„Als evangelische Christin stört mich das Herumhacken auf der katholischen Kirche in den Medien“

Ein Plädoyer für mehr Fairneß von Almut Rosebrock

Ich bin evangelische Christin und möchte hier mal eine Lanze brechen für die katholische Kirche. Auch mich berührt und stört nämlich das aktuelle “Rumhacken” in den Medien:

von Kabarettisten (in der Heute-Show, Jürgen Becker, der Kinofilm vom Dez. usw.), 
von Zeitungsredaktionen und -Journalisten (Süddeutsche Zeitung, Spiegel etc.),
von Bundestagsabgeordneten und sonstigen Personen
auf der katholischen Kirche sowie auf evangelikale Christen,
auf dem Glauben an Gott und sogar Häme und “Spott” über GOTT selbst und Jesus Christus.

Extrem kritische – und dabei bewusst einseitige – Berichterstattung über Christen bzw. christliche Werke, 

Almut Rosebrock

Almut Rosebrock

verbunden teils mit echter Gotteslästerung, hat sehr zugenommen!

Zur Debatte um Erzbischof Müller:

Das Wort “Pogrom” ist nicht zwangsläufig mit dem Nationalsozialismus in Verbindung zu bringen, die Definition ist (laut Wikipedia) weiter gefasst.

Die Absichten dieser “Extremkritiker” dürften wohl schon in Richtung “Vernichtung” oder auch “Rufmord” zielen.

Engagierte Menschen, Priester, Schulleiter, Journalisten, die eine “unpassende Meinung” vertreten, werden in ihrer Persönlichkeit angegriffen und bedroht (z.B. Martin Lohmann mit der “Aidsspritze!”).  Das ist äußerst unschön und in einem Rechtsstaat nicht hinzunehmen.

Die Kritik wird oft sehr pauschal und einseitig vorgebracht.

Respekt und Achtung vor dem Glauben der Einzelnen, auch der in der Kirche dienenden Menschen, sucht man in zahlreichen Beiträgen leider vergebens.

Die Grenzen des guten Geschmacks habe ich in den letzten Tagen und Wochen häufiger überschritten gefühlt – und mich sehr darüber geärgert.

Es geht auch um Gottes, um des Schöpfers und Erhalters Ehre!

Dass das “irdische Bodenpersonal” in der “Hütte Gottes bei den Menschen” sicherlich auch Schwächen haben mag, ist klar und nicht zu bestreiten. Im Licht des Glaubens wird ganz klar über Sünde und Schuld gesprochen – was im weltlichen Staat eher weniger (und wenig wirksam) zu erkennen ist!

Missbrauchsfälle gibt und gab es (leider) überall: in der Odenwaldschule, in Sportvereinen, in Kinderheimen, in Familien. Das Hauptaugenmerk hier auf Priester zu richten, ist nicht berechtigt.

Der Glaube schärft die Sinne derjenigen, die nach den Geboten Jesu, nach den Weisungen der Bibel ihr Leben ausrichten. Wenn in einer säkularisierten Gesellschaft immer mehr Menschen das (vielleicht) nicht mehr verstehen können – oder auch nicht wollen, rechtfertigt das trotzdem nicht “würdeloses Drüberherziehen”.

Über den Islam hätte man sicher nicht so hergezogen – da wären längst Bomben- und Todesdrohungen da.

Das “Schwierige” am Glauben ist, dass er “ewige Werte” vertritt, das passt manchmal nicht in den “Zeitgeist”.

Nur: Was und wer bleibt? Was ist mit dem Tod? Was ist nach dem Tod?

Seit fast 2000 Jahren  können Menschen Gott durch Seinen Sohn Jesus Christus kennenlernen, durch IHN die Vergebung ihrer Schuld erfahren – und ein neues Leben durch Jesus bekommen –   als Kinder Gottes! 

Das ist wunderbar  –  und sehr befreiend!

Wo der Geist des HERRN ist, da ist Freiheit   –  das ist die Botschaft der Bibel.

