GOTT sagt „JA und AMEN“ zum menschlichen Leben – von Anfang an!

Aus einer Stellungnahme des Päpstliches Rates für die Familien vom 15.10.2000:

„Die Kirche ist fest überzeugt, daß das menschliche Leben, auch das schwache und leidende, immer ein herrliches Geschenk der göttlichen Güte ist. Gegen Pessimismus und Egoismus, die die Welt verdunkeln, steht die Kirche auf der Seite des Lebens; in jedem menschlichen Leben weiß sie den Glanz jenes JA, jenes AMEN zu entdecken, das Christus selbst ist (vgl. 2 Kor 1,19; Offb 3,14). images (2)

Dem ,Nein‘, das in die Welt einbricht und einwirkt, setzt sie dieses lebendige ,Ja‘ entgegen und verteidigt so den Menschen und die Welt vor denen, die das Leben bekämpfen und ersticken.

Die Kirche ist berufen, aufs neue und mit klarerer und festerer Überzeugung allen ihre Entschlossenheit zu zeigen, das menschliche Leben   –  ganz gleich, in welcher Lage und in welchem Stadium der Entwicklung es sich befindet  –  mit allen Mitteln zu fördern und gegen alle Angriffe zu verteidigen.“

Quelle: Päpstlicher Rat für die Familien


Die „Falafel“ – das israelische Nationalgericht – besteht aus Kichererbsen

„Felderbsen“ sind gesund und werden weltweit immer beliebter

Die orientalische Falafel ist das israelische Nationalgericht, ebenso darf in der israelischen Küche der Hummus nicht fehlen. Beiden ist gemeinsam, daß sie aus Kichererbsen gemacht sind  –  der weltweit am zweitmeisten verkauften Hülsenfrucht, die auch Venuskicher oder Felderbse genannt wird. Auch in Spanien gibt es einige „Nationalgerichte“ aus Kircherbsen.

Wegen des hohen pflanzlichen Eiweißanteils von 20% und Vitaminen ist diese Hülsenfrucht   –  die mit der üblichen Erbse nicht verwandt ist  – sehr gesund.  


(Foto: Moshiko Falafel)

Viele Israelis wüßten genau, wo es die allerbeste Falafel gibt und sehen bestimmt keinen Anlaß zur Verbesserung des Grundprodukts. Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem sahen dies jedoch anders: Sie haben durch Züchtung eine Kichererbsen-Sorte entwickelt, die alle ernährungswissenschaftlichen Vorteile der Pflanze bewahrt, deren Blüte jedoch besser auf die Regenzeit abgestimmt ist, so daß sich der Ertrag steigern läßt.

Yissum, die Gesellschaft für Forschung und Entwicklung der Hebräischen Universität, sucht nun nach Partnern für eine Markteinführung. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn die Kichererbse wird immer populärer: Die weltweite Produktion hat sich in den vergangenen 30 Jahren von weltweit 6,6 auf heute 10 Metertonnen gesteigert.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin, Wikipedia


Ziel zunehmender Medienkampagnen: Die katholische Kirche soll sich der weltlichen Macht fügen

Von Mathias von Gersdorff

Seit Wochen hält die Kontroverse um die Vergabe der „Pille danach“ durch katholische Krankenhäuser an. Anstoß zur Debatte gab die Nachricht, eine mutmaßlich vergewaltigte Frau sei von zwei katholischen Krankenhäusern in Köln zurückgewiesen worden, weil man ihr nicht die „Pille danach“ hätte geben wollen.    

M. von Gersdorff

M. von Gersdorff

Es stellte sich heraus, daß die Sachlage ganz anders gewesen ist, wie anfangs vermutet. Dennoch war der Vorfall für viele Medien und Politiker ein willkommener Anlaß, um gegen die katholische Kirche und ihre Sexualmoral in heftiger und gemeiner  –  manchmal sogar haßerfüllter  – Form zu polemisieren.

Viele Medien konnten mal wieder die katholische Kirche als eine unbarmherzige Institution darstellen, der Dogmen und versteinerte Traditionen wichtiger seien als die Menschen. Eine vergewaltigte Frau soll eben selber zusehen, wo sie Hilfe bekommt, so die verzerrte Berichterstattung. Die katholische Kirche sei für solche menschlichen Schicksale nicht zuständig, sondern nur für die „reine Lehre“.

