu untersuchen vorgibt:

„Gemeinsam ist aber allen Milieus auch, dass die Kirche nach Ansicht der Befragten moderner werden muss.“

Soweit der Bericht von „Radio Vatikan“.  

Daß die deutsche Medienlandschaft ein solch passendes „Ergebnis“ gerne aufgreift, verwundert wenig.

Daher titelte die Tageszeitung DIE WELT am 24. Januar 2013:

„Katholiken aller Milieus gehen auf Distanz zum Papst“.   75743_14122011

Merkwürdig  –  wie dieses unlogische Resultat wohl zustandekam: „alle“ Milieus  – etwa auch die konservativen und traditionsorientierten? Gehen selbst die gewohntermaßen papsttreuen Kreise urplötzlich auf „Distanz“ zu ihrem Oberhaupt?

Hierüber möchte man doch gerne Näheres erfahren…

Doch zunächst die vielsagende Einleitung der WELT-Redaktion:

„Katholiken in Deutschland sehen ihre Kirche mittlerweile deutlich kritischer als noch vor wenigen Jahren. Immer klarer distanzieren sie sich von der katholischen Sexuallehre, vom Umgang der Kirche mit Frauen und Homosexuellen sowie von der Haltung gegenüber Geschiedenen und Christen anderer Konfessionen.“

Die üblichen Dauerbrenner also, die uns in Mattscheibe und MSM (Mainstream-Medien) seit Jahr und Tag nimmermüde vorgekaut werden.

Die „wissenschaftliche“ Studie befragte hundert Teilnehmer

Aber aufgepaßt, denn jetzt kommt der eigentliche Clou der ganzen Chose:

„Die am Donnerstag veröffentlichte Studie, deren Vorgängerin aus dem Jahr 2005 stammt, basiert nicht auf Umfragen, sondern auf insgesamt 100 jeweils mehrstündigen Einzelgesprächen mit katholischen Kirchenmitgliedern, die ihre religiösen Haltungen zudem in eigenen Texten etwa über den Sinn ihres Lebens oder ihr Idealbild von der Kirche dargelegt haben. Die 100 befragten Kirchenmitglieder wurden dabei so ausgewählt, dass jeweils zehn (fünf Frauen und fünf Männer) eines der sogenannten Sinus-Milieus abdecken.“

Daß es sich bei dieser vermeintlich „wissenschaftlichen“ Studie um sage und schreibe  h u n d e r t  Teilnehmer handelt, wurde in der seitenlangen Berichterstattung von „Radio Vatikan“ übrigens mit keiner Silbe erwähnt.

Zum Vergleich:

Die Mißbrauchs-Studie von Prof. Pfeiffer aus dem Jahre 2011 basiert auf beantworteten Fragebögen von 11.500 Teilnehmern, demnach mehr als das Hundertfache  – und selbst bei dieser breit angelegten Untersuchung mäkelten viele Presseorgane seinerzeit, diese Studie sei nicht „repräsentativ“ und aussagekräftig genug…

Warum werden dann die Resultate jener Hundert-Personen-Studie der Bischofskonferenz nicht erst recht in unseren sonst so kritischen Medien infrage gestellt?

Weil die Ergebnisse gar so „passend“ sind?

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

ERGÄNZUNG am 31.1.2013 bzw. HINWEIS auf einen Artikel zum selben Thema von Dr. Alexander Kissler: http://www.cicero.de/salon/kirche-im-blindflug/53327

Zweiter HINWEIS-Link am 1.2.2013 zu einer Analyse von Michaela Koller auf VATICANISTA: http://www.vaticanista.info/2013/02/01/geplauder-aus-der-schublade/

1. Foto: Kloster Ettal

 


Klarstellung des Kölner St.-Vinzenz-Hospitals: Kirchenfeindliche Medienkampagne gegen Klinik fällt in sich zusammen!

