Kirchliche Bestimmungen gegen Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen sind weitaus strenger als staatliche Gesetze

In vielen Medien wird der Eindruck erweckt, als ob die vatikanisch-kirchlichen Rechtsverordnungen gegen Mißbrauchstäter „milder“ seien als die staatlichen Gesetze. Aber genau das Gegenteil ist wahr.

Nehmen wir zwei wesentliche Faktoren, nämlich das Schutzalter und die Verjährungsfristen:

1. SCHUTZALTER:

In der kirchlichen Rechtsordnung (CIC – Kirchenrecht) gilt ein Schutzalter von 18 Jahren betr. Mißbrauch. Jede sexuelle Belästigung oder gar Mißbrauch unter 18 Jahren ist demnach strafbar.

In der staatlichen deutschen Gesetzgebung liegt das Schutzalter aber bei 14 Jahren   –  in manchen europäischen Ländern bei 16;  im Kirchenrecht liegt das Schutzalter von 18 Jahren somit weit über dem europäischen Durchschnitt. 

2. VERJÄHRUNG von Mißbrauchstaten:

Im deutschen Zivilrecht liegt die Frist bei nur 3 Jahren, im Strafrecht schwankt sie  – je nach Schweregrad und Umständen  –  zwischen 5 und 30 Jahren, das ergibt einen Durchschnitt von 15 Jahren. 

Im katholischen Kirchenrecht  – dem CIC  –  sind es aber 20 Jahre, wobei die Frist in bestimmten Fällen noch verlängert werden kann, wenn die Glaubenskongregation dies anordnet.

 


Ägypten: Freiheit für eine kinderreiche christliche Familie hinter Gittern gefordert!

Als „Gefangene des Monats Februar“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die evangelische Nachrichtenagentur IDEA eine achtköpfige Familie in Ägypten benannt und zu ihrer Unterstützung aufgerufen.

Nadia Mohammed Ali aus dem oberägyptischen Biba und ihre sieben Kinder waren am 13. Januar zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Die Mutter war nach Informationen der IGFM ursprünglich Christin und trat vor 23 Jahren zum Islam über, als sie einen Muslim heiratete.  IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Nachdem ihr Ehemann 1991 verstorben war, entschloß sich die Frau, zum Christentum zurückzukehren. Dies taten auch ihre Kinder. Sieben Beamte halfen der Familie 2004, Namen und Religionszugehörigkeit in den Dokumenten zu ändern.

Nach Angaben des arabischen Nachrichtenportals „moheet“ wurden die Beamten zu jeweils fünf Jahren Haft verurteilt.

Die IGFM kritisiert das Urteil gegen die christliche Familie als „eklatanten Bruch völkerrechtlich bindender Menschenrechtsverträge“ und fordert die Bundesregierung auf, vom ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi nachdrücklich die Freilassung der Familie zu fordern.

Der Menschenrechtsverband und IDEA rufen dazu auf, Mursi in Briefen zu bitten, sich für die Annullierung des Urteils und die Freilassung der Familie einzusetzen.

Ägypten hat den Internationalen Pakt für bürgerliche und politische Rechte ratifiziert. Er umfaßt auch das Recht auf uneingeschränkten Religionswechsel.


Die „Energiewende“ ist eine zwangsweise Einführung unwirtschaftlicher Methoden der Stromerzeugung

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

OFFENER BRIEF an Bundeskanzler Dr. Angela Merkel

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

Ihre Aussagen „bei einem festlichen Abend der Deutschen Industrie“ (http://www.wallstreet-online.de, 29.1.2013) waren trivial oder falsch. Trivial war Ihre Aussage, daß Deutschland Rohstoffe braucht.

Falsch war, daß Sie den „politischen Erfolg der Energiewende als existenziell für die Zukunft der Wirtschaft“ bezeichnet haben. Die Energiewende ist höchstens insofern existentiell, als sie den Industriestandort Deutschland gefährdet wegen der drastischen Erhöhung der Strompreise.

Die sinnlose „Energiewende“ ist nichts anderes als die zwangswirtschaftliche Einführung unwirtschaftlicher Methoden der Stromerzeugung. In einer freien Marktwirtschaft wäre eine „Energiewende“ niemals möglich.