Religionsfreiheit interessiert nicht mehr

Die neueste Stellungnahme von Kardinal Meisner zur „Pille danach“ – widersprüchlich und verwirrend – wird kaum dauerhafte Ruhe in die Angelegenheit bringen. Ganz im Gegenteil: Sie ist geradezu eine Einladung, die katholische Kirche weiterhin anzugreifen.

Dabei ist die Sache eigentlich recht klar: Die „Pille danach“ soll eine Schwangerschaft verhindern, ist also insoweit ein Verhütungsmittel. Diese sind nach katholischer Morallehre aber nicht zulässig, was hinlänglich bekannt sein sollte. Zudem kann in manchen Fällen die „Pille danach“ eine Abtreibung bewirken. Das bedeutet, daß bei ihrer Einnahme „im allgemeinen die Vorsätzlichkeit zur Abtreibung vorhanden ist“ (vgl. Instruktion der Kongregation für die Glaubenslehre „Dignitas personae“ vom 8. September 2008).

Die Vergabe eines Mittels, das eine Abtreibung provozieren kann, ist also für eine katholische Einrichtung (die das „Katholische“ noch ernst nimmt) völlig ausgeschlossen. Die geltende Rechtsprechung respektiert in Übereinstimmung mit dem Grundgesetz dies auch und zwingt katholische Spitäler nicht, das Präparat zu verabreichen, genauso wenig wie sie beispielsweise gezwungen sind, Abtreibungen durchzuführen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde diese Praxis jahrzehntelang von einem gesellschaftlichen Konsens getragen.

Doch immer mehr Medien und Politiker interessieren sich inzwischen nicht mehr für Religionsfreiheit und die Rechte der Kirchen; sie betreiben jedes Mal Stimmung, wenn die katholische Kirche und ihre Einrichtungen entgegen der modernen Lebenseinstellung, der zivilen Moral und der „Political Correctness“ handeln.

Wenn ein kath. Krankenhaus die „Pille danach“ nicht vergibt, wenn eine kath. Schule einem Lehrer, der eine „gleichgeschlechtliche Partnerschaft“ abschließt, kündigt oder wenn sie sich weigert, eine liberale Sicht der Sexualität zu lehren, beginnt sofort ein lautstarker Angriff auf die kath. Kirche und ihre Moral. Einige Stimmen gehen inmitten dieser Empörungsaufwallungen so weit, ein Ende der Kirchensteuer und eine Streichung jeglicher Zahlung an kath.Krankenhäuser, Schulen oder Kindergärten zu fordern.

Das Ziel ist klar: Die katholische Kirche soll sich der weltlichen Macht fügen. Sie soll etwa so werden, wie die staatskonforme „Patriotische Kirche“ in Rot-China oder die „Kirche im Sozialismus“ in der ehem. DDR.

Klima der Intoleranz wird gezielt geschürt

Viele Medien und Politiker wollen ihr jedenfalls keine Autonomie und Eigenständigkeit gewähren  –  und deshalb wird sie öffentlich mit allen Mitteln der modernen Medien bekämpft. Insbesondere wird ihr jegliche moralische Autorität abgestritten, denn sie sei für die Menschen und ihre wahren Bedürfnisse und Sorgen indifferent. Auf diese Weise soll ein Klima der Intoleranz gegenüber den katholischen Positionen entstehen.

Durch diesen permanenten Druck auf die Katholiken erhofft man sich wohl eine völlige Gleichschaltung mit dem Relativismus der modernen laizistischen Welt. Die kommunistischen Regime des Ostblocks haben sich nicht viel anders verhalten. Auch diese haben die Kirche als Feindin des Fortschritts und des Volkes dargestellt, um die nötige Stimmung für eine Verfolgung zu fabrizieren.

Lebensrechtler spüren heute schon diese aggressive Stimmung. Nicht nur, daß so gut wie alle ihre öffentlichen Veranstaltungen von Linksradikalen gestört werden. Von vielen Medien werden sie fast als kriminell dargestellt. Selbst die Frankfurter Allgemeine Zeitung betitelte am 24. Januar 2013 einen ihrer Artikel über den Vergewaltigungsfall in Köln mit „Die zweifelhaften Methoden der Lebensschützer“.