Klärende Stellungnahme von Chefarzt Prof. Dr. Dietmar Pennig zu den öffentlichen Vorwürfen

Die WDR-Sendung „Lokalzeit aus Köln“ strahlte am 22. Januar 2013 ein hochgradig aufschlußreiches Gespräch aus, das leider in der öffentlichen Debatte viel zu wenig beachtet wird   –  und dies teilweise wohl auch deshalb, weil bei Bekanntwerden der dort geäußerten Fakten die gesamte Presseschlammschlacht in der „Causa Köln“ in sich zusammenklappen würde:

Der Fernsehsender befaßte sich in einem Interview mit Prof. Dr. Dietmar Pennig, dem Ärztlichen Direktor des St.-Vinzenz-Hospitals, mit den Vorwürfen gegen die katholische Klinik im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen  Vergewaltigungsopfer.

Die betreffende Frau wurde Mitte Dezember 2012 nicht etwa persönlich weggeschickt, wie mitunter der Eindruck erweckt wird; vielmehr befand sie sich bereits in ärztlicher Behandlung in den Räumen der dortigen Notfallpraxis, die sich auf dem Gelände des kath. Krankenhauses befindet, aber autonom arbeitet bzw. von der Kassenärztlichen Vereinigung betrieben wird.

Die dortige diensthabende Ärztin rief also beim Vinzenz-Hospital an, wie nun in dieser Causa weiter verfahren werden solle, auch hinsichtlich einer „Anonymen Spurensicherung“.

Katholische Klinik wurde amtlich vom „Netzwerk Anonyme Spurensicherung“ abgemeldet

Die Medizinerin der kath. Klinik hatte daraufhin vorgeschlagen, die Patientin an ein kommunales Krankenhaus weiterzuleiten, da das Vinenz-Hospital seit September 2012 vom stadtkölnischen Netzwerk der Anonymen Spurensicherung abgemeldet worden war, u.a. deshalb, weil die katholische Klinik keine „Pille danach“ verschreibt, da diese im Falle einer erfolgten Befruchtung frühabtreibend wirkt. images (2)

Durch jene Abmeldung von diesem Ärztlichen Netzwerk, die gleichsam „von oben“ ohne jede Verantwortung des katholischen Krankenhauses erfolgte, standen der Klinik die technischen Möglichkeiten für eine gynäkologische Spurensicherung nicht mehr zur Verfügung.

Folglich blieb der betreffenden Medizinerin schlicht nichts übrig als eben jener Vorschlag, die Patientin an eine kommunale Klinik zu verweisen, die eine solche Spurensicherung kompetent vornehmen kann.

Eben dies berichtet Chefarzt Dr. Pennig hier im WDR-Interview sachlich und informativ –  dort bitte die dritte Sendung der „Lokalzeit“ anklicken:

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2013/01/22/lokalzeit_koeln.xml?noscript=true&offset=221&autoPlay=true&#flashPlayerhttp://bit.ly/XXox6w

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


Regensburg: Bischof Voderholzer feiert am Montag eine hl. Messe bei Dominikanerinnen

Am kommenden Montag, den 28. Januar 2013, wird der  – heute Vormittag zum Bischof geweihte  –   Dr. Rudolf Voderholzer bei den Schwestern des Regensburger Dominikanerinnenklosters Heilig Kreuz in der Klosterkirche die Heilige Messe feiern.

Beginn ist um 7.30 Uhr.

Anlaß ist der Gedenktag des heiligen Thomas von Aquin.

Es ergeht eine herzliche Einladung an alle Gläubigen.

Quelle: Bischöfliches Presseamt Regensburg


Kritik an „Energiewende“ der Bundesregierung: Industriestandort Deutschland ist gefährdet

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

OFFENER BRIEF an Frau Bundeskanzler Angela Merkel

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

die CDU verliert unter Ihrem Vorsitz eine Wahl nach der anderen. Augenscheinlich sind Sie für das Amt des Bundeskanzlers nicht geeignet. Hierfür gibt es belastbare Argumente, die Ihnen oft mitgeteilt wurden:

1. Als Physikerin wissen Sie, daß Kohlendioxid-Emissionen keinen schädlichen Einfluß auf das Klima haben, weil die Absorption der 15µm-IR-Bande bis auf die belanglosen Flanken längst gesättigt ist.

