Hysterie um Hahn: Eine lächerliche Rassismus-Keule trifft wieder mal den Falschen

Nach einer „umstrittenen“ Äußerung des hessischen Integrationsministers  wird jetzt zur Abwechslung mal ein Hahn durchs Dorf getrieben und ein antirassistischer Theaterdonner aufgedreht, wobei sogar ein keineswegs konservativer FDP-Politiker  an den Pranger bzw. an die Wand (der „Political-Correctness“) gestellt wird.  pc_pi

Offenbar sucht der nimmermüde rot-grüne Entrüstungsdrang wieder nach neuem Stoff, nachdem die „braune Keule“ gegen Erzbischof Gerhard L. Müller nicht zum gewünschen Erfolg führte, denn der Glaubenspräfekt aus Rom nahm seine ebenfalls „umstrittene“ Äußerung  von der antikirchlichen „Pogromstimmung“ keineswegs wunschgemäß zurück; offenbar ist der standfeste Kirchenvertreter doch aus stabilerem Holz geschnitzt als viele unserer sog. „Volksvertreter“.

Jetzt trifft es also Jörg-Uwe Hahn, einen durchaus islamfreundlichen FDP-Mann, der in Hessen den Islamunterricht durchsetzte, also beileibe kein Vertreter konservativer oder gar „rechter“ Positionen.

Wenn sogar angepaßte Politiker aus dem linksliberalen Mainstream von der Rassismus-Keule getroffen werden, verheißt das nichts Gutes für eine faire Streitkultur mit Meinungsfreiheit in Absurdistan bzw. Deutschland.

Die Hysterie um Hahns Bemerkung zu Philipp Rösler ist nicht etwa nur überzogen, sondern komplett haltlos, denn der liberale Parlamentarier wollte doch gerade in durchaus kritischer Absicht „hinterfragen“, ob die Bevölkerung hierzulande schon „so weit“  (von jedem Rassismus entfernt) sei, um einen vietnamesisch-stämmigen Vizekanzler ohne weiteres zu akzeptieren.

Damit hat der FDP-Politiker den Deutschen indirekt unterschwelligen Rassismus unterstellt, ihn aber nicht etwa selber vertreten.  Man mag trefflich darüber streiten, ob dieser Vorwurf gegen unsere Bevölkerung zutrifft oder nicht (aus meiner Sicht nicht). Doch eine ernsthafte Debatte darüber, ob die Äußerung Hahns „rassistisch“ sei, ist völlig absurd.

Selbst seine typisch angepaßte,  islamfreundliche Haltung nützt dem attackierten hessischen Politiker derzeit nichts, denn ausgerechnet die „Türkische Gemeinde in Deutschland“ fordert jetzt eine Grundsatzdebatte über Rassismus in der Gesellschaft   –  gemeint ist wohlgemerkt nicht die Gesellschaft in der Türkei, für die eine solche Diskussion allerdings höchst angebracht wäre. 

Die Debatte sei „überfällig“, sagte der Bundesvorsitzende Kenan Kolat am heutigen Freitag der Nachrichtenagentur dpa. In Deutschland habe man die Auseinandersetzung über Rassismus lange gemieden: „Man leugnet das.“  – Es darf gelacht werden, zumal angesichts einer jahrzehntelangen Dominanz linken Gedankenguts in der veröffentlichten Meinung, was zu immer neuen und verrückteren Kampagnen und Schlammschlachten gegen die grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit führt.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


Post von Dr. Penner: Schluß mit den „Tötungslizenzen“ in den evangelischen 218-Beratungsstellen

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

OFFENER BRIEF eines evangelischen Christen an Erzbischof Robert Zollitsch

Sehr geehrter Herr Dr. Zollitsch,

dem „Christlichen Forum“ im Internet (https://charismatismus.wordpress.com) mit seiner guten äußeren und inhaltlichen Gestaltung gebührt großer Dank. An dieser Stelle sei die wertvolle Darstellung der markanten Gestalt des verstorbenen Erzbischofs Johannes Dyba hervorgehoben.

Ich denke hierbei an den Anachronismus des Isenheimer Altargemäldes von Matthias Grünewald, auf dem der Täufer Johannes mit überlangem Finger auf den Gekreuzigten hinweist.