Als Physikerin wissen Sie, daß Energiedichte und Stetigkeit von Wind- und Solarstrom viel zu gering sind für die Eignung zur Einspeisung in Netze. Aus diesem Grund müssen Tausende von Kilometern Stromleitungen und viele Gaskraftwerke gebaut. werden. Gaskraftwerke will aber niemand betreiben, weil sie wegen des EEG unwirtschaftlich sind. Sie müssen also verstaatlicht werden.

Als Physikerin wissen Sie mit Sicherheit, daß CO2-Emissionen keinen schädlichen Einfluß auf das Klima haben. Die Absorption der 15µm-Bande ist bis auf die belanglosen Flanken längst gesättigt. Die Klimasensitivität des CO2 liegt unter 1°C. Das Zwei-Grad-Klimaziel ist deshalb Nonsense. Die Globaltemperatur sinkt seit 14 Jahren trotz steigendem CO2-Gehalt der Luft.

Deutschland steigt doch nicht aus der Kernenergie aus! Bei Königsberg wird ein neues KKW gebaut, um Deutschland mit Strom zu versorgen. Frankreich stellt 80% seines Stromes aus Kernenergie her und kann uns mit Strom versorgen. Tschechien will seine Nuklearstromerzeugung auf 55% steigern.

Daß die deutsche Industrie die  gesetzwidrige Zwangsenteignung von Kraftwerken und ebenfalls sinnlose Vernichtung der deutschen Kerntechnik akzeptiert, wage ich zu bezweifeln.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner


App für Smartphones: Mit der Tourguide-App durch Jerusalem

 Das spart den Reiseführer durch die Heilige Stadt
Das israelische Außenministerium hat eine App für Smartphones entwickelt, die bei der Besichtigung der Jerusalemer Altstadt quasi den Reiseführer spart.

Die App bietet verschiedene Rundgänge an, die kostenfrei heruntergeladen werden können.

Die Rundgänge heißen z.B.  „Das jüdische Viertel“, „Via Dolorosa“, „Entlang der alten Stadtmauer“, „Jerusalem in der Zeit des Ersten und Zweiten Tempels“, „Vom Zionsberg zum Jaffa-Tor“ oder „Märkte in der Altstadt“.

Heruntergeladen werden kann die App auf Englisch, Hebräisch oder Russisch unter http://bit.ly/JerusalemApp

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Glaubenspräfekt Müller stellt sich schützend vor die katholische Priesterschaft

Erzbischof Gerhard L. Müller verteidigt den Zölibat und lehnt die „Homo-Ehe“ ab

Der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, sieht eine wachsende Pogromstimmung gegen die katholische Kirche aufkommen.

„Gezielte Diskreditierungs-Kampagnen gegen die katholische Kirche in Nordamerika und auch bei uns in Europa haben erreicht, dass Geistliche in manchen Bereichen schon jetzt ganz öffentlich angepöbelt werden. Hier wächst eine künstlich erzeugte Wut, die gelegentlich schon heute an eine Pogromstimmung erinnert“, sagte der Erzbischof  in einem am heutigen Freitag, den 1.2.2013, auf „WELT-online“ veröffentlichten Interview.

Foto: Bischöfl. Presseamt Regensburg

Foto: Bischöfl. Presseamt Regensburg

In Internetseiten und „auch im Fernsehen“ würden „Attacken gegen die katholische Kirche geritten, deren Rüstzeug zurückgeht auf den Kampf der totalitären Ideologien gegen das Christentum“.

Zugleich kritisiert der Glaubenspräfekt den innerkirchlichen Dialogprozeß:

„Dialogprozess ist gut. Aber man muss auch über das Wesentliche reden und nicht die gleichen Probleme immer wieder neu auftischen“, sagt Müller, der bis Sommer 2012 Oberhirte von Regensburg war.

Der Erzbischof stellt zudem klar: „Auch eine Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ist für die katholische Kirche nicht möglich. Solche Partnerschaften sind grundsätzlich in keiner Weise mit den Ehen gleichzustellen.“

Die Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen verteidigt er eindeutig:  „Der Zölibat der Priester entspricht dem Beispiel und Wort Jesu und hat in der geistlichen Erfahrung der lateinischen Kirche eine besondere Ausprägung gefunden.“

Es gebe „kein Anzeichen, dass die Verantwortlichen in der Kirche daran rütteln würden, aus bestimmten falschen Vorstellungen heraus, als wäre es eine Naturnotwendigkeit, Sexualität zu praktizieren, innerhalb oder außerhalb einer Ehe.“

Einen Reformstau in der kath.  Kirche sieht Müller nur insofern, als „man die wesentlichen Themen nicht anpackt: die Teilhabe an den Sakramenten, die Kenntnis des Glaubens“.