2. Sie wissen, daß trotz steigender Kohlendioxid-Emissionen die Globaltemperatur seit 14 Jahren sinkt, es also keine menschengemachte globale Erwärmung gibt.

3. Sie wissen, daß Wind- und Solarstrom für die Einspeisung in Netze ungeeignet sind, weil Stetigkeit und Energiedichte viel zu gering sind und weil elektrischer Strom nicht speicherbar ist.

4. Sie setzen eine überflüssige, extrem teure Energiewende durch, die durch drastisch erhöhte Strompreise den Industriestandort Deutschland gefährdet und zur Verarmung führt.

5. Sie torpedieren die Soziale Marktwirtschaft, ohne die es Wohlstand für alle nicht gibt  –  und unterwerfen die Energieversorgung einer sozialistischen Zwangswirtschaft.

6. Sie wissen, daß die Knallgasexplosionen in Fukushima bei Anwendung deutscher Sicherheitsvorschriften nicht erfolgt wären und daß trotzdem keine gesundheitlichen Strahlenschäden aufgetreten sind. Dennoch vernichten Sie die deutsche Kerntechnik und enteignen gesetzwidrig die deutschen Kernkraftwerkbetreiber.

7. Um Wahlen zu gewinnen, hatten Sie am 23.3.2007 gesagt: “Einen europäischen Bundesstaat wird es auch in 50 Jahren nicht geben, wir werden die Vielfalt der Nationalstaaten behalten”.  –  Jetzt betreiben Sie massiv die Abschaffung Deutschlands als souveränen Rechtsstaat. Im “Tagesspiegel” aus Berlin vom 25.1.2013 stimmten 78% der Leser für eine Volksabstimmung über den Verbleib Deutschlands in der EU.

8. Sie kennen die No-Bail-Out-Klausel des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union, Artikel 125. Rücksichtslos haben Sie sich gesetzwidrig über diese Klausel hinweggesetzt und vergeuden Milliarden deutscher Steuergelder, um korrupte Banken bankrotter Staaten zu sanieren. Der leidenden Bevölkerung dieser Staaten kommen diese Gelder nicht zugute.

9. Durch das zwanghafte Festhalten an einer Einheitswährung, durch die freie Wechselkurse abgeschafft wurden, zerstören Sie die Volkswirtschaften Südeuropas.

10. Der Koran ist grundgesetzwidrig und das einheitliche Fundament des Islam. Sie haben den Islam zum Bestandteil Deutschlands erklärt. Dadurch öffnen Sie der Islamisierung Deutschlands Tür und Tor und gefährden unsere Freiheit.

Ich weise auf einen Kurzvortrag des Staatsrechtlers Professor Dr. Schachtschneider hin: http://www.youtube.com/watch?v=tKU09Bq8EOs.

Ich bemühe mich um die Verbreitung dieses Schreibens (siehe http://www.fachinfo.eu/merkel.pdf) und erwarte von verantwortungsbewußten Bürgern eine Diskussion der Existenzfragen unseres Volkes.

Mit betroffenen Grüßen

Hans Penner

 


Prälat Imkamp in päpstliche Theologenakademie berufen

Der apostolische Protonotar Prälat Dr. Wilhelm Imkamp, Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild, ist zum ordentlichen Mitglied der päpstlichen Theologenakademie in Rom berufen worden.

Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone betont in seinem Ernennungsschreiben, dass diese Berufung ein Zeichen des Vertrauens von Seiten des Vatikan (segno di fiducia da parte della Santa Sede) bedeutet.

Imkamp war seit 2003 correspondierendes Mitglied dieser Akademie, die mit der Zeitschrift „PATH“ über ein internationales wissenschaftliches Publikationsorgan verfügt.

Im päpstlichen Jahrbuch werden jährlich die correspondierenden, die ordentlichen und die emeritierten Mitglieder namentlich aufgelistet.

Wallfahrtsdirektion Maria Vesperbild
Schellenbacher Str. 4
86473 Ziemetshausen
 
Tel.:  +49 (0)8284 / 8038
Fax.: +49 (0)8284 / 8358
http://www.maria-vesperbild.de