ISRAEL: Führender jüdischer Gelehrter nimmt Glaubenspräfekt Müller vor „böswilligen“ Auslegungen in Schutz

David Rosen übt scharfe Kritik an der deutschen Bundesjustizministerin

Im Zusammenhang mit Erzbischof Müllers Kritik an einer anwachsenden „Pogromstimmung“ gegen Kirche und die katholische Geistlichkeit kam es vielfach in deutschen  Mainstream-Medien und innerkirchlichen Kreisen zu schweren verbalen Angriffen gegen den Chef der römischen Glaubenskongregation, Gerhard Ludwig Müller.

Einige Politiker griffen sogar zur Holocaust-Keule gegen den unbeugsamen Vatikanvertreter, weil dieser in einem WELT-Interview erklärt hatte:

„Auch im Fernsehen werden Attacken gegen die katholische Kirche geritten, deren Rüstzeug zurückgeht auf den Kampf der totalitären Ideologien gegen das Christentum. Hier wächst eine künstlich erzeugte Wut, die gelegentlich schon heute an eine Pogromstimmung erinnert.“images

Nun wird der Kurien-Erzbischof von einem führenden jüdischen Oberrabbiner   –   David Rosen aus Jerusalem (siehe Foto)  –  energisch verteidigt, wie Paul Badde in der Online-Ausgabe der Tageszeitung „Die Welt“ heute berichtet.

Der internationale Direktor des amerikanisch-jüdischen Komitees für interreligiöse Angelegenheiten nimmt Müller gegen den Vorwurf von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) in Schutz, die dem Glaubenspräfekten und vormaligen Bischof von Regensburg einen Holocaust-Vergleich unterstellt hatte.

„Kein Vergleich mit den Grausamkeiten der Schoah ist je angemessen“, sagte Rosen gegenüber der Zeitung „Die Welt“:

„Ebenso klar ist für jeden vernünftigen Menschen, der die Worte Erzbischof Müllers nachliest, aber auch, dass ein solcher Vergleich keineswegs in dessen Absicht war. Dies dem Interview zu entnehmen, kann nur das Ergebnis einer böswilligen Absicht sein.“

Der dreifache Familienvater David Rosen war einst Oberrabbiner von Irland und ist ehem. Vorsitzender des IJCIC (Internationales Jüdisches Komitees für Interreligiöse Konsultationen). Der Gelehrte aus Jerusalem ist zudem einer der Gründer des Interreligiösen Koordinierungsrats in Israel, der 70 Organisationen umfaßt. Auf der Nahost-Sondersynode des Vatikans war Rosen als Redner eingeladen und wurde vom Papst persönlich begrüßt.

Bereits seit Jahren würdigt der Rabbiner die judenfreundlichen Worte und Gesten von Papst Benedikt XVI.: So habe der Pontifex als erster Papst Vertreter des Judentums nicht nur zur Trauerfeier für seinen Amtsvorgänger eingeladen, sondern auch zu seiner eigenen Amtseinführung.

Er habe sich zudem als Kurien-Kardinal und Glaubenspräfekt maßgeblich für die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen dem Hl. Stuhl und dem Staat Israel eingesetzt  –  und später als Papst mehrfach jüdische Delegationen zu Gesprächen im Vatikan empfangen. Auch der Besuch Benedikts in Israel im Mai 2009 wird von Rabbi Rosen als höchst bedeutsam und von nachhaltiger Wirkung eingeschätzt.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Foto: Webseite „terrasanta.net“


Israel: Sauerstoff-Zufuhr in großer Menge (HBOT) hilft Schlaganfall-Patienten

Forscher der Universität Tel Aviv haben eine neue Möglichkeit für die Behandlung von Schlaganfällen entdeckt, die wichtige neurologische Funktionen wiederherstellen kann.

Dr. Shai Efrati, Leiter des Untersuchungsteams der Universität erklärt, daß große Mengen von Sauerstoff ruhende Neuronen im Hirngewebe wiederbeleben können, die von einem Schlaganfall, von Schädel-Hirn-Verletzungen oder Stoffwechselstörungen beschädigt wurden.

Symptome solcher Schäden sind motorische Störungen, psychische Probleme, Gedächtnisverlust und Demenz. Behandlungen und Rehaprogramme können den Patienten heutzutage zwar Heilung bringen, jedoch mit beschränktem Erfolg.

Die Forscher der Uni haben für ihre Studie 74 Schlaganfall-Patienten rekrutiert, deren Zustand sich nach 6 bis 36 Monaten nicht mehr verbessert hatte.

Die hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT) besteht aus 40 Sitzungen á zwei Stunden, die fünf mal pro Woche stattfinden, und zwar in einer Hochdruckkabine, die mit sauerstoffreicher Luft gefüllt ist, die den Sauerstoffgehalt im Körper um das Zehnfache steigert.

