Martin Lohmann zeigte Zivilcourage beim Jauch-Talk: Klares Bekenntnis zum Lebensrecht für alle!

Die ARD-Talkshow bei Günter Jauch (ARD) am gestrigen Sonntagabend zeigte allein schon mit ihrem reißerischen Titel „In Gottes Namen  –  wie gnadenlos ist der Konzern Kirche?“, wo es langgeht, nämlich wie so oft polemisch gegen die katholische Kirche  –  also genau jenes „Phänomen“, über das sich Erzbischof Müller aus Rom jüngst zu Recht kritisch geäußert hat.

Diese Diskussionssendung war wieder fernsehtypisch unausgewogen besetzt, zumal auch der Moderator diesmal antikatholische Tendenzen aufwies und den einzigen konsequenten Lebensrechtler in der Runde, nämlich Martin Lohmann (siehe Foto), mitunter unfair anging.

Noch einseitiger ausgewählt war das Publikum, das Lohmann ausbuhte, wenn dieser sich klar zum Lebensrecht auch der ungeborenen Kinder äußerte und  kirchliche Standpunkte verteidigte. Lohmann5

Der katholische Publizist Lohmann ist Vorsitzender des Bundesverbands Lebensreht (BVL), Sprecher des Arbeitskreises engagierter Katholiken in der CDU (AEK) und Chefredakteur des kath. Privatsenders K-TV.

Die Gesprächsrunde bewies einmal mehr die verwirrende Wirkung, die von der „Pillen-Erklärung“ Kardinal Meisners ausging:

Einige Teilnehmer waren offenbar der Meinung, die „Pille danach“ sei nun aus katholischer Sicht nach einer Vergewaltigung erlaubt. Davon kann freilich keine Rede sein; dies hatte auch der Kölner Erzbischof so undifferenziert nicht behauptet, was Martin Lohmann mit Recht klarstellte.

Gleichwohl war Meisners kürzliche Stellungnahme irreführend, weil sie den unrichtigen Eindruck erweckte, als gäbe es Präparate der „Pille danach“, die einzig und allein eine verhütende Wirkung aufweisen  – keine frühabtreibende also.  Das ist freilich erzbischöfliches Wunschdenken, nicht mehr und nicht weniger. 

Dies bestätigte auch der in der Talkrunde vertretene Gynäkologe Bernhard von Tongelen:  „Wenn der Eisprung bereits stattgefunden hat, dann wirkt die Pille danach auch so, dass die Einnistung des befruchteten Eies in die Gebärmutterschleimhaut verhindert wird.“

Das bedeutet, daß der Embryo  –  die kleinste Erscheinungsform des Menschen  –  in den ersten ein bis zwei Wochen seines Lebens vernichtet wird. Menschsein beginnt wissenschaftlich einwandfrei mit der Befruchtung.

Martin Lohmann hat sich tapfer in die „Höhle des Löwen“ gewagt und couragiert den christlichen Standpunkt vertreten. Die kath. Bischöfe in Deutschland wollten sich diese Herausforderung offensichtlich selber nicht antun:

TV-Moderator Jauch erklärte hierzu der versammelten Talkrunde:  „Wir haben natürlich versucht, von der Bischofskonferenz jemanden einzuladen, haben das flächendeckend überall angefragt“, doch keiner habe kommen wollen; vielmehr habe man auf Caritaspräsident Neher verwiesen.

Dieser war zwar tatsächlich mit dabei, zeigte aber inhaltlich klare Schwächen, indem er zB. mit Hinweis auf Meisners Erklärung sagte:  „Wenn die Frau sich dann dafür entscheidet, diese Pille auch zu nehmen, die die abtreibende Wirkung hat, dann hat das auch das katholische Krankenhaus zu respektieren.“ 

Katholischerseits kann man eine falsche  Entscheidung  –  noch dazu eine solche „mit Todesfolge“!  –  allenfalls „tolerieren“, aber keineswegs akzeptieren, geschweige „respektieren“.

Lohmann stellte erfreulicherweise klar, daß die Kirche immer und überall „für das Leben“ eintreten müsse: „Das gilt auch im Blick auf die Pille danach“.

Felizitas Küble,  Leiterin des KOMM-MIT-Verlags und des Christoferuswerks in Münster

Hier gehts zur aufgezeichneten Sendung in der ARD-Mediathek: „In Gottes Namen – wie gnadenlos ist der Konzern Kirche?“


45 Kommentare on “Martin Lohmann zeigte Zivilcourage beim Jauch-Talk: Klares Bekenntnis zum Lebensrecht für alle!”

  1. Michael Markus WOLF sagt:

    In dem Artikel wird mangelnde Ausgewogenheit und unfaires Verhalten gegenüber Herrn Lohmann gerügt.

    Wenn Herrn Lohmann die Besetzung als „unausgewogen“ vorkommt, dann steht es ihm frei, eine solche Talkshow NICHT zu betreten.
    Herr Lohmann hat mehrere katholische bzw. katholisch beeinflusste Fernsehsender zur Verfügung, da kann er ebenso „unausgewogen“ agieren wie in dieser Talkshow mit ihm umgegangen wurde.

