Schmierentheater in einer Medienrepublik: Künstliche Skandalerzeugung durch Intrigen und Faktenverdrehung

Von Christa Meves

Eine Intrige: was ist das?  –  „Eine durch List oder Ränke absichtlich zu einem bestimmten Zweck herbeigeführte Verwicklung von Handlungen und Personenbeziehungen“,  so der gute alte „Brockhaus“.

Unser derzeitiger öffentlicher Umgangsstil gleicht einem Schmierentheater mit einer Aneinanderreihung von Stücken dieser Art.

In den letzten Tagen drei Fälle:   untitled

A)     Öffentliches Thema: Sexismus

1.)      Ziel: den unliebsamen Vorsitzenden der FDP, Brüderle (und damit seine Partei), lächerlich zu machen und auszuschalten

2.)     Auftragsgeber der Intrige: bleibt unbekannt im Hintergrund

3.)     Akteure: das Skandalblatt „Der Stern“ und seine Journalistin Himmelreich

4.)     Methode: die Scheinprüderie der militanten Feministinnen

5.)     Durchführung: bestellte Claqueure in den Mainstream-Medien zur Erzeugung von scheindemokratischer Mehrheitsmeinung

6.)     Ergebnis: Ansehensminderung des Politikers und seiner Partei

B)      Fall 2:  Öffentliches Thema: wissenschaftliche  Unredlichkeit (Plagiate)

1.)      Ziel: die unliebsame Bildungsministerin Schavan (und damit Minderung der Regierungspartei im Wahljahr) auszuschalten.

2.)     Auftragsgeber: bleibt unerkannt im Hintergrund

3.)    Akteure: die Pressemeldungen aller Medien

4.)    Methode: die sich bewährt habende Infragestellung wissenschaftlicher Redlichkeit und damit Erschleichung eines Doktorhutes

5.)    Durchführung wie gehabt: bestellte Claqueure, Erzeugung von Mehrheitsmeinung

6.)    Ergebnis: Entstehung eines Opportunitätszwangs der Mächtigen.

C)     Öffentliches Thema: Die Pille danach

1.)      Ziel: den konstruktiven Einfluss der kath. Kirche hierzulande zu mindern

2.)     Ideen- und Auftragsgeber: bleiben im Hintergrund und unbekannt

3.)     Die Akteurin: eine von der kath. Kirche distanzierte Ärztin

4.)    Methode: die Konstruktion eines Extremfalls von akuter Bedürftigkeit

5.)    Durchführung: künstliche Skandalerzeugung in einer katholischen Einrichtung, Pressemeldungen der Mainstreammedien, Claqueure zwecks Erzeugung der Empörung gegen die „grausame“ katholische Kirche

6.)     Ergebnis: eine Welle von Kirchenaustritten, Stigmatisierung eines Verteidigers

Wird Intriganz unter viel Faktenverdrehung zur gängigen Methode beim Umgang der Menschen unserer Republik miteinander?

Ist dieser dadurch eklatant sichtbar gewordene Verfall von Menschlichkeit und Kultur  nicht beschämend traurig? Und wie wenig dienen diese Vorgehensweisen einer gedeihlichen Zukunft!

Ich habe mich in den letzten Tagen durch den Blätterwald und die Talkshows hindurchgequält. Ich habe nicht erlebt, dass ein Moderator gefragt hat: Kommt die kath. Kirche vielleicht auch zu diesem Pillenverbot dadurch, dass sie sich  –  dem Liebesgebot ihres HERRN entsprechend  –  mit der globalen negativen Wirksamkeit dieses Präparates beschäftigt hat?

Noch kann es keine Bilanz der negativen Auswirkungen von der „Pille danach“ geben. Lässt sich bei diesen extrem hohen künstlichen Hormongaben, die sie enthält, nicht schließlich Ähnliches erleben wie bei den Todesfällen durch Mifegyne oder bei den umfänglichen Nebenwirkungen der Antibabypille?

Hat sich das Überhören des päpstlichen Pillenverbots seit 1968 durch die horrende Zunahme des Brustkrebses bei langjährigen Pillenbenutzern nicht als berechtigt erwiesen? Dieser Tatbestand lässt sich selbst von der WHO nicht mehr verschweigen.

Muss nicht einer Institution, die sich einer biblischen und  wissenschaftlich ergründbaren Schöpfungsordnung verpflichtet weiß, hier nicht zumindest in der öffentlichen Diskussion eine Stimme eingeräumt werden?

Und wäre es nicht sinnvoll, den nun bereits bedrohlich eingetretenen Geburtenschwund als Folge der Gegebenheit zu sehen, dass unsere Republik kühn das Gebot „Seid fruchtbar und mehret euch“ mit höhnischer Begeisterung abgeschafft hat zu so viel künstlicher Verhinderung von Fortpflanzung auf der ganzen Linie?

Sind nur die Claqueure jung genug, so wird ihnen das zu dummer Oberflächlichkeit verführte Lachen eines Tages gewiss im Halse stecken bleiben; denn dann werden sie den Preis des schließlich allgemein eingetretenen Elends schrecklicherweise allesamt zu bezahlen haben.

Die katholische Bestseller-Autorin Christa Meves leitet die Initiative „Verantwortung für die Familie eV.“ (VFA), die sich für die Zukunft unserer Kinder engagiert.
 
http://www.vfa-ev.de  –  http://www.christa-meves.de  –  http://www.eccm.de

2 Kommentare on “Schmierentheater in einer Medienrepublik: Künstliche Skandalerzeugung durch Intrigen und Faktenverdrehung”

  1. msraktion sagt:

    eine Pressemeldung kann kein Akteur sein. Wenn der Auftraggeber unerkannt ist, wer weiß ob es einen gibt? Agenda 21 is ein Strategiepapier, IPPF und das Programm der Demokratischen Partei in den USA. Diese drei allein haben genug Macht um öffenliche Meinung zu beeinflussen. Wegen der Außer-Acht-Lassung expliziter Einflussfaktoren gerät die Analyse etwas kurz!

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  2. Gelobt sei Jesus Christus! sagt:

    Zitat
    Noch kann es keine Bilanz der negativen Auswirkungen von der „Pille danach“ geben. Lässt sich bei diesen extrem hohen künstlichen Hormongaben, die sie enthält, nicht schließlich Ähnliches erleben wie bei den Todesfällen durch Mifegyne oder bei den umfänglichen Nebenwirkungen der Antibabypille?
    Zitat Ende

    Genau – ein Freund teilte mir vor einigen Tagen noch mit, dass es nicht wenige Ärzte gibt, die die „Pille danach“ deshalb nicht verschreiben – weil sie katholisch sind, sondern ihnen das Risiko an Nebenwirkungen zu hoch ist. Das ist eben kein Lutschbonbon, sondern eine Hormonbombe. Dabei spielt es keine Rolle, wo der Wirkmechanismus ansetzt.

    Die unverantwortlich schreibenden Medien machen daraus zur Zeit so eine Art glücksbringenden Befreier.

    mfg

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