Die Ergebnisse der Studie zeigten singnifikant erhöhte neuronale Aktivität, nachdem eine Versuchsgruppe zwei Monate lang die Therapie erhielt.

„Diese Studie eröffnet eine ganz neue Welt. Wir verstehen jetzt, dass viele Gehirnstörungen durch verringerte Energiezufuhr des Gehirns bestehen. HBOT-Behandlungen können solche metabolischen Abnormalitäten korrigieren, bevor absolute Demenz einsetzt und man keine Hoffnung auf Genesung mehr hat,“ faßt Dr. Efrati zusammen.

Quelle: http://www.israelheute.com


Kommunistisches Kuba: Die „Wahlen“ erweisen sich erneut als Farce

Die am Wochenende abgehaltenen Wahlen in Kuba haben der Welt erneut vor Augen geführt, daß von demokratischen Prozessen in dem Inselstaat keine Rede sein kann, erklärt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

Unabhängig davon, wer im Volkskongreß sitzt, wird dessen Hauptaufgabe bleiben, den Castro-Brüdern zu folgen und zu applaudieren. Weder die sog. Nationalversammlung noch die regionalen  Pseudo-Parlamente in den Provinzen sind befugt, ohne Anweisung oder gar gegen Willen von Präsient Raúl Castro Entscheidungen zu treffen, so die IGFM.  IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Im kubanischen Wahlsystem steht eine Liste zur Wahl, welche die gleiche Anzahl von Kandidaten enthält, wie es Mandate in der Nationalversammlung gibt. Jeder Kandidat auf dieser Liste wird also automatisch und alternativlos „gewählt“.

Menschenrechtsgruppen wie die „Damen in Weiß“, die Kubanische Kommission für Menschenrechte und Nationale Versöhnung und die IGFM-Kuba bezeichneten die Wahlen einhellig als „große Farce“, „Theaterstück“ und „Ritual eines totalitären Modells“.

Kubas Außenminister Bruno Rodriguez pries das kubanische Wahlsystem als das „demokratischste von allen anderen auf der Welt“ und führte als Beweis die hohe Beteiligung der Bürger an.

Für Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM, ist dies lediglich ein weiterer Beleg für die Realitätsferne des Regimes: „Wie zahlreiche andere totalitäre Regime in der Vergangenheit und Gegenwart hält das Castro-Regime sein diktatorisches Gehabe zynisch als demokratischen Prozess hoch. So sollen totalitäre Maßnahmen zum Machterhalt den Anschein von Legitimität erhalten.“

Es liege nun an der internationalen Gemeinschaft, ob sie sich damit begnügt oder Druck auf Castro ausüben wird. „Ohne massiven Druck von außen wird das Castro-Regime niemals die Reformen einleiten, die Kuba so dringend braucht“, mahnt Lessenthin.

Man dürfe sich nicht von leeren Versprechungen oder dem inhaltslosen Anschein angeblich demokratischer oder rechtsstaatlicher Prozesse täuschen lassen und so das Castro-Regime in seinem menschenrechtsfeindlichen Kurs bestätigen.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Kuba:
http://www.igfm.de/Kuba.456.0.html


Martin Lohmann zeigte Zivilcourage beim Jauch-Talk: Klares Bekenntnis zum Lebensrecht für alle!

Die ARD-Talkshow bei Günter Jauch (ARD) am gestrigen Sonntagabend zeigte allein schon mit ihrem reißerischen Titel „In Gottes Namen  –  wie gnadenlos ist der Konzern Kirche?“, wo es langgeht, nämlich wie so oft polemisch gegen die katholische Kirche  –  also genau jenes „Phänomen“, über das sich Erzbischof Müller aus Rom jüngst zu Recht kritisch geäußert hat.

Diese Diskussionssendung war wieder fernsehtypisch unausgewogen besetzt, zumal auch der Moderator diesmal antikatholische Tendenzen aufwies und den einzigen konsequenten Lebensrechtler in der Runde, nämlich Martin Lohmann (siehe Foto), mitunter unfair anging.

Noch einseitiger ausgewählt war das Publikum, das Lohmann ausbuhte, wenn dieser sich klar zum Lebensrecht auch der ungeborenen Kinder äußerte und  kirchliche Standpunkte verteidigte. Lohmann5

Der katholische Publizist Lohmann ist Vorsitzender des Bundesverbands Lebensreht (BVL), Sprecher des Arbeitskreises engagierter Katholiken in der CDU (AEK) und Chefredakteur des kath. Privatsenders K-TV.

Die Gesprächsrunde bewies einmal mehr die verwirrende Wirkung, die von der „Pillen-Erklärung“ Kardinal Meisners ausging:

Einige Teilnehmer waren offenbar der Meinung, die „Pille danach“ sei nun aus katholischer Sicht nach einer Vergewaltigung erlaubt. Davon kann freilich keine Rede sein; dies hatte auch der Kölner Erzbischof so undifferenziert nicht behauptet, was Martin Lohmann mit Recht klarstellte.