Bischöfe reagieren oft halbherzig

Auf diese Attacken reagieren die deutschen Bischöfe oft halbherzig und versuchen, Verständnis bei den liberalen und antikatholischen Medien zu finden. Vergeblich, denn diese Strategie des Dialogs funktioniert spätestens seit 2010 und dem Mißbrauchsskandal nicht mehr. Damals wurde allzu deutlich, wie man anhand einer systematisch inszenierten „moralischen Panikmache“ (moral panic) versuchte, das öffentliche Ansehen der kath. Kirche zu demolieren. Seitdem gilt es, auf Papst und Kirche einzudreschen, was das Zeug hält.

Auf diesen Angriff wäre vielmehr die entschlossene Verkündigung der kath. Lehre über Ehe, Familie und Sexualität angemessen. Die deutschen Bischöfe müßten sich bemühen, die Menschen von der Wahrheit zu überzeugen und sie auf ihre Seite zu ziehen. Es ist zu hoffen, daß sich die Katholiken Deutschlands auf diese neuen Bedingungen einstellen und sich nicht weiterhin in die Defensive drängen lassen.

MATHIAS von GERSDORFF ist katholischer Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“

Quelle: Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT


Ägypten: Genitalverstümmelungen auf dem Vormarsch – über 90% der Bürgerinnen sind betroffen

Der 6. Februar ist der Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung. In diesem Jahr steht er nach Einschätzung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) im Zeichen des Rückschritts.

„Die Machtergreifung der Muslimbrüder in Ägypten hat den Kampf gegen diese grausamen und frauenverachtenden Praktiken weit zurückgeworfen“, so die IGFM. Präsident Mohamed Mursi habe in einem Fernsehinterview Anfang Januar die bisher in Ägypten verbotene Genitalverstümmelung de facto wieder freigegeben.

Muslimbrüder und die mit ihnen verbündeten radikal-islamischen Salafisten würden IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165in Oberägypten offen die Verstümmelung von Frauen und Mädchen propagieren und mit mobilen Arztgruppen kostenlose Verstümmelungen vor Ort anbieten. Nach verschiedenen Schätzungen sind zwischen 91 und 97 Prozent aller Frauen und Mädchen ab 15 Jahren in Ägypten „beschnitten“.

Vor allem im Süden an der Grenze zum Sudan sei ein Teil von ihnen sogar infibuliert:

Bei der Infibulation werden nicht nur große Teile der weiblichen Genitalien herausgeschnitten, sondern die Vagina bis auf eine winzige Restöffnung zugenäht, so dass sie verwächst. Diese Narbe wird dann bei jedem Geschlechtsverkehr gewaltsam  –  mit einem Messer  –  vom Ehemann aufgeschnitten.

„Der geläufige Begriff ‚Beschneidung‘ ist irreführend und verharmlosend. Es handelt sich dabei um ein Verbrechen! Mit dem offenen oder stillschweigenden Segen religiöser Autoritäten werden noch heute Millionen von Mädchen traumatisiert“, kritisiert IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin. 

Im Jahre 2008 war die „Beschneidung“ von Mädchen gesetzlich verboten worden. „Islamische Geistliche der Muslimbrüder und Salafisten wollen nun das Rad zurückdrehen“, so die IGFM. Präsident Mursi habe im staatlich kontrollierten Fernsehen verkündet, die „Beschneidung“ liege im Ermessen der Familien. Damit habe Mursi nach Einschätzung der IGFM zwar nicht juristisch, aber de facto das Verbot der Genitalverstümmelung aufgehoben und Straffreiheit garantiert.  

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Ägypten unter:
http://www.igfm.de/Menschenrechte-in-AEgypten.575.0.html

Facebook-Seite der IGFM:
https://www.facebook.com/igfmdeutschland


„Als evangelische Christin stört mich das Herumhacken auf der katholischen Kirche in den Medien“

Ein Plädoyer für mehr Fairneß von Almut Rosebrock

Ich bin evangelische Christin und möchte hier mal eine Lanze brechen für die katholische Kirche. Auch mich berührt und stört nämlich das aktuelle “Rumhacken” in den Medien:

von Kabarettisten (in der Heute-Show, Jürgen Becker, der Kinofilm vom Dez. usw.), 
von Zeitungsredaktionen und -Journalisten (Süddeutsche Zeitung, Spiegel etc.),
von Bundestagsabgeordneten und sonstigen Personen
auf der katholischen Kirche sowie auf evangelikale Christen,
auf dem Glauben an Gott und sogar Häme und “Spott” über GOTT selbst und Jesus Christus.