    Und was das „unfaire Verhalten“ mit dem „Ausbuhen“ anbelangt:
    Erstens gehört auch dieses „unfaire Ausbuhen“ in den Bereich der MEINUNGSFREIHEIT, Herr Lohmann kann meinetwegen vor dem Bundesverfassungsgericht und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen dieses „unfaire Ausbuhen“ klagen, das nützt ihm NICHTS, weil das Ausbuhen von der Meinungsfreiheit geschützt ist.

    Zweitens könnte man auch Lohmann´s Standpunkt zu „Abtreibung bei Vergewaltigung“ als „unfair“ sowie als „unsensibel“ bzw. „taktlos“ bezeichnen.

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  2. Homepage sagt:

    … [Trackback]…

    […] Read More here: charismatismus.wordpress.com/2013/02/04/martin-lohmann-zeigte-zivilcourage-beim-jauch-talk-klares-bekenntnis-zum-lebensrecht-fur-alle/ […]…

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  3. Ich weiß gar nicht, warum die Leute sich SO AUFREGEN? – Herr MARTIN LOHMANN http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Lohmann hat doch VOLLKOMMEN RECHT!!! – Viele herzliche grüße von Christoph Hölker aus D-45657 RECKLINGHAUSEN http://de.wikipedia.org/wiki/Recklinghausen bzw. aus D-46499 HAMMINKELN http://de.wikipedia.org/wiki/Hamminkeln. – Recklinghausen, den 7. Februar 2013

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  4. pala sagt:

    Nach diesen völlig weltfremden Aussagen von Martin Lohmann wundert sich die katholishe Kirche doch nicht mehr wirklich, warum so viele Personen aus der Kirche austreten, oder?

    Was mich besonders geärgert hat war, dass Lohmann nicht müde wurde, immer wieder zu betonen, dass jeder Einzelfall betrachtet werden müsse, aber jede Antwort schuldig blieb als er gefragt wurde, wie denn nun ein Einzelfall konkret aussehen müsse, um die „Pille danach“ einsetzen zu dürfen.

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    • Guten Tag,
      erstens blieb Lohmann nicht jede Antwort schuldig, sondern reagierte sehr wohl inhaltsbezogen darauf, zumal er gerade wegen seiner Antwort von Gegnern angegiftet wurde, zweitens war diese Frage Jauchs schlicht unverfroren, weil unfair und unsachlich; eine Frechheit auch gegenüber Lohmanns 14-jähriger Tochter.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • Gelobt sei Jesus Christus! sagt:

      „Welch bereinigende Macht Aussagen von Herrn Lohmann haben sollen!“

      Zitat „pala“
      Nach diesen völlig weltfremden Aussagen von Martin Lohmann wundert sich die katholishe Kirche doch nicht mehr wirklich, warum so viele Personen aus der Kirche austreten, oder?
      Zitat Ende

      Wer aufgrund der Aussagen von Herrn Lohmann aus der Kirche austritt, war nie wirklich i n d e r Kirche.

      Wissen Sie, es ist so leicht, Leuten wie Ihnen nach dem „Maul“ zu reden und – Ihrer bescheidenen Logik folgend – noch leichter, etwas zu sagen, wonach Sie schnurstracks zum Amtsgericht laufen, um Ihren Austritt zu erklären.

      Bei 90 % der Scheinkatholiken würde es schon genügen, auf den notwendigen Stand der Gnade zu verweisen, der zum Kommunionempfang notwendig ist, um sie zum Austritt zu bewegen. Wahrscheinlich würden diese Leute schreiend und tobend den Kirchenbau verlassen, um sich in der nächsten Frittenbude über diesen „distanzlosen Hinweis“ zu echauffieren.

      Leute wie Sie haben nicht verstanden, dass Herr Lohmann nicht die Kirche ist. Katholiken und Herr Lohmann wissen das.

      Viel Spaß in der Welt wünsche ich Ihnen auf die klaren Aussagen Lohmann´s hin unter Ihren leicht zu beeinflussenden Gesinnungsgenossen.

      mfg

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  5. Uli sagt:

    Hallo Paul,

    es gibt Männer, die wollen keine Kinder.

    Die Freundin bzw. die Frau wird schwanger und der Mann stellt sie vor die Entscheidung:
    „Entweder ich oder das Baby“.

    Ich kenne eine Frau, die hat sich fürs Baby entschieden und der Freund ist tatsächlich weggegangen.

    Der Mann ist damit wirklich nicht fertig geworden.

    Nun ist die Frau dann desöfteren rein zufällig mit ihrem Kind dem Mann über den Weg gelaufen bzw. hats ihm bei einer Veranstaltung sogar absichtlich mal gezeigt – einfach nur,
    damit er sein KIND überhaupt mal sieht. Der Mann hat keinerlei Interesse gezeigt,
    im Gegenteil er zeigte demonstrativ Desinteresse.