Gleichwohl war Meisners kürzliche Stellungnahme irreführend, weil sie den unrichtigen Eindruck erweckte, als gäbe es Präparate der „Pille danach“, die einzig und allein eine verhütende Wirkung aufweisen  – keine frühabtreibende also.  Das ist freilich erzbischöfliches Wunschdenken, nicht mehr und nicht weniger. 

Dies bestätigte auch der in der Talkrunde vertretene Gynäkologe Bernhard von Tongelen:  „Wenn der Eisprung bereits stattgefunden hat, dann wirkt die Pille danach auch so, dass die Einnistung des befruchteten Eies in die Gebärmutterschleimhaut verhindert wird.“

Das bedeutet, daß der Embryo  –  die kleinste Erscheinungsform des Menschen  –  in den ersten ein bis zwei Wochen seines Lebens vernichtet wird. Menschsein beginnt wissenschaftlich einwandfrei mit der Befruchtung.

Martin Lohmann hat sich tapfer in die „Höhle des Löwen“ gewagt und couragiert den christlichen Standpunkt vertreten. Die kath. Bischöfe in Deutschland wollten sich diese Herausforderung offensichtlich selber nicht antun:

TV-Moderator Jauch erklärte hierzu der versammelten Talkrunde:  „Wir haben natürlich versucht, von der Bischofskonferenz jemanden einzuladen, haben das flächendeckend überall angefragt“, doch keiner habe kommen wollen; vielmehr habe man auf Caritaspräsident Neher verwiesen.

Dieser war zwar tatsächlich mit dabei, zeigte aber inhaltlich klare Schwächen, indem er zB. mit Hinweis auf Meisners Erklärung sagte:  „Wenn die Frau sich dann dafür entscheidet, diese Pille auch zu nehmen, die die abtreibende Wirkung hat, dann hat das auch das katholische Krankenhaus zu respektieren.“ 

Katholischerseits kann man eine falsche  Entscheidung  –  noch dazu eine solche „mit Todesfolge“!  –  allenfalls „tolerieren“, aber keineswegs akzeptieren, geschweige „respektieren“.

Lohmann stellte erfreulicherweise klar, daß die Kirche immer und überall „für das Leben“ eintreten müsse: „Das gilt auch im Blick auf die Pille danach“.

Felizitas Küble,  Leiterin des KOMM-MIT-Verlags und des Christoferuswerks in Münster

Hier gehts zur aufgezeichneten Sendung in der ARD-Mediathek: „In Gottes Namen – wie gnadenlos ist der Konzern Kirche?“


Berlin-Hellersdorf: Junger Mann stürzt im Drogenrausch in die Tiefe

Im Berliner Stadtteil Marzahn-Hellersdorf ist ein 21-jähriger Mann nach dem Konsum von halluzinogenen Pilzen vom Balkon gesprungen. Nach Angaben der Polizei erlitt der junge Mann tödliche Verletzung.

Er hatte die Drogen gegen 22:30 Uhr zusammen mit einem 25-jährigen Bekannten konsumiert. Danach sei er laut Polizei unvermittelt auf den Balkon gelaufen und über die Brüstung gesprungen. Ein Fremdverschulden werde ausgeschlossen. Die Behörden haben Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Die Gerechten des Alten Bundes und ihr heldenhafter Glaubensmut

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Brief an die Hebräer 11,32-40:

Und was soll ich noch aufzählen?
Die Zeit würde mir nicht reichen, wollte ich von Gideon reden,
von Barak, Simson, Jiftach, David und von Samuel und den Propheten;   
sie haben aufgrund des Glaubens Königreiche besiegt,
Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt,                                                                    Joh.Baptist - Kopie
Löwen den Rachen gestopft, Feuersglut gelöscht;
sie sind scharfen Schwertern entgangen;
sie sind stark geworden, als sie schwach waren;
sie sind im Krieg zu Helden geworden
und haben feindliche Heere in die Flucht geschlagen.
 
Frauen haben ihre Toten durch Auferstehung zurückerhalten.
Einige nahmen die Freilassung nicht an und ließen sich foltern,
um eine bessere Auferstehung zu erlangen.
Andere haben Spott und Schläge erduldet, ja sogar Ketten und Kerker.
Gesteinigt wurden sie, verbrannt, zersägt, mit dem Schwert umgebracht;
sie zogen in Schafspelzen und Ziegenfellen umher,
Not leidend, bedrängt, misshandelt.
 
Sie, deren die Welt nicht wert war,
irrten umher in Wüsten und Gebirgen, in den Höhlen und Schluchten des Landes.
Doch sie alle, die aufgrund des Glaubens (von Gott) besonders anerkannt wurden,
haben das Verheißene nicht erlangt,
weil Gott erst für uns etwas Besseres vorgesehen hatte;
denn sie sollten nicht ohne uns vollendet werden.