 
Almut Rosebrock ist Apothekerin, Mutter von zwei Kindern und Gründerin des Aktionsbündnisses „Gerne leben mit Kindern“, www.glmk.de


3 Kommentare on “„Als evangelische Christin stört mich das Herumhacken auf der katholischen Kirche in den Medien“”

  1. „Wo der Geist des HERRN ist, da ist Freiheit“:

    Der GEIST ist nicht nur das/im WORT, sondern es geht um die KRAFT.

    Wer im Bewußtsein der Worte – des „Denkens“ – lebt, lebt nicht im Bewußtsein der KRAFT. DAS ist der wesentliche Unterschied, um den es geht und den leider die meisten nicht erkennen und nicht im entsprechenden Bewußtsein leben, dort nicht ihre wahre Heimat gefunden haben, sich nicht damit IDENTIFIZIEREN. GOTT aber ist das SEIN, das „ICH BIN“, die KRAFT / ENERGIE, die LEBENS-Energie, die göttliche, reine, bedingungslose, LIEBE.

    Und mein Eindruck ist, daß die meisten „Christen“ nicht in diesem SEIN bewußt leben.
    Und der Grund, die Ursache, dafür ist die ENTFREMDUNG von dieser Qualität des Seins und die Entfremdung vom ganzen Prozeß der Hinführung der Kinder durch praktisches Vorleben durch die Eltern und das weitere Umfeld bis hin zur Entfremdung vom Ritus des Aufstiegs zur höheren Bewußtseins-Ebene, der Reinigung des (Unter-)Bewußtseins und der Vereinigung / Identifikation.

    Die heute üblichen Riten der Kommunion / Konfirmation führen die erforderlichen Schritte nicht mehr wirklich durch, sondern alles bleibt auf der Ebene des „Niederen Selbst“ / „Ego“ und des Intellekts, der Worte. Niemand bekommt eine wirkliche Hinführung zur KRAFT, zum höheren, göttlichen, (Bewußt-)Sein.

    Das ist die Tragik der kranken zivilisierten Gesellschaft, der „Kollektiven (Zivilisations-)Neurose“, die zum Untergang und Aussterben – dem „ewigen Tod“ – führt, wenn nicht doch noch der Weg der grundlegenden Heilung gewählt und eingeschlagen wird.

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    • Uli sagt:

      „Heutzutage“ kann man doch schon von „Glück“ reden, wenn Eltern ihre Kinder taufen lassen, wenn Eltern mit ihren Kindern den Gottesdienst besuchen zumindest in dem Jahr vor dem Weißen Sonntag, wenn Jugendliche sich firmen lassen, usw.

      Das „Minimum“ funktioniert ja schon kaum.

      Man wird doch schon als „Hard-Core-Christ“ angeschaut, wenn man regelmäßig den Gottesdienst besucht.

      Und wenn man sich auch noch „nebenbei“ mit Themen beschäftigt, die den Glauben betreffen, dann ist man schon gar „verrückt“ bzw. hat einen „religiösen Tick“.

      Ehrlich, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die so glauben können,
      wie es sich JESUS wünscht.

      In der Realität sieht es so aus, dass in einer Schulklasse von ca. 30 Schülern
      (außer an den kath. Privatschulen) ca. 6 bis 7 Kinder katholischen Religionsunterricht haben -und das in FULDA und das ist sicherlich kein Einzelfall.

      Es gibt immer weniger Kinder mit einem katholischen Taufschein und ein Taufschein
      ist ja nur Minimum.

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  2. Uli sagt:

    „Habt keine Angst vor den Menschen, die den Leib töten wollen, nehmt euch aber vor denen in Acht, die die Seele töten wollen“

    Daran muß ich bei dem Wort „Herumhacken“ generell denken.

    Sinnvoll und wichtig ist es, andere auf ihre FEHlER aufmerksam zu machen
    – aber diese persönlichen PIEKSER sollte man unterlassen.

    JESUS liebt alle Christen und im 11. Gebot betont er, wie wichtig es für ihn ist,
    dass wir uns untereinander so lieben, wie er uns geliebt hat.

    Dies ist mein Wunsch an alle Menschen und vor allem auch an alle Christen,
    dass sie sich gegenseitig achten und den Respekt voreinander nicht verlieren.

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