    Was hättest DU denn der Frau vorgeschlagen, hätte sie das Kind abtreiben sollen, um ihre
    Beziehung zu retten?

    Die Frau hatte dann irgendwann etwas Bedenken, was wohl passiert, wenn der Mann dann nach etlichen Jahren sich doch mal blicken läßt nach einem Sinneswandel und dann
    auch ein Sorgerecht wünscht. Ihr Anwalt sagte ihr, dass ein leiblicher Vater, der sich
    so viele Jahre (damals waren es sicherlich 9 Jahre) nicht einmal nach seinem Kind erkundigt hat, dann auch keinerlei Ansprüche hat.

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    • Paul sagt:

      Hallo Uli,
      ich weiß nicht wie oft ich das noch wiederholen muss: Es geht hier (in Artikel und meinem Kommentar) um die „Pille danach“ bei einer Vergewaltigung! Sicherlich ist das Problem, dass Sie ansprechen auch interessant aber es trifft nicht den Kern der Diskussion und ist, wie ich finde, wenig hilfreich.

      Dazu, damit wir das abhaken können, noch einmal MEINE Meinung:
      „Ich möchte zunächst klarstellen, dass ich die Aussagen in Bezug auf eine Vergewaltigung getroffen habe! Bei Seitensprüngen und ungewollten Schwangerschaften gehe ich mit Ihnen einher. Dabei haben ja schließlich beide Partner bewusst freiwillig miteinander geschlafen, auch wenn die Schwangerschaft nicht gewollt war. Hier bin ich gegen Abtreibung!“ (Das hatte ich schon in einer Antwort auf Ihren Kommentar geschrieben)

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  6. Paul sagt:

    Im Verlauf der Abtreibungsdebatte habe ich mir diese Seite ein wenig genauer angeschaut und möchte – abseits der Pille-danach-Diskussion – den ein oder anderen Satz zu diesem Forum sagen.

    In der rechten Spalte finden sich zahlreiche Links zu teilweise interessanten Seiten. Ich finde es erschreckend, dass gleich mehrere Links mit Slogans wie: „gegen Linkstrend“, „Linkstrend stoppen“ und „anti-linke Zeitung“ beschrieben werden (obwohl ich mich keinesfalls als links einordnen würde!). Ist das nicht die gleiche Einseitigkeit gegen die sich Herr Lohmann momentan in den Medien beschwert? Als ob das nicht schon genug wäre, weist ein Link auf einen Artikel, in denen Zitate aus Pressemitteilungen der rechtspopulistischen Partei „Die Freiheit“ zum Thema Islam genannt werden. In diesem (https://charismatismus.wordpress.com/category/islam-grundsatzthemen/) Sammelforum wird eine so einseitige Berichterstattung über den Islam geboten, dass ich wirklich schockiert war. Schlimmer wird es hier: (https://charismatismus.wordpress.com/2012/11/24/umfragen-34-der-deutschen-meinen-das-der-islam-nicht-zu-deutschland-gehort/)
    Ein Artikel, ohne jede aufklärerische Absicht, dessen einziges Ziel es zu seien scheint, weiter Öl ins Feuer zu gießen. Auch wenn es nicht explizit geschrieben steht, dass Sie, Frau Küble, der gleichen Meinung sind, so wird dies doch durch die Vielzahl der überaus negativen Artikel deutlich.

    Auch wenn ich nur ein wenig von der Kirche überzeugter, neunzehnjähriger Protestant bin, so wünsche ich mir doch eine differenziertere Betrachtung der Themen in Ihren Foren. Allzu schnell geht es heute, dass man als nicht erzkonservativer Internetnutzer wie ich, auf solche Foren stößt. Die Verwirrung und Ablehnung, die diese Seite (wie auch viele andere religiösen Foren) bei mir erzeugt und bei sicherlich vielen anderen erzeugen würde, sollte von Ihnen, Frau Küble, als Anregung verstanden werden. Ein Link mit dem Verweis auf eine Seite „gegen Rechts“ würde dabei das Bild schon wesentlich verbessern. Eine Kirche, die die Dinge so sieht, wie es auf dieser Seite dargestellt wird, befindet sich meiner Meinung nach nicht im Zentrum der Gesellschaft und muss sich den Vorwurf des Rückschritts gefallen lassen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Paul

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  7. Edward sagt:

    Mir tut die junge Frau unendlich leid und die Argumente des H. Paul aus Sicht der betroffenen jungen Frau widerspiegeln die weitläufige Meinung der Bevölkerung. Als Betroffener empfände ich ähnlich und mein Bild über die Position der Kirche käme wahrscheinlich erheblich ins Wanken. Trotzdem meine ich, die kath. Kirche hat keine andere Wahl, als sich für den Schutz für das ungeborene Leben ohne Wenn und Aber einzusetzen, um ihre Glaubwürdigkeit nicht zu verlieren. Andererseits vermisse ich eine ähnliche konsequente Haltung der Kirche gegen jegliche Form von Krieg, passend dazu sterben täglich Neugeborene im Irak aufgrund des Einsatzes von Urangeschossen im Irakkrieg 1991, die heute noch ganze Landstriche verstrahlen.