Das hat auch Johannes Dyba (siehe Foto) getan; er sagte: __Erzbischof_Dyba

„Ja, der Zeitgeist reibt sich bis zur Empörung an einer ganzen Reihe von Glaubenslehren. Und da, liebe Brüder und Schwestern, sind wir am entscheidenden Punkt. Das ist nichts Neues. Das hat es immer gegeben. Selbst Jesus hat das erfahren:

Nach einer Rede in der Synagoge von Kafarnaum  –  so berichtet das Johannesevangelium  –  sagten viele seiner Jünger, die ihm zuhörten: ‚Was er sagt, ist unerträglich! Wer kann das anhören?‚  – Und viele zogen sich zurück und folgten ihm nicht mehr. Da fragte Jesus die Zwölf: ‚Wollt auch Ihr weggehen?‘  –  Simon Petrus aber antwortete ihm: ‚Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.‘  

Aber wohin denn?‘, sagt Petrus. Was können die aufgeregten Besserwisser von heute denn garantieren? Und wenn sie sich verlaufen haben, dann stehst du mutterseelenallein da und hast den Boden unter den Füßen verloren.“

Dyba ist unerhört aktuell: „Ein Staat ohne Gott ist im besten Falle eine gutorganisierte Räuberbande.“ Sozialhilfeempfänger müssen die unnützen Solardächer wohlhabender Hausbesitzer mitfinanzieren, bis ihnen der Strom abgeschaltet wird, weil sie ihn nicht mehr bezahlen können. Als Raub muß auch die Zwangsenteignung von Kraftwerksbetreibern bezeichnet werden.

Eine echte Ehrung Dybas würde ihm seitens der katholischen Bischöfe zuteil werden, wenn sie demographische Überlegungen anstellten. Jede Woche werden einige tausend ungeborene Mitbürger getötet. Im Grunde ist es nationalsozialistische Ethik, sozial unerwünschte Mitbürger zu liquidieren.

An diesem Massenmord  –  folgt man der Ethik eines Dietrich Bonhoeffer  –  beteiligt sich auch die evangelische Kirche. Für Schwangerenberatungen stellt sie Quittungen aus, die Straffreiheit nach erfolgten rechtswidrigen Tötungen ermöglichen.

Erzbischof Dyba hatte diese „Beratungsscheine“ zu Recht als „Tötungslizenzen“ bezeichnet. Warum hilft man Müttern in Not nicht echt? 

Von den katholischen Bischöfen muß erwartet werden, daß sie ihre evangelischen Amtsbrüder seelsorgerlich ermahnen, damit der Unfug der kirchlichen Beratungsscheine endlich eingestellt wird.

In der Hoffnung auf Ihr Mitleid mit ungeborenen Menschen
und freundlichen Grüßen
Hans Penner

Italien/Vatikan: Die Bibliotheca Hertziana ist eine kunsthistorische Riesenbücherei über den Dächern von Rom

Über den Dächern von Rom, nur ein paar Schritte von der berühmten Spanischen Treppe entfernt, ziert ein neues Schmuckstück der Architektur die Ewige Stadt: der neue Bau der Bibliotheca Hertziana, dem Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte in Rom.

Von außen nicht zu erkennen, entfaltet sich hinter einer hell getünchten Renaissancefassade die größte kunstgeschichtliche Bibliothek der Stadt. Sie eröffnete kürzlich nach zehnjähriger Bauzeit ihre Pforten für das Fachpublikum.

Die Direktorin der Bibliothek, Elisabeth Kieven, erzählt im Interview mit Radio Vatikan von der aufregenden Baugeschichte und den Verbindungen zum Vatikan. 1_0_660157

Mitte der 90er Jahre musste der alte Bibliotheksbau aus den 60er Jahren abgerissen werden, doch ein Neubau ist in Rom schwierig. Überreste der Antike verhindern erfolgreich den Fortbau der U-Bahn und es ist fast unmöglich, eine Baugenehmigung zu bekommen. Mit viel Glück gestattete der damalige Bürgermeister Roms, Francesco Rutelli, dennoch das Projekt.

Elisabeth Kieven erinnert sich:

„Es war schon ein Abenteuer, denn es mussten die beiden Außenfassaden der Bibliothek zur Via Sistina und zur Via Gregoriana stehen bleiben; wir konnten nicht tiefer gehen, als wir vorher schon waren, also über zwei Kellergeschosse ging es nicht hinaus, weil unter uns die archäologische Zone der Villa des Lukull ist, und wir konnten nicht höher hinaus, weil das der Bebauungsplan verbietet. Dann kam das große Problem, wie fundamentiert man über einer archäologischen Zone, die eigentlich nicht gestört werden darf?“

Die Lösung: Auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Grundstücks sind rund 180 Mikropfähle bis zu 50 Meter tief eingelassen worden. Diese halten ein Trägergeschoss. Auf diesem ruhen alle darüberliegenden Geschosse. So konnte der Raum darunter frei bleiben.