Extrem kritische – und dabei bewusst einseitige – Berichterstattung über Christen bzw. christliche Werke, 

Almut Rosebrock

Almut Rosebrock

verbunden teils mit echter Gotteslästerung, hat sehr zugenommen!

Zur Debatte um Erzbischof Müller:

Das Wort “Pogrom” ist nicht zwangsläufig mit dem Nationalsozialismus in Verbindung zu bringen, die Definition ist (laut Wikipedia) weiter gefasst.

Die Absichten dieser “Extremkritiker” dürften wohl schon in Richtung “Vernichtung” oder auch “Rufmord” zielen.

Engagierte Menschen, Priester, Schulleiter, Journalisten, die eine “unpassende Meinung” vertreten, werden in ihrer Persönlichkeit angegriffen und bedroht (z.B. Martin Lohmann mit der “Aidsspritze!”).  Das ist äußerst unschön und in einem Rechtsstaat nicht hinzunehmen.

Die Kritik wird oft sehr pauschal und einseitig vorgebracht.

Respekt und Achtung vor dem Glauben der Einzelnen, auch der in der Kirche dienenden Menschen, sucht man in zahlreichen Beiträgen leider vergebens.

Die Grenzen des guten Geschmacks habe ich in den letzten Tagen und Wochen häufiger überschritten gefühlt – und mich sehr darüber geärgert.

Es geht auch um Gottes, um des Schöpfers und Erhalters Ehre!

Dass das “irdische Bodenpersonal” in der “Hütte Gottes bei den Menschen” sicherlich auch Schwächen haben mag, ist klar und nicht zu bestreiten. Im Licht des Glaubens wird ganz klar über Sünde und Schuld gesprochen – was im weltlichen Staat eher weniger (und wenig wirksam) zu erkennen ist!

Missbrauchsfälle gibt und gab es (leider) überall: in der Odenwaldschule, in Sportvereinen, in Kinderheimen, in Familien. Das Hauptaugenmerk hier auf Priester zu richten, ist nicht berechtigt.

Der Glaube schärft die Sinne derjenigen, die nach den Geboten Jesu, nach den Weisungen der Bibel ihr Leben ausrichten. Wenn in einer säkularisierten Gesellschaft immer mehr Menschen das (vielleicht) nicht mehr verstehen können – oder auch nicht wollen, rechtfertigt das trotzdem nicht “würdeloses Drüberherziehen”.

Über den Islam hätte man sicher nicht so hergezogen – da wären längst Bomben- und Todesdrohungen da.

Das “Schwierige” am Glauben ist, dass er “ewige Werte” vertritt, das passt manchmal nicht in den “Zeitgeist”.

Nur: Was und wer bleibt? Was ist mit dem Tod? Was ist nach dem Tod?

Seit fast 2000 Jahren  können Menschen Gott durch Seinen Sohn Jesus Christus kennenlernen, durch IHN die Vergebung ihrer Schuld erfahren – und ein neues Leben durch Jesus bekommen –   als Kinder Gottes! 

Das ist wunderbar  –  und sehr befreiend!

Wo der Geist des HERRN ist, da ist Freiheit   –  das ist die Botschaft der Bibel.

 
Almut Rosebrock ist Apothekerin, Mutter von zwei Kindern und Gründerin des Aktionsbündnisses „Gerne leben mit Kindern“, www.glmk.de


Streitgespräch zwischen Evolutions-Atheist Richard Dawkins und dem ehem. anglikanischen Primas über Religion

Erzbischof Williams: Menschenrechte haben religiöse Wurzeln

Der britische Atheist Richard Dawkins hat eine Debatte über die Rolle der Religion im 21. Jahrhundert gegen den früheren anglikanischen Primas Rowan Williams verloren. Nach dem Meinungsaustausch, der am 31. Januar an der Universität von Cambridge stattfand, konnten die Zuhörer abstimmen. Williams erhielt 324 und Dawkins 136 Stimmen.