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    • Gelobt sei Jesus Christus! sagt:

      Zitat „Edward“
      Mir tut die junge Frau unendlich leid …
      Zitat Ende

      Darf ich nachfragen, welche Frau Ihnen „unendlich leid tut?“

      mfg

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      • Edward sagt:

        Natürlich das Vergewaltigungsopfer,wen soll ich sonst meinen.

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      • Gelobt sei Jesus Christus! sagt:

        Zitat Edward
        Natürlich das Vergewaltigungsopfer, wen soll ich sonst meinen.
        Zitat Ende

        Ich erlaube mir, noch einmal nachzufragen.

        Woher wissen Sie, dass die junge Frau aus Köln (Stein des Anstosses) das Opfer einer Vergewaltigung wurde?

        Vielen Dank für nähere Informationen.

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  8. Paul sagt:

    Darf man einer Frau das Recht aberkennen zu entscheiden, ob sie ein Kind, dass ganz offensichtlich weder aus freiem Willen noch in Liebe gezeugt wurde, großziehen will? Werden durch die „Pille danach“ nicht sogar Leben gerettet? Ein Ehemann/Partner, der ein Kind miterziehen muss, dass für ihn und seine Ehefrau/Partnerin, unter äußersten Schmerzen und abscheulichen Erinnerungen entstanden ist, wird meiner Vorstellung nach seines Lebens nicht mehr glücklich. Ereignisse, die daraus folgen, stelle ich mir weit schlimmer vor als die Einnahme einer Pille, die das Wachstum eines noch lange nicht lebensfähigen Organismus verhindert. Ist echtes Leben in der heutigen schnelllebigen Welt noch möglich, wenn aufgrund einiger jahrtausendealten Ansichten, ein junges Paar zur Annahme eines mit Gewalt erzeugten Lebewesens gezwungen werden.

    Zu dem Zitat von Frau Küble:
    „Katholischerseits kann man eine falsche Entscheidung – noch dazu eine solche “mit Todesfolge”! – allenfalls “tolerieren”, aber keineswegs akzeptieren, geschweige “respektieren”.“

    Sind wir nicht alle zunächst einmal Menschen in einer großen Gesellschaft und dann erst katholisch, evangelisch oder einer anderen Konfession angehörend? Kann ich als Mitmensch nicht den Wunsch einer jungen Frau respektieren, selbst zu entscheiden ob sie von einem Schwerverbrecher ein Kind bekommen will?

    Ich kann jede Frau verstehen, die das „zivilcouragierte“ Auftreten Martin Lohmann und Ihren noch sehr viel einseitigeren Artikel, als die Talkshow von Günther Jauch, als unerträglich empfindet.

    Ich frage mich ob Sie sich nicht zu sehr mit dem Inhalt der katholischen Theologie beschäftigen und weniger mit dem Leben.

    Mit freundlichem Gruß

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    • Guten Tag,
      niemand darf einem anderen Menschen, ob krank oder gesund, geboren oder ungeboren, erwünscht oder nicht, das Lebensrecht absprechen. Die Freiheit des Menschen, auch der schwangeren Frau, endet an der Freiheit und dem Lebensrecht des anderen. Selbstbestimmung der Frau darf nicht Fremdbestimmung über das ungeborene Kind bedeuten. Entweder nehmen wir das Lebensrecht als grundlegendes Menschenrecht immer ernst – oder es ist längst durchlöchert, wie man an unserer bundesdeutschen Gesetzgebung sieht!
      In einem anderen Thread hier wurden Beispiele genannt von Frauen (ich weiß dasselbe auch von Ärzten), die ihr durch Vergewaltigung entstandenes Kind überraschend nach der Geburt lieben lernten, sobald sie das hilflose Wesen auf ihren Armen trugen.
      Wenn dies aber nicht der Fall ist, dann ist eine Adoption sowohl für das Kind wie für das Gewissen der Frau das kleinere übel zur Abtreibung. Das haben wir hier schon ausgeführt: https://charismatismus.wordpress.com/2013/01/27/prof-schockenhoff-abtreibung-im-fall-einer-vergewaltigung-akzeptieren/
      Bedenken wir: Das zweite Opfer einer Abtreibung ist immer die Frau!
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Paul sagt:

        Als kleiner Nachtrag: Die gleiche inhaltliche Schwäche wie am Sonntag Herr Neher bei Jauch leistet sich jetzt auch Herr Lohmann. Er respektiert diese Entscheidung ebenso! Herrscht innerhalb der katholischen Kirche etwa doch kein Konsens darüber? Ich bin verwirrt.