„Wir konnten also gleichzeitig bauen und die archäologischen Grabungen unten durchführen. Weil das zweite Kellergeschoss erst nach Abschluss der archäologischen Grabungen angehängt worden ist. Also in gewisser Weise schweben wir hier über dem römischen antiken Untergrund.“

Es schweben zugleich auch hunderttausende Bücher, denn in erster Linie ist die Bibliotheca Hertziana ein geisteswissenschaftliches Forschungsinstitut. Sie ging 1912 aus einer Stiftung der deutschen Mäzenin Henriette Hertz an die damalige Kaiser Wilhelm Gesellschaft hervor, daher Bibliotheca Hertziana.

Heute beherbergt sie 800.000 Fotos und 300.000 Bücher. Damit ist sie in Rom die größte kunsthistorische Bibliothek zur Kunst Italiens –  und auch weltweit eine der angesehensten.

Bibliothek pflegt enge Kontakte zum Vatikan

Frau Kieven selbst ist Mitglied des Päpstliches Komitees für Geschichtswissenschaften, aber auch die Bibliothek pflegt enge Beziehungen zum Vatikan:

„Die Bibliotheca Hertziana hat immer sehr gute Beziehungen zum Vatikan unterhalten, natürlich zur Bibliotheka Apostolica Vaticana, zum Geheimarchiv. Das sind ja für uns auch wunderbare und ganz wichtige Orte der Forschung.

Ich möchte daran erinnern, dass unser erster Direktor Ernst Steinemann eine wunderbare Publikation zur Capella Sistina veröffentlicht hat, die auch zum ersten Mal eine komplette photographische Dokumentation der Capella Sistina erhielt. Er hat ein Exemplar seiner Publikation damals persönlich Papst Leo XIII. überreicht   –  und zwar im Auftrag von Kaiser Wilhelm II., denn der Deutsche Reichstag hat damals diese Publikation mit 70.000 Reichsmark unterstützt.“

Für Elisabeth Kieven kann die fundamentale Bedeutung der Päpste für die kunstgeschichtliche Entwicklung der Stadt Rom kaum genug gewürdigt werden.

„Wir haben immer wieder natürlich auch mit den Vatikanischen Museen sehr gute Kontakte, denn was die Päpste als Auftragsgeber hinterlassen haben, ist ja ein ungeheures Kulturerbe auf so hohem Niveau, das gehört zum Besten, was es überhaupt gibt, und ist für uns natürlich ein wunderbares Arbeitsfeld. Das muss man ja auch sagen: Rom ist für Kunsthistoriker aufgrund der Tätigkeit der Päpste das schönste Ziel, das man sich für seine Arbeit überhaupt denken kann.“

Die Bibliothek ist nicht frei zugänglich, denn sie soll ja in erster Linie ein Ort des Studiums sein. Elisabeth Kieven plant aber geführte Besichtigungstouren.

Quelle: Radio Vatikan


Die drei innovativsten Staaten der Welt sind derzeit die USA, Südkorea und Deutschland

Die drei innovativsten Länder der Welt sind aktuell die USA, gefolgt von Südkorea und Deutschland. Dies hat der „Bloomberg“  jetzt in seinem weltweiten Innovations-Index ermittelt,  mit dem 50 Staaten beurteilt werden.

Die Bundesrepublik erhielt sehr gute Bewertungen bei bestimmenden Faktoren wie z.B. bei High-Tech-Dichte (4. Platz), bei Patent-Aktivität (7) und Produktivität (7).

Israel ist führend im Bereich Forschung und Entwicklung (Platz 1), zudem sehr gut bei High-Tech-Dichte und Dienstleistungseffizienz (je 7).  Trotzdem landete Israel insgesamt nur im Mittelfeld wegen der schwachen Bewertung der Produktivität (Platz 24) und und vor allem der Patentaktivität (Platz 41). 