Das Wort Reform dürfe „nicht beschlagnahmt werden, um die eigentliche Erneuerung in Christus zu bremsen“.

Quelle: http://www.jesus.de

Vollständiger Text siehe Tageszeitung DIE WELT vom 1.2.2013: http://www.welt.de/politik/deutschland/article113300127/Erzbischof-beklagt-Pogromstimmung-gegen-Priester.html


Israel: Präsident Peres beauftragt Netanyahu mit der Regierungsbildung

Präsident Shimon Peres hat den amtierenden Ministerpräsidenten Binyamin Netanyahu mit der Bildung der nächsten Regierung beauftragt.

Die Entscheidung fällte Peres am gestrigen Donnerstagabend, nachdem er sich zuvor mit Vertretern aller Fraktionen der 19. Knesset (israelisches Parlament) getroffen hatte.


Präsident Peres empfängt die Vertreter von Ha-Likud Beitenu (Foto: GPO)

Dabei hatten sich 82 der 120 zukünftigen Knesset-Abgeordneten für Netanyahu als Ministerpräsident ausgesprochen. Konkret wurde er von seiner eigenen Fraktion Ha-Likud Beitenu, Yesh Atid unter Führung von Yair Lapid, Ha-Bayit ha-Yehudi, dem Naftali Bennett vorsitzt, Shass, Yahadut ha-Tora und Kadima unterstützt.

Die Vertreter der übrigen 38 Abgeordneten erklärten dem Präsidenten gegenüber, sie unterstützten keinen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten.

Die offizielle Zeremonie im Amtssitz des Präsidenten zur Übertragung der Aufgabe der Koalitionsbildung an Netanyahu soll am Samstagabend stattfinden.

Danach hat Netanyahu 28 Tage Zeit, eine Regierungskoalition zusammenzustellen. Die Gespräche zwischen Ha-Likud Beitenu und verschiedenen Fraktionsvertretern laufen aber bereits.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


Kellner in Texas verteidigt Kind mit Down-Syndrom gegenüber intoleranten Gästen

Wenn eine Servicekraft sich weigert, einen Kunden zu bedienen, hagelt es normalerweise Beschwerden. Nicht so im Fall von Michael Garcia. Der beherzte Kellner aus Houston (Texas) hatte es abgelehnt, eine Familie zu bedienen, die sich hartnäckig über ein Kind mit Down-Syndrom beschwert hatte:

Der fünfjährige Milo war mit seiner Familie in das Restaurant „Laurenzo’s“ gekommen. Schnell beschwerte sich eine andere Familie über das Verhalten des Kindes.

Foto: BVL

Foto: BVL

Kellner Garcia, der an diesem Tag für den Service zuständig war, handelte prompt und setzte die sich gestört fühlenden Gäste an einen anderen Tisch. Das Kind habe zwar lediglich „ein wenig gebrabbelt und leise Geräusche von sich gegeben“, berichtete Garcia dem US-Fernsehsender Fox, schließlich sollten aber alle Gäste zufrieden sein. Die umplatzierte Familie war es nicht und meckerte weiter.

Das war zu viel Intoleranz für den Kellner: „Sir, ich bin leider nicht in der Lage, Sie zu bedienen“, konterte er auf die erneute Beschwerde seiner Gäste.

Quelle und vollständiger Text der Meldung hier: http://de.nachrichten.yahoo.com/verweigerter-service–kellner-wird-zum-netzhelden-103156720.html



Ein Einbrecher in Lake City flüchtete vor dem Namen des HERRN

Der Name Jesu hat einen bewaffneten Räuber in die Flucht geschlagen. Der 24 Jahre alte US-Amerikaner Derrick Lee war am 25. Januar in ein Haus in Lake City (Florida) eingedrungen, in der eine Schmuck-Verkaufsparty stattfand.

Der vermummte und ganz in schwarz gekleidete Räuber bedrohte die 14 anwesenden Frauen mit einer Pistole und verlangte Geld und Handys.