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    • Uli sagt:

      Hallo Paul,

      glaubst DU wirklich, dass es ein Zeichen von großer LIEBE ist, wenn ein MANN nur bei dann bei seiner Freundin bleibt, wenn diese das KIND abtreibt ?

      Die Frauen sind aber nicht immer die Engelchen. Wieviele verheiratete Frauen gibt es wohl, die ein Verhältnis haben und somit ungewollt schwanger werden?

      Was sagt die Statistik denn ?

      Vergewaltigung oder Seitensprung, wodurch entstehen mehr ungewollte Schwangerschaften?

      Das interessiert mich jetzt wirklich brennend.

      Was ich noch wissen will:

      Wie hoch ist die Anzahl der Frauen, die Männer sexuell belästigen?

      Wieviele Frauen wollen absichtlich den Ruf ihres Mitarbeiters, ihres Chefs ruinieren?

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      • Paul sagt:

        Ich möchte zunächst klarstellen, dass ich die Aussagen in Bezug auf eine Vergewaltigung getroffen habe! Bei Seitensprüngen und ungewollten Schwangerschaften gehe ich mit Ihnen einher. Dabei haben ja schließlich beide Partner bewusst freiwillig miteinander geschlafen, auch wenn die Schwangerschaft nicht gewollt war. Hier bin ich gegen Abtreibung!

        „glaubst DU wirklich, dass es ein Zeichen von großer LIEBE ist, wenn ein MANN nur bei dann bei seiner Freundin bleibt, wenn diese das KIND abtreibt ?“

        Das habe ich nicht behauptet! Ich habe behauptet, dass es in einigen Fällen dazu kommen kann, dass wenn eine Frau dazu gezwungen wird dieses Kind zu bekommen, der ein oder andere Partner daran zerbrechen würde. Daher respektiere ich unmittelbar nach der Vergewaltigung die Einnahme der „Pille danach“. Und mal ganz davon abgesehen geht es doch eher darum, dass die meisten Frauen in dieser Debatte möglichst schnell diese Pille einnehmen möchten. (Und das in katholischen Kliniken nicht respektiert und dadurch nicht ermöglicht wurde)

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  9. Edward sagt:

    Als Katholik, der versucht konsequent seinen Glauben zu leben, hat man keine andere Wahl, als die Position des H. Lohmann zu vertreten. Auch für diese extreme Ausnahmesituation gibt es leider keine andere Antwort, so schmerzhaft und weltfremd es auch erscheinen vermag. Es geht aber auf keinen Fall, dass man diese junge Frau nach dieser abscheulichen Tat einfach abweist. Anstatt den „Antiklerikern“ eine Steilvorlage zu geben, hätte durch eine geschickte und flexible Vorgehensweise der Ärzte, der Amtskirche diesen Konflikt ersparen können.

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  10. Forst sagt:

    Nur kurz: martin lohmann zeigt wie rückständig und frauenfeindlich teile der kirche sind. Das ist peinlich, weltfremd, gestrig und vorallem absolut nicht mit der bibel in einklang zu bringen.

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    • Ralf sagt:

      Nur mal so: Total am Thema vorbei.
      Hier geht es um das Lebensrecht eines Menschen, der eventuell dadurch entstanden ist. Wie auch Herr Lohmann darlegte, ist es nicht mehr allein die Entscheidung der Frau.
      Man darf auch nicht vergessen, daß das Kind auch Erbanlagen der Mutter in sich trägt und niemand wird als „Vergewaltiger“ geboren – da spielt die Sozializierung auch eine Rolle.

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      • Ralf sagt:

        …nicht das man mich jetzt falsch verstehet. Ich meine hier nicht den „Vergewaltiger“, sondern das Kind, daß dessen Erbgut in sich trägt, das ist aber dann nicht automatisch auch ein „Vergewaltiger“.

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      • Anonymous sagt:

        Was ein Schmarrn! Was ist denn Leben? Bereits der Samen des Mannes? Am Tage danach ist da noch kein Leben!!! Nach einer Vergewaltigung gibt es keine zwei Meinungen!

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      • Guten Tag,
        Schmarrn ist es, so zu tun, als würde hier der männliche Same als „Leben“ angesehen. Es geht um die Befruchtung, wissenschaftlich einwandfrei der Beginn des Menschseins, wobei alle Erbanlagen des nun wachsenden Lebens bereits vorliegen.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Ralf sagt:

        Anonym hat wohl im Biologie-Unterricht nicht aufgepasst, oder hat meinen Post falsch verstanden; Anonym ist hier ein Beispiel für die Massen, die das Problem nicht richtig verstehen… 🙂

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  11. Uli sagt:

    Warum ist denn kein Bischof gekommen ?

    Sicher müssen die Bischöfe sich erst einmal treffen und miteinander beratschlagen, um zu klären, was sie nun weiterhin zu diesem Thema sagen können oder dürfen ?

    Die Meinungen der Bischöfe sind ja sehr unterschiedlich derzeit bezüglich dieses Themas.