Quellen: Globes online, http://www.bloomberg.com


Eine bedeutende Papst-Ansprache über Leitlinien kirchlicher Caritasarbeit ist von aktueller Brisanz

Mathias von Gersdorff

Seit Wochen besteht auch innerkirchlich in Deutschland Uneinigkeit darüber, ob katholische Krankenhäuser die „Pille danach“ verschreiben sollen oder nicht. Aufgrund dieser besorgniserregenden Tendenzen gewinnt eine Ansprache von Papst Benedikt XVI. vom 19. Januar 2013 große Bedeutung und Brisanz.

Der Pontifex beschreibt darin Leitlinien und Profil einer katholischen karitativen Einrichtung. Wir dokumentieren und kommentieren Auszüge dieser Rede vor der Vollversammlung des Päpstlichen Rates „Cor Unum“.  75743_14122011

In seiner Einführung erklärt Papst Benedikt XVI., dass die karitative Arbeit nicht losgelöst werden kann vom christlichen Glauben:

Das ganze christliche Ethos bezieht in der Tat seinen Sinn aus dem Glauben, verstanden als eine »Begegnung« mit der Liebe Christi, die »unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt« (vgl. die Enzyklika Deus caritas est, 1). Die christliche Liebe findet ihre Grundlage und ihre Form im Glauben.“

Konkret heißt das, dass sich die Arbeit im karitativen Dienst  –  wie zB. in Krankenhäusern, Kindergärten usw.  –  von Prinzipien des Glaubens und vom Evangelium leiten lassen muss:

„Die gläubige Treue und Zustimmung zum Evangelium gibt in der Tat der Liebe ihre typisch christliche Form und ist deren unterscheidendes Prinzip.

„Ideologien haben sich als Götzendienst erwiesen“

Dass dies nicht einfach ist, weiß der Papst und erläutert:

Der Mensch war zu allen Zeiten dann, wenn er es versäumt hat, nach diesem Plan zu suchen, ein Opfer kultureller Versuchungen, die ihn schließlich zu ihrem Sklaven gemacht haben. In den vergangenen Jahrhunderten haben sich die Ideologien, die den Kult der Nation, der Rasse, der Gesellschaftsklassen verherrlichten, als wahre Götzendienste erwiesen. . .“

Dunkle Wolken, die Gottes Plan überschatten 

Sodann fährt der Papst fort und geht auf die Gefahren ein, die heute besonders wirksam sind:

„Leider gibt es auch in unserer Zeit dunkle Wolken, die Gottes Plan überschatten. Ich beziehe mich hierbei vor allem auf eine tragische anthropologische Verkürzung, die den alten hedonistischen Materialismus erneut hervorholt, dem sich dann aber auch noch ein »technologischer Prometheismus« hinzugesellt.

Aus der Verbindung zwischen einer materialistischen Sicht des Menschen und den Riesenschritten der technologischen Neuerungen entsteht eine in ihrem tiefsten Grunde atheistische Anthropologie. Diese nimmt an, dass der Mensch sich auf autonome Funktionen, der Geist auf das Gehirn, die Menschheitsgeschichte auf die Bestimmung zur Selbstverwirklichung reduziert.

All dies unter Außerachtlassung Gottes, der im eigentlichen Sinne spirituellen Dimension und des jenseitigen Horizontes. Aus der Perspektive eines seiner Seele und folglich auch seiner persönlichen Beziehung zum Schöpfer beraubten Menschen wird das, was technisch möglich ist, moralisch legitim, jede Art von Experiment gilt als akzeptabel, jede Form einer demographischen Politik als erlaubt, jede Manipulation als gerechtfertigt.“

Welche Gefahren das konkret sind, liegt auf der Hand: Embryonenverbrauchende Stammzellenforschung, PID (Präimplantationsdiagnostik), Pränataldiagnostik zur Feststellung von Behinderung bei Ungeborenen.

Doch auch die Abtreibungsmentalität, die zu einer Ablehnung des Personenseins des Menschen führt, ist Folge dieser hier angesprochenen Verbindung von Atheismus und einer Technologie, die sittliche Grenzen ignoriert oder missachtet. Die „Pille danach“, die eine Abtreibung in Kauf nimmt, ist ebenfalls ein Erzeugnis dieser unmenschlichen Mentalität.