Zunächst hielten die Partygäste den Auftritt für einen Witz und die Waffe für eine Wasserpistole. Bald wurde ihnen klar, daß Lee es ernst meinte; da trat ihm die Gastgeberin Jacquie Hagler entgegen und forderte ihn auf, „im Namen Jesu“ das Haus zu verlassen.

Als der Räuber darauf nicht reagierte, begannen alle Frauen, „Jesus“ zu rufen. Daraufhin starrte sie der Eindringling erstaunt an, wandte sich um und verließ fluchtartig das Haus.

Frau Hagler hierzu: „Ich bin sicher, dass er Engel gesehen hat, die uns beschützt haben.“  –  Später wurde Lee, der eines weiteren Raubversuchs verdächtig ist, festgenommen, wie die Internetzeitung Christian Post berichtet.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur http://www.idea.de


Neue Forschungen dokumentieren erneut die Anti-Hitler-Haltung von Papst Pius XII.

Neuere Forschungen zur kirchlichen Finanzpolitik im Zweiten Weltkrieg deuten auf eine größere Nähe des Vatikans zu den Gegnern Hitler-Deutschlands, als bisher vielfach von „kirchenkritischen“ Medien angenommen wurde.

Nach Recherchen der britischen Historikerin Patricia M. McGoldrick von der Universität London hat die vatikanische Vermögensverwaltung zwischen 1941 und 1943 große Summen aus dem besetzten Europa in die USA überwiesen und teilweise dort investiert. Das berichtet die Vatikanzeitung „l‘Osservatore Romano“ am vergangenen Mittwoch. 1_0_660406

Die Rede ist von mehreren Millionen US-Dollar in Wertpapieren, Goldbeständen und anderen Besitztümern. Damit habe der Vatikan die Westalliierten in ihrem Kampf gegen die Nationalsozialisten wesentlich unterstützt.

Das Vatikanblatt bezieht sich auf einen Artikel McGoldricks, der bereits im Dezember in der renommierten Fachzeitschrift „The Historical Journal“ an der Universität Cambridge erschienen ist, aber erst jetzt größere Aufmerksamkeit erfährt.

Dort schreibt McGoldrick von einem „Geldfluss aus dem Vatikan“, den die USA verwendet hätten, „um die Nationalsozialisten zu schlagen und den Mördern des Holocaust für immer ein Ende zu setzen.“

Die Historikerin wertete für ihre Untersuchung u.a.  bislang unbekannte britische Geheimdienstpapiere aus.

Demnach war der seit 1929 an die Spitze der Finanzverwaltung des Heiligen Stuhls tätige Bernardino Nogara federführend bei den Transaktionen während des Krieges. Nogara und seine Mitarbeiter hätten dafür frühzeitig enge Verbindungen der vatikanischen Vermögensbehörde bzw. der Vatikanbank IOR zu großen US-amerikanischen und britischen Banken aufgebaut.

Daraus habe sich eine bevorzugte Zusammenarbeit auch mit der US-Finanzaufsicht ergeben, die gegenüber dem Vatikan auf die üblichen Restriktionen bei Geldgeschäften während des Krieges verzichtet habe.

Quelle: Radio Vatikan


Der Gerechte wird aus dem Glauben leben

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Brief an die Hebräer 10,32 ff:

Erinnert euch an die früheren Tage, als ihr nach eurer Erleuchtung
manch harten Leidenskampf bestanden habt:                                                                                       
                                                                                                                                                                                                                                                              Duccio
Ihr seid vor aller Welt beschimpft und gequält worden,
oder ihr seid mitbetroffen gewesen
vom Geschick derer, denen es so erging;
denn ihr habt mit den Gefangenen gelitten
und auch den Raub eures Vermögens freudig hingenommen,
da ihr wußtet, daß ihr einen besseren Besitz habt, der euch bleibt.
 
Werft also eure Zuversicht nicht weg,
die großen Lohn mit sich bringt.
Was ihr braucht, ist Ausdauer,
damit ihr den Willen Gottes erfüllen könnt
und so das verheißene Gut erlangt.
Denn nur noch eine kurze Zeit, dann wird der kommen,
der kommen soll  –  und er bleibt nicht aus.
 
Der Gerechte aber wird aus dem Glauben leben;
doch wenn er zurückweicht, habe ich kein Gefallen an ihm.
Wir aber gehören nicht zu denen, die zurückweichen
und verloren gehen, sondern zu denen,
die glauben und so das Leben gewinnen.