    Wen soll der Sender da einladen ? Da müßten ja quasi mindestens 2 Bischöfe mit unterschiedlichen Meinungen kommen, um ein realistisches Bild abzugeben.

    Genau da wirds aber schon wieder kompliziert, denn normalerweise sollte es doch
    für einen katholischen Priester da gar nichts zu diskutieren geben; denn JESUS
    setzt den Maßstab.

    An einem vorgegebenen IDEAL von JESUS darf man doch gar nichts rütteln.

    Es ist nunmal so, dass wir Menschen nicht an das IDEAL herankommen.

    Die Kirche darf doch ihr IDEAL nicht an die Schwäche der Menschen anpassen.

    In der Realiät entscheidet dann jeder Mensch ohnehin nach seinem vorhandenen
    oder auch nicht vorhandenen Gewissen, ob er die Pille davor oder danach nimmt.

    Der Mensch darf sich nicht größer machen, in dem er die katholische Meßlatte
    niedriger stellt.

    Vor Gott ist der Mensch nunmal klein, damit müssen wir leben.

    „Du sollst nicht töten“ so lautet das Gebot und das gilt.

    Das weltliche Gesetz kann man sich erdiskutieren, aber das Gesetz von JESUS ist doch vorgegeben.

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    • Guten Tag, Frau Uli,
      damit haben Sie die Sache ausgezeichnet auf den Punkt gebracht:
      „Die Kirche darf ihr Ideal nicht an die Schwäche der Menschen anpassen!“
      „Das weltliche Gesetz kann man sich erdiskutieren, aber das Gesetz von JESUS ist doch vorgegeben.“
      Ebenfalls zutreffend und zudem gelungen formuliert:
      „In der Realiät entscheidet dann jeder Mensch ohnehin nach seinem vorhandenen
      oder auch nicht vorhandenen Gewissen, ob er die Pille davor oder danach nimmt.“
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Uli sagt:

        Hallo Frau Küble,

        die private und persönliche Meinung eines Bischofs ist doch sicherlich nicht immer identisch mit der der katholischen Kirche.

        Sollte ein Bischof dann ehrlich sagen, was er wirklich denkt oder sollte er eher seine private Meinung für sich behalten ?

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      • Hallo, Frau UIi,
        der Bischof ist verpflichtet, in seinem Amt die Lehre der katholischen Kirche zu verkünden – nicht seine privaten Ansichten, die kann er allenfalls in einer abendlichen Skatrunde loswerden. Zum Bischofsamt gehört das Lehramt, das aber nicht des Oberhirten persönliche Spielwiese ist, sondern ein Dienstauftrag zur Verkündigung des authentischen (unverfälschten) Glaubens der Kirche. Zum Glaubensgut gehören auch sittliche Themen („Glaube und Sitte“).
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Uli sagt:

        Hallo Frau Küble,

        wenn ich mit einem Bischof SKAT spiele, dann wünsche ich mir,
        dass er dann das gleiche erzählt wie morgens von der Kanzel.
        Ich will ja nicht das Gefühl bekommen, mit zwei verschiedenen Personen zu sprechen.

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      • Hallo, Frau Uli,
        natürlich ist es wünschenswert, daß ein Bischof privat so spricht wie öffentlich, keine Frage – aber lesen Sie doch bitte Ihre Frage, auf die ich geantwortet habe, dann dürfte klar sein, daß es hierbei allein darum geht: Ein Bischof hat in seinem Amt die Lehre der Kirche zu verkünden, keine (davon abweichenden) privaten Ansichten. Darauf haben die Gläubigen einen Anspruch (nämlich daß der Bischof sie rechtgläubig lehrt und leitet!).
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  12. Gelobt sei Jesus Christus! sagt:

    Danke Martin Lohmann, besonders für Ihren Einwand, dass der Kardinal seine Erklärung nachbessern muss. Aus meiner Sicht war diese Erklärung ein völlig unnötiger und unbedachter Schnellschuss des Kardinals.

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    • Ralf sagt:

      Es stimmt schon, daß es ein „Schnellschuß“ war – er war aber auch unter einem enormen öffentlichen Druck und vertraute den „Wissenschaftlern“, die behaupteten, die „Pille danach“ sei kein „Abtreibungsmittel“, sondern ein „Verhütungsmittel“, was so nicht stimmt und man muß hier sagen der Kardinal ist kein Mediziner – also wurde er hier falsch beraten.

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      • Gelobt sei Jesus Christus! sagt:

        Richtig, – das war auch eine Frage, die sich Lohmann gestellt hat. – Von wem wurde der Kardinal beraten?

        Ich frage mich das auch, – Von wem lässt sich ein Kardinal in diesen Fragen beraten und wie viele qualifizierte Meinungen hat er sich zum Thema eingeholt? Wer sind die Experten von denen Kardinal Meisner in seiner Erklärung spricht?