Aufgabe der Bischöfe: Vor Irrwegen warnen

Der Papst ermahnt zur Aufmerksamkeit, um nicht in die Irre geleitet zu werden. Hier haben die Bischöfe die besondere Pflicht, die Gläubigen zu beschützen, damit sie nicht verführt werden:

„Die berechtigte Zusammenarbeit mit internationalen Instanzen auf dem Gebiet der Entwicklung und des menschlichen Fortschritts darf uns nicht dazu verführen, die Augen angesichts dieser irreleitenden Ideologien zu verschließen, und die Hirten der Kirche  –  die »die Säule und das Fundament der Wahrheit ist« (1 Tim 3,15)   –  haben die Pflicht, sowohl die katholischen Gläubigen als auch jeden anderen Menschen guten Willens und rechter Vernunft vor diesen Irrwegen zu warnen.

Tatsächlich handelt es sich dabei um Abwege, die für den Menschen schädlich sind, auch wenn sie sich unter dem Vorzeichen eines vermeintlichen Fortschritts, vermeintlicher Rechte oder eines vorgeblichen Humanismus als gute Gesinnungen ausgeben.“

Kath. Einrichtungen dürfen auch nicht mit Institutionen zusammenarbeiten, die den christlichen Prinzipien entgegenwirken:

„Wir müssen mit Sicherheit eine kritische Wachsamkeit üben und bisweilen Finanzierungen und Kollaborationen ablehnen, die direkt oder indirekt Aktionen oder Projekte begünstigen, die in Widerspruch zur christlichen Anthropologie stehen. Die Kirche aber engagiert sich zweifellos immer, um den Menschen nach dem göttlichen Plan in seiner ganzheitlichen Würde und unter Achtung seiner zweifachen, sowohl vertikalen als auch horizontalen Dimension zu fördern.“

Nein zur Gender-Philosophie

Die kath. Einrichtungen der Caritas müssen sich die christliche Botschaft deutlich an die Menschen herantragen, also entschlossen am Apostolat der Kirche mitwirken und keine zweideutige Sprache wählen:

„In der Tat ist die christliche Sicht des Menschen ein großartiges ›Ja‹ zur Würde des Menschen, der zu inniger Gemeinschaft mit Gott berufen ist, zu einer kindlichen Gemeinschaft, demütig und vertrauensvoll. . .

Daher bekräftigt die Kirche ihr großes ›Ja‹ zur Würde und Schönheit der Ehe als dem Ausdruck der treuen und fruchtbaren Verbindung zwischen Mann und Frau. Und ihr ›Nein‹ zu Philosophien wie etwa der »Gender«-Philosophie gründet auf der Tatsache, dass die Wechselseitigkeit von männlich und weiblich Ausdruck der Schönheit der Natur ist, die der Schöpfer gewollt hat.“

MATHIAS von GERSDORFF ist katholischer Publizist und Leiter der Aktion „Kinder in Gefahr“ in Frankfurt


Schmierentheater in einer Medienrepublik: Künstliche Skandalerzeugung durch Intrigen und Faktenverdrehung

Von Christa Meves

Eine Intrige: was ist das?  –  „Eine durch List oder Ränke absichtlich zu einem bestimmten Zweck herbeigeführte Verwicklung von Handlungen und Personenbeziehungen“,  so der gute alte „Brockhaus“.

Unser derzeitiger öffentlicher Umgangsstil gleicht einem Schmierentheater mit einer Aneinanderreihung von Stücken dieser Art.

In den letzten Tagen drei Fälle:   untitled

A)     Öffentliches Thema: Sexismus

1.)      Ziel: den unliebsamen Vorsitzenden der FDP, Brüderle (und damit seine Partei), lächerlich zu machen und auszuschalten

2.)     Auftragsgeber der Intrige: bleibt unbekannt im Hintergrund

3.)     Akteure: das Skandalblatt „Der Stern“ und seine Journalistin Himmelreich

4.)     Methode: die Scheinprüderie der militanten Feministinnen

5.)     Durchführung: bestellte Claqueure in den Mainstream-Medien zur Erzeugung von scheindemokratischer Mehrheitsmeinung

6.)     Ergebnis: Ansehensminderung des Politikers und seiner Partei

B)      Fall 2:  Öffentliches Thema: wissenschaftliche  Unredlichkeit (Plagiate)

1.)      Ziel: die unliebsame Bildungsministerin Schavan (und damit Minderung der Regierungspartei im Wahljahr) auszuschalten.

2.)     Auftragsgeber: bleibt unerkannt im Hintergrund

3.)    Akteure: die Pressemeldungen aller Medien

4.)    Methode: die sich bewährt habende Infragestellung wissenschaftlicher Redlichkeit und damit Erschleichung eines Doktorhutes

5.)    Durchführung wie gehabt: bestellte Claqueure, Erzeugung von Mehrheitsmeinung

6.)    Ergebnis: Entstehung eines Opportunitätszwangs der Mächtigen.