Der 62-jährige Williams war bis Ende 2012 als „Erzbischof von Canterbury“ geistliches Oberhaupt der Anglikaner und der „Kirche von England“. Seit Anfang des Jahres hat er wieder eine akademische Tätigkeit aufgenommen.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Im intellektuellen Schlagabtausch mit Dawkins argumentierte er u.a., dass Religion schon immer zum Aufbau der menschlichen Gemeinschaft und von Beziehungen der Nächstenliebe beigetragen habe. Die Vorstellung, dass religiöse Praxis einzig und allein Privatsache sei, gehe „gegen den Strich der Religionsgeschichte“, so Williams. So habe das Konzept der Menschenrechte eindeutig religiöse Wurzeln.

Der Evolutionsbiologe Dawkins (71 J.), einer der „missionarischsten“ Atheisten und Autor des Bestsellers „Der Gotteswahn“, verwies als Gegenargument u.a. auf die „entsetzliche Einstellung des Islam zu Frauen“. Religion sei im Grunde nur eine „faule Ausrede“. Sie gehe „mit falschen Erklärungen hausieren“ und verhindere die Entdeckung „wahrer Erklärungen“ für die menschliche Existenz. Dies sei ein „Verrat“ am Intellekt und an „allem, was uns zum Menschen macht“.

Quelle: http://www.idea.de


Vietnam: Horrend hohe Haftstrafen für friedliche buddhistische Umweltschützer

Kommunistische Diktatur geht rabiat gegen ökologischen Tourismus vor

Wegen angeblicher „subversiver Aktivitäten“ wurden 22 Mitglieder einer buddhistischen Religionsgemeinschaft vom Volksgericht der zentralvietnamesischen Provinz Phu Yen am 4. Februar 2013 zu hohen Haftstrafen verurteilt: lebenslängliche Haft für den Gründer, Pham Van Thu, und insgesamt 299 Jahre Haft für die restlichen 21 Mitglieder, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

Karl Hafen, geschäftsführender Vorsitzender der IGFM, fordert Vietnam auf, die inhaftierten Buddhisten umgehend freizulassen und das Grundrecht auf Religionsfreiheit zu respektieren. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Die Verhaftungswelle gegen die buddhistische Religionsgemeinschaft „Hoi Dong Cong Luat Cong An Bia Son“ begann am 5. Februar 2012. An diesem und dem darauffolgenden Tag wurden bei einer Polizeirazzia Pham Van Thu und acht weitere Mitglieder der Religionsgemeinschaft unter dem Vorwand des „Missbrauchs der freiheitlichen und demokratischen Rechte“ verhaftet. Später wurde die Anschuldigung in „Subversive Aktivitäten zum Umsturz der Regierung“ nach Art. 79 des StGB Vietnams umgeändert, so die IGFM.

Laut Polizeibehörden habe die Gemeinschaft eine Firma gegründet, die ökologischen Tourismus auf ihrem 48 Hektar großen Besitz auf dem Berg Bia-Son anbot. Der Gemeinschaft gehörten rund 300 Mitglieder im In- und Ausland an, die „mit friedlichen Mitteln“ die kommunistische Regierung Vietnams stürzen wollen, so die Anklage. Dies bezieht sich auf konfiszierte Schriften der Gemeinschaft, in denen die Regierungspolitik kritisiert werde. Regierungstreue Zeitungen beschuldigten die Gemeinschaft, die revolutionären und sozialistischen Gedanken aus dem gesellschaftlichen Leben drängen und Zweifel an der Führung der Kommunistischen Partei Vietnams säen zu wollen.

In dem bis zum 4. Februar 2013 auf fünf Verhandlungstage angesetzten Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit wurde das härteste Urteil gegen eine Religionsgemeinschaft in den letzten Jahrzehnten verhängt: Einmal lebenslang und insgesamt 299 Jahre Haft für 21 weitere Personen, verteilt auf Haftstrafen zwischen zehn und siebzehn Jahren.

Ein Augenzeuge berichtete, dass die Angeklagten vehement ihre Unschuld beteuerten; sie sagten aus, dass sie friedliche Menschen seien und sich ausschließlich für religiöses Leben interessieren. Sie hätten keinesfalls politische Ambitionen gehabt, als sie an ihrem Umweltschutzprojekt arbeiteten. Die staatlich eingesetzten Pflichtverteidiger plädierten dagegen auf Teilschuld und Strafminderung, so die IGFM.

Hindergrund: Die Religionsgemeinschaft wurde 1968 unter dem Namen „An Dan Dai Dao“ in Südvietnam gegründet. Nach der Machtübernahme durch die Kommunisten 1975 wurde sie verboten. Zwölf ihrer Pagoden wurden zerstört, vier Mitglieder wählten als Zeichen des Protests den Freitod durch Selbstverbrennung. Der Gründer der Gemeinschaft, Pham Van Thu, und mehrere Mitglieder wurden verhaftet und in Umerziehungslager geschickt.