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      • Guten Tag,
        angeblich gehört Manfred Lütz zu den Meisner-Beratern, was auf den ersten Blick überrascht, da er sonst als konservativ gilt. Der Kardinal hätte sich zusätzlich von Lebensrechtsverbänden beraten lassen sollen, damit er ein umfassendes Bild gewinnt, zumal in diesen Initiativen meist kompetente Mediziner dabei sind – oder von bewährten Persönlichkeiten wie z.B. dem Vorsitzenden der Juristenvereinigung Lebensrecht, Bernward Büchner (siehe dessen fundierten Artikel hier im CF zum Thema Pille-danach).
        Abgesehen davon: Berater hin oder her, jeder Bischof träglich letztlich selbst die Verantwortung für seine Erklärungen. Wenn der ewige Richter uns einst fragt, warum wir dies oder jenes getan oder unterlassen haben, können weder wir noch ein Kirchenvertreter die Verantwortung auf Ratgeber abschieben. Ratgeber zieht man zu Rate, doch entscheiden muß man selber – und auch die Verantwortung übernehmen. Das gilt erst recht für Oberhirten.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Gelobt sei Jesus Christus! sagt:

        Und Manfred Lütz ist kein Gynäkologe.

        Richtig, – Kardinal Meisner ist dafü selbst verantwortlich, was er als Oberhirte an die Medien weitergibt und auf wessen Druck hin er meint reagieren zu müssen, – zumal das Thema „Pille danach“ nicht erst seit den hinterfragungswürdigen Ereignissen vom Dezember 2012 in Köln bekannt ist.

        Wenn es Lütz war, – frage ich mich, wo dieser medienpräsente Nichtgynäkologe und Chefarzt plötzlich die Informationen her hat, – die er erst jetzt !!! an Meisner weitergibt.

        Warum wurde Kardinal Meisner mit diesen neuen ? Erkenntnissen zur Wirkungsweise nicht von den gynäkologischen Chefärzten der katholischen Kliniken informiert, – die sich laut Medienberichten tagtäglich mit diesem „Problem“ theoretisch und praktisch beschäftigen müssen.

        Alles sehr befremdlich und unbefriedigend für einen medizinische Laien, der sich so seine freien Gedanken macht – noch machen darf.

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      • Guten Tag,
        für die Richtigkeit der internen Information, die ich vor einigen Tagen erfuhr, wonach Manfred Lütz zu den Meisner-Beratern gehört, kann ich nicht garantieren, aber eines steht fest, nämlich daß er vorige Woche im Domradio einige unzutreffende Behauptungen aufstellte, die wissenschaftlich gesehen geradezu abenteuerlich sind:
        http://www.domradio.de/themen/ethik-und-moral/2013-01-31/luetz-zum-neuen-umgang-mit-pille-danach
        Hierzu fällt mir wirklich nur ein: Schuster, bleib bei deinen Leisten, den psychotherapeutischen!
        Mir ist zudem nicht klar (was Sie auch andeuten), warum Kardinal Meisner nicht seinen Telefonhörer in die Hand nahm und zB. jenen Chefarzt der St-Vinzenz-Klinik in Köln anrief, der auch zur ganzen vermeintlichen „Skandal-Causa“ um die mutmaßlich vergewaltigte Frau einige Stühle geradegerückt hatte, so daß die Kampagne gegen die kath. Kliniken der Sache nach wie ein Kartenhaus zusammenfiel, wenngleich die Medien dies totschwiegen (kirchliche Stellen inkl. Meisner aber leider auch) – Prof. Pennigs Klarstellung siehe hier:
        https://charismatismus.wordpress.com/2013/01/26/klarstellung-des-kolner-st-vinzenz-hospitals-medienkampagne-gegen-klinik-fallt-in-sich-zusammen/
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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    • Gelobt sei Jesus Christus! sagt:

      Ich fand es auch sehr merkwürdig, – dass Jauch die Bereitschaftsärztin nach dem Befinden der jungen Frau fragt, worauf diese antwortete, – „sie kommt mit der Situation klar!“

      Mit welcher Situation? – Hier wäre es an Jauch gewesen nachzufragen. Bisher ist zu der Situation keine weitere Information bekannt, – nur die der Ärztin, die mutmaßlich k.o. Tropfen für den Zustand der Frau verantwortlich macht und eine mögliche Vergewaltigung nicht ausschließt.

      Daraufhin und auf nichts weiter hin entschuldigt sich der Chefarzt einer Klinik und der Kardinal eines Erzbistums, dessen Kliniken seit Ende letzten Jahres aus dem Verfahren der Beweissicherung abgemeldet waren.