C)     Öffentliches Thema: Die Pille danach

1.)      Ziel: den konstruktiven Einfluss der kath. Kirche hierzulande zu mindern

2.)     Ideen- und Auftragsgeber: bleiben im Hintergrund und unbekannt

3.)     Die Akteurin: eine von der kath. Kirche distanzierte Ärztin

4.)    Methode: die Konstruktion eines Extremfalls von akuter Bedürftigkeit

5.)    Durchführung: künstliche Skandalerzeugung in einer katholischen Einrichtung, Pressemeldungen der Mainstreammedien, Claqueure zwecks Erzeugung der Empörung gegen die „grausame“ katholische Kirche

6.)     Ergebnis: eine Welle von Kirchenaustritten, Stigmatisierung eines Verteidigers

Wird Intriganz unter viel Faktenverdrehung zur gängigen Methode beim Umgang der Menschen unserer Republik miteinander?

Ist dieser dadurch eklatant sichtbar gewordene Verfall von Menschlichkeit und Kultur  nicht beschämend traurig? Und wie wenig dienen diese Vorgehensweisen einer gedeihlichen Zukunft!

Ich habe mich in den letzten Tagen durch den Blätterwald und die Talkshows hindurchgequält. Ich habe nicht erlebt, dass ein Moderator gefragt hat: Kommt die kath. Kirche vielleicht auch zu diesem Pillenverbot dadurch, dass sie sich  –  dem Liebesgebot ihres HERRN entsprechend  –  mit der globalen negativen Wirksamkeit dieses Präparates beschäftigt hat?

Noch kann es keine Bilanz der negativen Auswirkungen von der „Pille danach“ geben. Lässt sich bei diesen extrem hohen künstlichen Hormongaben, die sie enthält, nicht schließlich Ähnliches erleben wie bei den Todesfällen durch Mifegyne oder bei den umfänglichen Nebenwirkungen der Antibabypille?

Hat sich das Überhören des päpstlichen Pillenverbots seit 1968 durch die horrende Zunahme des Brustkrebses bei langjährigen Pillenbenutzern nicht als berechtigt erwiesen? Dieser Tatbestand lässt sich selbst von der WHO nicht mehr verschweigen.

Muss nicht einer Institution, die sich einer biblischen und  wissenschaftlich ergründbaren Schöpfungsordnung verpflichtet weiß, hier nicht zumindest in der öffentlichen Diskussion eine Stimme eingeräumt werden?

Und wäre es nicht sinnvoll, den nun bereits bedrohlich eingetretenen Geburtenschwund als Folge der Gegebenheit zu sehen, dass unsere Republik kühn das Gebot „Seid fruchtbar und mehret euch“ mit höhnischer Begeisterung abgeschafft hat zu so viel künstlicher Verhinderung von Fortpflanzung auf der ganzen Linie?

Sind nur die Claqueure jung genug, so wird ihnen das zu dummer Oberflächlichkeit verführte Lachen eines Tages gewiss im Halse stecken bleiben; denn dann werden sie den Preis des schließlich allgemein eingetretenen Elends schrecklicherweise allesamt zu bezahlen haben.

Die katholische Bestseller-Autorin Christa Meves leitet die Initiative „Verantwortung für die Familie eV.“ (VFA), die sich für die Zukunft unserer Kinder engagiert.
 
http://www.vfa-ev.de  –  http://www.christa-meves.de  –  http://www.eccm.de

Christus ist derselbe: gestern, heute und in Ewigkeit!

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Brief an die Hebräer 13,1-8:

Die Bruderliebe soll bleiben.
Vergeßt die Gastfreundschaft nicht;
denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt.
Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen;
denkt an die Mißhandelten, denn auch ihr lebt noch in eurem irdischen Leib.
 
Die Ehe soll von allen in Ehren gehalten werden
und das Ehebett bleibe unbefleckt;
denn Unzüchtige und Ehebrecher wird Gott richten.
Euer Leben sei frei von Habgier; seid zufrieden mit dem, was ihr habt;
denn Gott hat versprochen:
„Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.“
 
Darum dürfen wir zuversichtlich sagen:
Der HERR ist mein Helfer, ich fürchte mich nicht.
Was können Menschen mir antun?
 
Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben;
schaut auf das Ende ihres Lebens und ahmt ihren Glauben nach!
Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.