1991 kehrte Pham Van Thu, der nach Freilassung ins Exil gegangen war, in seine Heimat zurück und rief seine religiöse Gemeinschaft unter dem neuen Namen „Hoi Dong Cong Luat Cong An Bia Son“ wieder ins Leben. Seit 2004 arbeitete die Gruppe an der Bewaldung und Bebauung des 48 Hektar großen Umweltschutzgebietes Bia-Son und baute es zu einer touristischen Attraktion aus.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Vietnam:
http://www.igfm.de/Vietnam.543.0.html


Gegen Erzbischof Müllers Medienkritik wird aus allen Rohren geschossen

Von Felizitas Küble

„Getroffene Hunde bellen“, weiß ein Sprichwort  –  und dies bewahrheitet sich derzeit aufs anschaulichste, wenn man sich das Aufjaulen vieler Medien gegen Erzbischof Gerhard Ludwig Müller vor Augen führt, das mitunter geradezu hysterische Formen annimmt.

Die „Bundesstiftung Magnus Hirschfeld“ fordert jetzt beispielsweise von der Deutschen Bischofskonferenz in einer Pressemitteilung sogar eine „Distanzierung“ vom Präfekten der römischen Glaubenskongregation mit der Begründung, Kirchenmann Müller habe mit seiner Bemerkung von einer antikatholischen „Progromstimmung“ versucht, die „Zeitgeschichte zu verfälschen“. 

Foto: Bischöfl. Presseamt Regensburg

Foto: Bischöfl. Presseamt Regensburg

Besonders heftig reagierte nicht zum ersten Mal die kirchenallergische Bundesvorsitzende der Grünen, Claudia Roth; sie bezeichnete des Erzbischofs Aussagen als “absolut inakzeptabel und gefährlich geschichtsvergessen”.

Wieder vorne dran und inhaltlich voll daneben in der Empörungsriege agitiert Sabine Leutheusser Schnarrenberger. “Vergleiche mit dem Holocaust sind geschmacklos”, entgegnet die Justizministerin dem Chef der Glaubenskongregation und wirft ihm fehlendes historisches Gespür vor. 

Abgesehen davon, daß Erzbischof Müller den Holocaust weder begrifflich noch der Sache nach erwähnte,  war die NS-Judenvernichtung ohnehin kein “Progrom”   –  ein solcher Ausdruck  wäre in Wahrheit eine massive Verharmlosung des Holocaust, denn hierbei ging es nicht um vereinzelte Ausschreitungen bzw.  Gewalttaten einer aufgehetzten Menschenmenge, sondern um einen staatlich organisierten Völkermord, also um etwas  w e s e n t l i c h  anderes, nämlich weitaus Schlimmeres.

All jene Kritiker, die in der jetzigen aufgeheizten Kontroverse den „Holocaust“ gegen den römischen Glaubenspräfekten ins Spiel bringen, tragen damit objektiv  –  ob gewollt oder nicht  –  zur Verharmlosung der NS-Judenvernichtung bei.

Kein Wunder also, daß der führende israelische Oberrabbiner David Rosen sich jetzt ostentativ hinter Erzbischof Müller stellte und die deutsche Justizministerin wegen ihrer Anti-Müller-Attacken scharf kritisierte.


Laß uns aufschauen zu Jesus, dem Urheber und Vollender des Glaubens!

Aus der heutigen Lesung der kath. Kirche: Brief an die Hebräer 12,1-4:

Da uns eine solche Wolke von Zeugen umgibt,
wollen auch wir alle Last und die Fesseln der Sünde abwerfen.
Laßt uns mit Ausdauer in dem Wettkampf laufen, der uns aufgetragen ist,
und dabei auf Jesus blicken, den Urheber und Vollender des Glaubens;
ER hat angesichts der vor ihm liegenden Freude das Kreuz auf sich genommen,
ohne auf die Schande zu achten, und sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt.
Denkt an den, der von den Sündern solchen Widerstand gegen sich erduldet hat;
dann werdet ihr nicht ermatten und den Mut nicht verlieren.
Noch habt ihr nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf gegen die Sünde.