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  13. metaminimum sagt:

    Dieser Bericht ist wieder einmal, kirchentypisch, unausgewogen und weltfremd geschrieben.
    Zu Herrn Lohmann kann man nur sagen, dass er mit seiner Weltfremdheit irgendwo im Mittelalter stehen geblieben ist. Es ist verstaendlich, wenn ein glaeubiger Christ gegen Abtreibungen ist und auch dafuer einsteht, dass was der gute Herr hier aber von sich gegeben hat, laesst einen nur mit dem Kopf schuetteln. Er wuerde als die eigene Tochter zwingen, nach einer Vergewaltigung, ein Kind auszutragen, dass sie unter Umstaenden gar nicht haben moechte? Okay, sehr wahrscheinlich ist sie durch das Elternhaus so mit Dogmen indoktriniert worden, dass sich diese Frage ohnehin nicht stellen wuerde, aber wenn und falls ja, nimmt ihr Papa die Entscheidung ab, denn eine Frau, das geht ja aus den Aeusserungen hervor, ist sowieso nicht faehig eigene, vernunftsgesteuerte Entscheidungen zu treffen.

    Vielleicht sollte sich die Kirche keine Gedanken ueber Salafisten machen, wenn es in den eigenen Reihen doch erheblich an Einsicht, Toleranz, Fortschrittsdenken und situationsbedingtes, vernuenftiges Handeln mangelt.

    Anhand ihres Textes kann man aber auch klar erkennen, wie rueckwaertsgewandt und intolerant einige Christen doch sind. Selbst Positionen, die durch Argumete nachvollziehbar sind, werden niedergschrieben, wenn sie gegen Dogmen verstoßen.

    Im Nachhinein, beschließe ich aber diesen Text als mehr oder minder gelugene Satire zu betrachten.

    P.S.: Herr Lohmann, die Hexenverbrennungen im Mittelalter, hatten doch auch garantiert irgendeinen positiven Aspekt oder?

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    • Guten Tag,
      die Fragestellung Jauchs in bezug auf Lohmanns eigene Tochter war unseriös und unfair, weil es einer Sachdebatte widerspricht, Teilnehmer nicht argumentativ, sondern persönlich – noch dazu unter der Gürtellinie – anzugehen. Zudem ist es schlicht falsch, wenn Sie behaupten, Lohmann wolle seine eigene Tochter „zwingen“, nach einer Vergewaltigung ein Kind auszutragen. Wer seinen jugendlichen Kindern eine bestimmte Überzeugung erklärt und empfiehlt, über damit keinen Zwang aus, sondern nimmt sein natürliches Erziehungsrecht wahr, das in den Händen der Eltern liegt (und nicht etwa des Staates oder des Fernsehens).
      Da Sie am Schluß die „Hexenverbrennungen im Mittelalter“ ansprechen: Eben weil dies ein Verbrechen war, weil Menschen damals ihr Lebensrecht geraubt wurde, darf sich diese Mißachtung des Lebensrechts nicht wiederholen, auch nicht bei wehrlosen Kindern im Mutterleib.
      Übrigens sind die Mexenverbrennungen – entgegen naiven Klischeevorstellungen – keineswegs ein Massen-Phänomen des „Mittelalters“, sondern der Neuzeit – und in typisch katholischen Ländern wie Spanien und Italien waren sie am wenigsten verbreitet.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • Dorrotee sagt:

      Es entspricht nicht der Wahrheit, dass Hr. Lohmann seine Tochter zum Austragen des Kindes zwingen würde. Das hat er in der Sendung nicht gesagt. Folgendes hat er dazu gesagt: Er würde mit seiner Frau alles tun, um seine Tochter seelisch aufzufangen. Die Familie wäre ganz für die Tochter da.
      Ebenfalls gestand er, dass niemand im Vorfeld sagen könnte, was er dann macht, wenn jemand bei einem Verbrechen (damit meinte er nicht nur eine vergewaltigte Frau) zuschauen muss. Ich glaube, keiner kann für immer seine Hand im Vorfeld ins Feuer legen, dass er niemals aus Affekt handelt und somit war es unfair von Jauch, danach überhaupt zu fragen.
      Er würde seiner Tochter jedoch nicht zur“ Pille danach“ raten. Und das ist klar, Hr. Lohmann würde niemanden zwingen, ein Kind auszutragen. Dieser setzte sich unbeirrbar für das Leben von Anfang an ein. Er selbst distanzierte sich von der Denunziation einiger Lebensrechtler im Bistum Köln. Er vertrat die Meinung der kath. Kirche und diese sieht zum Zeitpunkt ab Befruchtung ein zweites Leben, dem Menschenwürde zukommt. Ja die Würde dieses unschuldigen Wesens wurde gar nicht in den Blickpunkt gestellt. Ebenfalls wurde nicht die Adoption angesprochen.

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  14. Guy Fawkes sagt:

    Abartig, anders kann man diese Haltung nicht nennen.

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    • Anonymous sagt:

      Regino

      Ein sehr grundsätzliches Problem ist hier nicht diskutiert worden. Glaubt ein Teil der Diskutanten, dass es moralisch erlaubt ist, die Folgen eines Verbrechens, nämlich das aus einer Vergewaltigung gezeugte Kind, durch ein zweites Verbrechen zu heilen? Dass die katholische Kirche dieses in ihrer Morallehre nicht zulässt, ist ein Grund, von dem Wahrheitsgehalt der Lehre überzeugt zu sein.

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